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Insa-Umfrage

AfD liegt bei Protestanten vorn – und bei Katholiken nur knapp hinter der Union

Auf dem Katholikentag ist die AfD unerwünscht. Eine neue Umfrage zeigt jetzt jedoch: Die AfD erreicht hohe Zustimmungswerte unter Christen. Bei Protestanten liegt die Partei vorn und unter Katholiken nur noch knapp hinter der Union.

Von

IMAGO/Hanno Bode

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Die AfD erreicht nach einer neuen Insa-Auswertung für Bild hohe Werte unter Kirchenmitgliedern. Bei Protestanten liegt die Partei demnach mit 27 Prozent auf Platz eins. Bei Katholiken kommt sie auf 26 Prozent und liegt damit nur noch vier Punkte hinter der Union.

Die Union bleibt unter Katholiken mit 30 Prozent stärkste Kraft. Dahinter folgt die AfD. SPD, Grüne und Linke erreichen in dieser Gruppe 13, elf und acht Prozent. Die FDP kommt auf vier Prozent, das BSW auf ein Prozent. Gerade Katholiken galten über Jahrzehnte als verlässliches Kernmilieu der CDU und CSU.

Deutlicher fällt der Befund bei Protestanten aus. Dort liegt die AfD mit 27 Prozent vor der Union, die auf 23 Prozent kommt. Die SPD erreicht 18 Prozent, die Linke elf Prozent, die Grünen zehn Prozent. Das BSW und die FDP liegen bei vier beziehungsweise drei Prozent. Auch bei Konfessionslosen ist die AfD stärkste Kraft. Sie kommt dort auf 30 Prozent. Dahinter folgen die Union mit 19 Prozent, die Grünen mit 16 Prozent, die Linke mit zwölf Prozent und die SPD mit zehn Prozent.

In Würzburg fand in dieser Woche der Deutsche Katholikentag statt. Vertreter der AfD waren dort erneut nicht zu Podien eingeladen. ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp hatte zuvor erklärt, man sehe „keine neuen Argumente“, AfD-Mandatsträgern dort „eine Bühne und Raum zu geben“.

Die Zahlen aus der Insa-Umfrage stehen im Kontrast zur offiziellen Linie der katholischen Kirche. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte bereits 2024 erklärt, „völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“. Über rechtsextreme Parteien heißt es in der Erklärung, sie seien für Christen „auch nicht wählbar“. Wiederholt hatten hohe Vertreter beider Kirchen vor der Wahl der Partei gewarnt.

Lesen Sie auch:

Bundesweit passt die Auswertung in die aktuellen Trends. In der von Insa erhobenen Bild-Sonntagsfrage kletterte die größte Oppositionspartei zuletzt auf 29 Prozent – während die Union auf 22 Prozent abfiel (mehr dazu hier).

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61 Kommentare

  • Was will ich mit einer linken CDU/ÇSU. Braucht kein Mensch mehr.

  • Die AfD wird bei der Wahl ganz vorne liegen und das mindestens 51%. Das ist sicherer als das Amen in der Kirche.

    • Hoffentlich bald in Görlitz. Also in 2 Wochen

    • Hoffentlich !!!!!

    • Noch ist es Spott. In 2 Jahren Realität …

  • Nur noch AfD!🇩🇪🇮🇱

  • Genau deshalb winkt man die neuen Wähler rein — die garantiert weder Protestanten noch Katholiken sind.

    • Beim Katholikentag in Würzburg waren AfD-Politiker wieder unerwünscht. Wie nun bekannt wird, wurde ein Vertreter der Partei zeitgleich im Vatikan von Papst Leo empfangen. Kaufmann verrät anschließend Details aus dem Gespräch…

      Malte Kaufmann wurde am Freitag im Vatikan von Papst Leo im Rahmen einer Audienz der Parlamentarier der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) empfangen… 😀
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a08a3221bde982bd10fe161/im-vatikan-beim-katholikentag-unerwuenscht-papst-leo-empfaengt-zeitgleich-afd-politiker.html

    • Der Schuss geht allerdings nach hinten los. Jedes Kopftuch und jeder Nager generiert AfD-Wähler und bestätigt bestehende in ihrer Wahlentscheidung.
      Die Migrationshintergründler in meinem Bekanntenkreis wählen ALLE AfD. Zwei sind sogar Mitglied.

      • 1962er Migranten können 2015er überhaupt nicht ab,
        schon in der Türkei selber nicht.

        Bevor die Migrofanparteien wie SPD/SED/GRÜNE wählen, eher AfD.

  • An den Früchten werdet ihr sie erkennen…
    Und es werden auch viele ,,Heilsbringer“ kommen…

    ,,Unsere Demokratie“ zähle ich dazu.

    • Ebenso wie Wokeness, Gender und Co.

  • Es klafft ein großer Graben zwischen den 1% Systembonzen und den 99% Volk.

  • Auf Politik von der Kanzel kann ich verzichten. Der Graben zwischen Religionsvertretern und der Bevölkerung könnte kaum größer sein.

  • Ich erlebe das jeden Tag: viele praktizierende Katholiken meinen die CDU sei noch christlich nur wegen dem C.

  • Schade, dass ich kein Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche mehr bin. Dann könnte ich jetzt wenigstens austreten.

  • Die Staatskirche ist genauso verloren wie das Altparteienkartell. Sie klammern sich an ihren schwindenden Einfluss und je geringer er wird, desto lauter tönen sie herum.

    Nicht die Menschen sind auf einem falschen Weg, sondern die alten Machtinhaber, die sich so schön bequem über Jahrzehnte eingerichtet hatten und ihr Geschäftsmodell nun akut bedroht sehen.

    Das die Staatskirche die Macht mehr liebt als alle Menschen, zeigt sie ja durch die Ausgrenzung der Menschen, die politisch anders denken als sie selbst.

    • Ich widerspreche nur in einem einzigen Punkt:
      Es sind Jahrhunderte, nicht Jahrzehnte!

      Sonst gehe ich vollumfänglich mit.

      • Auf die Kirchen passt die Ergänzung, auf die Parteien nicht so ganz. Darum habe ich mich bei meinem Vergleich auf die letzten Jahrzehnte beschränkt.

        • Hinter der CDU steckt die Atlantikbrücke u.ä.
          Dahinter stecken die üblichen Kriegstreiber aus UKUSA.
          Und die spielen „das Spiel“ schon 200 Jahre, inkl. Adolf.

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    • Beim Katholikentag in Würzburg waren AfD-Politiker wieder unerwünscht. Wie nun bekannt wird, wurde ein Vertreter der Partei zeitgleich im Vatikan von Papst Leo empfangen. Kaufmann verrät anschließend Details aus dem Gespräch…

      Malte Kaufmann wurde am Freitag im Vatikan von Papst Leo im Rahmen einer Audienz der Parlamentarier der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) empfangen… 😀
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a08a3221bde982bd10fe161/im-vatikan-beim-katholikentag-unerwuenscht-papst-leo-empfaengt-zeitgleich-afd-politiker.html

  • Die AfD sollte sich für ein reformiertes Christentum im Sinne C. G. Jungs einsetzen. Die Regierung könnte in den nächsten Wochen zerbrechen.
    https://jlt343.wordpress.com

    • Ein reformiertes „Christentum“ ist das, was die Una Sancta seit dem Vat-II zerlegt.
      NICHTS daran ist gut. Das gilt seit 1517.

      NS-Wähler waren in der Masse Protestanten. Wollen Sie das noch mal?

  • Ab wieviel Prozent Zustimmung für die „gefährlichste Partei Deutschlands“ tritt der bayerische MP (wie heißt der gleich?) aus der katholischen Kirche aus? Hat er da schon konkret Stellung bezogen? Oder ist der etwa gar kein Katholik?

  • Ach was, es war der Katholikentag in Würzburg? Ich hatte eher den Eindruck, es handele sich um eine AFD-Bashing-Veranstaltung.

  • Auch die NSDAP fand unter Protestanten deutlich mehr Zustimmung als unter Katholiken. Damals noch waren es römische Katholiken. Insa hätte bei seiner Umfrage zuvor klären müssen, ob die Befragten den deutsch-syonadalen Weg unterstützen oder ablehnen, um die wichtige Unterscheidung zwischen Deutsch-Katholiken (auch wenn noch inoffiziell, vergleichbar mit der protestantisierten Anglikanischen Kirche mit äußerem „katholischen“ Erscheinungsbild) und römischen Katholiken, also klares Bekenntnis zum Lehramt, hätte treffen zu können. Die Nähe zum Umfrageergebnis der Protestanten lässt daher vermuten, dass das Gros der befragten „Katholiken“ nämlich „Deutsch-Katholiken“ waren, weil sie längst die große Mehrheit bilden. Nicole Höchst, MdB und stellv. Landesvorsitzende der AfD in RLP, ist bekennende röm. Katholikin, eine rühmliche Ausnahme, die fairerweise erwähnt werden muss. Ihre Mitgliedschaft in der AfD ist tatsächlich ein Rätsel. Aber es gibt ihn eben auch, den Missionsauftrag (Mk 16,15).

  • Können konfessionsgebundene AfD-Wähler einen Freistellungsauftrag bei den Kirchen einreichen? Wenn die Kirchen sie schon diskreditieren, dann bitte auch nicht deren Kirchensteuer einziehen!

  • Der scheinbare Rückstand der Katholiken erklärt sich womöglich daraus, dass die AFD-affinen schon längst ihren Austritt erklärt haben.

  • Protestanten und SPD wie schon immer… Warum nur?

    • Nicht ganz: 1932 waren diese braun. Ab 1949 dann wieder rot. Was auch die „Frage“ klärt, ob die N-Sozialist.-DAP links war. Ihre Wähler antworten mit einem klaren JA!

  • Die Grünen haben die evangelische Kirche unterwandert. Deren Gläubige erfahren deshalb jeden Tag den grünen Unsinn und da verwundert es nicht, dass gerade in dieser Konfession der Wunsch nach Alternativen groß ist.
    Die Katholiken hingegen sind leichter beeinflussbar, weil dort schon immer mehr Druck auf die Gläubigen ausgeübt wurde.

    • Es wird der CDU/CSU nichts nutzen, wenn man immer wieder versucht, alles allein den Grünen in die Schuhe zu schieben.

    • DAS WIRD SICH JETZT ÄNDERN:

      Beim Katholikentag in Würzburg waren AfD-Politiker wieder unerwünscht. Wie nun bekannt wird, wurde ein Vertreter der Partei zeitgleich im Vatikan von Papst Leo empfangen. Kaufmann verrät anschließend Details aus dem Gespräch…

      Malte Kaufmann wurde am Freitag im Vatikan von Papst Leo im Rahmen einer Audienz der Parlamentarier der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) empfangen… 😀
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a08a3221bde982bd10fe161/im-vatikan-beim-katholikentag-unerwuenscht-papst-leo-empfaengt-zeitgleich-afd-politiker.html

    • Bei der EKD gibt es mehr Kirchenaustritte als bei den Katholiken. Die Protestanten fühlen sich von ihrer Kirche im Stich gelassen. Sie sind heimatlos.

  • Jesus war schlank, bescheiden. Ein „Marx“ (Name ist frei erfunden) erdreistet sich, Menschen in ihrer freien Entscheidung belehren zu müssen.

    • Völlerei ist eine der 7 Todsünden. Upsi Marxi.

    • Die neuesten Erkenntnisse zu Jesus aus Wokistan: Auf keinen Fall war Jesus ein Weißer! Das sei dreiste Kulturelle Aneignung und habe was mit Kolonialismus zu tun. Was er war ist noch Gegenstand links-woker „Forschung“. Am liebsten ein Neger, aber auf keinen Fall weiß!

  • Weil die Leute von den queeren Kirchen die Nase voll haben, genau so wie von den Altparteien.

  • Wie beim vorgetäuschten, global-harmlosen Schnupfenvirus: Ausgrenzen im Namen des Herrn. Diabolisch.

  • Wie ist das Verhältnis bei den Konfessionslosen? Für Mitgliedschaft in einer der Amtskirchen kann man sich ja nur noch schämen. Wäre das in einem Rechtsstaat vielleicht sogar Unterstützung einer kriminellen Vereinigung?

  • egal, welchen Glaubens. Den Kirchenvertretern, mit besten Pfründen, geht es nur darum, den feisten Bauch instand zu halten.

  • es ist jetzt sicherlich konkret: im Film „Im Namen der Rose“ sagte ein drittklassiger Funktionär des Klerus, dass er nur in der Kirche aktiv sei, um sich den Wanst voll zu fressen. Wenn ich mir einen obersten Vertreter in München/Freising ansehe, dann habe ich gleiche Gedanken.

  • Auch die Christen distanzieren sich immer mehr von den rassistischen und volksverhetzenden Kirchen mit ihrem zwanghaften AfD-Hass.

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