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EY-Auswertung

Ausländische Investitionen in Deutschland fallen auf niedrigsten Stand seit 2009

Ausländische Unternehmen kündigen in Deutschland so wenige neue Investitionsprojekte an wie seit 2009 nicht mehr. Nach einer EY-Auswertung fiel die Zahl der Projekte 2025 erneut deutlich.

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Die Skyline von Frankfurt am Main: Laut EY sank die Zahl ausländischer Investitionsprojekte in Deutschland 2025 auf den niedrigsten Stand seit 2009. (IMAGO/greatif)

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Ausländische Unternehmen haben in Deutschland 2025 so wenige neue Investitionsprojekte angekündigt wie seit 2009 nicht mehr. Nach einer Auswertung der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft EY Deutschland sank die Zahl der Projekte auf 548. Das waren zehn Prozent weniger als im Vorjahr und der achte Rückgang in Folge.

Seit dem Höchststand 2017 ist die Zahl der von EY erfassten Projekte um 51 Prozent gefallen. Reuters sprach mit Verweis auf die Studie von einem „17-Jahres-Tief“. EY-Deutschland-Chef Henrik Ahlers bezeichnete die Entwicklung als „Alarmsignal für den Standort Deutschland“.

Die EY-Zahlen erfassen nicht sämtliche ausländische Kapitalzuflüsse nach Deutschland. Gezählt werden angekündigte Neuansiedlungen und Erweiterungen ausländischer Unternehmen – also Projekte, bei denen neue Standorte, zusätzliche Kapazitäten oder Arbeitsplätze entstehen sollen. 

EY führt den Rückgang vor allem auf hohe Energie- und Arbeitskosten, die Steuerbelastung sowie Bürokratie zurück. „In Deutschland bremsen die hohe Steuerbelastung, hohe Arbeitskosten, die teure Energie und gleichzeitig eine lähmende Bürokratie das Investitionsgeschehen“, erklärte Ahlers.

Deutschland bleibt nach der EY-Auswertung zwar drittgrößter Investitionsstandort Europas hinter Frankreich und Großbritannien. Der Abstand ist inzwischen jedoch deutlich. Frankreich kam 2025 auf 852 Projekte, Großbritannien auf 730. Europaweit sank die Zahl ausländischer Investitionsprojekte laut EY um sieben Prozent.

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27 Kommentare

  • Niemand wandert in den Wirtschaftsstandort ein.
    Weil soviele in den Sozialstaat einmarschieren.

    • Selbst die Investoren die es da noch geben sollte wandern ausschließlich nur in den Fördergeld und Subventionsstaat ein .
      Nur wenn vom Staat jedes Finanzielle Risiko sozialisiert und die gewinne privatisiert sind kommt noch jemand freiwillig ins beste Deutschland aller Zeiten !

  • In Insolvenzberatungsgesellschaften wird noch investiert. Ansonsten investieren die wenigsten noch eine Kugel Eis, in ein hochverschuldetes Land mit den höchsten Steuern und Energiepreisen.

  • Ohne Stabilität, in jede Richtung (!), keine Investitionen! Also bitte nicht wundern!

  • In Ungarn investieren Unternehmen, Bas freut sich über die Vielfalt in unserem Sozialsystem.

    • Nebenbei
      Die ungarische Regierung nimmt ein Verbot der Orbán-Regierung wieder auf.
      Es trifft Exporte aus der Ukraine.
      Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat auf der Plattform X angekündigt, dass ukrainische Landwirtschaftsprodukte nicht mehr in sein Land importiert werden dürfen.
      Betroffen sind Rind-, Schweine-, Schaf- und Ziegenfleisch, Geflügel, Eier, Honig, Gemüse, Weizen, Roggen, Gerste, Mais, Buchweizen, Mehl, Sonnenblumenkerne, Speiseöl und Wein aus der Ukraine.
      Der ungarische Minister für Landwirtschaft und Ernährung, Szabolcs Bóna, hatte am Donnerstag erklärt, dass der Schutz der lokalen Wirtschaft für die Regierung oberste Priorität habe.
      Bóna sagte, man werde nicht zulassen, dass ukrainische oder andere importierte Waren die Existenzgrundlage der ungarischen Landwirte und die Versorgung der ungarischen Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln gefährden.
      Verbot wurde 2023 beschlossen und lief ab (tonline)

      • Mexiko und die Europäische Union haben ein seit langem auf Eis liegendes Freihandelsabkommen unterzeichnet.
        EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen kam dazu in Mexiko-Stadt mit Staatspräsidentin Sheinbaum zusammen. Der neue Vertrag erweitert das bestehende Handelsabkommen aus dem Jahr 2000.
        Dadurch werden von beiden Seiten zahlreiche Zölle abgeschafft, zum Beispiel bei Dienstleistungen, im digitalen Handel oder bei landwirtschaftlichen Produkten.

  • Die Faktoren hohe Steuern, wettbewerbsverzerrende Energiekosten und Überbürokratisierung gehören zu den größten strukturellen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft.

    Zahlreiche Unternehmensverbände und das Handwerk fordern hier dringend politische Entlastungen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit und den heimischen Standort zu sichern.

    • Alles hausgemachte Probleme. Hauptsache bunte Vielfalt!

  • Ich würde in Deutschland auch nicht investieren…

  • Welt: EU-Kommission halbiert Wachstumsprognose für Deutschland. Ntv: Vorräte schrumpfen in Rekordzeit: Auf dem Ölmarkt droht schon bald „echte Panik“. BILD: Türkische Mafia: Kopfgeld auf deutsche Staatsanwälte ausgesetzt. Welt: Deutsche Staatsbürgerschaft: Einbürgerungen steigen auf neuen Rekordwert. Ntv: DDR-Vergangenheit holt Merkel ein. Wallstreet online: Argentinien: Vom Pleitekandidaten zur neuen Hoffnung der Märkte.

  • Es geht noch tiefer, aber der Aufprall wird bestimmt noch schmerzhafter!

  • Wer Geld hat, geht –
    wer keins hat, kommt.
    Das deutsche „Erfolgsmodell“ seit 2015…

    • Kurz und knackig die Misere erklärt.

    • Wer kein Geld und keine Papiere hat kommt und darf rein, aber nie mehr raus. Dafür fehlt dann nicht das Geld sondern die Papiere!

    • In Deutschland zeichnet sich ein neuer Einbürgerungsrekord ab:
      Nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ erhielten im vergangenen Jahr fast 310.000 Menschen den deutschen Pass. Damit liegt die Zahl über dem bundesweiten Rekordwert von knapp 292.000 Einbürgerungen im Jahr 2024.
      Die Daten stammen aus 14 Bundesländern – teilweise handelt es sich noch um vorläufige Werte.
      Mehrere Kommunen berichten, dass sie aktuell rückläufige Antragszahlen erlebten, allerdings ist es möglich, dass im kommenden Jahr besonders viele Menschen aus der Ukraine zusätzlich auch den deutschen Pass anstreben.
      Dann endet für die ersten Geflüchteten die notwendige Aufenthaltszeit von fünf Jahren. (Bayern 2 Nachrichten)

  • „Wir wollen so werden wie ihr“ Wer sagte das noch, Karsten Schneider? Davor F. Merz, und davor r. Habeck. Ja, wo laufen sie denn? Die Investoren? So wie ich das beobachte, laufen die alle weg.

  • Das ist dem Kanzler und der Regierungstruppe egal.
    Stattdessen gibt so viele schöne Sozialprojekte und NGOs.

    • Die kann man auf Dauer aber auch nicht mehr finanzieren, wenn die Wirtschaft nur noch taumelt!

  • Echt jetzt? Ich hatte bisher den Eindruck, daß ausländische Investitionen regelrecht boomen. Jedenfalls in geeigneten Wirtschaftszweigen wie Shisha-Bars, Wettbüros, Schutzgeld, Erlebnisgastronomie und großen Teilen der Immobilienbranche.

    • Barbershops nicht vergessn.

      • Und Beamte.

  • Das liegt ganz klar am Erstarken der AfD, stimmts Dunja?

  • Selbe Meldung: Ausländische Intelligenz steigt auf höchsten Wert seit 2009 (und liegt deutlich über dem von „Unseredemokratie“)

  • Hier investieren immer weniger deutsche Firmen in den Standort Deutschland und dann sollen es wohl die Amerikaner machen. Welches Land hat denn noch das Geld hier ohne min50% Subvention von Deutschland per Sondervermögen ermöglicht(auf Steuerzahlerkosten) zu investieren?

  • Wenn die einheimische Wirtschaft ins Ausland flieht, dürfte sich doch Keiner wundern, wenn ausländische Unternehmen nicht in Deutschland investieren. Selbst viele einheimische Bürger haben auf Überlebensmodus umgestellt nd viele packen die Koffer entsprecend der Statistiker.

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