Die Macht des Dollars: Wie einfach Trump Schulden machen kann – und die Euro-Staaten untergehen
Anleiheauktionen der USA laufen dank internationaler Nachfrage noch immer reibungslos. Während die USA keine Probleme haben, ihren gigantischen Schuldenberg in die Zukunft zu retten, ist bei Euro-Auktionen mächtig Sand im Getriebe. Die Folgen könnten fatal sein.
Im Frankfurter EZB-Tower sitzen die Euro-Wächter in diesen Wochen auf heißen Kohlen. Eine veritable Schuldenkrise zieht herauf. Im Zentrum der Turbulenzen am Anleihenmarkt: Frankreich. Am Mittwoch erreichten die zehnjährigen Staatsanleihen des Landes erstmals seit 2002 wieder die Fünf-Prozent-Marke.
Das ist ein dramatischer Wert, da die Staatsschulden inzwischen nahezu 120 Prozent des BIP betragen und sich das hohe Zinsniveau mit jeder Refinanzierung schrittweise in einer steigenden Zinslast niederschlägt. Rund 2,6 Prozent des BIP muss der französische Staat inzwischen für seinen Schuldendienst aufbringen.
Angesichts des politischen Schockzustands im Land sind die Verwerfungen am Anleihenmarkt kaum verwunderlich. Vor allen Dingen die Renditedifferenz zu deutschen Bundesanleihen, die zwischenzeitlich auf mehr als 170 Basispunkte stieg, ist ein Warnsignal dafür, dass an den europäischen Anleihenmärkten erhebliche Turbulenzen drohen. Vieles erinnert an die Schuldenkrise vor anderthalb Jahrzehnten.
Wird die EZB wie seinerzeit intervenieren und ihr Kontengeflecht des Euro-Bankensystems oder gar in Übersee aktivieren, um die Lage zu stabilisieren? Reine Spekulation. Doch zeigen die Marktbewegungen recht deutlich, wo sich mögliche Zinsbarrieren und geldpolitische Verteidigungslinien abzeichnen. Bei den deutschen Zehnjährigen scheint diese Marke bei 3,5 Prozent zu liegen. Bei den Franzosen lag sie bislang bei fünf Prozent, doch diese Schwelle wurde inzwischen durchbrochen. Fallen weitere Dämme, könnte es schnell weiter nach oben gehen.
Ein Blick über den Atlantik zeigt Woche für Woche dasselbe Bild: Die USA rollen ihren gigantischen Schuldenberg von inzwischen über 40 Billionen US-Dollar routiniert in die Zukunft. Allein die ausstehenden Schatzwechsel im Volumen von rund sieben Billionen Dollar werden binnen eines Jahres fällig. Dennoch stößt das Finanzministerium bei seinen Auktionen weiterhin auf eine breite, auch internationale Nachfrage.
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Wir sind also weit von einer Kapitulation des US-Anleihenmarktes entfernt. Die hohen Zinsen locken Anleger aus aller Welt an. Die globale Wirtschaft scheint die Dollar-Bindung geradezu zu erneuern. Wechseln wir über den großen Teich in die Herzkammer der EU, nach Deutschland.
Dort gab es im Oktober schwache Anleihenauktionen. Am 14. Oktober übertrafen die Gebote für eine 30-jährige Bundesanleihe das Angebot nur noch um den Faktor 1,4. Die Finanzagentur intervenierte und behielt eine ungewöhnlich hohe Marktpflegequote von 25 Prozent in den Büchern. Gerät der Kreditanker der EU angesichts der Verschuldungspolitik langsam ins Wanken? Frankreichs Emissionen im Oktober erschienen stabil, mit Renditen von etwa fünf Prozent. Es hat den Anschein, als habe die EZB hier eine Art vorläufige Brandmauer eingezogen, die sie zu verteidigen bereit ist.
In diesem Umfeld fällt es den USA verhältnismäßig leicht, ihre geldpolitische Macht auszuspielen. Schließlich greifen sie noch immer auf die Weltreservewährung zurück. Ohne Dollar kein globales Finanzsystem, kein Kreditmarkt und keine grenzüberschreitenden Geschäfte.
US-Finanzminister Scott Bessent verfolgt eine Strategie des Laufzeitmanagements. Die massiven Interventionen am langen Ende der Zinskurve finanziert Washington mit der Emission von T-Bills, also kurzlaufenden Staatsanleihen. Das lange Ende soll so entlastet werden, denn von diesem Zinsniveau leiten sich Hypothekenverträge, Geschäftskredite sowie die allgemeine Risikoprämie ab.
Genau hier kommen die Stablecoins ins Spiel. Tether und Circle halten nach eigenen Angaben zusammen rund 197 Milliarden Dollar an US-Staatstiteln und Repos, die mit Staatspapieren besichert sind; Tether etwa 134 Milliarden, Circle 63 Milliarden. Unter dem GENIUS Act müssen regulierte Stablecoin-Emittenten ihre Token mit kurzlaufenden, liquiden US-Staatspapieren unterlegen. Jeder digitale Dollar, der weltweit im Zahlungsverkehr oder als Dollar-Ersatz genutzt wird, erzeugt damit strukturelle Nachfrage nach genau den Papieren, die Washington nun massiv emittiert.
Amerikas strategische Pointe: Man exportiert kurzfristige Staatsverschuldung über die Blockchain-Infrastruktur in die Welt. Europa diskutiert derweil über seine digitale Identität und Kapitalverkehrskontrollen: Das Projekt, das unter dem Namen „Digitaler Euro“ firmiert, ist ein Zeichen ökonomischer und geopolitischer Schwäche.
Frankreich zeigt, wie fragil die EU tatsächlich ist. Ihre ausgezehrte Ökonomie wird keinen Beitrag mehr dazu leisten, das Anlegervertrauen zurückzugewinnen. Die Staatengemeinschaft kann sich nicht aus ihrer Schuldenkrise befreien, so viel steht fest. Frankreich, das Epizentrum der Probleme, hat sich durch seine Migrationspolitik, durch Überregulierung und einen überdehnten Wohlfahrtsstaat zu einem innenpolitischen Pulverfass entwickelt, das das gesamte Gebilde von EU und Eurozone ins Chaos zu stürzen droht.
Bliebe nur noch die geldpolitische Feuerwehr. Doch was kann die EZB tatsächlich leisten, wenn es zu einem massiven Abverkauf französischer, spanischer und italienischer Staatsanleihen kommt? Der Anleihenmarkt am langen Ende ist zu tief, als dass die EZB den Euro und gleichzeitig die Zinsen stabilisieren könnte.
Die Straßenproteste in Frankreich machen eines klar: Die Europäer werden sich nicht über fiskalische Austerität aus der Affäre ziehen. Sie werden versuchen, sich durchzumogeln, durch partielle Marktstabilisierung und möglicherweise durch die partielle Opferung des Kreditankers Deutschland, der mit Hunderten von Milliarden neuer Schulden bereits in die Bresche gesprungen ist.
Der globale Anleihenmarkt bestätigt die geopolitische Spaltung zwischen der EU und den USA. Die Dollarstärke zeigt: Kapital flieht in den Dollarraum, wenn selbst der sichere Hafen Deutschland wackelt. Mit Stablecoins verschieben die USA einen Teil der Nachfrage nach ihren Staatsanleihen ans kurze Ende der Zinskurve und verschaffen sich damit Zeit, ihr Defizit zu begrenzen. Europa hat diese Möglichkeit durch seinen restriktiven Regulierungsrahmen verspielt.
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Die USA hätten, im Fall der Fälle, noch Spielraum in der Besteuerung, da die bisher erhobenen Steuern in den USA, mit der Ausnahme Kaliforniens, relativ niedrig sind.
Europa ist hier hingegen schon am Anschlag mehr Steuern lassen sich kaum rauspressen ohne das die Staatsquote endgültig in sozialistische Höhen schießt.
Mit der hohen Besteuerung in Europa geht Hand in Hand die Fehlallokation von kostbarem Kapital, dh Europa wird noch weiter abgehängt werden.
Politiker vom Schlage eines Jens Spahn oder Lars Klingbeil gehen nicht sorgfältig mit Geld um.
Abgesehen davon würde ich niemals einem Staat Geld leihen, der eine Kombination aus Demokratie, Wohlfahrtsstaat und Fiat Währung hat, ein Widerspruch in sich, was auch auf die USA zutrifft.
Etwas besseres für die Ersparnisse findet sich immer.
Stimmt. Kleine Anmerkung: Wir haben keine Demokratie mehr. Wir haben jetzt Unseredemokratie….Der Wohlfahrtstaat/Wohlfühlstaat gilt primär nurmehr für das linkswoke Politikklientel, Clans und Millionen an 3.Welt Herbeigeklatschte. Was mit Sozialisten Ländern passiert lehrt die Geschichte….
Brav das Narrativ der AfD nachgeplappert 😀
Hast keine Argumente, nur noch einstudierte Sätze, geh nach Nordkorea!
Europa ist und bleibt ein unsicheres Pflaster. Politische Unberechenbarkeiten und gespaltene Gesellschaften prägen mehrere Staaten des Kontinents. Die Gefahr von Bürgerkriegen ist allgegenwärtig und zeigt sich gerade ganz deutlich in Frankreich. Dieser Kontinent ist in Teilen dem Untergang geweiht, da dürfen wir uns nichts vormachen. Blinde sehen nichts, Taube hören nichts und davon gibt es genug in Europa. Der Kontinent wird auch zunehmend von anderen abgehängt und entwickelt sich zum Armenhaus der Welt. Ganz anders Asien, das Europa zunehmend enteilt. Asien meidet die gravierenden Fehler Europas.
Die europäischen Bürger wollten ja keine Schweiz sondern Europa wie es heute ist. Jetzt ist Zahltag. Der Euro muss kräftig abwerten und dann sind wir halt ärmer. Geliefert wie bestellt und besser wird es nicht mehr. Die Finanzindustrie kennt die Zukunft Europas, der durchschnittliche EU-Bürger nicht.
Daß bei den Amis alles reibungslos läuft bezweifle ich stark. Aber ja, am Anleihen Markt wird der Tsunami beginnen. Drum Euro umtauschen in Sachwerte mit Kaufbeleg und man kann sich gemütlich zurücklehnen.
D mit DM (und ohne Merz, Merkel und Migranten) hätte auch keine Probleme …
DEXIT! Zurück zu EWG und nationalen Währungen. Soll F alleine kollabieren.
Und nun kommt auf Europa eine weitere Hiobsbotschaft zu. Wie internationale und nationale Medien berichten, droht in Afrika am Roten Meer ein Krieg. Äthiopien und Eritrea mobilisieren Truppen an ihren Grenzen. Es droht eine Masseninvasion von sogenannten Flüchtlingen Richtung Europa und in ihrem Schlepptau Kriminelle aus den durchziehenden Staaten Afrikas und Naher Osten. Die Hauptzielrichtung dürfte wieder einmal Deutschland sein. Zudem könnte ein Krieg am Roten Meer nicht nur die Schifffahrt in Gefahr bringen, sondern gar ganz oder teilweise lahmlegen. Katastrophal für die europäische Wirtschaft. Angesichts schwacher, linker und linksgrün abhängiger Regierungen in der EU kann man nur sagen: Es wird uns wieder nichts erspart bleiben! Und das womöglich noch vor Weihnachten.
Die USA sind bankrott. Da hilft auch nicht die Bankster-FED mehr. Auch keine, „Pandemien“, Weltkriege, „Klimakatastrophen“ & MAHA-Eugenicsprogramme. Der grösste Gäubiger ist übrigens China.
Schönrederei.
KI:
Die US-Regierung wird im Jahr 2026 voraussichtlich mehr als eine Billion Dollar allein für Zinsen zahlen, was täglich rund 2,7 bis 3 Milliarden Dollar entspricht.
1 Billion Jahr zahlen die USA an Zinsen
Dafür gäbe es 450 B2 Bomber, oder 60 riesige Flugzeugträger, oder jede Menge neue Brücken, Straßen,
Tunnel und Luxus Entzugsprogramme für sämtliche
Fentanyl, Crack und Meth Junkies.
Oder ganz Somalia auf Sofortrente in die USA einladen.
Zinszahlungen bewirken keinen Abtrag der Schulden.
Ami supi. EU scheiße.
Stimmt
nicht, USA weniger Sch.., weil sie ihre riesigen Schulden auf viele dumme Investoren verteilen. In der EU gibt es nur wenige Deppen, die das mitmachen, wie Dummland. Wenn die Blase irgendwann platzt, und das muss sie, weil den Schulden keine Sicherheiten/Gegenwert gegenüberstehen, Das heisst ,extreme Inflation, ein Vorfahr zahlte mal für ein Brot Millionen Reichsmark. Dann eben €.
Oder noch kürzer: 🇺🇸👍, EU💩
Wenn der AN Boomer nur noch in Bildern von A A kommunizieren kann.
Ich hingegen kommuniziere in Form von physischen Haufen, weil ich nicht stubenrein bin und es auch gar nicht sein will.
Diese Trump Fans werden wirklich immer verzweifelter wie sie die desaströse Politik zurechtreden können und gleichzeitig Europa untergraben.
Welche Lösung schwebt dir vor?
Ich furze bis sich was ändert.