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Gesundheitswesen

Alarmierende Studie: 90 Prozent der öffentlichen Krankenhäuser machen Verluste

Die wirtschaftliche Lage vieler deutscher Krankenhäuser hat sich dramatisch verschlechtert: Drei Viertel schrieben 2024 Verluste, bei öffentlichen Einrichtungen sogar rund 90 Prozent. Experten erwarten mehr Zusammenschlüsse und Schließungen.

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90 Prozent der Krankenhäuser machen Verluste

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Die wirtschaftliche Lage vieler deutscher Krankenhäuser hat sich im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert. Nach einer aktuellen Erhebung der Unternehmensberatung Roland Berger schrieben drei Viertel aller Kliniken Verluste, bei den öffentlichen Einrichtungen waren es sogar rund 90 Prozent. Noch 2023 hatte fast die Hälfte der Häuser ein positives Ergebnis ausgewiesen.

„Die Zahl der Krankenhäuser, die negative Ergebnisse schreiben, wird immer größer, und die Anzahl derjenigen, die Gewinn machen, wird immer geringer“, sagte Peter Magunia, Fachmann für das Gesundheitswesen bei Roland Berger, der Deutschen Presse-Agentur. Für die jährliche Krankenhausstudie wurden 850 Geschäftsführer und Führungskräfte befragt.

Die Höhe der Defizite sei in einzelnen Fällen erheblich, in einigen Krankenhäusern gebe es ein Defizit von „über 100 Millionen Euro“. Auch große kommunale Träger stoßen damit nach seinen Worten an ihre Belastungsgrenzen.

Trotz der schwierigen Finanzlage sei die Zahl der Insolvenzen geringer ausgefallen als befürchtet. „Die Einrichtungen sind sich alle ihrer Verantwortung bewusst und versuchen natürlich, die Gesundheitsversorgung so lange wie möglich aufrechtzuerhalten“, sagte Magunia. Häufig würden Kommunen dafür Mittel umschichten und andere Projekte verschieben. Als Konsequenz der anhaltenden Krise rechnen die Berater mit mehr Zusammenschlüssen und Schließungen. Bei diesen würden mehrere Träger Krankenhausverbünde bilden und einzelne Standorte aufgeben.

Darüber hinaus erwarten die Experten grundlegende Veränderungen. „Um aus der Misere herauszukommen, reduzieren Krankenhäuser die Zahl ihrer Standorte, ändern ihr Leistungsportfolio und investieren in den Ausbau der ambulanten Versorgung“, sagte Magunia. Der Investitionsbedarf für Bauprojekte, IT und Digitalisierung werde in den kommenden Jahren auf rund 130 Milliarden Euro geschätzt. Die bereitgestellten Fördermittel seien dafür nicht ausreichend – selbst der 50 Milliarden Euro schwere Krankenhaustransformationsfonds decke nur einen Teil.

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Der Fonds, beschlossen von der früheren Bundesregierung, soll den Kliniken bei Modernisierungsmaßnahmen helfen. Viele Häuser rechnen laut Roland Berger kurzfristig mit einer weiteren Verschlechterung der Lage. Längerfristig erwarten sie zwar eine Stabilisierung, jedoch nicht zwingend eine Rückkehr in die Gewinnzone.

ha

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45 Kommentare

  • Kein Wunder bei der hohen Zahl von Leistungsbeziehern, die nie eingezahlt haben.

    • Nicht nur. Die Bürokratie treibt die Kosten in unglaubliche Höhen.

      • Aber wehe man will von denen statistische Werte erfahren – huch, also das wird bei uns aber nicht erfasst.
        Dabei sind statistische Werte quasi ein Abfallprodukt der Digitalisierung. Das ist ja der einzige Vorteil, dass man mit wenigen Klicks einen Überblick gewinnt. Statistische Werte werden im Hintergrund erfasst, man braucht halt ein entsprechendes Programm. Aber da verließen sie ihn.

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    • Der ROSA ELEFANT darf natürlich NIE und NIMMER als solcher benannt werden. Absolute TABUZONE.

  • Man spreche mal mit den Ärzten, wer sich da alles mit dem Krankenwagen abholen lässt. Fälle wie, ich habe Kopfschmerzen gehören mit dazu. Hinzu kommen Sicherheitsdienste, um zu verhindern, dass Ärzte und Pflegepersonal angegriffen werden. Trotzdem kommt es immer wieder zu Übergriffen auf das Personal, was auch den Krankenstand erhöht.
    So hat auch das Hausarztmodell früher besser funktioniert. Heute landet der Schnupfen im Zweifelsfall im Krankenhaus. Für solche Bagatellen ist das Krankenhaus einfach zu teuer.
    Wenn man Krankenhäuser helfen möchte, dann muss man sie von den Kosten für Sicherheitsdienstleistungen befreien. Auch braucht es ein Sanktionsmodell, wenn Patienten immer wieder die ärztliche Leistung missbrauchen oder das Gesundheitspersonal körperlich angreifen.
    Ein weiterer wesentlicher Punkt, Krankenhäuser sind dafür Menschen zu heilen und nicht Dinge auszuführen, welche sich regelungswütige Beamte ohne Kenntnis der Praxis unnötigerweise ausdenken.

    • Dazu kommt die Privatisierungswelle der letzten Jahrzehnte, nicht selten von externen Beratern als zukunftsfähiges Allheilmittel gepriesen. Allerdings sind Investoren an Renditen ihrer Einlagen interessiert; Geld fließt dann auch in andere Kanäle.

    • Ich musste mal vor ca. 12 Jahren notfallmäßig nachts in eine Klinik gefahren werden. Im Wartezimmer der Notaufnahme die allermeisten keine Uwes oder Lieselottes. Dachte erst, ich bin in einem fremden Land gelandet.
      Heutzutage sicher noch krasser.
      Auf den Entbindungsstationen auch ein extremes Ungleichgewicht.
      Ganz arm sind diejenigen Biodeutschen, die 3.Klasse stationär liegen müssen, also keine Privatpatienten sind.

  • Ein Krankenhaus soll meiner Meinung nach keinen Gewinn machen.
    Das ist schon ein Grundproblem was wir haben.
    Durch dieses Konzept mit „Krankenhäuser müssen Kostenneutral sein“ haben wir die höchste OP-Dichte der Welt.
    Nirgends wird so viel Operiert wie in Deutschland.
    Die Franzosen oder Spanier haben 5x weniger Bandscheiben OPs als wir Deutschen.
    Und warum? Weil so eine OP gut Geld bringt und man damit das Krankenhaus gut finanzieren kann.
    Genauso bei Knie-OPs. Nirgends werden so viele Knie operiert wie hier zu lande.

    Dafür werden andere Bereiche wie z.B. die Geburtenstationen am laufenden Band dicht gemacht, weils nur eine kleine Fallpauschale gibt, aber viel Personal bindet.

    • Das hört sich immer so gut an. Aber die alte Regel gilt: Muss ich nicht auf den Preis schauen (kein Gewinn, keine Kostendeckung), dann steigen die Kosten ins unermessliche.

      Spontaner Ansatz: Wirklich notwendige Behandlung über Steuern (Personalausweis ist die Krankenkarte) finanzieren. Nur für Bundesbürger und anerkannte Migranten. Vorteil: Massive Senkung der Verwaltungskosten. Was zu den notwendigen Behandlungen gehört wird in einem Prozess durch die Bevölkerung selbst bestimmt. Eine Art von Volksabstimmungen.

      Alle anderen bekommen nur Notfallbehandlung auf Rechnung, die auch bezahlt werden muss. Notfalls von den Herkunftsländer fordern.

      Rest wird über Versicherungen abgewickelt.

      Dann natürlich mit freier Arzt- und Krankenhauswahl, so dass auch eine Konkurrenz entsteht für das beste Preis/Leistungsverhältnis.

    • Sehe ich auch so. Wenn man die Fallpauschalen intelligenter steuert, dann kann das erheblich die Kosten senken und das nicht nur im Bereich der Krankenhäuser. Dazu braucht es aber intelligente Menschen, welche auch etwas von Medizin verstehen. Hier scheint es aber einen ausgesprochenen Fachkräftemangel in dem zuständigen Ministerium und den verantwortlichen Behörden zu geben.

    • Naja, um neue Ausrüstungen anzuschaffen oder Renovierungen vorzunehmen, braucht eine Klinik schon eine Gewinnmarche. Man kann ja nicht Gott und die Welt immer nur mit Schulden kaufen, der Zins verteuert die Dinge ungemein. Da gerät man ganz schnell in die berühmt-berüchtigte Schuldenfalle.

    • Genau das! Ein Krankenhaus ist per Definition auf Heilmaßnahmen ausgelegt. Da kann man halt nicht so einfach überall ein Preisschild dran machen und das dann nach BWL-Manier abrechnen.

  • Das liegt in der Natur der Sache. In einer AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) gilt die totale Bürokratie. Auf Beschaffungsebene sind VOB und Unterschwellenvergabeordnung zusammen mit vielen anderen Vorschriften ein echter Kostentreiber und Zeitfaktor!!!

  • Meine Frau und ich zahlen im Jahr 7.000 Ocken an die Krankenkasse, oder, pardon, ins „Solidarsystem“. Viel kriegen wir nicht raus. Meine letzten Implantate habe ich zu 80% selber bezahlen muessen. Ansonsten sind wir, wenn’s hochkommt, 2 mal im Jahr wegen einer (sehr kurzen!) Krankschreibung beim Arzt.

    Jaaa, ich weiss, Solidaritaet mit anderen, aber langsam reicht’s.

    Von Seiten der Krankenkasse hiess es kuerzlich, Zahnersatzleistungen seien „auf dem Pruefstand“. Genau mein Humor. Ich koennte ein weiteres Implantat vertragen, aber das kann ich mir nicht leisten, solange ich den Krankenkassenbeitrag zahle…

    Das System kollabiert, und NIEMAND, der dafuer Verantwortung hat, will es eingestehen, geschweige denn Reformen durchfuehren, die tatsaechlich was bewirken wuerden.

    • Naja, Implantate waren ja auch noch nie eine Regelversorgung. Andere Leute bekommen da eine Brücke oder ein Teilgebiss. Die sind schon froh wenn sie sich eine keramische Verblendung leisten können. Neulich sah ich eine Frau, die hatte nur goldfarbene Zähne im Mund. Manchmal sind die Schneidezähne auch silberfarben – kommt auf die Legierung an. Die Medizin geht davon aus, dass man beißen und kauen können muss, nicht davon, dass die Beisserchen auch noch schön auszusehen haben. Insofern finde ich in Anbetracht der Kassenlage 20% für Implantate noch ziemlich großzügig. Stellen Sie sich schon mal auf 0,0% ein.

    • „Meine Frau und ich zahlen im Jahr 7.000 Ocken an die Krankenkasse,“ Und meine Frau und ich zahlen 2500 Euro im Jahr für eine spanische private Krankenversicherung. Alter über 70 ….

      • Meine (deutsche) KK zahlt auch keine Implantate

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      • Die zahlt garantiert auch keine Implantate.

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  • Überraschung, die Polizei macht genausowenig Gewinne wie die Feuerwehr, Bundeswehr und andere die zur Grundversorgung dazugehören.

  • Betriebswirtschaftlich ist schon seit längerem kritisiert, dass schierer Opportunismus die Transaktionskosten in von keinem erreichbare Höhen schnellen lässt. Schreiben angesichts dessen allen voran drei Viertel der Kliniken keine Gewinne mehr, findet sich zuvörderst darin der Grund für die tiefroten Zahlen. Zwar täte es dadurch längst Not, solch einer zutiefst falschen Praxis eine Abfuhr zu erteilen zugunsten einer richtigen Praxis. Aber dazu fehlt es auch künftig am politischen Willen. Es kommt dann nicht von ungefähr, wenn Deutschland inzwischen eines der weltweit teuersten Gesundheitswesen finanziert bei zugleich für den jeweiligen Patienten immer geringeren Leistungen.

    • Übrigens: Dem betriebswirtschaftlich in Rede stehenden Opportunismus könnte ein schwerer Riegel vorgeschoben werden und die Transaktionskosten daraufhin stark rückläufig sein, wenn der gemäß § 116 SGB X stets gebotene Regress der Sozialversicherungsträger derzeit nicht leer laufen würde. Die juristischen Hürden für den Tatnachweis sind aber auch künftig so hoch angesetzt sind, sodass es kaum möglich ist, die Gesellschaft vor einem insofern äußerst schädigenden Verhalten zu bewahren. Auf Anfrage beim dafür zuständigen Bundesjustizministerium erhält man allerdings keine Auskunft, weswegen der Staat es weiterhin mit Macht versäumt, entsprechend initiativ zu werden, damit nicht nur wenige, sondern alle davon profitieren.

      • Zugespitzt heißt das: Obwohl niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen werden darf, hält dennoch das von der SPD geführte Bundesjustizministerium allein im Zuge seiner fortwährenden Inaktivität die schützende Hand über die Täter. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul meldete dabei spätestens im Jahr 2020 angesichts dessen Zweifel an der Rechtmäßigkeit an. Auch Roman Poseck als der damalige Justizminister des Landes Hessen warf zuletzt noch im Jahr 2023 die Frage auf, warum den Opfern eine „unvertretbar“ schwere Beweislast aufgebürdet sein soll. Aber die deutsche Bundesregierung stiehlt sich lieber aus der Verantwortung und schweigt. In der Konsequenz ist es den zahllosen Dritten dadurch weiterhin möglich, das, was sie dem Einzelnen angetan haben und die mitunter über viele Jahrzehnte sich horrend aufsummierenden Kosten für ärztliche Behandlungen einschließlich den verordneten Medikamenten auf die Solidargemeinschaft abzuwälzen.

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  • Ich finde es eher alarmierend, wenn Krankenhäuser Gewinn erwirtschaftet sollen. Das kann nur zu Lasten der Patientengesundheit erfolgen.

    Ich erwarte.auch nicht, dass die Stadtreinigung oder die Schule Gewinn erwirtschaften, denn wirtschaftlicher Gewinn ist die falsche Kennzahl um die Güte der Leistung zu messen.

  • Es wird nicht mehr lange dauern, bis unser gesamtes Sozialsystem wie ein Kartenhaus zusammenfällt.

  • Auch hier machen sich Lieferanten, Pharmaunternehmen, Hilfsmittellieferanten usw. die Taschen voll! (Fragt mal Dr. Paul Brandenburg.) Auch hier geht es letztendlich um die Liederlichkeit der Politik. Und – natürlich – um die Leistungsgewährung an Menschen, die in das Solidarsystem niemals eingezahlt haben. Und auch die Opfer von Uwes Messerattacken (als Sammelbegriff für die Zunahme der Gewalt) kosten viel Geld. Es ist überall dasselbe. Der Fisch stinkt vom Kopfe her.

  • „„Die Einrichtungen sind sich alle ihrer Verantwortung bewusst und versuchen natürlich, die Gesundheitsversorgung so lange wie möglich aufrechtzuerhalten“

    Das ist jedenfalls SEHR FREUNDLICH…;-)

    Da mittlerweile auch die meisten Kommunen mit der Insolvenz zu kämpfen haben, dürfte das alles bald in ein Desaster ungeahnten Ausmaßes münden.

    Das könnte AUCH etwas mit den – minimalen – steuerfinanzierten Krankenkassenbeiträgen der Jobcenter und Grundsicherungen für das MILLIONENHEER an Vollversorgungsfordernden aus aller Welt zu tun haben, denen zu einem nicht gerade geringen Teil extrem teure Gesundheitsleistungen zuteil werden, oder täusche ich mich ?

    • „Grundsicherungen für das MILLIONENHEER an Vollversorgungsfordernden aus aller Welt“ Das hat absolute Priorität und NIEMAND hat das Recht ,das zu ändern.

  • „… investieren in den Ausbau der ambulanten Versorgung“
    Wieso wurden dann bei uns in der Gegend die Ambulanzen vor Kurzem noch alle gschlossen?

  • Wieviele der kommunalen Kliniken sind bereits klimaneutral saniert–und haben Solarzellen auf den Dächern?
    Gibt es dazu Zahlen?
    Viele kommunale Einrichtungen sollen ja bereits bis 2030 klimaneutral sein.

    • „Viele kommunale Einrichtungen sollen ja bereits bis 2030 klimaneutral sein.“
      Wenn sie dann noch existieren…

    • „Der 125. Deutsche Ärztetag 2021 hat sich dafür ausgesprochen, dass das deutsche Gesundheitswesen bis 2030 klimaneutral wird (Beschluss II-03). An alle Entscheidungsträger im Gesundheitswesen wird appelliert, dieses Ziel „zielstrebig, konsequent und zeitnah in Angriff zu nehmen“.

      Zitat Bundesärztekammer –CO2-Fußabdruck– Gesundheitssektor

      • Das ist auch wichtiger als Gesundheitsversorgung

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      • Catering Fleischfreies Catering bei Veranstaltungen Saisonale, regionale Produkte Patientenversorgung Reduktion von CO2-intensiven Lebensmitteln Reduktion von Verpackungen bei Lebensmitteln Vermeidung von Entsorgung von Lebensmitteln in den Müll Möglichkeiten lokaler Kompostierung nutzenÜbertreffen der Anforderungen der EnEV durch Standard Effizienzhaus 55 oder besser Dämmung von Außenwänden einschl. Dachflächen Austausch der Fenster für Wärmeschutzverglasung Wärmedämmung von Innenwänden, Decken, Böden Fassaden- und Dachum- oder -neubau zur optimalen Nutzung von Sonnenlicht und Sonnenwärme Grünanlagen Ausweitung von Grünanlagen inkl. Förderung der Biodiversität z. B. Bienenfreundlichkeit Klimaadaptierte Baumpflanzung.. Umstellung der Flotte auf E-Mobilität oder andere klimafreundliche Antriebe Ladeinfrastruktur schaffen (E-Tankstellen) Förderung der Radinfrastrastruktur Transporte per E-Bike Aktionen „mit dem Rad zur Arbeit“ Vermehrt vegetarische Küche anbieten

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  • Kein Problem. Weg mit den Verlustbringern. Einfach zusperren. Die Gemeinden und Landkreise haben sowieso kein Geld mehr.

    Wenn Rentner früher sterben, entlastet das die Rentenkasse um Milliarden.

    Die Rettungsdienste gleich mit abschaffen. Überfüssiger Luxus.

    Wer mit 58 beim Verkehrsunfall stirbt, entlastet die Rentenkasse dauerhaft.

    Wir sind viel zu verwöhnt. Zurück in die Armut des 19. Jahrhunderts.

    • „Zurück in die Armut des 19. Jahrhunderts.“ Genau das ist der Plan. :
      “ Ihr werdet nichts haben und glücklich sein.“

  • Viele Krankenhäuser erheben jetzt für bisher noch kostenlose Parkplätze Parkplatzgebühren, um die Verluste wenigstens ein bisschen noch zu drücken. Betten haben sie abgebaut. Mit was sie noch Geld verdienen wollen, bleibt so ein Rätsel.

    Aber wir sind ja das Weltsozialamt! Da geht keiner der Regierenden ran.

  • „Der Investitionsbedarf für Bauprojekte, IT und Digitalisierung werde in den kommenden Jahren auf rund 130 Milliarden Euro geschätzt.“

    Diese behämmerte Digitalisierung schafft nur Kosten und Probleme. Im „besten“ Fall vernichtet sie Arbeitsplätze, aber einfacher, schneller und transparenter macht sie nichts. Früher war alles besser !! – doch, is wirklich so.

    • 👍👍👍 j

  • Staatlich betriebene Krankenhäuser wirtschaften ganz besonders schlecht. Sie bieten deutlich schlechtere Leistungen, deren Erbringung sie sehr viel mehr kosten als private Anbieter. Darin unterscheiden sich staatliche Krankhäuser nicht von anderen staatlichen Unternehmen. Dennoch fordern nicht nur linke Parteien, sondern auch zahlreiche AfD-Landesverbände eine „Rekommunalisierung“, also Verstaatlichung von Krankenhäusern. Die die AfD zunehmend dominierende DDR- Mentalität hat auch immer stärkere Auswirkungen auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Forderungen der Partei. Ost-AfD und BSW-Kommunisten unterscheiden sich nur noch marginal.

    • Das kann man so nicht stehen lassen. In der Grundtendenz beschreiben sie richtig, dass staatliche Einrichtungen andere Treiber haben, als privatwirtschaftliche.
      Es hat aber beides Vor- und Nachteile. So hat z.B. Prof. Sinn richtig darauf hingewiesen, dass die Bahn mit Beamten besser lief.
      Bei staatlichen Einrichtungen kommt es darauf an, dem Personal eine solide Perspektive zu geben und es auf die Aufgabe zu verpflichten. Es muss ein Ethos herrschen, dass die Aufgabe trägt.
      In der Privatwirtschaft erreicht man eine gute Leistung vor allem über hohe Bezahlung. Im Staatsdienst bietet man Sicherheit plus Anerkennung.
      Das Problem besteht darin, dass sowohl die Sicherheit als auch die Anerkennung erschüttert sind.

  • Neubürger kosten und kommen nicht in Frieden.

  • Wer erwartet das Krankenhäuser „Gewinne“ mach ist selber krank.

  • Krankenhäuser einfach schliessen ,dann gibt es auch keine Verluste ,Das Personal kann doch auswandern und die Krankenhäuser können dann für die Bundeswehr genutzt oder für die Unterbringung der einreisenden „Fachkräfte“ genutzt werden. Kranke können dann ja zur Behandlung ins Ausland reisen, ist dort auch besser.

    • Genau! Man kann die KH doch gut in Flüchtlingsunterkünfte umwandeln. Dann wäre zumindest das Wohnraumproblem bis zur nächsten Bundestagswahl gelöst.

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