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Umbau zur Fahrradstraße

Stadt Mainz blockiert Zufahrtsstraße zum Landtag mit Pollern – ohne dessen Wissen

Die Stadt Mainz hat eine Straße in eine Fahrradstraße umgewandelt und in dem Zuge mit Pollern die Zufahrt zum Landtag von Rheinland-Pfalz versperrt. Der Landtag gibt nun an, nichts davon gewusst zu haben – und „zeitnah in Gesprächen“ eine Lösung mit der Stadt finden zu wollen.

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Die Stadt Mainz blockiert die Zufahrt zum Landtag mit Pollern. (Symbolbild) (imago images/Thomas Frey)

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Um den Radverkehr zu fördern, hat die Stadt Mainz die Straße Hintere Bleiche zur Fahrradstraße umgebaut. Dabei wurde die Zufahrt der Straße zum rheinland-pfälzischen Landtag mit Pollern blockiert – und zwar ohne des Wissens des Parlaments oder seiner Verwaltung. Zuerst berichtete die Internetzeitung Mainz&.

Der Pressesprecher des Landtags, Matthias Lemmert, erklärte gegenüber der Zeitung: „In die konkreten Planungen und die aktuelle Umsetzung der Verkehrsmaßnahmen ist der Landtag nicht eingebunden“. Der Landtag sei nicht einmal über das Vorhaben informiert worden. Zwar habe man einer anderen Pressesprecherin zufolge Unterlagen zu den Änderungen erhalten.

Darin hieß es allerdings lediglich, dass es „Änderungen hinsichtlich des ,Motorisierten Individualverkehrs‘“ geben werde. Zudem habe man extra in einem Kolloquium beim Ideenwettbewerb im Mai dieses Jahres auf die „erforderliche Erreichbarkeit von und die Beibehaltung kurzer Wege zwischen Abgeordnetenhaus und Landtag“ hingewiesen.

In Reaktion auf die Blockade der Zufahrt zeigt sich der Landtag entrüstet. Der Landtag bemängelt, dass man „selbstverständlich für alle Bürgerinnen und Bürger leicht und barrierearm erreichbar“ sein müsse. Man werde „zeitnah in Gesprächen mit der Stadt Mainz für alle Seiten zufriedenstellende Lösungen finden“, kündigt der Sprecher des Landtags an.

„Wer Menschen für das Fahrrad gewinnen möchte, muss sichere und komfortable Verbindungen anbieten“, so bewirbt die Stadt Mainz in einer Mitteilung vom 18. Juni die neue Fahrradstraße. „Die Hintere Bleiche ist dafür aufgrund ihrer Lage und ihrer bestehenden Bedeutung für den Radverkehr besonders geeignet“, heißt es in der Mitteilung weiter. Abschließend erklärt die Stadt, Anliegern ein entsprechendes Informationsschreiben zukommen zu lassen, doch selbst das soll der Landtag nicht erhalten haben.

sf

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15 Kommentare

  • Bereiten sie sich vor?
    In Berlin ist ein Panzergraben.

  • Besonders verärgert ist der Landtag darüber mit Sicherheit nicht.
    Den einen der der 10 m breite und 2.50 m tiefe Graben, den anderen die Poller.
    Man kann ja nie wissen …….

  • Feuerwehrzufahrt?

  • Herrlich ! Till Eulenspiegel lebt ! Heute ist er grün.

  • Bestimmt eine akute Gefährdungslage..

  • Colloquium im Ordnungsamt – Selten so gelacht

  • Die Handwerker sind wohl auf dem Weg nach Peru falsch abgebogen:)

  • Hilft alles nicht gegen Drohnen. ;-))

  • Ist denn schon wieder Narrensaison….oder immer noch?

  • Herrlich, wenn sich die links grüne Ideologie verselbstständigt – die Geister, die ich rief…

  • Hat man etwa Angst der Landtag könnte kulturell bereichert werden?

  • Behördenwillkür hieß das früher, heute nennt man das Ideologie-Wahn!

  • Glück Auf!
    Eines von vielen Dingen aus dem Tollhaus Deutschland.👍🏻😂

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