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Israel-Eklat

„Kämpfen, dass Vedi Teil unserer Fraktion bleibt“: Vizechefin der Berliner Linken solidarisiert sich mit Vanessa Emde

Martha Kleedörfer, stellvertretende Vorsitzende der Berliner Linken, hat sich hinter die parteiintern umstrittene Vanessa Emde gestellt. Sie kündigte an, dafür zu kämpfen, dass Emde trotz des Streits um deren Aussagen zum Existenzrecht Israels in der Abgeordnetenhausfraktion bleibt.

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Ein Plakat der Linken-Politikerin Martha Kleedörfer (IMAGO/Stefan Zeitz)

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Seit Tagen steht die Linken-Politikerin Vanessa Emde wegen ihrer antiisraelischen Aussagen in der Kritik. Nun erhält sie Rückendeckung aus den eigenen Reihen: Martha Kleedörfer, stellvertretende Vorsitzende der Berliner Linkspartei, hat am Wochenende bei einer Versammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität angekündigt, dafür zu kämpfen, dass Emde weiterhin Teil der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus bleibt.

„Da kämpfen wir gerade sehr stark dafür, dass auch Vedi weiterhin Teil unserer Fraktion bleibt“, sagte Kleedörfer in ihrem Grußwort bei der Mitgliederversammlung am Samstag. Einen Videomitschnitt hat die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft am Sonntag auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht. Kleedörfer sagte, sie sei froh, dass bislang alle in die Fraktion aufgenommen worden seien. Das sei „ehrlicherweise keine Selbstverständlichkeit“ gewesen, obwohl es eine hätte sein sollen. Die Aufnahme Emdes in die Fraktion hatte zuvor für Streit mit SPD und Grünen gesorgt.

Kleedörfer solidarisierte sich bei der Veranstaltung auch mit weiteren innerparteilich umstrittenen Linken-Politikerinnen. Sie beklagte eine aus ihrer Sicht einseitige Berichterstattung über die Partei. „Es sind im Übrigen immer nur Frauen, die gerade angegriffen werden. Das finde ich sehr faszinierend“, sagte sie. Sie selbst und Hannah Bruns gehörten zu den sogenannten „Problemfrauen“ der Partei.

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Emde hatte im Wahlkampf erklärt, dass es kein Existenzrecht für Staaten gebe, sondern nur für Menschen. In einem Instagram-Video bekräftigte sie ihre Position Mitte Oktober erneut: „Ich stehe zu meinen Aussagen, und ich nehme keine einzige dieser Aussagen zurück.“

Emdes Aussagen lösten einen Eklat im linken Parteienlager Berlins aus. Die SPD und die Grünen unterbrachen ihre Sondierungsgespräche mit der Linken zeitweise und forderten eine klare Positionierung gegen Antisemitismus. Die Spitze der Linksfraktion distanzierte sich daraufhin von Emde und erklärte, eine gemeinsame Arbeitsgrundlage sei nicht mehr gegeben. Über ihren weiteren Verbleib in der Fraktion wurde zuletzt noch keine Entscheidung getroffen.

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Kleedörfer ist wiederholt mit Angriffen auf konservative Journalisten aufgefallen. Erst kürzlich fragte sie auf Instagram, warum Ulf Poschardt, Harald Martenstein und Jan Fleischhauer ihre „misogyne Hetze als Journalismus verkaufen“ dürften. Zuvor hatte sie Martenstein als „pervers“, „rassistisch“, „sexistisch“ und „ekelhaft“ bezeichnet und die Bild als „das größte Hetzblatt der Bundesrepublik Deutschland“ angegriffen. Zudem warb sie für die Enteignung der Zeitung (Apollo News berichtete).

rs

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26 Kommentare

  • Linke Solidarität zum Judenhass. Nie wieder ist jetzt?

  • Berlin sagt: „Wieder ist jetzt!“

  • Das ist schon ok, weil es Wähler abschreckt. Wir brauchen die maximale Polarisierung, die treibt nämlich die unpolitische Mitte nach rechts.

  • Ich denke, dass SPD und Grüne die sympathische Vedi am Ende akzeptieren werden. Man kann doch ein „progressives“ Bündnis wegen einer solcher Lappalie nicht scheitern lassen. So sieht es in UnsererDemokratie eben aus, wenn zwei Parteien der politischen Mitte unbedingt mit einer Partei des normalen demokratischen Spektrums koalieren wollen.

    Mir ist am frühen Morgen schon wieder übel.

    • Die machtgierigen Politiker verbiegen sich bis sie sich nicht mehr von wirbellosen Tieren trennen lassen. Siehe Merz, der hat auch kein Rückgrat.

  • Die SPD wird alles akzeptieren, um an die Macht zu kommen. Früher hätten sie eventuell dafür noch selbst an der Mauer das Gewehr angelegt?

  • Hier ein paar Anmerkungen dazu wie es um die Moral auf der politisch linken Seite bestellt ist:

    – Bei den jungen Frauen zwischen 18 und 24 Jahren erreicht die Linkspartei bei der Bundestagswahl 2025 einen Anteil von 37,1 Prozent (Konrad-Adenauer-Stiftung)
    – Es gibt ein Geschlechterungleichgewicht von 9% in der Altersgruppe 18-28. 350000 Männer können keine Familie bilden. (Destatis)
    – Die Linke und die grüne Jugendorganisation lehnen das Gesellschaftsjahr (Zivildienst) ab.
    – Die linksgrünen Frauen wollen oft keine Kinder haben wegen Klima oder was auch immer
    – Eine ältere Frau im ostdeutschen Plattenbau erwähnte mal im ÖRR, dass in ihrem Haus zu DDR-Zeiten in jeder Wohnung Kinder waren und heute in keiner einzigen. Einsamkeit ist so schädlich wie rauchen.

  • Wenn SPD und Grüne die Gespräche mit der Linksextrempartei unterbrechen. geschieht das nicht, weil sie die unter allen Umständen gewollte Koalition hinterfragen, sondern wel sie Zeit brauchen, um Begründungen für die Fortsetzung der Gespräche zu erfinden.

    Auf „WELT Nachrichten“ haben sie sich auch gefragt, was SPD und Grüne eigentlich reitet. Die plausible Begründung: In beiden Mitte-Parteien (*Zwinkersmiley*) ist der linksradikale Flügel so stark, dass die Gemäßigten dagegen nicht mehr ankommen.

  • Die Linke ist und bleibt antisemitisch.
    PUNKT.

  • SPD und Grüne werden unbekümmert weitermachen. Judenhass ist normal bei den Sozialisten, wie 1933 auch.

  • Warum sind Frauen so versessen…..auf ein Kalifat?

  • Die Linken sollten sich in Grund und Boden schämen, ALLE!

    • SPD und Grüne noch viel mehr.

  • Menschen entwickeln sich in Phasen – auch in Parteien. Nach der Pubertät folgt die Konformität. Quelle: Ich-Entwicklung

    In der Konformität bestimmt das Gefühl Zugehörigkeit den Selbstwert. Dazu wird kontinuierlich die in- und out-group als ‚wir‘ und ‚die Anderen‘ definiert.

    Wer die Überzeugungen der Bezugsgruppe ‚wir‘ teilt, wird verteidigt, wer hingegen abweicht, wird als Ketzer rausgedrängt.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Verknüpfung von Zugehörigkeit und Selbstwert nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    • Mal wieder die Pillen vergessen!?!?🤔🤔🤣😅😂🤔🤔

  • für politische parteien gibt es auch kein existenzrecht.
    ganz besonders nicht für die widerliche mauermörderpartei SED, ganz egal wie oft sie sich noch umbenennen wird.

  • Nur so hält man die Musels bei Laune und generiert neue Wähler.
    Ob dabei Israel und gleich das Abendland mit draufgehen, egal, Hauptsache ein paar Jahre Macht.
    Aber Ihr Linken, ich prophezeie Euch, Ihr werdet die ersten nützlichen Idioten sein, die nach der Unterwerfung abserviert werden.

    • Neeeeein, ich glaube eher, dass alle queer werden:-)

  • ..ja klar nur Frauen die kritisiert werden!Ihr fabriziert und labert ja auch den grössten Driss in der Politik!!!!!!

  • Problemfrauen und Problemfrauponyfrisur.
    Das Problem ist nicht das weibliche, obwohl dies zum Problem werden kann.
    Das Problem sind gebärende Kommunisten , welche die Hamas und den Islam normalisieren. Antisemitismus und bildungsfern ist ein Problem, egal was man zwischen den Beinen hat.
    🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱

  • Was erwartet man sich Anderes von Kommunisten? Frauenfeindlich? Nun, in der Linkspartei sind eben fast nur Frauen Antisemiten. Wenn man dies nicht mehr kritisieren darf, dann sind wir nicht mehr in 1933, sondern schon fast in 1938. Dann brennen bald die ersten Geschäfte. Wann wollen die Stalinisten sich dann mit der Endfrage beschäftigen? Welches Viertel wird dann das Judenghetto zum Schutz selbiger? Oder fordert man Ausweisungen? Wobei es die ja gar nicht mehr geben kann, wenn Frau Emde Israel abgeschafft hat.

  • „The amount of Artikel“ 😅 Wenn ich so ein Sprachgepansche höre, habe ich schon keine Lust mehr, weiter zuzuhören. Wer so mit der deutschen Sprache umgeht, kann es mit dem Land nicht gut meinen.

  • Linke, Grüne und Sozi …… ab nach Nordkorea!!!💙💙💙💙💙💙

  • Berlin hat die Antisemiten gewählt und bekommt jetzt Antisemiten die antisemitische Politik machen. So leid es mir tun müsste für die jüdischen Bürger in Berlin, sie haben sich klar gegen die AfD gestellt. Dadurch tut es mir weniger leid. Sie haben sich politisch positioniert und müssen jetzt mit ihrer Entscheidung leben oder eben nicht.

  • Antisemiten, wieder Linke, wieder Frauen.
    Steckt sie unter eine Burka.

  • Natürliche Saat – Kaputte zu Kaputten.
    Ob die das in anderen Ländern auch tun würden wo´s schneller was in den Nacken gibt als in Kuschel-Deutschland?
    Die haben dieses Land u den Aufenthalt hier einfach nicht verdient!

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