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Großbritannien

Anti-weißer Messerangriff: Nowaks Mörder wurde von seinem Bruder zum Lügen angestiftet

Der britische Student Henry Nowak ist von Vickrum Digwa in Southampton mit einem Zeremonialdolch getötet worden. Gerichtsprotokolle zeigen nun, dass Digwas Bruder Gurpreet ihn dazu gebracht hat, Nowak rassistische Beleidigungen vorzuwerfen.

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Henry Nowak wurde im vergangenen Dezember ermordet (Screenshot via X).

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Der Mord an dem britischen Studenten Henry Nowak hat die Öffentlichkeit erschüttert. Nach dem Urteil gegen Nowaks Mörder, den Sikh Vickrum Digwa, werden weitere Details bekannt. Protokolle des Gerichtsprozesses zeigen, dass Digwa von seinem Bruder Gurpreet dazu gebracht wurde, Nowak des Rassismus zu bezichtigen und zu behaupten, er habe in Notwehr gehandelt.

Gemäß der offiziellen Darstellung der Polizei war es im Dezember in Southampton zu einer zufälligen Auseinandersetzung zwischen dem 18-jährigen Nowak und Digwa gekommen. Digwa zog dabei einen Zeremonialdolch und stach fünfmal auf den Studenten ein. Nowak erlitt schwere Verletzungen und starb später (Apollo News berichtete).

Daraufhin behauptete Digwa, Nowak habe ihn rassistisch beleidigt, geschlagen und ihm den Turban vom Kopf gerissen. Er stellte sich gegenüber der Polizei als Opfer der Auseinandersetzung dar.

Jetzt ist klar: Vickrum wurde von seinem Bruder Gurpreet dazu gebracht, die Tat als Notwehr darzustellen und Nowak rassistische Beleidigungen vorzuwerfen, wie der Daily Mail betont. Laut den Gerichtsprotokollen fragte Gurpreet seinen Bruder nach dem Angriff, ob Nowak ihn rassistisch beleidigt habe. Vickrum bejahte dies und behauptete anschließend, Nowak habe ihn unter anderem als „Paki“ bezeichnet. Wenige Tage später forderte Gurpreet seinen Bruder zudem auf, zu behaupten, er habe sich gegen Nowak verteidigt.

Darüber hinaus zeigen die veröffentlichten Protokolle, wie Digwa die Polizei unmittelbar nach der Tat wiederholt in die Irre führte. Obwohl Nowak schwer verletzt am Boden lag, behauptete Digwa, dieser sei nicht erstochen worden und stelle sich nur an. Im Kreuzverhör räumte Digwa später ein, Nowak als „betrunkenen Rassisten“ dargestellt zu haben. Seine Mutter half zudem dabei, den Tatdolch vom Tatort zu entfernen.

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Digwa wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft mit einer Mindestverbüßungsdauer von 21 Jahren verurteilt. Gegen das Urteil hat er Berufung eingelegt. Auch seine Mutter Kiran Kaur wurde wegen Beihilfe zu einer Straftat verurteilt und zu drei Jahren Haft verurteilt (mehr dazu hier)

rs

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3 Kommentare

  • Eine Frechheit auch noch „Berufung“ einzulegen. Ein Mörder muss gebührend bestraft werden. Viel zu wenig was er bekam.

  • Ich würde nicht sagen, dass der Mord an Henry Nowak die Öffentlichkeit erschüttert hat. Er wurde einfach totgeschwiegen. Wie immer, wenn das Opfer nicht Schwarz, LGBT oder ein Moslem war.

  • Paki ist eine Beleidigung?
    Das ist die Kurzform für Pakistani. Dumm, dümmer, Apollo.

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