Manfred Pentz
Rassismusvorwürfe gegen Hessen-Minister: CDU beklagt „Kampagne“ nach Ausfälligkeit im Netz
„Warum du so sprechen...?!“ – Hessens Europaminister Pentz geriet nach Ausfällen auf Instagram massiv in die Kritik. Linkspartei, Grüne und SPD nahmen Pentz ins Visier und fordern seinen Rücktritt.
Hessens Europaminister Manfred Pentz steht nach einem Wortgefecht auf Instagram in der Kritik. Anlass war ein Video zu den Ausschreitungen in Frankfurt im Zuge der „Gen Z regelt“-Proteste. Darin machte der CDU-Politiker „migrantische Gewalt“ für die Verwüstung eines Schuhgeschäfts verantwortlich.
Ein Nutzer namens Sahak Ibrahimkhil, ein Politiker der linken Kleinpartei Volt, reagierte darauf mit einem Angriff auf die Union. Er sprach von einem „genozidbefürwortenden, rassistischen und autoritären Milieu der Union“, das Deutschland schade. Die Bundesrepublik müsse deshalb „entunionisiert“ werden. Pentz antwortete mit den Worten: „Warum Du so sprechen..?!“ Anschließend legte er nach: „Ich nix sprechen, ich schreiben“.
Am folgenden Tag, einem Donnerstag, ruderte Pentz zurück. Er löschte seine Kommentare und erklärte öffentlich: „Es tut mir leid, ich habe mich im Ton vergriffen.“ Zudem habe er sich bei der betroffenen Person entschuldigt. Die Kritik riss dennoch nicht ab: Grüne, Linke und Jusos griffen den Minister scharf an.
Grünen-Fraktionschef Mathias Wagner warf Pentz vor, Äußerungen von Ministerpräsident Boris Rhein zum Umgang mit der AfD als Freibrief missverstanden zu haben. Offenbar habe Pentz geglaubt, „Brandmauern des bürgerlichen Anstands einzureißen und sich ungehemmt Ressentiments hingeben“ zu dürfen. Rhein müsse klarstellen, dass ein solches Auftreten eines Regierungsmitglieds nicht akzeptabel sei.
Der hessische Linken-Landesvorsitzende Jakob Migenda forderte Pentz zum Rücktritt auf. Der Minister habe sich „nicht nur im Ton vergriffen“, sondern sich „mehrfach glasklar rassistisch geäußert“. Gerade angesichts seiner Zuständigkeit für Internationales sei das ein „absoluter Skandal“. Der hessischen CDU attestierte Migenda ein „strukturelles Rassismusproblem“.
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CDU-Generalsekretär Leopold Born verteidigte Pentz gegenüber der Frankfurter Rundschau. Zwar habe der Europaminister eine „zweifelsohne nicht angemessene“ Äußerung getätigt, die Kritik daran falle jedoch völlig aus dem Rahmen. Es werde eine „Kampagne mit haltlosen Unterstellungen gegenüber der CDU und Manfred Pentz“ konstruiert, die kein Interesse an einer „Rückkehr zu einem anständigen Umgang miteinander“ erkennen lasse. Born erklärte: „Kritik ist immer okay – aber sie braucht das richtige Maß, Fairness und den gleichen Maßstab für alle“.
Sahak Ibrahimkhil bezeichnete seine Kritik zwar selbst als „überspitzt“, aber als politische Kritik noch immer „im Rahmen“. Die Entschuldigung des CDU-Politikers hält er für unehrlich: „Ich glaube, er hat sich aus opportunistischen Gründen bei mir entschuldigt“, sagt Ibrahimkhil gegenüber der Hessenschau. Die Erklärung, dass sich Pentz im Ton vergriffen habe, überzeuge ihn auch nicht: „Für mich ist das eine harte rassistische Aussage.“
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Die Benennung von „migrantischer Gewalt“, Plünderung und Zerstörung ist jetzt auch schon Rassismus? Wenn Fakten der Sprachpolizei weichen sollen, ist die Meinungsfreiheit in Deutschland keinen Heller mehr wert.
Was heute nicht gleich alles als rassistisch eingestuft wird. Kopfschüttel!
Wer die Wahrheit ausspricht….
…braucht ein schnelles Pferd.
… möge auch dazu stehen.
„Deutlicher sprechen du musst.“
Im Zweifelsfall immer gern ein Yoda-Zitat…
oder so.
Andere Frage: Wozu braucht Hessen als Bundesland in der Mitte Deutschlands eigentlich einen „Europaminister“? Wattet nich allet jibbt…
Ibrahimkhil – ein Schelm, wer bei Namen an was Böses denkt
“ … Sahak Ibrahimkhil, ein Politiker der linken Kleinpartei Volt … “
Ach so.
Wer dann vor dem „whataboutism“ so eines Linken feige einknickt – selber schuld.
Seltsam, das Wort „Sozialamt“ versteht das betroffene Klientel immer unmissverständlich.
Normalität kehrt erst dann wieder ein, wenn man dümmliche Kommentare auf den „Social Media“ ignoriert. Wie schon einmal gesagt: Es gilt heute in gewissen Kreisen schon als rassistisch, die Mathematik, wie sie hier im Westen wohl immer noch mehrheitlich gelehrt wird, zu verteidigen.
Wenn es nicht geht, derlei zu ignorieren, dann müßte die Antwort sich an der Kritik orientierten, und das heißt, die Antwort auf diesen aus der Luft gegriffenen Rassismusvorwurf wäre z. B., daß nicht alles Rassismus sei, was gewisse Kreise als solchen bezeichnen. Punkt.
Ich bin grundsätzlich für Debatten. Aber mir scheint, daß heute schon die gemeinsame Basis derart erodiert ist, daß das schlicht nicht mehr geht. Mann kann nicht immer und mit jedem von vorne anfangen und Grundsatzdebatten führen.
Man kann sogar den Eindruck bekommen, daß zumindest bei den einen oder anderen Methode dahinter steckt, wissend, daß es auf den „Social Media“ gar nicht möglich ist, solche Grundsatzdebatten zu führen. Die meisten knicken dann einfach ein.
Jemanden zu fragen, wo er „eigentlich“ herkomme, ist nicht rassistisch, sondern vielleicht lästig. Einer Schwarzen durch die Haare zu streichen, ist ungehörig, aber grundsätzlich einmal nicht rassistisch. Ein Altherrenkompliment oder -witz ist vielleicht altbacken, schlecht oder unverschämt, aber gewiß nicht „sexistisch“.
Usw. usf.
Mädels, rafft die Röcke … Es geht los ! Man haut sich jetzt gegenseitig auf die Köpfe ! Wie Geil ist dass denn ?.
Herr Pentz hat die Messlatte genommen und gesagt, was ist. Leider aber wieder das typische CDU-Prozedere, umfallen und Schwäche zeigen. Gleichzeitig fällt Herr Born ihm in den Rücken und spricht von „unangemessen“, ganz zu schweigen von den minderbegabten links-grünen Sozialisten. Rückgrat bei der CDU scheint ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten.
Rassismus kann sich doch nur gegen eine Rasse wenden, oder? Vertritt Herr Ibrahim… eine Rasse? Alles Blödsinn!
Können diese Unions-Leute sich endlich mal ein Rückgrat wachsen lassen? Lasst eure Schei…. Kommentare stehen! Diese permanente Selbstdistanzierung bringt doch überhaupt nichts!
linke verstehen keinen humor.
sie halten figuren wie böhmermann oder stalin für humor.