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Angriff erfunden

AfD-Mitglied fälschte Antifa-Drohbrief und zündete sein eigenes Auto an

Ein Mitglied der AfD hat einen linksradikalen Anschlag vorgetäuscht und dabei unter anderem sein eigenes Auto in Brand gesetzt. Ermittler überführten den Mann anhand der Handschrift auf einem angeblichen Bekennerschreiben.

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Ein AfD-Mitglied täuschte einen Angriff auf sich vor. (IMAGO/Bihlmayerfotografie)

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Ein Mitglied der AfD hat nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken gestanden, sein eigenes Fahrzeug in Brand gesetzt und den Anschlag linksradikalen Gruppen angelastet zu haben. Der Mann hatte demnach auch einen angeblichen Drohbrief der Antifa gefälscht sowie eine vermeintlich gegen ihn gerichtete Graffitischmiererei selbst angebracht.

Zunächst hatte der Staatsschutz nach dem Brandanschlag wegen einer mutmaßlich politisch motivierten Straftat ermittelt. Die Spur verlief jedoch ins Leere. Schließlich fanden Ermittler bei der Analyse des angeblichen Drohbriefs auffällige Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes. Auf diese Auffälligkeit angesprochen, gestand der AfD-Mann seine Tat.

In der AfD selbst hatte man nach dem Vorfall Anfang Februar noch von einem „feigen Anschlag“ auf die Partei gesprochen. Davon ist nun keine Rede mehr. Das Mitglied habe Parteimitglieder getäuscht sowie „einen Ansehensverlust und Schaden für die Partei verursacht“, hieß es nun seitens der Partei. Der AfD-Bezirksvorstand Mittelfranken hat den Ausschluss des Mitglieds beschlossen und einen entsprechenden Antrag an das Landesschiedsgericht der Partei gestellt, das endgültig entscheiden muss.

Zu echten Angriffen auf AfD-Politiker kommt es immer wieder. Anfang November 2025 hatte es einen Brandanschlag auf das Auto des Hamburger AfD-Bundestagsabgeordneten Bernd Baumann gegeben, zu dem sich eine linksradikale Gruppe bekannte (hier mehr dazu). Ende November kam es bei einem linken Protest gegen den Gründungskongress für einen AfD-Jugendverband in Gießen zu einer Prügelattacke auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Julian Schmidt. Vermummte Unbekannte griffen den AfD-Mann an.

Auch statistisch zeigt sich das: Eine Kleine Anfrage der AfD aus dem Jahr 2025 ergab, dass sich 36 Prozent der Straftaten gegen Repräsentanten der Bundestagsparteien gegen AfD-Politiker richteten. Demnach gab es im ersten Halbjahr 2025 808 Vorfälle gegen sie. Davon waren 68 Fälle Körperverletzungen oder tätliche Angriffe (Apollo News berichtete).

jw

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88 Kommentare

  • Richtig so, raus aus der Partei. Nur so funktioniert das. Leider scheinbar nur bei der AfD. ( Ab hier gerne eigene Gedanken einfügen 😉 ).

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    • Der Druck, der von außen auf die AfD ausgeübt wird, führt leider dazu, dass einige Parteimitglieder nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind.
      Aber gut, beileibe kein Alleinstellungsmerkmal.

      • …zündet er im Vergleich zur Gegenseite wenigstens nur sein eigenes Auto an.

      • Ich vermute eher, dass das U-Boote sind, die der <AfD im Auftrag anderer oder sogar in vorrauseilendem Gehorsam schaden wollen.

        • …ein Wichtigtuer oder V-Mann?

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        • @Micga- richtig! UBoot oder V Mann…

          3
    • False Flag? Traue dem Verfassungsschmutz inzwischen alles zu, um die Opposition zu schaden.

      • Ich halte alles für möglich und in letzter Zeit sogar für wahrscheinlich. Man will den Anschlag u.a. auf Baumann relativieren und AfDler als panne darstellen . Passt.
        Wäre jetzt interessant mehr über diese Leuchte zu erfahren.

      • War mein erster Gedanke

      • Verschwörungsgedanken, ohne irgendeine faktische Grundlage, schaden nur.

        • Die AfD wird jetzt mit allen Mitteln bekämpft, die meisten waren bisher kontraproduktiv. U-Boote tauchen nie mit Flagge auf, wach auf, Stupid.

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      • Wie immer bei Verschwörungstheorien:
        Ist blödsinnig, da Straftat mit Gefahr für dritte. DARF kein Beamter, auch nicht bei den Schlapphüten.

        • @Pauker Ollie: „DARF kein Beamter, auch nicht bei den Schlapphüten.“ Da sollten Sie sich mal bei dem ehemaligen, und natürlich „umstrittenen“ VS-Chef von Thüringen, Helmut Roewer, schlau machen und dessen Buch „Nur für den Dienstgebrauch“ über den sogenannten NSU (Nationalsoziaistischen Untergrund) lesen. Da wird Ihnen auch klar, dass dieser Mann nicht mehr in D leben kann und auch, dass es der VS jetzt in Thüringen personell „viel besser“ gemacht hat.

          2
    • AFD sofort verbieten!

    • Die die AfD ist schon ein merkwürdiger Laden.
      Sie will unsere freiheitlich demokratische Grundordnung (FDGO) zerstören.
      Genau so wie „Die Linke“.

      -29
      • Ganz im Gegenteil.

      • Singen Sie weiter in die Sterne.
        Von der AfD- Politik haben Sie offensichtlich so viel Ahnung wie ein Borstentier vom Eier legen.

  • Haldenwang sagte mal, dass er V-Leute in die Partei AfD eingeschleust habe. Wer sagt also, dass der vermeintliche Täter nicht ein eingeschleuster V-Mann ist, der jetzt, wo soviele Wahlen anstehen, seinen Job gemacht hat, für den er bezahlt wurde. Damit niemand zu Schaden kommt greift er sich selbst an. In dem Fall sein Auto, vielleicht war es auch ein Dienstwagen des VS. Interessant ist, dass sein Name nicht genannt wird. Das die AfD die V-Leute raushaben will, die sich Stück für Stück enttarnen ist auch klar. Nur so eine Gedanke zum Nachdenken.

    • Nach eigenen Angaben hat der „VS“ 287 Undercoveragenten in der AfD untergebracht.

      • Immer wenn Wahlen kurz bevor stehen machen die einen Job der die Möglichkeit verschafft die AfD zu diffamieren und leider fallen immer noch viel zu viele Leute darauf rein.

        • Früher ging es gegen die Linke, immer wenn Wahlen waren, wurde eine Stasivergangenheit von irgendwem thematisiert. Komisch, davon hört man überhaupt nichts mehr. Wie das wohl kommt? Die Linke darf ja inzwischen auch in Talkshows was sagen, während Gysi meistens nicht zu Wort kam, so wie es jetzt bei der AfD ist.

          Ich finde es jedenfalls auffällig. Mal sehen, was sie sich in SA-Anhalt noch einfallen lassen kurz vor der Wahl…

          3
    • @Normalo: Der VS spricht sich auch gegen die Einleitung eines Verbotsverfahrens der AfD aus, da er „kurz davor steht“, seine Leute bis in Spitzenpositionen der Partei zu bringen (Welt vom 17.02.2026). Man will seine „Arbeit“ und seine „Arbeiter“ schließlich nicht gefährden.

      • Darum konnte ja auch ein NPD-Verbotsverfahren nicht durch gesetzt werden.

    • Hatte spontan den gleichen Gedanken.
      Allerdings gibt es in jeder Partei auch wirkliche Idioten….

  • Hoffentlich wird er hart bestraft und muss die Kosten dafür zahlen!

    • Ich würde nichts weniger erwarten als ein Fernsehgericht im ÖRR, wo vergessen wird, seinen Parteiausschluss zu nennen, dafür aber grundsätzlich alle Meldungen über Linke Gewalt in Zweifel gezogen werden ?

    • Sofort auf Börgergeld setzen.

      -22
  • VS-Mann, weil die Umfragewerte der AfD noch zu hoch sind.

  • Gerade in der Debatte um die Hippieanwandlungen Chrupallas bemerkt man bei vielen Anhängern der AfD Parallelen zu den Betonköpfen in der bolschewoken Szene. Mich wundert so etwas nicht. Schließlich dürfte die linksgrüne Lebensphilosophie der letzten Jahrzehnte nur an den wenigsten spurlos vorübergegangen sein.
    Dennoch bleibt es dabei: die AfD ist aktuell die größte Chance für Deutschland.

    • Linksgrüne Lebensphilosophie? Bolschewoke Szene? Hippie Chrupalla…Ich habe gerade eine Vermutung, wer Sie sind ,aus einem anderen Chat…..

  • Hat man schon geprüft, ob der nicht vom Verfassungsschutz eingeschleust wurde ?

  • Weg mit dem. Sowas beschädigt nur das Ansehen der Partei und befeuert linke Narrative. Die Zustände die er erschaffen wollte kommen auch so zu genüge vor.

  • Der kann ja beim Verfassungsschutz eine andere Tätigkeit übernehmen.

  • Aufräumen und weiter gehts.

  • Ein Bärendienst…
    aber schön zu sehen, dass AN direkt offen darüber berichtet.
    Genau der richtige Umgang damit.

    • Direkt? Das wurde hier vor einer Woche in einem Kommentar geschrieben und es gab zum Lohn „Daumen nach unten“. Durfte wohl nicht sein, was nicht sein darf.

  • Solche Personen sind umgehend aus der Partei auszuschließen. Sie bringen jede Partei in Verruf. Allerdings wird das unterschiedlich bewertet. Während solche Vorfälle bei Parteien „unsereDemokratie“ möglichst so klein wie möglich gehalten wird, wird bei der AfD ein Fass aufgemacht. Ob die AfD noch weitere, juristische Schritte unternehmen kann, weiß ich nicht. Ich bin kein Jurist.

  • „AfD-Mitglied fälschte Antifa-Drohbrief und zündete sein eigenes Auto an“

    War das ein eingeschleuster Agent vom Verfassungsschutz?
    Ich traue diesem Verfassungsschutz inzwischen alles zu!

    • Das ist prinzipiell denkbar. Dagegen spricht aber, dass der Verfassungsschutz Leute beschäftigt, die derart dumm sind, dass sie Bekennerschreiben mit der Hand schreiben. Oder es war eine perfide Absicht.

  • Da fällt mir noch ein, der SPD-Mann, der im BW-Parlament Hakenkreuze auf Wahlzettel geschmiert hat um den Verdacht in Richtung AfD zu lenken.

    Ich finde es aber gut, dass Apollo auch über den jetzt aktuellen AfD-Fall berichtet.

  • Wie oft denn noch?

  • Schon wieder ein U- Boot!

  • Ist ja schon wie bei den Grünen und der SPD 😁

  • Da fällt mir doch schon wieder das „Celler Loch“ ein!

    • Als Celler Loch wurde die Aktion Feuerzauber[1] des niedersächsischen Verfassungsschutzes bekannt, bei der am 25. Juli 1978 ein Loch mit rund 40 Zentimeter Durchmesser in die Außenmauer der Justizvollzugsanstalt Celle gesprengt wurde. Damit wurde ein Anschlag zur Befreiung von Sigurd Debus vorgetäuscht, der als Terrorist der Rote Armee Fraktion (RAF) im Celler Hochsicherheitsgefängnis einsaß. Angeblich wollte man mit Hilfe dieser verdeckten Operation unter falscher Flagge einen Informanten in die RAF einschleusen. Die Öffentlichkeit und diverse Strafverfolgungsbehörden wurden über die tatsächlichen Urheber des Anschlags planmäßig getäuscht, erst 1986 kamen die Hintergründe durch Recherchen von Journalisten ans Licht. Daraufhin wurde im Niedersächsischen Landtag ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt.
      Als involviert und informiert gelten die Anti-Terror-Einheit GSG 9, die niedersächsische Landesregierung unter Ernst Albrecht (CDU) sowie die Anstaltsleitung.

  • Da sollte die AfD einmal klären oder auch veröffentlichen, seit wann diese Person schon Mitglied der Partei ist. Vielleicht wäre eine Info auch über die Aktivitäten der Person in der Partei während ihrer Mitgliedschaft informativ, damit man sich selbst ein Bild machen kann. Jegliche Aussage über U-Boot oder das geistige Niveau der Person sind sonst reine Spekulation, je nachdem wo man selbst steht.

  • Die CDU ist doch dunkelrot.

  • Wurde ein „Schläfer“ aktiviert, mit dem Ziel Mißtrauen zu sähen und Anschläge auf Personen und Partei als erfunden hinzustellen.

  • Rauswerfen, wegen Versicherungsbetrug und Verleumdung anzeigen.

  • Idioten gibt es nicht nur bei Linken.

    • Es gibt auch Lebensformen in der SPD , die Hakenkreuze aus Überzeugung in eine Wahlurne werfen und danach straffrei weiter agieren.

    • Idioten gibt es bei jeder Partei.

  • Bestrafen, sanktionieren… Wer derartige Sachverhalte inszeniert und auf politisch trimmt muss Konsequenzen spüren, ob rechts oder links. Egal!

  • Was für ein Idiot. Man kann nie sicher sein, wen man sich ins Boot holt. Hat aber nicht allzu große Wellen geschlagen dieser Fall. Weitermachen AfD und AN., es sei denn, hier meldet sich Atlas/Bullshark um diese Aktion auszuschlachten.. Die Demokratiefeinde warten auf so etwas.

  • Vielleicht war der Typ auch ein Antifa/VS-Maulwurf!

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