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10.000 Teilnehmer

„AfDler töten“-Banner führt „Gegen Rechts“-Demo in Aachen an

In Aachen wurden die Proteste gegen rechts von der Antifa organisiert. Dabei wurde prominent am Kopf der Demo ein Transparent gezeigt: „AfDler töten - Nazis abschieben“. Die Aachener Zeitung zeigt das Bild in einem sehr wohlwollenden Bericht - entfernt es kurze Zeit später aber wieder.

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Screenshot Aachener Zeitung

10.000 Menschen haben am Samstagnachmittag auch in der Aachener Innenstadt „gegen Rechts“ demonstriert. „Antifa stays united“ war das Motto der Demonstration, zu dem ein „breites“ Bündnis aufgerufen hat. Videos im Netz zeigen, wie die Menge immer wieder „Ganz Aachen hasst die AfD ruft“.

Dabei wurden auf der stark von der Antifa dominierten Demonstration immer wieder extremistische Plakate gezeigt. Der Block wurde neben einem Transparent „Antifa stays united“ von einem Banner angeführt, auf dem stand: „AfDler töten, Nazis abschieben“. Das Transparent zeigt das Logo der sogenannten „Antifa Jugend“, die im Vorfeld massiv für die Demonstration mobilisierte und als faktischer Organisator auftrat.

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Im Aufruf zur Demo von der AJ ist bereits die Rede, davon, dass man sich„mit allen Mitteln gegen die AfD und alle anderen rückschrittlichen Kräfte wehren“ müsse – „Friedlich und militant geht dabei Hand in Hand.“ Für AfD & Co. sei in der Gesellschaft „kein Platz“, auch außerhalb der Parlamente.

Trotzt deutlicher Sichtbarkeit des Plakats und Fotos, die Polizisten in unmittelbarer Nähe zeigen, erwähnt die Polizei das Transparent im Pressebericht nicht. Stattdessen heißt es da: „In der Spitze beteiligten sich ca. 10.000 Menschen an dem Aufzug durch die Aachener Innenstadt und demonstrierten geschlossen gegen Rechts.“ Es ist vom Einsatz von Pyrotechnik und einem „lautstarken aber friedlichen Versammlungsaufzug.“ die Rede.

In der Lokalpresse wird der Protest sehr wohlwollend beschrieben. Die Aachener Zeitung titelt „Aachen macht mobil gegen rechte Hetze“ und bebilderte ihren sehr positiven Artikel zunächst mit einem Bild des „AfDler töten“-Transparents, entfernte es aber mittlerweile.

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