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Insa-Umfrage

AfD kratzt an der 30-Prozent-Marke – erstmals über zehn Punkte vor der Union

In einer neuen Insa-Umfrage legt die AfD leicht zu und kratzt mit 29,5 Prozent knapp an der 30-Prozent-Marke. Weil die Union zugleich bei 19 Prozent stagniert, beträgt der Unterschied zwischen beiden bei Insa erstmals über zehn Prozentpunkte.

Von

Die Parteivorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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In einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zur Bundestagswahl, die Apollo News vorliegt, kommt die AfD auf 29,5 Prozent und legt damit gegenüber der vorherigen Erhebung um einen halben Prozentpunkt zu. Die Union bleibt hingegen bei 19 Prozent und liegt damit bei Insa erstmals über zehn Prozentpunkte hinter der AfD. Dahinter folgen Grüne und SPD mit jeweils 14,5 Prozent und die Linke mit zehn Prozent.

Die FDP mit vier Prozent und das BSW mit 3,5 Prozent würden in diesem Fall den Einzug in den Bundestag verpassen. Damit würde sich auch der neue Bundestag mit AfD, Union, SPD, Grünen und Linkspartei auf fünf Fraktionen beschränken.

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die AfD unter der hypothetischen Annahme, dass es sich bei den Insa-Werten um ungerundete Werte handelt, auf 212 Mandate. CDU und CSU würden zusammen lediglich 137 Sitze erhalten. SPD und Grüne lägen jeweils bei gerundet 104 bis 105 Mandaten. Die Linke käme auf 72 Sitze. Für eine absolute Mehrheit wären 316 der 630 Sitze erforderlich.

Die vormals große Koalition aus Union und SPD würde damit auf lediglich rund 242 Sitze kommen und die erforderliche Regierungsmehrheit klar verfehlen. Eine Koalition aus Union, SPD und Grünen käme dagegen auf etwa 346 Sitze. Sie wäre damit unter den hier berücksichtigten Parteien das einzige rechnerisch mehrheitsfähige Dreierbündnis ohne AfD. Für Rot-Rot-Grün würden rund 35 Sitze zur absoluten Mehrheit fehlen.

Anders als in Sachsen-Anhalt, wo der AfD nur wenige Mandate zur absoluten Mehrheit fehlen, wäre sie davon im Bundestag noch deutlich entfernt. Sollten alle derzeit unter fünf Prozent liegenden Parteien an der Sperrklausel scheitern, bräuchte die AfD bei einer vergleichbaren Stimmenverteilung rechnerisch rund 44 Prozent der Zweitstimmen für eine eigene Mehrheit. Zuletzt hatte Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil erneut eine intensive Prüfung eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens gefordert (mehr dazu hier).

ahz

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12 Kommentare

  • irgendwer wirklich überrascht?
    Ich nicht.

    • Ich schon ! Wie meinte Merz das doch gleich mit dem Halbieren einer Partei ?
      Wen meinte er bloß damit ?
      Der Wird doch wohl nicht seine eigene Partei halbieren gewollt haben ? Oder ?

      • Ist halt nicht so helle der Knabe. Bruchrechnung ist ja auch nicht so einfach. 😉

  • Seit Monaten gewinnt die AFD jede Woche 1% dazu, um dann exakt genau bei 29% zu verbleiben.

  • Das BSW hat, wenn überhaupt, in Sachsen-Anhalt eine letzte Chance, die Partei bundesweit über Wasser zu halten. Wenn die derzeit noch allseits fröhlich dreinschauende Frau Wittig und ihre Parteigenossen den Politikwechsel da vergeigen, dann war es das.

  • Bereits vor einer Woche hatte die AfD bei INSA 29,5 %.

  • Das wird für die AFD bei der nächsten Wahl nichts denke ich. Wir werden wieder eine Kartelparteienkoalition bekommen. Solange der Michel weiter schläft und die AFD keine absolute Mehrheit hat ändert sich hier nichts mehr.

  • Verstehe ich nicht mehr. In sämtlichen Umfragen und durchgeführten Wahlen haben sowohl SPD und Grüne massiv verloren bzw. stagniert. Wie kommen die zur Hölle auf 14,5%? 🤔

  • Und wieder ein neuer Rekord für die AfD !!! Es besteht noch Hoffnung, dass die Deutsche Nation wieder auferstehen kann.

  • Am Sonntag steht die AfD bei 30% in der Sonntagsumfrage! Die Woche liefert den Sprengstoff im Bundestag, die SPD wird wohl auch 1% zulegen. Man muß die Menschen nur ärmer machen in Deutschland dann wählen die Links.

  • Ja klar, jetzt kratzt sie also wieder an der magischen Dreißig. Schon zum zehnten Mal dieses Jahr, gefühlt steht die Partei seit 2025 unverändert exakt bei diesem Wert im Dauer-Abo. Wird es langsam nicht ein bisschen lächerlich, dass die Werte seit Monaten auf dem exakt gleichen Fleck festzuhängen scheinen, oder merkt in den Redaktionsstuben wirklich niemand mehr, wie plump diese Endlosschleife eigentlich ist?

  • Die Medien der Blockflöten und Kirchen unternehmen alles, damit die 50 % von der AFD nicht erreicht wird. So bleibt die eigene Rundumversorgung in ihrem Selbstbedienungsladen erhalten. Politik fürs Volk gibt es nicht.

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