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Bundestag

„Am besten fahren Sie ein batterieelektrisches Auto“, empfiehlt SPD-Minister wegen steigender Benzinpreise

Umweltminister Carsten Schneider empfiehlt angesichts steigender Spritkosten, lieber E-Autos zu kaufen. Bei der Regierungsbefragung wollte er sich nicht dazu äußern, ob die Koalition den Emissionshandel aussetzen will.

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Umweltminister Carsten Schneider empfiehlt E-Autos, damit man nicht vom Benzinpreis abhängig sei. (IMAGO/Andreas Gora)

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Umweltminister Carsten Schneider bügelt die Sorgen über steigende Spritpreise mit dem Verweis ab, dass man lieber E-Autos fahren solle. In der Regierungsbefragung wollte der AfD-Politiker Karsten Hilse am Dienstag wissen, ob es angesichts der „horrenden Steigerung der Treibstoffpreise“ nicht besser wäre, den CO2-Preis vorerst auszusetzen. Daraufhin antwortete der Umweltminister: „Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto. Dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist.“

Spärlicher Applaus für den SPD-Politiker. Dieser sagt in einem Seitenhieb gegen den AfD-Politiker, dass er zwar mit seinem Einkommen nicht förderberechtigt sei, aber er empfehle auch ihm ein Elektroauto, weil auch in Sachsen die Ausstattung mit Ladestationen günstig sei. „Ich kann es trotzdem sehr empfehlen. Die Ladeinfrastruktur auch im ostsächsischen Bereich ist exzellent. Da brauchen wir über solche Fragen nicht zu klären.“ Wie die Bundesregierung mit der CO2-Bepreisung und den steigenden Tankkosten umgehe, werde man in den nächsten Wochen besprechen. Man hoffe, dass die Auseinandersetzung im Iran schnell zu Ende gehe.

In der Regierungsbefragung verteidigte Schneider den Emissionshandel ETS-1, der seit 2005 gilt. „Wenn wir eine angemessene Bepreisung von Umweltverschmutzung durch CO2 haben wollen, führt an einer Bepreisung nichts vorbei.“ Es sei wichtig, Instrumente einzusetzen, die die Industrie schützen. Ein CDU-Politiker bezeichnete den Emissionshandel als „Herzstück der europäischen Klimapolitik“. Doch die Industrie gerate unter Druck. Er wollte vom Umweltminister wissen, welche Reformen er umsetzen wolle, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen zu erhalten.

Man wolle das „erfolgreiche Instrument fortführen“, antwortete Schneider, und weiter auf eine Emissionsminderung von 60 Prozent setzen. Sonderbelastungen, wie zum Beispiel für die Chemiebranche, sollten vermieden werden. Dazu sei es nötig, bestimmte „Benchmarks“, also Referenzwerte, zu überprüfen. Er gehe davon aus, dass die EU-Kommission die Einwände ernst nehme.

Die EU-Kommission will ab 2026 teilweise neue Richtwerte festlegen, wie viele Emissionen bestimmte Industrien ausstoßen dürfen. Davon betroffen sind unter anderem die Eisen- und Aluminiumindustrie sowie die Zementherstellung und die Chemiebranche. Außerdem soll die Anzahl kostenloser CO2-Zertifikate reduziert werden.

mra

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80 Kommentare

  • Diese Bemerkung trieft vor Verachtung für die Sorgen und Nöte der eigenen Bewölkung…

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    • Mein erste Gedanke war: Das ist doch Verhöhnung! Aber nein, die leben in ihrer eigenen Welt und glauben das wirklich. Deshalb bekommen die auch nicht viel auf die Spur.

      • hab ichs nicht neulich schon gesagt, das wird der e-mobilitaet auftrieb verleihen?

        natuerlich hat nicht jeder geld, sich jetzt einen neuwagen anzuschaffen.
        aber die situation laesst die leute nachdenken, und die bereitschaft steigen.
        das triumphgeheul aktueller e-mobilisten ist zumindest in oesterreich nicht zu ueberhoeren.
        die haben jetzt ihre grosse zeit.
        vor allem die mit eigener photovoltaikversorgung am dach, die in laendlichen gebieten sehr verbreitet ist.

        dass ein regierungsvertreter und 2030-agent sich positiv zum thema aeussert, liegt da nur nahe.
        er nutzt die gunst der stunde.

        • Woher kommt den der Strom fuer die e Autos? Von Trump wollen wir nicht, von Putin auch nicht……….und umweltschonend ist dieses LNG Gas dass dann verstromt wird auch nicht. Ist also eher dummes Geschwaetz von Herrn Schneider – mit seinem fetten Gehalt

          0
      • Ich möchte hier wegen Zensur nicht schreiben, was man mit solchen Vollidioten machen sollte !!

        • Ja der Zensor ist heute wieder aktiv.

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      • Die leben in einer eigenen Welt. Geht im Kindergarten los und hört im Hörsaal nicht auf. Unter dem Wiederaufbau wird man sich wohl Gedanken machen müssen, wie man eine Demokratie vor dem Menschen schützt.

    • Wenn alle diesen Rat befolgen würden, könnte niemand diese Autos in entsprechender Menge liefern. Und wir hätten weder genug Ladestationen noch genug Strom, und selbst der wird immer noch zu einem hohen Anteil fossil erzeugt.
      In NRW haben Minister diese Fahrzeuge mangels Alltagstauglichkeit ausgemustert.

      • Die Pozilei in Ösiland auch

    • Arrogant, abgehoben und Menschenverachtend.

      Weil einfach jeder so einfach mal 40.000€ zur Verfügung hat um seine 4 Jahre alten Dieselpassat zu ersetzen.
      Aber halt, der id7 Tourer kostet ja mindesten 54.000€.

      Aber so sind sie halt die Kommunisten von der SPD.

    • Die Marie Antoinette von der SPD.

    • Abgesehen davon zeigt dieser Typ absolutes Unwissen.

      Die Produktion eines E-Fahrzeuges ist extremst umweltschädlich.
      Batterie und Kupfer (auch für die Ladeinfrastruktur) sorgen dafür daß sich ein
      E-Fahrzeug erst nach 90.000 -120.000km vom CO2 Ausstoß besser darstellt als ein Verbrennungsmotor.
      Das bedeutet, daß das E-Auto die ersten 6-8Jahre die Umwelt stärker belastet.

      • Ich glaube nicht mal, dass er das nicht weiß. Das darf einfach nicht erwähnt werden, da es nicht zum Narrativ des „sauberen Fahrzeugs“ passt.

      • Da e-karren nach 4 Jahren Schrott sind, kommen die nie in den grünen Bereich. So die offizielle Zulassungsstatistik.

    • Vor allem zeigt der Mann, daß er keine Ahnung hat: Gas wird verstärkt für Stromerzeugung eingesetzt. Davon abgesehen, daß steigende Öl- und Gaspreise so ziemlich alles (nicht nur das tanken) teurer machen. Und abgesehen davon, daß er sich seine E-Autos sonstwohin schieben kann.

      • Mein Benziner ist 20 Jahre alt und hat 3.500 Euro gekostet. Ein vergleichbares E-Mobil kostet selbst gebraucht zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Allein die notwendigen Finanzierungskisten und der Wertverlust überwiegen bei weitem meine Benzinkosten bei meiner Jahresfahrleistung von rund 12.000 – 15.000 km pro Jahr. Also kauft nur weiter Neufahrzeuge oder überteuerte Gebrauchtwagen….wer Rechnen kann ist klar im Vorteil.

    • Nicht nur, es tropft auch gehörig Inkompetenz und Dummheit. Kann man bei einem Ministersalär auch erwarten.

  • „Umweltverschmutzung durch Co2“ (Zitatende)
    Ich bin fassungslos!

    • War auch mein erster Gedanke – was will man mit solchen Leuten diskutieren?

  • In BW sind bald Landtagswahlen. Man darf gespannt sein.

    • Ja und wieder werden es GRUENE und SCHWARZE sein, die an der Macht bleiben. Erst wenn der Erste Beamte und oeffentlicher Dienstler den Guertel richtig enger schnallen muss wird es spannend. Das einfache Volk ist doch schon laengst bei der AFD

  • Am besten mein Chef zahlt mir so viel Gehalt, wie Herr Schneider Diäten bekommt. Dann klappt das auch mit dem E-Auto der Oberklasse.

  • Der Ölpreis hat ja auch überhaupt keinen Einfluss auf die Strompreise. Davon ab, wenn der Herr mir das Elektroauto bezahlt, mache ich das gerne.

  • Deutschland wird sich nach den Worten von Bundesverteidigungsminister Pistorius nicht am Iran-Krieg beteiligen.

    • Haben wir denn noch etwas brauchbares, was noch nicht den Weg in die Ukraine gefunden hat?

  • Erinnerte mich irgendwie an den Satz einer historischen Dame mit“Brot und Kuchen“….

    • War auch mein erster Gedanke.

  • Es zeigt, dass die Linken nie Probleme lösen werden, die sie verursacht haben.

    • Kommunisten kümmern sich einen Dreck um die Menschen.
      Trabi fürs Volk und G-Klasse für die Genossen

  • Ja, dann kaufen wir eben mal schnell ein E-Auto, wir haben ja genug in der Sparbüchse. Das 3 Jahre alte Benzin-Auto geht dann in den Schrott, das versteht man unter Nachhaltigkeit.
    Was ist mit den vielen Lieferfahrzeugen bezüglich der Dieselpreise? Die nächsten Preiserhöhungen sind schon vorprogrammiert.

  • Am besten fahren Sie ein Auto der Marke Fred Feuerstein Tretmobil. Das Auto der Zukunft unter einer Rot-Rot-Grünen Regierung.

  • Am besten, Sie fahren ein Auto, dessen Kosten Ihr Arbeitgeber / der Staat für Sie übernimmt. Dann können Ihnen die Benzin- und auch die Strompreise völlig egal sein. Werden Sie also Minister!

  • Gestern haben wir noch auf der Arbeit gewitzelt, dass der Krieg von der EAuto Lobby angezettelt wurde 😂.

  • Marie-Antoinette, e-Version.

  • So ein schamloser Lügner.
    Der macht sogar Merz Konkurrenz.
    Unter normalen Umständen würde man ihn sofort einsperren.

  • „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“

  • „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“

  • Am besten einen Porsche. Die haben einen großen Akku. Danke SPD.

  • Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.
    Wie zynisch kann man als Ökosozialist eigentlich sein?

  • Hier im Saarland kostet E10 aktuell 1,68, ein paar km weiter in Lux. 1,483 €/l.
    Besonders interessant: die letzte Preisänderung war am 24.02. 00:01 Quelle Aral . lu
    Finde den Fehler.

    • Die Luxemburger sind halt intelligenter und setzen sich für ihre Bürger ein. Da setzt der Staat die Spritpreise incl. Gewinnmarge fest und es funktioniert problemlos.
      Die MwSt. und der CO2 Preis sind ebenfalls niedriger wie in Deutschland. Der öffentliche Nahverkehr (Bus und Bahn) ist in Luxemburg zudem für alle Nutzer – auch Ausländer – komplett kostenlos.

  • Am besten auch der letzte Wähler wählt keine SPD mehr…

  • … dann sollen sie doch Kuchen essen!

  • Erinnert mich irgendwie an den Ausspruch, der der französischen Königin Marie Antoinette zugeschrieben wird, wenn auch Zweifel an seiner Echtheit bestehen.

    Es sollen welche bei Marie Antoinette vorgesprochen habe, was man denn gegen die Hungersnot unternehmen könnte, die Leute hätten kein Brot zu essen. Daraufhin Marie Antoinette: „Wenn sie kein Brot mehr haben, sollen sie halt Kuchen essen.“

    Nun ist Herr Carsten Schneider nicht von blauem Blut, aber mindestens genau so weit vom Volk entfernt wie die französische Königin am Vorabend der Französischen Revolution.

  • Ich habe keine Ahnung, was das Charma für solche Menschen parat hat, aber ich bin überzeugt, es wird sehr deutlich ausfallen …

  • Wäre schön wenn ich mir eine E Auto leisten könnte aber danach reicht das Geld nicht mehr für den Ladestrom der wird nämlich jetzt auch kräftig anziehen.
    Die Windmühlen standen heute wieder mal alle still es läuft mit der erneuerbaren Energie.

  • Sollen sie doch Kuchen essen …..

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