Werbung:

Werbung:

UNICEF-Studie

Armutszeugnis für Deutschland: Nur 60 Prozent der 15-Jährigen haben grundlegende Mathematik- und Lesekompetenzen

In einer UNICEF-Studie zum Kinderwohlbefinden erreicht Deutschland nur Platz 25 von 37. Besonders dramatisch steht es um die Bildung: Nur 60 Prozent der 15-Jährigen haben grundlegende Kompetenzen in Lesen und Mathematik.

Von

Nur 60 Prozent der 15-Jährigen haben grundlegende Mathematik- und Lesekompetenzen (IMAGO/imagebroker)

Werbung

Einmal mehr wird der deutschen Bildung kein gutes Zeugnis ausgestellt. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat in einer Studie das Kinderwohlbefinden in 37 Ländern untersucht. Dabei schnitt Deutschland unterdurchschnittlich ab und erreichte nur Platz 25. Die Daten für Deutschland im „Bereich der schulischen und sozialen Kompetenzen“ bleiben auch in dieser neuen Vergleichsstudie besorgniserregend.

UNICEF weist dabei explizit darauf hin, dass auch Länder mit einer niedrigeren Wirtschaftskraft als Deutschland vor der Bundesrepublik liegen, und nennt dabei Slowenien und Kroatien. So würden nur 60 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland über grundlegende Kompetenzen in Mathematik und Lesen verfügen. Bei diesen Kompetenzen ist zudem der Unterschied zwischen sozioökonomisch benachteiligten und privilegierten Familien in Deutschland im Vergleich zu anderen untersuchten Ländern besonders hoch.

Während in der sozioökonomisch privilegierten Gruppe 90 Prozent die grundlegenden Kompetenzen erreichen, sind es in der am stärksten benachteiligten Gruppe gerade einmal 46 Prozent. Apropos: Auch die Kinderarmutsquote in Deutschland von 15 Prozent ist besorgniserregend. Auf diesem Niveau stagniert die Quote seit Jahren. Um die Kinderarmut zu bekämpfen, wird empfohlen, dass der Bund „ein ressortübergreifendes Maßnahmenpaket zur finanziellen Absicherung von Kindern und Familien vorlegen, Leistungen zugänglicher machen und das soziokulturelle Existenzminimum bedarfsgerecht neu berechnen“ sollte.

Dazu schlagen die Autoren der Studie unter anderem vor, dass die Auszahlung des Kindergelds verbessert wird, um die Zahl derer, die Kindergeld nicht in Anspruch nehmen, zu reduzieren. UNICEF weist in der Studie „darauf hin, wie wichtig es für die Kinder in Deutschland, aber auch für die Zukunft des Landes ist, dass ausreichend und effektiv in Kinder investiert wird“.

Das höchste Kinderwohlbefinden gibt es der Studie zufolge in den Niederlanden, gefolgt von Dänemark, Frankreich, Portugal und der Schweiz. Die Studie wird regelmäßig vom UNICEF-Forschungsinstitut Innocenti durchgeführt und untersucht die Situation der Kinder in wohlhabenden Ländern.

ww

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

131 Kommentare

  • Das Ende Deutschlands als führende Nation ist somit besiegelt. Der Klassiker – vom Industriegiganten zum Armenhaus in wenigen Dekaden. Da gibt es nur ganz wenige Staaten, die das zuwege brachten……….

    121
    • In den USA prosperiert das Land durch das Aufstiegsversprechen „vom Tellerwäscher zum Millionär“.

      Bei uns in Schland (1871-2005 Deutschland) verfällt das Land, wenn Küchenhilfen zu Millionären werden und sich darauf freuen, das Land verändert zu haben.

      105
      • 👍 Top Analyse! Genau so kann man es sehen!

      • Die Geschichte „vom Tellerwäscher zum Millionär“ ist eine Lügengeschichte. Sie dient nur dazu, denjenigen, die es trotz harte Arbeit zu nichts bringen, die Schuld daran in die Schuhe zu schieben.
        Millionär wird man nur, wenn man Teller waschen lässt.

        • Frau Kawuppke, mit was kam Elon Musk aus Südafrika in die Staaten? 🤔 OK, klar, Einzelfall. 😉

          2
      • Bundesbildungsministerin Prien ruft zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland auf.
        Bund und Länder seien dabei gemeinsam in der Verantwortung, erklärte Prien in einer Reaktion auf eine aktuelle Unicef-Studie zum Thema Kindeswohl in Industrieländern.
        Jedes Kind solle die Chance dazu haben, sein Potential entfalten zu können!!!

        • Das ist doch alles nur ablenkend von den ureigentlichen Problemen.
          Gerechtigkeit ist einfach nur blablabla.
          Jedem Kind stehen in unserem Land grunsätzlich die gleichen Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung.
          Die Weichen werden jedoch im Elternhaus gestellt.
          Da hapert es. Und zwar ganz gewaltig.
          Und woran das wiederum liegt soll nicht erörtert werden.
          Der riesengroße rosa Elefant im Raum.

          1
    • Jetzt braucht sich Deutschland nicht mehr allein fühlen in Europa. Es ist vollbracht.

    • Welche denn noch? Ich kenne da keinen weiteren Staat, der das zu Wege brachte !?!

    • Staaten die das zuwege brachten, die gibt es nicht mehr….

    • So hart wie es klingt aber für mich ist das Musik in meinen Ohren.
      Deutschland muss fallen damit neu auferstehen kann

      • Deutschland wird fallen, es wird dieses Mal aber nicht wieder aufstehen.

    • Und Dummland mal wieder Spitzenreiter!

  • „Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm.“
    – Unbekannt

    • Wieso „Unbekannt“? Söder gestern beim Katholikentag.

    • Paßt genau, Dummland 2026.

  • „Was nützt es, zu reden und nichts zu wissen?“
    – aus Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht

    • Da fallen mir gleich die sogenannten GRÜNEN ein.

  • Dafür kennen sie die Farben des „Regenbogens“, wissen, dass man in „unserer Demokratie“ andere Meinungen nicht akzeptiert, sie ausgrenzt und die Familie, bestehend aus Mutter, Vater, Kind ein Auslaufmodell ist. Sollte ein Kind wirklich so naiv sein und auf die Idee kommen zu fragen wie dann künftig Kinder entstehen, gibt es ja genügend Meldestellen!

    • Das ist 1984 pur!!!

  • Deutschland wäre für mich das letzte Land, wo ich meine Kinder zur Schule schicken würde.

    • Nur 60% haben Kenntnisse….
      Na da ist es sicher reiner Zufall, dass gut 40% der 15jährigen einen Migrationshintergrund haben.
      Natürlich gibt es auch gute Migranten und schlechte Deutsche, aber das große Ganze zeigt schon, wer oder was für die Bildungsmisere verantwortlich ist.

      • Genauso isses. ..

      • Die Wähler natürlich. Jetzt sind nahezu alle gleich dumm.

  • Der Bildungsunterschied ist schon zwischen Ungarn und Deutschland groß.
    Die Tochter meiner Freunde löst eine Dreisatz-Text- Aufgabe in zwei Minuten während unsere Enkelin (6. Klasse Gymnasium NRW) nach 5 Minuten noch keinen Lösungsansatz fand. Grüße aus Eger/Hu.
    „Die Aufgabe ist einfach: Eine Fußballmannschaft spielte 29 Spiele, davon 5 unentschieden. Von den Verbleibenden hat sie dreimal mehr gewonnen als verloren.“

    • Dabei ist die richtige Antwort doch so einfach: Gewonnen hat die Mannschaft mit der Regenbogenbinde!

      • Aber nicht in Ungarn. (Noch nicht!)

      • Pfui Teufel diese Epstein Zionisten.

    • Bei uns gibt’s keine Gewinner und Verlierer.

    • Die ungarische Familienpolitik der letzten Jahre steht paradigmatisch für eine steuerzentrierte Sozialpolitik, die sich klar vom westeuropäischen Trend staatlicher Transferleistungen abgrenzt.
      Statt einer universellen Grundsicherung nach dt. Vorbild – etwa in Form eines Bürgergeldes – verfolgt die ungarische Regierung ein auf Erwerbsanreize und Steuerentlastungen ausgerichtetes Konzept, das vor allem junge Familien und Frauen im erwerbstätigen Alter gezielt adressiert.
      Im Zentrum dieser Politik steht der Grundgedanke, dass Kinderkriegen nicht zu einem sozialen oder ökonomischen Nachteil führen darf.
      mehr dazu https://www.deutsch-ungarisches-institut.hu/de/forschung/ungarns-familienpolitik-fiskalische-anreize-und-gesellschaftliche-verantwortung
      In Deutschland wurden 2025 so wenige Kinder geboren wie noch nie seit 1946
      https://www.br.de/nachrichten/wissen/wenige-geburten-geburtenrate-fertility-gap,VIvgvs2
      – nachhaltige Schrumpfung

      • Stimmt! Nur, die Gesetze und Verordnungen der (ehemaligen) ungarischen Regierung werden aus gutem Grund in Deutschland nicht zur Kenntnis gegeben.

      • Deutschland glaubt, es sei zielführend das Kinderkriegen über finanzielle Anreize an die deutsche und vor allem migrantische Unterschicht outzusourcen.
        Da sich zeigt, dass die Kinder tendenziell in dieser offensichtlich kommoden Schicht verweilen, ist die Bildungsmisere schnell erklärt.

    • 18 gewonnen, aber das ist doch kein Dreisatz?

      • Ich weiss gar nicht mehr, was ein Dreisatz ist und habe es es trotzdem gelöst.

    • Das Smartphone braucht mit KI knapp weniger als eine Sekunde:

      Die Mannschaft hat 8 Spiele gewonnen und 16 verloren.
      Rechnung:

      Insgesamt: 29 Spiele

      Unentschieden: 5

      Verbleibend: 24 Spiele

      „Dreimal mehr gewonnen als verloren“ bedeutet: g=3vg=3v

      Also g+v=24g+v=24, damit 3v+v=243v+v=24

      4v=24⇒v=64v=24⇒v=6

      g=18g=18

      Das passt zu den Angaben: 18 Siege, 6 Niederlagen, 5 Unentschieden

      • Ich (alt) hab’s im Kopf ausgerechnet.

        • Schämen Sie sich, sie könne ja selbstständig denken! Satire Ende!!!

          3
      • Richtig, aber umständlich. x sei die Anzahl der verlorenen Spiele, dann ergibt 3x+×=24, also 4x = 24 und somit x=6. Also 6 verlorenen und 18 gewonnene Spiele. Allerdings Dreisatz ist es nicht.

        • Genau. So hätte ich es auch gemacht. Sehe auch den Dreisatz nicht.
          Aber was weiss ich schon – Old School
          Es stellt sich die Frage: Wie gut ist KI?
          Ich alter Sack muss nun beides beherrschen.

          7
      • @Smartphone geht’s vielleicht noch etwas komplizierter?

    • Das ist wirklich eine einfache Aufgabe. 18 gewonnen, 6 verloren. Kann man noch locker im Kopf lösen. Aber bei unseren gemischten Schulklassen wird das wohl nichts mehr werden.

    • Und das soll eine Dreisatzrechnung sein? Setzen, sechs! Der AfD-Fan blamiert sich halt, wo er kann.

      -22
      • Du machst deinem Namen alle Ehren.

      • Heul Leise

      • Jawoll, Herr Beamter!

  • Um Mathematik zu beherrschen, muß man logisch denken können. Dies ist seit einiger Zeit jedoch unerwünscht.

    • @Karli: Ich habe schon an anderer Stelle versucht, den Kommentatoren mit einer kleinen Mathematikschwäche etwas kostenlose Nachhilfe zu geben. Deshalb auch hier nochmal: „Nur 60 Prozent der 15-Jährigen haben grundlegende Mathematik- und Lesekompetenzen“ ist eine Ente. Es gibt nämlich viel mehr 15-Jährige in Deutschland.

  • Dafür ist der Wal gerettet, egal das der nun Möwenfutter ist.

    • Sollte er nicht bestattet werden; Staatstrauerakt?

      • der Sozialist F.W. Stonemeier ist bestimmt schon unterwegs

      • Das traue ich diesen Wahnsinnigen glatt zu.

    • Lasst doch den Wal aus dieser Diskussion raus! Der hat schon genug gelitten.

    • Nun brauchen wir „Neuwalen“….

    • Was hat Timmy und Deutschland gemeinsam?
      Beide sind am Arsch

    • Lass doch den Wal in Ruhe! Absolute Themaverfehlung, das war privates Geld. Du kannst ja für die „armen“ Kinderlein spenden. Jeder weis bei wem das Geld landet….

      • Ja klar – 2. Noch so ein paar Verblendete. Kein Wunder, daß Deutschland so dasteht.🤮

  • Um später mal ein Kreuz auf dem Wahlzettel bei den Grünen zu machen dürfte es reichen.

    • Nicht nur das, es ist sogar Voraussetzung!

  • Nicht mehr lange, dann hat so ein Land ein ganz reales „Armutszeugnis“ in Händen.

  • Ich schätze mal das in der Studie keine Privatschulen mit einbezogen sind.

  • Ich hoffe, das schafft wenigstens Wettbewerbsvorteile für die Kinder konservativer Eltern (also keine CDU-Wähler), die ihren Kindern Leistungsbereitschaft vermitteln.

  • Das Foto zeigt die Realität. Die Schüler sitzen an einem Tisch, wo sie effektiv „Schiffe versenken“ spielen können. Der Lehrer steht irgendwo dahinter (bloß nicht davor!) und spult sein Programm ab.

  • Woher das wohl kommt?

  • „ein ressortübergreifendes Maßnahmenpaket zur finanziellen Absicherung von Kindern und Familien vorlegen, Leistungen zugänglicher machen und das soziokulturelle Existenzminimum bedarfsgerecht neu berechnen“

    Warum werden die Entwicklungshilfezahlungen nicht dafür verwendet?

    Gaza, Indien, China u.a. können sich hinten anstellen.
    Andererseits:
    soziokulturelles Existenzminimum – im Mittelalter war der Bedarf doch nicht so hoch

  • Haben die Grün*innen die ehrwürdige UNICEF bereits als rechtsradikale Gefahr bezeichnet?

  • Was unterscheidet eigentlich die Gruppe der „sozioökonomisch Benachteiligten“ in Deutschland von der in Kroatien oder Serbien? Und warum sind in einigen Bundesländern die Bildungsergebnisse sehr viel besser? Der deutsch Durchschnitt ist vielleicht gar nicht aussagefähig?

  • Warum wohl???

    • Habe letztens mal was in dem Zusammenhang gesehen. Bei den Lernförderschülern sollen 60% Migrationsanteil haben…

      • passt ja auch zum Bildungsstand der Herkunftsländer.

        Das lässt sich hier nicht verändern. Man lebt in der „heimatsprachlichen“ Blase. TV, Einkaufen, Internetseiten, Bezugsgruppe, Freunde.
        Was will denn dann eine Kindergärtnerin oder Lehrerin bewirken. Die Koranschule hinterlässt mehr Eindruck.

  • „Sozioökonomisch benachteiligt“ sind die Familien der Arbeitenden gegenüber den privilegierten Familien der Nichtarbeitenden. Letztere erhalten Grundsicherung plus Miete plus Heizung plus medizinische Versorgung plus GEZ steuer- und beitragsfrei fürs Nichtstun. Erstere erhalten eine „Steuerersparnis“ von 14% erstem Steuersatz vom Grundfreibetrag (Existenzminimum) ca. 12.000€ =
    1.680 € im Jahr und müssen volle SozVersBeiträge zahlen. Miete und Heizung und GEZ aus ihrem verbliebenem Netto selbst bezahlen. Damit ist die Armutslüge entlarvt.

  • Schließlich ist der Tankrabatt besser bei den SUV Fahrern investiert. Als in der Bildung.

    • Neidhammel!

  • Nicht schlimm, gibt doch google! 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

  • Naja, also so viel Kindergeld wie derzeit gab es noch nie. Von dem Kindergeld werden Zigaretten der Eltern, die Miete, das Auto und Urlaub oder die Sippschaft in fernen irgendwo mit finanziert.
    Und braucht auch jedes Kind zwingend ein eigenes Zimmer, einen eigenen PC, einen eigenen TV, Markenklamotten, das tollste Fahrrad, usw. ?

    • Genau, aber dann immer von angeblicher Kinderarmut sprechen.

    • Und Kindergeld in fremde Länder für Kinder welche gar nicht existieren oder Renten für seit Jahren Verstorbene.

  • Wer braucht so was. Man kann schließlich auch als Analphabet in den Bundestag ziehen, sagt Frau Brantner von den GrünInnen.

    • Als Abgeordneter ja, als Saaldiener nicht.

    • Oder auch Küchenhilfen!

  • Dafür können wir aber Gender und Klima!

    Der linksgrünbunte Staat muss PrioritätInnen (m/w/d/x) setzen!

Werbung