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Wien

Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Männer laufen auf allen Vieren durch die Stadt

Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen liefen in Wien Männer auf Händen und Füßen durch die Stadt – es sollte ein „Walk of Shame“ sein. Für die Organisatoren sind Männer, die nichts gegen Gewalt an Frauen machen, Teil des Problems.

Eine andere Aktion von „StoP“: ein Femizid-Gedenktag vor dem Parlament in Wien (IMAGO/photonews.at)

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Eine Handvoll Männer läuft vornübergebeugt auf Händen und Füßen durch die Wiener Innenstadt. Sie sind Teil einer Demonstration und wollen so ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Unter dem Motto „With tail between their legs – Walk of shame“ („Mit eingezogenem Schwanz – Weg der Schande“) fand die Kunstperformance statt, die von dem Theatermacher Stefan Ebner erdacht wurde. Rund 100 weitere Personen nahmen an der Demonstration teil.

„Es ist eine Kunstaktion, die Elemente einer Demo, einer Intervention und einer Prozession verbindet – eine Art körperlich anspruchsvoller Trauermarsch“, erklärt Ebner das Projekt gegenüber dem österreichischen Magazin Moment. „Die Menschen auf der Straße sollen sich die Frage stellen: ‚Was passiert hier eigentlich, und warum findet das statt?‘“ Es müsse sichtbar werden, dass es harte Arbeit sei, Verantwortung und Scham zu übernehmen. „Vielleicht müssen wir uns als männlich sozialisierte Menschen einfach mal schämen für das, was wir gemacht haben“, erklärt er. „Jeder Femizid hat mit uns zu tun, weil wir das System mittragen. Natürlich bin ich nicht schuld daran. Aber tue ich etwas, damit diese Gewaltspirale endet?“

Organisiert wurde die Demonstration vom Verein „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“. Der Verein will sich nach eigener Aussage für ein Ende von Gewalt gegen Frauen einsetzen. Dazu brauche es auch positive männliche Vorbilder. Deshalb wird auf eine Öffentlichkeitskampagne gesetzt, bei der sich 100 Männer gegen Gewalt an Frauen aussprechen. „Wegschauen ist keine Option. Jeder kann was sagen. Jeder kann was tun. Stoppen wir Gewalt an Frauen“, sagt zum Beispiel der frühere Gesundheitsminister Johannes Rauch von den Grünen.

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Doch keine Gewalt zu verüben, reicht dem Verein nicht. „Männer, die nichts tun, sind Teil des Problems“, lautet eine Kernbotschaft der Kampagne. Eine andere: „Jeder Mann kennt einen Mann, der Gewalt ausübt. Was tust DU?“

„Männer sind eigentlich das Problem an der ganzen Sache“, sagte Maria Rösslhumer, Leiterin des Vereins, am Freitag gegenüber dem Magazin Moment. Gewalt an Frauen sei kein Frauenproblem, weil die Verantwortung bei den Männern liege. Es brauche Männer, die sich trauten, öffentlich Zivilcourage zu zeigen. Der gesellschaftliche Wandel sei nur mit Männern zusammen möglich, sagte sie. Bei der Demonstration liefen auch Männer mit Schildern mit der Aufschrift „Nie wieder Femizid“ durch die Wiener Innenstadt.

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Der ehemalige grüne Gesundheitsminister Johannes Rauch war bei der Demonstration ebenfalls anwesend. Gegenüber dem ORF forderte er einen nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen samt Finanzierung und gesetzlicher Grundlage. Laut dem Schauspieler Cornelius Obonya, der sich ebenfalls für den Verein „StoP“ einsetzt, beginne Gewalt gegen Frauen bereits bei Witzen über deren vermeintliche Unterlegenheit.

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79 Kommentare

  • Das war die Demo der Fliesenleger gegen miese Tariflöhne.

    • Der war gut!!

    • moeglicherweise… lol…

  • Warum wird eigentlich nie über Gewalt von Frauen gegenüber Männern gesprochen oder geschrieben?

    • Weibliche Gewalt gegen Männer gibt´s nicht. Weil die Justiz auf Seiten der Frauen ist. So ein mir bekannter RA.

      • Ihr RA hat Recht. Bei allen Verfahren zu „lasten“ von Frauen sind Richterinnen, Beisitzerinnen, Statzanwältinnen, Schbreiberinnen und Gutachterinnen beteiligt.
        Dazu Journalistinnen. Meistens nur zwei Männe im Verfahren: Der Angeklegte und sein RA ! Meine Erfahrung.

        Also Raus aus der EU und AfD wählen !

      • Justizia muss neutral sein.

        • „Justizia muss neutral sein.“ Weiß die das?

          7
  • Glaubwürdig wäre es nur, wären „Schutzsuchende“ dabei.

    • “ Natürlich bin ich nicht schuld daran. “

      Doch, Kleiner, jeder ist schuld, außer arme unterdrückte ausgebeutete rassistisch diskriminierte „Schutzsuchende“.

      • “ Der gesellschaftliche Wandel sei nur mit Männern zusammen möglich, sagte sie. “

        Heute gerade mal null Bock.

  • Wie heißt es: Auf den Hund gekommen.

  • Fühl mich jetzt soviel sicherer😁.

  • Das gibt es so ähnlich doch schon länger, in den Moscheen.

  • Jeder blamiert sich so gut er kann…

    • Sehe ich (hier ausnahmsweise) aehnlich…
      Wenigstens mal zur Abwechslung eine lustige Nachricht. Wer sich freiwillig zum Affen machen will soll das von mir aus ungestoert tun und wer den Widerspruch von den Heuchlern nicht erkennt, dem ist auch nicht mehr zu helfen – also viel spass beim Krabbeln… Darf man dabei eigentlich Hundemaske tragen? 🙂

      • Erlaeuterung zur Hundemaske => gepruegelter Hund…

    • Na ja, dieser körperlich anspruchsvolle Hadsch könnte mich schon beeindrucken – wenn er bis nach Mekka ginge.

      „Die Männer stehen über den Frauen… Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.“ – Sure 4:34

  • Gibt es Steuergeld für den Verein? Wenn nicht, dann ist mir der Klamauk egal.

  • Das hat schon okkulte Ausmaße.
    Da kannst nur noch den Kopf schütteln.

    • Die sind alle nicht mehr ganz dicht. Das ist keine intelligente Gesellschaft mehr. Seit der „Impfung“ geht es rapide bergab.

  • „Gewalt an Frauen sei kein Frauenproblem, weil die Verantwortung bei den Männern liege.“
    Wieso wird so getan, als ob Frauen in Beziehungen nie Gewalt ausüben?! Für mich ist das klare Hetze gegen Männer. „Häusliche Gewalt gegen Männer: Unbeachtet und tabuisiert“, Deutsches Ärzteblatt PP. Ausgabe 3/2017:
    „Dass Frauen friedfertiger als Männer seien, ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Berater und Experten […] gehen hingegen davon aus, dass Frauen mindestens ebenso aggressiv wie Männer sind – es ist nach außen nur nicht so offensichtlich.
    […]
    Die häufigste Variante ist psychologische Gewalt. Dazu zählen beispielsweise Beleidigungen, Erniedrigungen, Hänseleien, Kontrollen, Verbote, Drohungen und Erpressungen. Viele Männer wehren sich nicht dagegen, sondern ertragen sie stillschweigend, zumal das weibliche dem männlichen Geschlecht verbal oft überlegen ist. Wenn Männer sich wehren, dann eher auf der körperlichen Ebene, indem sie zuschlagen und die Partnerin im Extremfall sogar töte

  • Welche Männer?
    Afghanen, Afrikaner, Araber usw.?

  • Auf nach Ceuta! Trauen sie sich nicht ….

  • Haben der Verein StoP und der GRÜNE Johannes Rauch auch in Moscheen für die Teilnahme an diesem „Marsch“ der Scham geworben?

  • Ich wette, die Organisatoren und Teilnehmer dieser „Demonstration“ demonstrieren morgen für die unbegrenzte Aufnahme weiterer Fachkräfte auf dem Gebiet „Gewalt gegen Frauen“. Täglich, nein minütlich, werden neue Höhen an Heuchelei erklommen.

    • … und vor allem werden Uebergriffe an Frauen vonseiten der „Gaeste“ durch die Heuchler kontinuierlich tot geschwiegen… sogar Vornamen sind gerne mal geheim wenn es nicht gerade „Hans-Peter“ ist, bei dem dann auch schon mal der Nachname durchflutschen kann…

  • In Wien regieren Linke.
    Da wird nie Vernunft einkehren.

  • Knieen die Linksgrünen auch?

  • Was für kranke Spinner 🤦🏻‍♂️

    • Absolut! Und vor denen, die Frauen wie Dreck behandeln, weil das so im Koran steht, machen die den Kniefall…

  • Ich kenne keinen Mann, der Gewalt ausübt. In solchen Kreisen verkehre ich nicht.
    Ich weiß nicht, in welchen Kreisen Vierfüßler verkehren.

    • Vielleicht im Asylantenheim…

  • Sie nennen es „Kunstperformance“ – ich nenne es Erniedrigung.
    Die Männer, die dabei mitmachen, sind für mich keine Männer, das sind Weicheier/Waschlappen.
    Der junge tapfere US-Amerikaner, der in Dresden letztes Jahr eine Frau vor Gewalt schützen wollte und dem dabei erhebliche Schnittverletzungen im Gesicht zugefügt wurden, das war ein richtiger Mann!

    • So ist es!

  • Dann braucht es ja nur noch Hundemasken und es ist ein CSD.
    Vielleicht noch ein paar Bäume zum markieren und fürs Geschäft.
    Und das soll dann jemand „ernst“ nehmen?
    Warum gibt es denn keine Demos gegen die seit 2015 zunehmende Gewalt insgesamt? Sind männliche Opfer nichts wert?

  • Was für Luschen. Wie krank muss man sein?

  • Man steht am Vormittag auf der Kärntner Straße, möchte einen Verlängerten trinken und plötzlich kriecht eine Gruppe erwachsener Männer auf allen Vieren vorbei. Ein Anblick, bei dem das Gehirn instinktiv nach der versteckten Kamera sucht oder sich fragt, ob der Wiener Fasching neuerdings im August gefeiert wird. Man weiß nicht, ob man laut loslachen oder vor Fremdscham weinen soll!

    Man muß wahrlich nicht im Staub kriechen, um Zivilcourage zu zeigen. Es reicht völlig im Alltag den Mund aufzumachen. Das geht am besten auf zwei Beinen und mit erhobenen Haupt – genau so, wie wir es tun sollten. Wenn man bedenkt, wie man Probleme früher mit gesundem Menschenverstand angepackt hat, ist der Unterschied zu heute einfach enorm. Wen wir älteren Semester solche Aktionen heute kopfschüttelnd beobachten, fragen wir uns am Ende oft nur noch eines: Sind wir eigentlich nur noch von Vollidioten umgeben?

  • Jawohl, Männer sind das Problem.
    Aus Afrika kamen die Tage nur Frauen….

    • Tatsächlich sind die Männer das Problem! Männer haben diesen Schwachsinn zugelassen. Es hat mit Frauenwahlrecht begonnen und nun haben Frauen nicht nur dieselben oder mehr Rechte, sondern alle Privilegien.
      Das Alles ist nur deswegen möglich weil der Mann es zulässt.

  • Das können keine richtigen Männer sein, denn erstens: richtige Männer schlagen keine Frauen und zweitens: kriechen richtige Männer nicht auf allen vieren

  • Peinlich.

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