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Streit auf X

AfD-Abgeordneter: Brandt und Schmidt wären heute in der AfD – Lauterbach kontert: „Goebbels wäre ihr Mitglied geworden“

Der AfD-Abgeordnete Martin Kallweitt behauptet, Willy Brandt und Helmut Schmidt wären heute Mitglieder seiner Partei. Karl Lauterbach reagiert erbost – und erklärt seinerseits, Joseph Goebbels wäre heute AfD-Mitglied.

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Karl Lauterbach behauptet, Joseph Goebbels wäre heute Mitglied der AfD. (IMAGO/Andreas Gora)

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„Meine politischen Vorbilder sind Helmut Schmidt und Willy Brandt. Das waren noch soziale Sozialdemokraten und Patrioten – und wären heute ganz sicherlich Mitglied in der AfD“, heißt es auf einem Sharepic des rheinland-pfälzischen AfD-Abgeordneten Martin Kallweitt, das derzeit auf X verbreitet wird.

Die Aussage selbst ist bereits einige Monate alt. Kallweitt hatte Brandt und Schmidt im Februar bei einer AfD-Veranstaltung in Ahrweiler als seine politischen Vorbilder bezeichnet und erklärt, beide wären heute Mitglieder der AfD.

Nun griff die Sozialdemokratin Juliane Wolf das Sharepic auf. „Willy Brandt floh vor den Nationalsozialisten ins Exil und kämpfte gegen die NS-Diktatur“, schrieb sie auf X. Ihn heute für die AfD zu vereinnahmen, sei „historisch absurd und politisch ungeheuerlich“. Sie finde das „schlicht widerlich“.

Darauf reagierte der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. „Willy Brandt hat gegen die Nazis gekämpft. Gegen die Leute, von denen viele Ihre Mitglieder sind“, schrieb der SPD-Bundestagsabgeordnete. Anschließend erklärte er: „Joseph Goebbels wäre ihr Mitglied geworden.“

Kallweitt sitzt seit diesem Jahr für die AfD im rheinland-pfälzischen Landtag. Der 57-Jährige zog über die Landesliste ins Parlament ein und ist zugleich Kreisvorsitzender der AfD im Landkreis Ahrweiler. Außerdem führt er die AfD-Fraktionen im Kreistag Ahrweiler und im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Lesen Sie auch:

Brandt floh 1933 nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten aus Deutschland nach Norwegen und engagierte sich aus dem Exil gegen das NS-Regime. 1938 entzogen ihm die Nationalsozialisten die deutsche Staatsbürgerschaft. Nach der deutschen Besetzung Norwegens floh Brandt weiter nach Schweden.

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53 Kommentare

  • Helmut Schmidt, ein großes Vorbild, ein intellektueller Politiker und der beste Bundeskanzler, den Deutschland je hatte, würde heute mit einigen – nicht allen – Positionen der AfD übereinstimmen. Bei Willy Brandt würden es nur wenige sein. Aber auch er würde sich in der heutigen SPD nicht mehr gut aufgehoben fühlen.

    • Was die Multikulturelle Gesellschaft angeht, vertrat Schmidt eher AfD-Positionen als etwa Bärbel Bas.

  • Göbbels wäre Mitglied der Linken und nicht der Konservativen.

    • Die Linken unterschlagen immer, dass sich die Nazis als Sozialisten verstanden, eben als NationalSOZIALISTEN. Insofern waren die Nationalsozialisten nie konservativ, im Gegenteil, sie verstanden sich als revolutionär im Sinne einer sozialistischen sprich kollektivistisch nationalen Bewegung. Auch galt der Kulturkampf der Nationalsozialisten den christlichen Werten. Es ist ein Treppenwitz, dass sich heute Linke hinstellen und so tun, als hätten die Nationalsozialisten nichts mit Sozialismus zu tun gehabt. Der Faschismus ist einfach eine Spielart des Sozialismus oder umgekehrt, je nach Betrachtungsperspektive. Daher sah Stalin Hitler anfangs auch nicht als Feind an sondern als Verbündeten.

    • Und Herr Dr. würde im Osten den Boden für eine neue Nation bereiten.

    • Das versteht dieser salzlose Lurch nicht.

      • Ja, weil das menschliche Gehirn Salz (Natrium- und Kaliumionen) zwingend benötigt, um elektrische Impulse über Synapsen weiterzuleiten.
        In dieser Vorlesung war er wohl nicht anwesend.

    • Goebels war bestimmt kein Konservativer, eher Sozialist. Vielleicht sollte Lauterbach erst mal nachlesen, bevor er dummes Zeug rauströtet.

  • Es ist immer wieder unglaublich, mit welcher Abwesenheit von Geschichtswissen manche heutigen Politiker zu glänzen versuchen. Vermutlich denken sie, allein schon die Nennung von Nazis in einem Satz mit der AfD wäre eine Abschreckung.

    Goebbels war nationalsozialistischer Propagandaminister. Er sah laut Wikipedia seine Aufgabe und den „wahren Sozialismus“ in der Beherrschung von Rundfunk, Presse und Film durch seine staatstragende Partei.

    Sozialisten und damit auch Nationalsozialisten sind Linke.
    Die AfD ist dagegen eine liberalkonservative, marktwirtschaftlich orientierte rechte Partei. Sie kämpft gegen das, was Goebbels als sein politisches Ziel erachtete und steht für freie Medien.

    Ich wüsste daher nicht, was ein Goebbels in der AfD zu suchen hätte.

  • Das stimmt so nicht; Brandt wäre als Vorreiter der sozialistischen Grünen selbstverständlich an der grünen Spitze. Und der aus dem SDS stammende Schmidt wäre noch in der SPD, allerdings würde er die Partei führen und endliche seine sozialistischen Adern dort ausleben können (während des Kalten Krieges war das so nicht möglich).

    Da Goebbels zeitlebens ein Sozialist mit sozialdarwinistischen Wurzeln war, wäre er heute Mitglied der Grünen.

    • Also Schmidt galt schon in den 70ern als jemand unter dessen Führung „die SPD die beste CDU aller Zeiten“ wäre.

  • Wo ist der link zu X?
    Bitte nachreichen

  • Lauterbach wäre damals in die NSDAP eingetreten. Er hat schließlich alle Voraussetzungen, wie er die letzten Jahre gezeigt hat.

    • Absolut!

    • … und auch die passende Physiognomie.

      • Und die passende Frisur

  • Es lohnt sich nicht, die Äußerungen dieses Mannes nachzuverfolgen.

  • Klabauterbub ist ja auch noch da. Den hatte ich schon vergessen🤣

    • DAS ist leider nicht so einfach 🙁

  • Lauterbach, die Nazis waren links und nicht rechts. Lieber ein stiller See, als ein lauter Bach.

  • Der gute Herr Lauterbach sollte sich erstmal daran erinnern, wie viele ehemalige NSDAP Mitglieder später eine Heimat in der SPD gefunden haben, darunter Leute wie Karl Schiller, Bundesminister für Wirtschaft und für Finanzen oder Rudi Arndt, Oberbürgermeister von Frankfurt am Main oder Alfons Bayerl, Vizepräsident des Europäischen Parlaments.

    Ich verweise auch auf den Artikel im Deutschlandfunk aus dem Jahr 2016:
    „SPD – Schwierigkeiten mit der NS-Vergangenheit“.

    Aber bei Karl Lauterbach weiß man ja, wie es um sein Verhältnis zur Wahrheit steht – erinnert sein an seine wahrheitswidrige Aussage: „die mRNA Impfungen sind nebenwirkungsfrei“.

  • Wie aber den ehemaligen Oberleutnant der Wehrmacht Helmut Schmidt ins grün-rot-woke Gesinnungsprojekt einbinden? Dessen öffentlich getätigten Aussagen zu Migration, seine Ansichten über politische Visionen, sein Verhältnis zur Mentholzigarette und seine amourösen Abenteuer wollen sich so gar nicht ins Lauterbachsche Korsett zwängen lassen. Da ist guter Rat teuer. Also am besten über den Helmut schweigen und ganz, ganz laut und schrill den Willy nach vorn schieben.

  • In welcher Partei wäre Mengele gewesen ?

    • Mit einer Gegenfrage Schiff versenkt! Großartig! 100 Daumen hoch!

  • Was für Ein Bild! Der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben!

  • Baldur Springmann Mitbegründer der Grünen ex NSDAP Mann,noch Fragen!!!!

  • Selbst Goebbels ist als hemmungsloser Propagandist nicht auf die Idee gekommen, mit dem Verkauf des Radio-Volksempfängers eine Zwangsabgabe für Rundfunkgebühren einführen, damit staatliche Propaganda nicht nur damit bezahlt wird, sondern damit man damit noch richtig fette Posten und Pensionen schafft und richtig gut verdient.

    Auf diese „glorreiche Idee“ mussten erst unsere „Demokraten“ mit der Schaffung des ÖRR kommen.

    • Das kann damals schon anders gewesen sein. Denn die Rundfunkgebühren wurden bis in die 70er Jahre von der Bundespost eingezogen. Allerdings nur je nach Empfangsgerät.

  • Zum Thema Göbbels sollte Corana Karl mal ganz leise sein.

  • Goebbels wäre eher Chefredakteur beim RND oder Aufsichtsratsvorsitzender vom öffentlichen rechtlichen Rundfunk!

    • mit Himmler (ZDF) zusammen?

  • Die SPD unter Brandt und Schmidt hatte immer rund 40 Prozent. Die SPD unter Corona-Karl hat nur noch knapp 12%. Wer liegt nun näher an der Wahrheit?

  • Mittlerweile ist auch Lauterbach weit entfernt vom lustigen Depp!
    Bei ihm ist es die Frage – Auftrag oder Gesinnung?

    • Lediglich weit entfernt von lustig.

    • Wann war der „lustig“?
      Die letzten Jahre haben gezeigt, dass dieser Typ ein ganz gefährlicher Agitator ist!
      Im Übrigen hat seine Ex-Frau, in einem
      Satz, alles zu ihm gesagt….

    • Nur noch blindes Umsichschlagen.

  • Ich hatte gedacht, dass der Herr schon in der Geschlossenen ist.

  • Klabauterbach muss sich natürlich auch noch zu Wort melden……und wirres Zeug von sich geben.

  • Bei diesem Bild von Lauterbach frage ich mich, ob diese Person einen Arzt braucht!!??

    • Diese Frage wurde doch nun in den letzten Jahren ausreichend beantwortet.
      Die Fachrichtung dürft auch geklärt sein!

    • Einen?,,,?
      Das reicht nicht.

    • zwei kräftige Pfleger mit einer „Therapiejacke“ würden ausreichen.

  • Quatsch, Goebbels war ein Linker, der gehörte dem linken Flügel der Nazipartei an. Lauterbach und Konsorten haben von wirklich garnichts eine Ahnung. Reine Ideologen.

  • Nein, Lauterbach, den Platz nimmt die SPD samt Grünen und Linken schon ein!

  • Göbbels hat auch von seinem Volk „Kriegstüchtigkeit“ gefordert! WER war das gleich nochmal, der das erst kürzlich hier tönte und vorallem welcher Partei gehört der an???

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