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Hamado Dipama

„Audienz beim Genossen Außenminister“: BR-Rundfunkrat huldigt Militärdiktatur in Burkina Faso

Der BR-Rundfunkrat Hamado Dipama, der wegen kritischer Berichte von Apollo News Strafanzeige erstattete, hat sich auf Facebook zum Militärregime in Burkina Faso bekannt. Den Außenminister bezeichnet er als „Genossen“ und dankt für dessen Unterstützung.

Von

Hamado Dipama ist Mitglied im Rundfunkrat des BR (imago images/ZUMA Press)

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Das Rundfunkratsmitglied im Bayerischen Rundfunk (BR), Hamado Dipama, hat sich in einem Beitrag auf Facebook zum Militärregime in seinem Herkunftsland Burkina Faso bekannt und sich für dessen Unterstützung bei politischen Auseinandersetzungen in Deutschland bedankt – auch in der Kontroverse um die BR-Moderatorin Julia Ruhs.

Von einer „Audienz beim Genossen Außenminister“ spricht Dipama in dem Beitrag, den er bereits Ende Januar veröffentlichte. Darin bedankt er sich beim burkinischen Außenminister Karamoko Jean Marie Traoré, einem wesentlichen Träger der offen antidemokratischen Regierung des kleinen westafrikanischen Landes.

Burkina Faso wird seit dem Putsch im September 2022 von einer Militärregierung unter Ibrahim Traoré geführt. Im Mai 2024 wurde die Übergangsphase per neuer Charta um 60 Monate ab Juli 2024 verlängert, also bis 2029. Anfang April 2026 erklärte Traoré zudem öffentlich, die Menschen in Burkina Faso sollten die Frage der Demokratie „vergessen“.

Zugleich lobt Dipama in seinem Facebook-Beitrag Imhotep Bayala. Diesem gelinge es „dank der Lebendigkeit seiner Ausdrucksweise“ besser als ihm selbst, die gemeinsame „Anerkennung gegenüber unseren Autoritäten“, also der Militärregierung, zum Ausdruck zu bringen. Bayala ist eine führende Figur der regierungsnahen panafrikanischen Bewegung „Deux heures pour nous, Deux heures pour Kamita“.

Dipama selbst ist in der Vergangenheit bereits in die Kritik geraten, nachdem er im September 2025 die Absetzung der tendenziell migrationskritischen Moderatorin Julia Ruhs bei der NDR-Sendung Klar öffentlich bejubelte. „Bravo an den NDR für diese weitsichtige Entscheidung“, schrieb Dipama, der Ruhs als rassistisch einstuft, damals als Reaktion auf die Personalentscheidung.

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Staatsanwaltschaft nimmt Apollo News ins Visier

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Nachdem diverse Medien, darunter Apollo News, diese Äußerung sowie weitere Aussagen von ihm kritisch aufgriffen, stellte Dipama Strafanzeige wegen Verleumdung (Apollo News berichtete). Viele der daraufhin eingeleiteten Verfahren wurden inzwischen an die zuständigen Staatsanwaltschaften weitergeleitet.

Laut dem von Dipama veröffentlichten Facebook-Beitrag habe ihn der burkinische Außenminister Traoré in dieser Angelegenheit sogar unterstützt. Das Gespräch habe ihm die Möglichkeit gegeben, „ihm für seine aktive Unterstützung angesichts der massiven Angriffe zu danken, die von der deutschen extremen Rechten und einigen sogenannten Konservativen gegen meine Person geführt werden“. Auch für die Unterstützung des Botschafters in Berlin bedankte er sich. Worin genau diese Unterstützung bestand, lässt Dipama offen.

Die offen antidemokratische Regierung Burkina Fasos ließ nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters im Januar 2026 sämtliche politischen Parteien des Landes auflösen und zugleich die rechtlichen Grundlagen für ihre weitere Tätigkeit beseitigen. Ein Bericht von Human Rights Watch wirft dem burkinischen Militär und seinen Verbündeten zudem vor, seit 2023 für den Tod von mehr als 1.800 Zivilisten sowie für die Vertreibung Zehntausender Menschen verantwortlich zu sein.

Außenpolitisch inszeniert sich die Führung als „souveränistisch“ und „antikolonial“. In der politischen Praxis bedeutet das vor allem eine demonstrative Abkehr von westlichem, insbesondere französischem Einfluss sowie eine engere Anbindung an die Sahel-Allianz mit Mali und Niger.

Parallel dazu hat die Regierung ihre Beziehungen zu Russland deutlich ausgebaut, vor allem im militärischen Bereich. Hinzu kommt, dass Burkina Faso seit September 2025 über eine offen homophobe Gesetzeslage verfügt. Wie Reuters berichtet, sind mittlerweile einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen strafbar.

Dipama kam 2002 – vor dem Militärputsch der jetzigen sozialistischen Machthaber – über Frankreich nach Deutschland. Damals herrschte in Burkina Faso ein anderer Diktator. Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Dennoch erhielt er 2010 aufgrund einer Härtefallentscheidung der Bayerischen Staatsregierung eine Aufenthaltsgenehmigung. Inzwischen ist er nach eigenen Angaben deutscher Staatsbürger.

ahz

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120 Kommentare

  • Gute Heimreise! 😀

    • Schön wär es ….

      • Aber absolut richtig. Was sind das nur für Machenschaften, die in diesem Land voll unterstützt werden, während alles den Bach runter fließt..

    • Der Mann macht beste Wahlhilfe für die AfD.
      Aber seine Verblendung hindert ihn daran, das zu erkennen.

    • Bei den Mainstreammedien und
      vorm Kadi hat Mohamadou Dipama
      Dreifach-Bonus: islamisch, links, schwarz.

      Auch Hidschra* ist Dschihad:
      Auswandern, um nicht-islamische
      Gesellschaften anzuprangern, zu
      behindern u. finanziell auszunutzen.

      *Wandert aus auf Allahs Weg u. leistet
      Dschihad. Diejenigen, die mit ihrem
      Blut für Allahs Willen kämpfen, stehen
      auf höherere Stufe bei Allah, als die, die
      nur dafür spenden. (Koran 4,95 + 49,15)

      Konvertit Pierre Vogel rief
      extra zu Prozeßhanselei auf,
      um die nicht-islamische Justiz
      mit vielen Klagen lahmzulegen
      u. hohe Kosten zu verursachen.

      Koran 5,50 Wollen sie etwa die
      heidnischen ungerechten
      Rechtsbestimmungen? Und wer ist
      ein besserer Richter als Allah für Leute,
      die (von der Wahrheit) überzeugt sind?

    • Warum. Ist er irgendwo unterwegs.
      Glaube sein Wohnsitz ist in Bayern.

      -26
      • Wittelsbacher, was findest du an dem Nullperformer gut?

    • warum darf er nicht seine Meinung sagen, – Rassismus?

      -48
      • Klar darf er das, in Burkina Faso!

      • Hat niemand gesagt, dass er nicht darf.

      • Welche Meinung? Linksgrüner Wahnsinn ist keine Meinung.

      • Er ist kein Flüchtling, lebt von unserem Steuergeld und verspottet uns auch noch. Zudem protegiert er ein antidemokratisches autoritäres Militärsystem vor dem er angeblich geflüchtet ist. Bei seinen Angaben hat er also wohl gelogen und betrogen. Er dürfte eigentlich gar nicht hier sein und sollte seine Meinung gefälligst dort kundtun wo er hergekommen ist-meinetwegen auch in Frankreich-aber nicht hier. Und seine Hautfarbe spielt dabei überhaupt keine Rolle.

      • Wieso darf er doch – inkl. der Konsequenzen … zudem ist er eine Marionette – klar erkennbar und kam illegal ins Land, hat Jahrelang nur Geld kassiert und Ärger gemacht .. ich gehe davon aus der der Typ bösartig ist und die Erlangung seiner Staatsbürgerschaft arrangiert wurde – also ByeBye

      • Komisch, der soll es dürfen. Aber wenn eine biodeutsche Kartoffel dieses Recht freier Meinungsäußerung wahrnimmt, dann hagelt es Strafverfahren. Wenn das hier alles so schlimm ist, dann gute Heimreise. Ich zeige diesem Fatzke gerne persönlich den Weg zum Flughafen.

      • Namensdieb. Unterste Schublade. Und so ist auch Ihr
        Geschreibsel.

  • Unfassbar, der wird auch noch vom ÖRR-Zwangsbeitrag bezahlt.

  • Remigration und tschüss!

  • Danke für diese neue Perspektive. Ist eigentlich nur logisch: Wer totalitär denkt fühlt sich in wirklichen Demokratien manchmal unwohl. Vielleicht muss er sogar vor so viel Freiheit in andere Länder fliehen?

    • Ich hoffe, Du meinst nicht Deutschland mit “wirklicher Demokratie”. Die momentane Regierung ist schliesslich nur durch massive Wahlfälschung (BSW) und grotesken Wahlbetrug (CDU) im Amt.

  • Da der „Härtefall“ wegen dem der in D. bleiben durfte ja wohl nicht mehr gegeben ist, kann der Herr ja sofort wieder Heimreisen ✈️

    • Herr?

      • Wenn ich das passende „Ka…..“ Wort schreibe gibt’s ja leider Ärger🤷‍♂️

        • Meinen Sie ffa ???

          0
  • Man kann gar nicht genug über Hamado Dipama berichten. Über sein Treiben, seine Aussagen und seine Art sich zu finanzieren. Alles allerbeste Werbung für die AfD und gegen unkontrollierte Migration. Selten stand eine derartig unsympathische Gestalt so exponiert im Rampenlicht. Weiter so.

    • 💙💙💙💙💙💙

    • Auf der Sympathieskala bei ungefähr minus 100.000.000.

    • Er steht nur bei AN im Rampenlicht.
      Dort wählt eh jeder AFD oder NPD gibt es die noch ?

      -39
      • Für den Wittelsbacher…
        ”Genosse”: Ein typischer Begriff der Linken.
        Die Nazis haben sich untereinander Genossen (Parteigenossen / Volksgenossen) genannt.

      • Die NPD heißt jetzt Heimat und ist eine Splitterpartei.
        Nein, auch andere Medien berichten.
        Was wählen Sie? AfD?

        • Nur noch AfD!

          8
      • Ob es die noch gibt Wittelsbacher müsstest gerade du doch am besten wissen.

      • Auch mehrere andere Medien berichten darüber, aber ich gehe davon aus das du völlig überfordert bist wenn du mehr als die Website eines Mediums öffnen musst.
        Und von der ÖÖR kannst du dich ja einfach berieseln lassen.
        Deine Gesinnung hätte übrigens sehr gut in die Zeit vor fast 100 Jahren gepasst.

  • Bevor er wieder heimfährt, wird er sich noch seine Zähne machen lassen.

    • Ich wäre für das ganze Gesicht.

  • ”Genosse”: Ein typischer Begriff der Linken!

    Die Nazis haben sich untereinander Genossen (Parteigenossen / Volksgenossen) genannt.

    • Die NAZIS waren auch LINKE .. hier der Beweis: NationalSOZIALISMUS (man beachte das letzte Teilwort). Zudem verstand man sich auch so … als LINKS .. darum waren auch u.a. die Juden die Feinde (wegen kapital und so).
      Erst erfolgreiche Verbreitung des narratives durch ständige Wiederholung auf allen Frequenzen haben die NAZIS zu bösen Rächten gemacht ,,,, es waren aber BÖSE LINKE .. OK Bademantel liegt bereit …
      Empfehle auch das Studium zeitgenössischer Literatur aus der damaligen Zeit (nicht das heutige linksbunte, mehrfach umgeschriebene Geschichtsbuch von Frau Mähkel + Genossen & ihrer SEDUNIONLINKSBUNTENMAFIA).

  • Aussagekräftiges Foto.

    Sorry,
    ich muss schnell los !!!
    🏃‍♂️

    • Ich muß auch kotzen.

      • Da bin ich schon weiter. Ich kom von der Kloschüssel gar nicht mehr los, so viel kann ich gar nicht essen wie reiern muss🤮🤮

  • Was muß hier noch alles passieren bevor wieder normale Zustände herrschen?

  • Ein Sympathieträger wie man ihn sich nur wünschen kann.

  • Ich denke sobald die AfD dran ist wird er sogar seine Heimreise zu Fuß antreten.

    • Bravo!

  • Ich sehe nur noch „schwarz“ für D.

  • Ab nach Hause. Burkina Faso ist ein schönes Land.

  • Eine Frage: zählt er damit als ausländischer Agent oder was?

  • Da halte ich meine Meinung besser zurück…

  • Da können wir wohl froh sein, wenn die Armee von Burkina Faso nicht demnächst vor München steht.

  • Wird mein ÖRR-Beitrag auch für die Bezahlung seiner Sitzungsgelder beim Rundfunkrat verwendet? Warum ist diese Person überhaupt im Rundfunkrat? Wer hat ihn in diese Position gebracht? Wie steht der deutsche Verfassungsschutz zu ihm? Warum wird er nicht als sogenannter „Verdachtsfall“ eingestuft und steht unter Beobachtung?

  • Ich dachte bei den Bild ihr berichtet über Aliens!

    • Klinggone oder Ferengi?

  • Flüge nach Burkina Faso kosten aktuell nicht mal 400Euro.

    • soweit ich sehen kann im Economy Light Tarif.
      Hier kommt wohl nur der Economy DARK Tarif zur Anwendung?

  • Bitte bringt bei jedem Bericht über diesen Menschen ein Foto von ihm – dann weiß ich ganz sicher, wen ich zu wählen habe und welche nicht!

  • Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.
    Dann ist das Geschrei wieder groß…!

  • Wer steckt eigentlich hinter Dipamas Ernennung zum Mitglied des Rundfunkrats? Laut „achgut“ eine Ausländer-AG. Hat die ein automatisches Entsendungsrecht – oder macht die bloß Vorschläge, die andere bewilligen müssen? Könnten wir Ethno-Deutschen ebenfalls eine AG gründen und genauso verfahren?

  • Liebe Deutsche
    Weit habt ihr es gebracht.

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