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Nahostkonflikt

Bundeskongress: Linksjugend plant Unvereinbarkeit mit pro-israelischen Organisationen

Die Linksjugend ist zerstritten: Auf ihrem Bundeskongress soll über die Unvereinbarkeit mit pro-israelischen Organisationen beraten werden. Ein israel-solidarischer Arbeitskreis nennt Antisemitismus derweil das „Hauptaktivitätsfeld der Linksjugend.“

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Intern zerstritten: Linksjugend solid (IMAGO/Swaantje Hehmann)

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Teile der Linksjugend wollen Mitglieder pro-israelischer Organisationen künftig aus dem Jugendverband der Linkspartei ausschließen. Ein entsprechender Antrag soll auf dem Bundeskongress beraten werden, der vom 6. bis zum 8. November in Nürnberg stattfindet. Das berichtet die taz, der die endgültigen Anträge einschließlich der Änderungsanträge vorliegen.

Der Antrag mit der Überschrift „Lobbyismus“ sieht einen Unvereinbarkeitsbeschluss für Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), des European Leadership Network (Elnet) und des Nahost Friedensforums (Naffo) vor. Wer einer dieser Organisationen angehört, soll demnach nicht gleichzeitig Mitglied der Linksjugend sein dürfen.

Zur Begründung behaupten die Antragsteller, die drei Organisationen stünden „in regem Kontakt zur israelischen Regierung“ und versuchten, deutsche Politiker in deren Interesse „zu beeinflussen“. Ihr Ziel sei nicht „ein kultureller Dialog“, sondern die Unterstützung der „völkerrechtswidrigen Politik Israels“.

Zu den Antragstellern gehört Limes Schäfer, Mitglied des Bundessprecherrats der Linksjugend. Ein weiterer Antragsteller aus den Reihen der Berliner Linksjugend will den Antrag nach Informationen der taz sogar dahingehend erweitern, dass ein entsprechender Unvereinbarkeitsbeschluss auch innerhalb der Mutterpartei angestrebt wird.

Schäfer war bereits im Juni durch Recherchen des Bayerischen Rundfunks in die Kritik geraten, weil er im März in einer internen Chatgruppe den islamistischen Charakter der Hamas infrage gestellt hatte. Es sei „wirklich peinlich“, die palästinensische Terrororganisation „einfach als islamistisch abzustempeln“, schrieb er demnach.

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Die BR-Recherche dokumentierte darüber hinaus, wie Funktionäre der Linksjugend in internen Foren und sozialen Netzwerken die kommunistischen Diktatoren Josef Stalin und Mao Zedong sowie die DDR verherrlichten. Ein Landesfunktionär verbreitete zudem die Parole „Israel verrecke!“. Der Bundesvorstand distanzierte sich damals von stalinistischen und maoistischen Ideologien sowie von Antisemitismus.

Innerhalb der Linksjugend stößt der geplante Unvereinbarkeitsbeschluss mit pro-israelischen Organisationen auf scharfe Kritik. Der Bundesarbeitskreis Shalom bezeichnet den Antrag als „Manifestation des modernen Antisemitismus in Schriftform“. In einem Änderungsantrag kritisiert er Vorstellungen einer angeblich von Israel gesteuerten Politik als „antisemitisches Geraune“.

Auch mit Blick auf den Antrag „Konsequent gegen Antisemitismus“ drohen interne Spannungen. Während der Arbeitskreis Antisemitismuskritik aus Nordrhein-Westfalen mehr Bildungsarbeit und eine engere Zusammenarbeit mit jüdischen Organisationen fordert, wirft der BAK Shalom dem Jugendverband vor, antisemitische Entwicklungen selbst forciert zu haben. In einer Ergänzung zum Antrag fällt der Arbeitskreis ein vernichtendes Urteil: „Als Linksjugend haben wir nicht nur versagt, sondern diese Zustände aktiv befördert. Heute muss ein Gros der Mitglieder als antisemitisch bezeichnet werden und Antisemitismus als das Hauptaktivitätsfeld der Linksjugend.“

Die Konflikte um eine einheitliche Haltung zu Israel und zum Nahostkonflikt reichen bis in die Mutterpartei. Teile der Linksjugend lehnen die geplante rot-grün-rote Koalition unter anderem wegen der vereinbarten Abgrenzung von Antisemitismus und der aus ihrer Sicht mangelnden Unterstützung des radikal-propalästinensischen Flügels der Partei ab.

Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling betont auf Anfrage der taz derweil die Eigenständigkeit des Jugendverbandes. Die Linke stehe für eine Zweistaatenlösung und lehne Antisemitismus entschieden ab. Zugleich betonte er: „Nicht jede Kritik an israelischen Organisationen oder Akteuren ist antisemitisch.“ Er sei „optimistisch, dass von der Linksjugend ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus ausgeht und zugleich eine klare Verurteilung der Kriegspolitik der israelischen Regierung.“

Ob der Unvereinbarkeitsantrag mit pro-israelischen Organisationen eine Mehrheit findet, ist offen. Die Presse ist vom Bundeskongress der Linksjugend ausgeschlossen.

mmx

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57 Kommentare

  • Wo bleibt der Verfassungsschutz? Wann ermittelt der Staatsanwalt?

    • tja man stelle sich vor der neue Jugendverband der AfD täte exakt dies, dann wären beide Fragen breit in den SPD Medien als Titelseite, im Staatsfunk mit live Reportagen/Brennpunkten usw. beantwortet.

      So ist es eben, wenn GewaltenAUFteilung agiert, zum Nutzen der Parteienoligarchie, würden manche sagen.

    • Wie bitte?
      Bist Du ein Systemling (ich denke nicht), dass Du nach diesen 2 krankhaften inkompetenten Institutionen rufst?

      Nur Melania Trump und Elon Musk können uns noch helfen.

      • Ich kann auch helfen. Mit meinen unglaublich tollen Kommentaren!

        • Thank ju werry matsch

          -1
  • Das sind also „die Guten“.

  • Die Alternative für Deutschland ist mittlerweile alternativlos! Jedenfalls für alle, die weder den Kommunismus noch die Scharia wollen!

  • Man stelle sich das nur Ansatzweise bei der AfD vor!!!!

    Alles, aber wirklich alles, was sie der AfD vorwerfen, machen sie selber!

    • … dabei muss festgestellt sein, dass es erfundene und haltlose Vorwürfe gegen die AfD sind …

      • Alles was gegen die AfD hilft muss durchgesetzt werden!

        • Gerdolfo der Linke würde gerne etwas durchsetzen 🤣

          0
  • Er ist wieder da.

    • …war er denn je weg gewesen?

      • Nein, er hat bloß Zigaretten geholt.

  • Setzt den Vermummten Cowboyhüte auf und wir haben den wilden Westen live.

  • „Trotz ist der Altersstarrsinn der Jungen.“ Truman Capote

  • Ganz in der historischen kommunistischen Tradition: „Rotlackierte Faschisten“

  • Endlich wieder der deutsche Judenhass?

  • werden jetzt schon bis zur Schädelgrenze durch…….

    Dazwischen ist nichts mehr,

    was es aufhalten könnte

  • Gott zu Abraham und seinen Nachkommen: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen“. Gen. 12,3.

    Judenfeindlichkeit in der NS-Zeit und als Folge der Untergang. Halten zu Israel in der Nachkriegszeit, die Folge – Aufschwung. Islamolinke Judenfeindlichkeit der Merkel-Merz-Ära der nächste Untergang.

    • Gerdolfo glaubt er sein Gott…

  • Sozialisten im Judenhass vereint.

    • Linksjugend ist unsere Zukunft!

      • Ach, schon bei der Stasi-Jugend eingetreten? Ich hatte bei Ihnen schon die richtige Ahnung.

      • Gerdolfo der Linke hat Zukunftsängste🤣

      • Gerdolfo findet seine Zukunft zum🤮 🤣🤣🤣

        • ICH bin Gerdolfo!

          3
        • „ICH bin Gerdolfo“.
          Richtig, du bist ein linker Gerdolfo 🤣🤣🤣

          -1
  • Halt wie ihre Vorgängerorganisation, die HJ.

  • Vielleicht sollten sie sich einfach in Hitlerjugend umbenennen, wäre ehrlicher.

    • Mielke-Jugend wäre passender.

      • Gerdolfo macht alles passend

        • Gerdolfo der Linke, glaubt hier provozieren zu können 🤣

          0
  • Na also, die „HJ“ ist auch schon wieder da.

    • Da hast du was verwechselt! AFD wird nicht kommen!

      • Ach Stasi, lass es einfach!

      • Gerdolfo möchte witzig sein🤣

        • Bin ich nicht witzig?

          2
        • „Bin ich nicht witzig?“
          Gerdolfo der Linke, stellt seinem Bildungsniveau entsprechend, „kluge“ Fragen 🤣

          2
  • Die judenhassende und kommunistische FDJ der Ostzone ist aus der fauligen Gruft erschienen.

    • Gerdolfo schreibt alle seine 88 Kommentare immer den gleichen Mist!

      • Gerdolfo der Linke glaubt, man erkennt ihn nicht🤣

  • wie nennt man eine Kolonie, von Europäern gegründet, die durch Terror geboren, durch Krieg expandiert und wegen Rassismus, Religiösen Wahnvorstellungen und totaler Brutalisierung bzw Verrohung, permantener Kriegs- und Menschheitsverbrechen die Internationale Unterstützung verlor und deswegen letztendlich untergehen wird?

    • Palästina!

      • Sehe ich auch so.

      • Gerdolfo will uns über Weltpolitik aufklären…

    • Hmmm .. knifflige Frage…

      Ähem, Tibet vielleicht?
      oder doch die Schweiz?

      komm, bitte, hilf und gib mir Mal nen Buchstaben…

  • Da hat die Linksjugend völlig Recht, weil nur Spatzenhirne sich mit israelischen Despoten solidatisieren.

    • Nicht nur dein Name, auch dein Geist ist KLEIN.

      • Aber: Mein Herz ist rein!

      • Gerdolfo ist ein linker Kleingeist.

    • Wir werden hier endlich wieder ein Deutschland haben, wo Vielfalt, nicht nur jüdische Diktatur zählt!

      • Vielfalt geht vor deutschem Nationalismus!

        • Gerdolfo glaubt er sei vielfältig 🤣

          0
      • Schon wieder der Atlas/bobbycat et al mit seinem kranken Judenhass.

      • Gerdolfo 🤣🤣🤣🤣

        • Ich imitiere nur Gerdolfo

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