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Staatlicher Engagementpreis

So erklärt Ex-Widersetzen-Sprecher Mailitafi seinen Rückzug – ihm winken 10.000 Euro Preisgeld

Monatelang verweigerte „Widersetzen“-Sprecher Suraj Mailitafi eine Verurteilung der Angriffe auf Journalisten beim AfD-Parteitag. Jetzt distanziert er sich von seinen früheren Aussagen. Damit bleibt er auch im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Engagementpreis.

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Der ehemalige Widersetzen-Sprecher Suraj Mailitafi erklärt, dass es innerhalb des Bündnisses keinen Konsens über das Thema Gewalt gegeben habe. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Der am Mittwoch zurückgetretene Sprecher des Antifa-Bündnisses „Widersetzen“, Suraj Mailitafi, hat sich in einem Interview mit der Zeit ausführlich zu seinem Rückzug geäußert. Seine früheren Aussagen zu den Angriffen auf Journalisten beim AfD-Parteitag in Erfurt bezeichnete er als Fehler. Als Grund dafür, dass er bisher die Attacken auf Reporter von Apollo News und der Jungen Freiheit gerechtfertigt hatte, gab Mailitafi interne Uneinigkeiten an: Es sei innerhalb der Bewegung nicht gelungen, eine gemeinsame Haltung gegen Gewalt zu finden.

Hintergrund seiner Kehrtwende ist ein mit 10.000 Euro dotierter Preis der staatlichen Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Mailitafi ist für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises nominiert und führt aktuell in der Online-Abstimmung. Apollo News fragte daraufhin mehrmals und über Wochen hinweg bei der von der Bundesregierung finanzierten und kontrollierten Stiftung an, wie dieser Preis zu Mailitafis Rechtfertigung der Angriffe auf Journalisten passe. Am Mittwoch erfolgte schließlich seine öffentliche Distanzierung und sein Rückzug von „Widersetzen“.

Zuvor hatte Mailitafi genau eine solche Distanzierung von politischer Gewalt ausdrücklich abgelehnt. „Sie wollen eine Distanzierung von mir, die kann ich Ihnen aber nicht liefern, weil die Leute, die sich haben provozieren lassen, ebenfalls zur antifaschistischen Bewegung gehören“, erklärte er im Juli dem Stern, dessen Reporter auch explizit nach den Tritten gegen den Kopf eines Apollo News-Reporters gefragt hatten.

In dem Gespräch mit der Zeit klingt Mailitafi nun ganz anders. „Ich war erschrocken“, antwortete der Aktivist auf die Frage, was ihm durch den Kopf gegangen sei, als er von den Angriffen auf Reporter von Apollo News in Erfurt erfahren habe. „So etwas darf bei einem Protest, zu dem wir aufgerufen haben, nicht passieren.“ Innerhalb des Bündnisses habe man versucht, eine gemeinsame Position zu entwickeln. „Das ist bis jetzt nicht gelungen“, so Mailitafi. „Mein Fehler war, dass ich dann geschwiegen habe, statt für mich selbst klar zu sagen, dass ich diese Gewalt verurteile.“

Am 4. Juli waren drei Reporter von Apollo News bei den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt von einem linksextremen Mob über mehrere hundert Meter durch die Straßen gejagt und brutal zusammengeschlagen worden. Einer der Reporter wurde zu Boden geworfen und erhielt unter anderem Tritte gegen den Hinterkopf. Zwei Reporter wurden verletzt und mussten medizinisch versorgt werden (Apollo News berichtete). Die Thüringer Landesregierung stufte die Tat später als politisch links motivierte Kriminalität ein. Gegen vier Tatverdächtige wurde ermittelt (Apollo News berichtete).

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Auf einer Pressekonferenz am Tag nach den Angriffen verweigerten die Sprecher von „Widersetzen“ eine Verurteilung der Gewalt. Mailitafis damaliger Mitstreiter Noa Sander erklärte auf Nachfrage: „Faschistinnen mit einem Presseausweis sind immer noch Faschistinnen.“ Mailitafi saß während dieser Äußerung neben ihm (mehr dazu hier).

Dem Stern erklärte er außerdem, die angegriffenen Reporter seien „keine Journalisten, sondern rechte Provokateure“. Ihnen warf er vor, mit der Absicht nach Erfurt gekommen zu sein, zu provozieren und die Bilder anschließend propagandistisch auszuschlachten. Er verweigerte eine Distanzierung von Gewalt.

Von diesen Aussagen distanziert sich Mailitafi jetzt ausdrücklich. „Ich war damals in der Rolle des Sprechers von Widersetzen und musste für die Gruppe sprechen. Und dort gab es zu dem Thema Gewalt keinen Konsens“, erklärt er gegenüber der Zeit. Das spiegele jedoch nicht seine persönliche Haltung wider, behauptet er. „Ich lehne Gewalt gegen Pressevertreter ab, ohne Wenn und Aber.“

Bei den Protesten in Erfurt war es auch zu einem Gerangel zwischen einem Reporter der Jungen Freiheit und einem Sicherheitsmann Mailitafis gekommen. Dem Journalisten wurde dabei das Handy aus der Hand geschlagen. „Das war für mich ein Schock“, sagt Mailitafi nun. Er müsse Angriffe auf Reporter auch dann verurteilen, wenn er deren politische Ansichten nicht teile.

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62 Kommentare

  • Ist das dann Schwarzgeld?

    • 😂😂, man muss es echt mit Galgenhumor nehmen, um den Irrsinn noch erträglich zu machen…

    • @ Hallo zusammen

      Das ist 1. dumm und 2. übelst rassistisch, und 3. ungefähr so lustig wie die Kartoffel Vergleiche der linken Rassistin und mit Steuergeld gepamperten, links radikalen Aktivistin Ferda Ataman.

    • Weißer Schimmel an der Wand ist das Ergebnis von schlecht belüfteten Räumen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.

      Weißer Schimmel im Internet ist das Ergebnis von schlechter Erziehung und einem niedrigen IQ.

      -27
      • Im Kampf gegen Windmühlen reitet der edle Ritter Atlas auf seinem weissen Schimmel durch das Internet.

      • Sagt unser bezahlter Forentroll Atlas.

        • Ich habe eine Bitte alle Kommentatoren hier, solche schrägen Vögel wie Atlas, HumptyDumpty und Co weder zu kommentieren noch zu Bewerten. Das ist nämlich das Schlimmste für deren Ego wenn immer eine Null bei ihren Bewertungen steht und wir haben eine Chance das diese Leute in Zukunft Spiegel oder Ähnliche Staatspropaganda Blätter kommentieren.

          10
        • Hey Blitzbirne, habe ich irgendwo, irgendwann mal behauptet, kein weißer Schimmel im Internet zu sein? Ich verkörpere hier jeden Millimeter von euch selbst, und genau deshalb hasst ihr mich so sehr: Weil ihr in den Spiegel schaut, wenn ihr mich seht.

          -22
  • mal sehen was er dann sagt sobald er die 10.000 bekommen hat
    und ob er die wirklich spenden wird
    es wird spannend

    • Moral hat scheinbar doch einen Preis.

  • Dank Trump wurde die Antifa endlich als Terrororganisation eingestuft. Überfällig.

  • Ich wäre extrem überrascht, wenn dieser charakterfeste Mann seine Meinung nach der Preisverleihung erneut ändert.

  • Ein Frage bleibt: warum bekommt der Typ überhaupt Preisgeld aus Töpfen von dubiosen NGOs die letztlich auch noch der Steuerzahler finanziert?

  • 10.000 € sind besser als jede Ideologie.
    Wenn man das Geld eingesackt hat, kann man ja wieder zum Ideologen werden.

  • Und die Erde ist eine Scheibe

  • „Herr Suraj Mailitafi, was machen Sie denn nun mit dem Preisgeld?“
    „Ich spende es dem gemeinnützigen Verein Tafaili g.e.V.“

  • Man sollte das auch mal respektieren, wenn politische Gegner etwas richtiges sagen.

  • Das ist dann also kein Preisgeld mehr, sondern eine erkaufte Distanzierung von der Gewalt.

  • Was für ein Heuchler. Hätte er ein Minimum an Selbstachtung, würde er seine Bewerbung um den Preis zurückziehen, die Klappe halten und einfach einige Zeit mit Nachdenken verbringen.
    Mit anderen Worten: Dem steht eine große politische Karriere bei den Grünen bevor …

    • Der wird den Bogba als schwarze Quote bei der Grünen Krawalljugend beerben.

      • Warum darf man hier einen Neger nicht Neger nennen?

  • Eine Farce – wie so viele in unserem Land.

    Es gibt so viel Orientierunslosigkeit auch in der Politik, dass man sich gar nicht mehr wundern darf.

    Wer selbst gar keine Regeln mehr hat, keinen Bedarf dafür sieht, kann anderen auch keinen Kompass geben.
    Solch eine Gesellschaft ist jedoch dem eigenen Untergang geweiht.

  • 10.000€ Wofür? Hat der was geleistet? Armes Deutschland. 😡

  • Mannomann!
    Bei so viel weißer Kreide zu den medialen Mahlzeiten, mache ich mir nun doch schon Sorgen bzgl. der möglichen Wirkungen auf die äußere Erscheinungsform; das kann zu einer chronischen Humanhüllenbleiche führen …

  • Der schon wieder!
    Ist der wichtig?

  • Halten wir fest: solange man Teil der Gruppe ist und von der Mitgliedschaft und Anerkennung profitiert, macht man alles mit und rechtfertigt auch jedes Handeln, obwohl es offensichtlich unmoralisch ist.

    Kommt mir irgendwie bekannt vor…
    Nie wieder ist Jetzt!

  • Mir sagte jemand, ihm schiene es so, dass der PoC das Geld auf jeden Fall bekäme, das müsse so sein. Er meinte auch irgendwas noch von einer Frau, aber ich erinnere das nicht mehr genau.

  • Mit nichts kann er aufwarten, mit 10000€ geht er.

  • Kohle … es geht immer nur um Kohle …

  • Gebt ihm nochmal 10.000 € mehr und er tritt in die AFD ein 😂 ja, ja, der schnöde Mammon 🤷🏻‍♂️

  • Niemals einem solchen Aktivisten in stets ausschließlich eigener Sache ohne moralischen Kompass auch nur eine Sekunde vertrauen. Mein Engagement-Preis geht an Apollo News.

  • Gestern wurde hier noch von seinem Rücktritt wg. seines Fehlverhaltenss als Sprecher von HinSetzen berichtet. Aber die 10 000 Okken hätte er schon noch gerne mitgenommen, was?

  • Braver Dunkler.

  • Geh nach Hause!

  • Für Geld springt so einer sogar über seinen eigenen Schatten. Traut diesem Typen nicht!

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