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Sachsen-Anhalt

Anti-AfD-Wahlkampf: Jetzt rügt Kardinal Müller die politische Einmischung anderer Bischöfe

Teile der katholischen Kirche haben sich vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich gegen die AfD positioniert. Nun warnt Kardinal Gerhard Ludwig Müller seine Amtskollegen vor parteipolitischer Einmischung – und stellt sich auch gegen pauschale Vorwürfe gegenüber der AfD.

Kardinal Gerhard Ludwig Müller ist seit Jahren im Vatikan tätig (IMAGO/Catholicpressphoto)

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Viele Amtsträger in kirchlichen Positionen haben sich vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in den Wahlkampf eingemischt und sich dabei deutlich gegen die AfD ausgesprochen. Zuletzt hatte sich auch Heiner Wilmer, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, betrübt über den hohen Wahlerfolg der AfD geäußert (Apollo News berichtete). Doch ein Kardinal mahnt zur Zurückhaltung: Bischöfe sollten sich grundsätzlich aus der Parteienpolitik heraushalten.

„Sie dürften ihre geistliche Vollmacht keinesfalls zugunsten oder zuungunsten einer einzelnen politischen Partei in die Waagschale werfen“, warnte Kardinal Gerhard Ludwig Müller die deutschen Bischöfe vor einer parteipolitischen Einmischung. Geistliche Autorität dürfe nicht für politische Zwecke eingesetzt werden, betonte er weiter in seinem Kommentar für das katholische Medium kath.net.

Auch die pauschale Kritik an der AfD weist Müller zurück. Einer Partei und ihren Wählern von vornherein „völkisches Rassedenken“ zu unterstellen, sei eine „unbewiesene Tatsachenbehauptung“. Es sei kaum vorstellbar, dass Millionen deutscher Bürger eine solche Ideologie übernommen hätten, die dem christlichen Menschenbild widerspreche.

Müller gehört zu den einflussreichsten deutschen Geistlichen der vergangenen Jahrzehnte. Von 2012 bis 2017 stand er als Präfekt an der Spitze der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre – eines der zentralen Organe der katholischen Kirche. Im Juni 2021 ernannte Papst Franziskus ihn zudem zum Mitglied des Höchsten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur.

Der Erzbischof fühlte sich offenbar auch deshalb dazu veranlasst, auf die politische Rolle der Kirche im aktuellen Wahlkampf in Sachsen-Anhalt einzugehen. Viele Geistliche, allen voran auch Bischöfe, hatten sich vor der Landtagswahl deutlich gegen die AfD positioniert. So etwa der Magdeburger Bischof Gerhard Feige. Er warnte kurz vor der Wahl am Sonntag vor einem Erstarken der Partei und erklärte, er fühle sich an die Zeit vor 1933 erinnert. „Nicht jeder, der demokratisch wählt oder gewählt wird, ist ein Demokrat“, sagte Feige. Zudem erklärte er, er verstehe inzwischen, „wie es damals zum Erstarken der NSDAP gekommen ist“ (Apollo News berichtete).

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Auch die katholische Kirche hatte mit der Kampagne „Bewusst wählen“ vor der Wahl zur politischen Auseinandersetzung aufgerufen. Dabei warnte das Bistum Magdeburg vor „populistischen und extremistischen Positionen“ und warb für eine Wahl auf Grundlage christlicher Werte.

Auch nach der Wahl meldete sich mit Heiner Wilmer, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, einer der führenden deutschen Bischöfe zu Wort. Er zeigte sich über das starke Abschneiden der AfD „zutiefst betrübt“ und erklärte, AfD-Gedankengut habe „keinen Platz im Christentum“. Zugleich warnte er davor, dass sich die Gesellschaft zunehmend spalte (mehr dazu hier).

Es bleibt ein widersprüchliches Bild: Die Kirche ringt offenbar darum, wie weit sie sich politisch positionieren soll. Während Bischöfe wie Feige aktiv versucht haben, Einfluss auf den Wahlkampf zu nehmen, mahnen andere wie Müller zur Zurückhaltung. Die AfD selbst fordert seit Längerem, dass sich die Kirche aus der Parteipolitik heraushält.

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75 Kommentare

  • Endlich spricht Kardinal Müller Klartext! Als Katholik bin ich angewidert davon, wie selbstverständlich manche Bischöfe ihre geistliche Autorität für politische Einflussnahme einsetzen. Ich brauche keinen bischöflichen Wahlzettel und lasse mir schon gar nicht vorschreiben, welche demokratisch zur Wahl stehende Partei ich wählen darf.

    Mein Gewissen und meine Wahlentscheidung gehören mir – als mündigem Katholiken und freiem Bürger. Wer Millionen Wähler pauschal moralisch abqualifiziert, sollte sich über die Spaltung der Gesellschaft nicht wundern.

    Die Kirche soll das Evangelium verkünden und Orientierung im Glauben geben, statt Wahlkampf zu betreiben. Kardinal Müller hat völlig recht: Geistliche Autorität darf nicht zum politischen Druckmittel werden.

    Danke für diese überfällige Klarstellung!

    191
    • „Hätte er das vor dem Wahlkampf gesagt, wäre das glaubwürdig, aber jetzt wo der Wind sich dreht, ist das einfach nur reinste Panik Reaktion um die Wogen zu glätten.
      Absolut Unglaubwürdig“ zitiere mal meinen eigenen Beitrag

      Erinnern sie sich daran wie die Kirche mit Mitarbeitern umging, gab genug News.

    • Die kath. Kirche hat in all den Jahrhunderten immer wieder ihre Glaubwürdigkeit verspielt, wenn ein neuer Zeitgeist, Korruption, Doppelmoral, Ablasshandel und politisch-kriegerische Exkurse viele Gläubige, die nur geistige Erbauung und Halt suchten, Dinge in Frage gestellt haben. Daraufhin haben sich immer wieder Gläubige abgespalten und ihre eigenen Gemeinschaften gegründet.

      Auch heutzutage scheint es wieder soweit zu sein

      https://www.kath.net/news/91248.

      Hat die Institution Kirche also genug Selbstreinigungskräfte und den Willen, sich wahrhaft zu erhalten, sich nicht erschüttern zu lassen, durch innere und äussere Faktoren (Papst Benedikt XVI. warnte schon lange) – eine Parallele zur CDU/CSU ist leicht zu erkennen – oder lässt sie sich dieses Mal, ganz in messianischer Erwartungshaltung Einiger (auch Propheten und Erscheinungen), die es immer gab, hinwegfegen? Geht sie auf die Gläubigen zu, auch die, die nicht mehr, fast romantisch anmutend (am Ende des Textes) allzuhäufig die Doppelmoral live erleben wollen und Einiges hinterfragen, trotzdem ihre Wurzeln im Christentum nicht abschlagen (und es auch dringend sogar verhindern) wollen? Diese Zuflucht-Romantik hat tiefe selbstverschuldete Risse bekommen und war auch meist nur ein oberflächliches Bild für die Gläubigen, einer immer äusserst politischen Kirche, die ihre Aufgabe vielleicht als Nachfolgerin des Römischen Reiches etwas zu überambitioniert ausgefüllt hat.

      Konservative (oder nun, gar potenzielle AfD-Wähler) aber wiedermal zu brandmarken, das gab es doch sehr viel häufiger, als wir denken, daraus sollten sie doch gelernt haben! Oder waren die Abstoßbewegungen immer auch ein beabsichtigter (Neugeburts-) Prozess, um den Glauben zu stärken und auf Linie zu halten? Zitate diverser Päpste, einer welcher sogar einen Betrug der Gläubigen in der ganzen Überlieferung zugab, erspare ich jetzt (kann Jeder selbst finden).
      Es sind heute nicht die treuen und gutgläubigen Anhänger der Kirche, die sich rechtfertigen müssen, sondern die Abschweifler und unehrlichen auch korrupten Verantwortlichen, die meinen, die Fahne nach dem jetzigen Zeitgeist heraushängen zu müssen, die damit die Kirche selbst gefährden. Warum liess/lässt man solche Amtsträger immer wieder gewähren und handelte so inkonsequent (gab es auch dort Erpressungen?), nach Außen wollte man aber Autorität ausstrahlen und einfordern? Dieses Konstrukt, dieses Machtspiel auf Kosten des wahren Auftrags, lässt auch hier den wahren Respekt vor Jesus Christus missen. Zurück bleibt ein fast beliebig anmutender Hohlkörper mit religiösem Show-Effekt, fast blutleer…Wladimir Solowjew hatte recht (auch Leo XIII.), ein paar Getreue werden wohl zum Aufbau bleiben (man erkannte frühzeitig, wohin es ging und warum entglitt es dann? Wo bleiben die Aufarbeitung und die Konsequenzen dieser Zersetzung im Inneren?).

      Sie beschädigten wohlwissend eine für Viele wichtige Institution, sowie die Union im Grunde zeitgleich die Stabilität dieses Landes.

    • Hätte er das auch gesagt, wenn die AfD nur 20% geholt hätte?

      Jetzt im Nachgang, wo ein AfD-MP absehbar ist, den Kuschelkurs einzuschlagen ist mir zu offensichtlich. Nach der GEZ ginge es nämlich sonst der Kirchensteuer an den Kragen.

  • Ich schlage vor, dass die christlichen Kirchen sich auf ihre eigenen Themen wie Kindesmissbrauch konzentrieren. Da gibt es genug zu klären und zu tun.

    • Die meisten Fälle von (sexuellem) Kindsmissbrauch passieren in der Familie, aber auch viele in Sportvereinen, bei Jugendfreizeiten und in Kitas.
      Ich glaub nicht, dass sich heutzutage noch Priester an Kindern vergreifen, wenn, dann sind das Einzelfälle. Jedoch sind täglich männl. Familienangehörige entsprechende Täter.

      -30
      • Diese Verharmlosung widert mich an. Lesen Sie dieses Gutachten:

        https://www.ipp-muenchen.de/ipp/uploads/IPP_2026-02-25_Abschlussbericht_Wissenschaftliche_Aufarbeitung_Deutsche_Franziskanerprovinz.pdf

        Was ich über diese Leute und Leute wie Sie denke, darf ich hier nicht schreiben.

        • Ach, Kannesbirl, wie rührend abgelenkt! Klar betrifft das Thema alle, aber wie praktisch, dass du die gigantischen, jahrzehntelangen Missbrauchsskandale in den Kirchen mal eben als bloße „Lücken“ verharmlost. Während das verkrustete Establishment und die Altparteien dort wegschauen, braucht es endlich Bürger, die den Finger in die Wunde legen. Eure moralischen Zeigefinger könnt ihr euch sparen – wer systemischen Missbrauch so kleinredet, hat jede Glaubwürdigkeit verloren.

          17
        • @Kannesbirl: Ja ja, die übliche Täter-Opfer-Umkehr.

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        • Was Sie über gewisse Leute denken, ist irrelevant, zumal die Behauptung von @Lieschen Müller durchaus gut abgedeckt ist. Der Aufarbeitung in der Kirche stehen gewaltige Lücken in der Aufarbeitung in anderen gesellschaftlichen Bereichen gegenüber. Seien Sie also angewidert und zeigen Sie ruhig weiterhin mit den Finger auf andere, denken Sie aber daran, dass dabei vier Finger auf einen selbst zurückzeigen. Das Thema Missbrauch betrifft alle.

          -7
        • Scruffy. Das wird Lischen Müller nicht lesen wollen, da es für sie zu hoch und zu lang zum Lesen ist. Auch wird sie es nicht begreifen wollen.

          2
        • @Scruffy
          Jaja.
          @Nordfriese
          Ich habe von „Lücken in der Aufarbeitung gesprochen“. Lernen Sie endlich lesen und verstehen, Sie wandelnder Pisa-Schock.

          -3
      • Sie irren.

      • Ah, ein kleiner Schlaumeier.
        Ihrer erbärmlichen Logik folgend kann demnach festgehalten werden:
        Die meisten Menschen werden in Kriegen getötet, dann können die wenigen Morde in Friedenszeiten ruhig vernachlässigt werden.
        Sie sind ja ein „echter“ Christ.

        Unfassbar, hört sich „Feige“ an.

  • Kirche hat in der Politik nichts zu suchen! Sie soll spirituelle Kraft geben und keine Wahlempfehlungen

    • Sinngemäß: Jagt die Politik aus dem Tempel !!

  • Vatikan-Experten deuten, dass „Das Dritte Geheimnis von Fátima“ eine Krise des Glaubens und eine Apostasie, die im Inneren der Kirche und an der Spitze (Vatikan) beginnt. Kardinal Müller behält zumindest die Nerven, viele anderen der „Geistlichen“ scheinen schon deutlich den Kompass verloren zu haben.

    • Gerne wird – übrigens von allen Seiten – vergessen, dass die deutsche katholische Kirche seit Jahrzehnten eine Sonderrolle einnimmt.
      Der Vatikan hingegen repräsentiert die Katholiken der Welt.
      Es erinnert an die deutsche Rettung des Weltklimas.

  • Ich wundere mich immer wieder, wie sich die Kath. Kirche in die aktuelle Politik einmischt. Ich habe nicht vergessen, wie man zu Corona-Zeiten die Kirchen geschlossen hat, wie man alte Menschen und Kinder im Stich gelassen hat und wie vehement man die Corona-Maßnahmen der Mächtigen verteidigt/umgesetzt hat. Wie zu Jesus-Zeiten grenzt man aus, die Kirchen lassen die ausgegrenzten Menschen im Stich. Umso schöner, dass sich Kardinal Müller hier anders verhält!

    • Wen genau, Na Bravo, hat die Katholische Kirche zu „Jesus-Zeiten“ ausgegrenzt?
      Die Position Kardinal Müllers betreffend gebe ich Ihnen vollkommen recht. Er teigt den üblichen Sonderweg der Deutschen Bischoffskonferenz auf.

  • Bravo, Hochwürden.

  • Man muss wissen, dass Müller ein Erzkonservativer ist. Nicht nur theologisch, sondern auch politisch. Ich denke, dass auch er AfD wählt. Kann und muss er natürlich nicht äußern … Aber er hat Recht. Die Kirche hat sich offiziell dazu überhaupt nicht zu äußern. Die sollen ihren Auftrag erfüllen. Aber das machen sie schon lange nicht mehr.

  • Ein einsamer Rufer in der Wüste – der Kirche…… Aber es werden sich bestimmt wieder einige Kollegen – auch evangelische – melden, die empört darauf hinweisen, weshalb Gott/Jesus selbstverständlich dafür ist, sich auch in Politik einzumischen; insbesondere die AfD zu bekämpfen ….

    • Die EKD gibt es nur in Deutschland, die Deutsche Katholische Kirche ist nur ein kleiner Teil der Römisch-Katholischen Kirche, und immer für ihren Sonderweg bekannt.
      Wie bei der Rettung des Weltklimas geht auch die Kirche in Deutschland gerne ihren eigenen Weg. Hybris eben.

  • Gab es jemals Zeiten( außer vielleicht zu Beginn des Christentums) in denen die Kirche nicht mit dem Mächtigen verflochten war?

  • Sind wohl zu viele aus der Kirche ausgetreten? Ich auch. Wenn die uns nicht wollen, wollen die sicher auch unsere Kirchensteuer nicht.

  • Afd Gedankengut hat keinen Platz in der Kirche. Deswegen bin ich auch kein Mitglied mehr

  • Sehr gut, Herr Kardinal Müller braucht ein Gespräch mit den Christen in der AfD. Das ist ganz einfach der Privatsekretär des Herr’n Kardinal stellt per E-Mail eine offizielle Anfrage an die AfD und vereinbart ein Treffen, die E-Mail Adresse steht auf der Internetseite der AfD und schon kann man mit einander reden. Und nicht übereinander…. Es ist heutzutage ganz einfach ins Gespräch zu kommen. Und zum Schluss kommt das wichtigste, miteinander Beten! In der heutigen Zeit dauert so ein Treffen zu organisieren maximal 20 Minuten.🫶🏼

  • Als Katholikin schäme ich mich für die politisierten deutschen katholischen Würdenträger.

  • Endlich ein Bischof mit Klartext, das ist überfällig. Ich bin ausgetreten aus der ev. Kirche, genau aus solchen Gründen, hätten wir doch nur mehr von dieser Sorte Bischof.

  • Ich halte dieses Statement für außerordentlich wichtig …. Wer die Gebote kennt , sollte sich nicht politisch auf eine Seite schlagen !! Das wäre dann keine Kirche mehr !!

  • Zu spät!

  • In geringen Dosen scheint ab und an noch gesunder
    Menschenverstand auf !
    Aber eine Schwalbe macht keinen Frühling !
    Vertrauen längst verspielt !
    Siehe auch Corona !

  • Ich mag den Müller hab mal das Interview mit tucker carlson gehört und würd seit dem gern Mal mit ihm quatschen

    • Könnte mir vorstellen, dass er zum Quatschen nicht ganz soviel Zeit hat wie Sie.

  • Meine WAHL habe ich vor vor 42 Jahren schon getroffen, RAUS aus der Kirche .

  • Ein kluger Mensch scheint er zu sein, dieser Kardinal Müller.
    Doch, dass ihm das politische Agieren seiner Bischöfe jetzt erst auffällt ist interessant —– hat sich nach der letzten Wahl bis in den Vatikan rumgesprochen, wie undemokratisch die angeblich demokratischen Parteien in Deutschland von vielen Bürgern erlebt werden und angebliche Demokraten sich von Bischöfen bestärkt fühlen ?
    Oder sind dem Kardinal die stark angestiegenen Kirchenaustritte aufgefallen?

    • Dummer Kommentar. Kardinal Müller äußert sich seit Jahren ausgesprochen kritisch über die Politisierung des deutschen Episkopats.

      • Dummer Versuch eines Gegenkommentar – lediglich auf einen Aspekt seiner Aussage einzugehen und diesen dann eher oberflächlich, absurd einfach und für die Sache als solches uninteressant „widerlegen“ wollen, ist dann doch eher kognitiv limitiert

        • Ich habe keinen einzelnen Aspekt herausgegriffen. Der ganze Ausgangskommentar hat suggeriert, als habe sich Kardinal Müller gerade erst zum ersten Mal geäußert.
          Ich wiederhole mich: Lernen Sie endlich lesen und verstehen, Sie wandelnder Pisa-Schock.

          -2
  • Er hat den richtigen Riecher. Er spürt dass sich die Stimmung ändert. Die Kirchen ändern ihre Richtung. War vor 80 Jahren genauso. Die schlagen sich auf die Seite der Gewinner; ohne Skrupel.

  • Die beiden Amtskirchen – besonders aber die evangelische – sind in den letzten Jahren zu Vorfeldorganisationen der Grünen geworden. Außerdem wollen wir nicht vergessen, dass sie an der Asylindustrie auf Kosten der Allgemeinheit gehörig verdienen. Natürlich bekämpfen sie dann die AfD. Kardinal Gerhard Ludwig Müller ist einer der wenigen weisen Kirchenfürsten, die erkennen, dass dieser Weg in die Irre führt, weil er der Kirche immer mehr Menschen entfremdet.

    • Darum ist Kardinal Müller auch in Rom, und vertritt nicht die Position der Deutschen Bischofskonferenz.

  • „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“

    Die Bischöfe Feige und Wilmer könnten ja mal ihren autoritären Kirchenelfenbeinturm verlassen und sich einer demokratischen Wahl zum Ministerpräsidenten selbst stellen. Sie könnten ihre Predigten dann zum Programm ausarbeiten und so der Demokratie dienen. Wenn sie dann nicht gewählt werden, ist das dann auch antidemokratisch??

    Zur Erinnerung gerne nochmal: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Auch AfD-Wähler brauchen die Kirche und dürfen von ihr nicht diabolisiert und abgewiesen werden. Hat Jesus denn nicht gerade das glatte Gegenteil gelehrt??

  • Kath Kirche: traue ich null. Hätte er das vor dem Wahlkampf gesagt, wäre das glaubwürdig, aber jetzt wo der Wind sich dreht, ist das einfach nur reinste Panik Reaktion um die Wogen zu glätten.
    Absolut Unglaubwürdig

  • Ein kluger Schachzug von dem Mann dessen Verein den Kindesmissbrauch, den der Vatikan einst vollständig aufklären wollte (ich warte noch heute darauf), brav unter den Teppich gekehrt hat.
    Der Bürger vergisst nicht. Siehe Kirchenaustritte

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