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Ausschreitungen

Warum 60 Prozent der Franzosen an den „Austausch der französischen Bevölkerung“ glauben

Bereits vor den Krawallen am 17. Oktober glaubten laut einer Umfrage 60 Prozent der Franzosen an „eine Ersetzung der Franzosen durch außereuropäische Bevölkerungsgruppen, hauptsächlich vom afrikanischen Kontinent“.

Von

IMAGO/ABACAPRESS

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Die Ausschreitungen in Frankreich haben eine Schockwelle durch das Land gehen lassen: Linksradikale und migrantisch geprägte Mobs zogen plündernd und brandschatzend durch französische Großstädte. Aktuell bleibt noch abzuwarten, wie das Meinungsbild der Bürger des Landes nach den Krawallen aussehen wird – bereits zuvor waren die französischen Rechten, vor allem Marine Le Pen vom Rassemblement National und Éric Zemmour von Reconquête, im Aufwind. Auch die Umfragen zur Migration im Allgemeinen zeigten einen klaren Konsens.

So zeigte eine Umfrage des Umfrageinstituts Ifop, die im Februar durchgeführt wurde, dass eine Mehrheit von 60 Prozent der Franzosen glaubt, dass „ein Austausch der französischen Bevölkerung durch außereuropäische Bevölkerungsgruppen, die hauptsächlich vom afrikanischen Kontinent stammen“, stattfinden würde. Die Mehrheit scheint damit also der sogenannten „Verschwörungstheorie des großen Austausches“ anzuhängen.

Nur 26 Prozent sehen keine solche Entwicklung. Unter denen, die eine solche „Ersetzungsmigration“ sehen, bewerteten 66 Prozent die Entwicklung als schlecht, 21 Prozent als weder gut noch schlecht und neun Prozent sogar als gut.

Ähnlich hoch war deshalb bereits vor den Ausschreitungen des 17. Oktober die Unterstützung für Maßnahmen gegen Migration, etwa die Einschränkung des Islams im öffentlichen Leben: Laut einer CSA-Umfrage aus dem Juni unterstützten 83 Prozent der Franzosen die Abschiebung bestimmter Gruppen von Ausländern, darunter Straftäter und Langzeitarbeitslose. Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen forderten in einer CSA-Umfrage vom September 77 Prozent.

Auch weitere Maßnahmen wie die Kürzung der Sozialleistungen für Ausländer, eine Verlängerung der Abschiebehaft und sogar ein dreijähriger Stopp der legalen Migration fanden in Umfragen immer wieder gesellschaftsübergreifend breite Mehrheiten. Auch Maßnahmen gegen den Islam, etwa ein allgemeines Kopftuchverbot an öffentlichen Orten, stoßen auf eine breite Zustimmung von 60 Prozent (Apollo News berichtete).

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Damit wird deutlich: Eine überwältigende Mehrheit der Franzosen sieht Migration kritisch – seit Jahren kommen dennoch Politiker an die Macht, die den Migrationsstrom nicht stoppen, sondern in Teilen sogar ausweiten. Gerade deshalb finden Politiker wie Le Pen und Zemmour derzeit wohl massive Zustimmung innerhalb der Wählerschaft. Nach den Ausschreitungen des 17. Oktober dürfte diese Zustimmung nur noch weiter wachsen – belastbare Umfrageergebnisse stehen dazu noch aus.

bc

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37 Kommentare

  • Nur: Wieso wählen die nicht entsprechend?

    • Siehe Berichterstattung zu den Krawallen: ein Großteil der Presse erwähnt keinen Migrationshintergrund, sondern grundsätzliche Probleme. Mit so einer Presse wird eine knappe Mehrheit in jedem Land bestimmte Parteien immer noch wählen.

      • Das ist nicht schlüssig, wenn 60% an ‚Umvolkung‘ glauben, oder die Zahl ist falsch.

    • Man muß doch „demokratisch“ wählen, auch in Frankreich!

    • Was meinen Sie damit? Meinen Sie mit „Wahl“ die Stimme, die man einer Partei geben kann?

      Seit wann kann man damit tatsächlich etwas bewirken, und erst recht: Seit wann bestimmt die Politik darüber, wie viele Kinder die Menschen bekommen?

      Politische oder finanzielle Anreize zu schaffen, bringt nur begrenzt etwas, wenn man sich beispielsweise die Geburtenraten in den skandinavischen Ländern anschaut. Obwohl diese Länder eine der großzügigsten Familienpolitiken betreiben, sind auch dort die Geburtenraten vergleichsweise niedrig.

      Aber ja, warum entscheiden sich die Einheimischen Europas immer seltener dafür, Kinder zu bekommen? Vieles hat wohl mit dem Wohlstand und den damit verbundenen Lebensvorstellungen zu tun.

      Aber mit Verlaub: Dieses Gerede vom „Bevölkerungsaustausch“ und die Vorstellung, man müsse nur die richtige Partei wählen, damit sich daran etwas ändert, halte ich für ziemlich naiv.

    • Sie wollen immer noch Bessermenschen sein.
      Die Frage: „Sein oder nicht Sein?“ hängt noch im Gefühlsstau fest.

    • Und wenn sie es täten…
      Le Pen wird noch vor ihrer etwaigen Vereidigung verkünden, dass
      💩 Muslime und Afrikaner das Rückgrat Frankreichs sind,
      💩 die Unruhen ausschließlich Ausdruck sozialer Benachteiligung sind,
      💩 ein Wohlfahrtsstaat, in dem niemand mehr arbeiten muss, die einzige Lösung ist, und
      💩 Deutschland verpflichtet ist, die Sause zu bezahlen.
      Und die deutsche Regierung wird daraufhin feststellen, dass
      🐌 Deutschland den französischen Musels noch viel mehr schuldet als irgendjemand denkt,
      🐌 alle Musels, die trotzdem in FR unzufrieden sind, in DE herzlich willkommen sind.

  • Ist bei uns doch genauso: Die AfD entwickelt sich zur Vertretung der Bio-Deutschen.
    SPD und Grüne zur Vertretung der Deutsch-Türken.
    Die Linke zur Vertretung der Deutsch-Araber und -Afrikaner.
    Das ist auch der Grund dafür, warum sie sich für ein Verbotsverfahren einsetzen.
    Die Deutschen sollen sich als Fremd im eigenen Land fühlen.

    • Das fühlt man sich als Autochthoner auch schon heute in NRW. Leider.

    • Wobei es unter den „Deutsch-Türken“ auch immer mehr gibt, die die AfD wählen, weil sie die Vielzahl von Syrern und Afghanen auch problematisch finden und den Regenbogen-Hype ablehnen.
      „Die Deutschen sollen sich als Fremd im eigenen Land fühlen.“
      Das haben sie jetzt schon geschafft.

    • Und genau so ist bereits das Stadtbild in Berlin. Auf vielen Hauptstraßen wähnt man sich in Afrika….oder Kabul….oder Damaskus.

  • Ich erkenne meine Heimat schon jetzt nicht mehr wieder. Die versprochene positive Entwicklung ist ausgeblieben – ganz im Gegenteil: Das Leben hier ist lebensgefährlich geworden.

    • „Nur 26 Prozent sehen keine solche Entwicklung. Unter denen, die eine solche „Ersetzungsmigration“ sehen, bewerteten 66 Prozent die Entwicklung als schlecht, 21 Prozent als weder gut noch schlecht und neun Prozent sogar als gut.“

      Das sind die gleichen 26%, deren Frau ständig in fremden Betten turnt, aber die weiterhin aus Überzeugung sagen, dass ihre Frau sowas niemals machen würde. Endlos naiv eben.

      Die andere Zahl finde ich da aber deutlich erschreckender. 9% der Menschen finden es gut, wenn sie selber ausgetauscht werden? Oo
      Und 21% wissen nicht, ob sie das gut oder schlecht finden sollen, wenn sie durch Kriminelle ausgetauscht werden?

      Wenn man solche Prozente sieht und die psychische Erkrankung versteht, weiß man auch, warum SPD, CDU, Grüne und Linke auf solche Prozente kommen.

  • Warum könnten die Franzosen an den Austausch ihrer Bevölkerung glauben?
    Grübel, grübel, hmm, vielleicht weil er stattfindet?!

    • Vielleicht sollte man einen neuen Staat bilden, auf dem Gebiet Saarland-BaWü-Rheinland-Pfalz-Elsass-Lothringen. Da können alle Biofranzosen und Biodeutschen friedlich zusammenleben. Der Rest kann uns dann am Ar…..le…….
      Nur so ’ne Idee.

  • Warum die das glauben?
    Na, weil es so ist!

  • Könnte man in meiner Nachbar-Großstadt auch denken.

  • „Warum 60 Prozent der Franzosen an den ‚Austausch der französischen Bevölkerung‘ glauben.“

    Weil es so ist.

  • Alle westlichen linken Regierungen verachten die eigenen Bevölkerungen. Alle haben das Ziel sich ein neues Wahlvolk zu schaffen, um im Amt zu bleiben. Eigentlich durchschaubar…

    • Doch alle nehmen mehr wie gerne das Steuergeld der verachteten Bevölkerung – warum? Weil sich die Bevölkerung alles gefallen lässt.

      • Speziell wir Deutschen sind ja sehr obrigkeitsfürchtig. Dazu noch die Dauerindoktrinierung durch die regierungstreuen Medien und die NGOs. Warum aber UK und Spanien sich aufgegeben haben, ist mir ein Rätsel. Das stolze Empire hat seine christlichen Fundamente zerbrochen. Und Spanien hätte es besser wissen müssen. Immerhin haben sie sich mit der Reconquista von 400 Jahren muslimischer Besatzung befreit. Österreich ist auch nicht besser. Was früher die osmanischen Truppen nicht geschafft haben, erledigt heute die Selbstaufgabe völlig ohne Militär.

        • Das Deutsche die „Obrigkeit“ fürchten hat seinen Grund.

          0
  • Behaupte das mal im ÖRR Deutschlands !
    Tags drauf kommst Du nicht mehr zum frühstücken, wirst verhaftet !

  • „Demographie wird Fakten schaffen.“ – Sawsan Chebli (SPD) am 18.01.2025

    Darum geht es doch nicht nur in Frankreich.

    „Es ist Pflicht eines Muslims, sich zu vermehren.“ – Recep Tayyip Erdoğan am 10.11.2017

    „Macht fünf Kinder, nicht drei, denn ihr seid Europas Zukunft.“ – Recep Tayyip Erdoğan am 17.03.2017

    „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ – Recep Tayyip Erdoğan 1998

  • Ok, der Austausch ist eine Sache, aber wo bleibt der gepriesene und hochsubventionierte Erfolg? Warum bekommen Linke keine Projekte positiv umgesetzt?

  • Weil sie Augen haben. Links: Augen verbieten. 😉

  • „eine Ersetzung der Franzosen durch außereuropäische Bevölkerungsgruppen, hauptsächlich vom afrikanischen Kontinent“.

    und genau das Gleiche soll mit der DEUTSCHEN Bevölkerung passieren!
    Berlin zeigt es bereits DEUTLICH!

    • Das ist schon passiert. Ich habe das Problem als Duisburger schon Ende 70er gesehen und auch journalistisch aufgearbeitet. Meine Artikel gingen immer gut. Die nicht. „Ausländerfeindlich“ geht gar nicht. Als ich in einer Redaktionssitzung fragte: „Ist der Ausländer unser neuer Gott“. Keine Antwort, abwinken. Sie wollten wohl nicht ja sagen. Alle meine frühen Texte sind heute erschienen, die Meisten erst nach 2015. Und sie mussten nicht mal groß aktualisiert oder angepasst werden. Einmal ging es um 4 Vergewaltigungen eines Afghanen in einem Uni-Wohnheim: 1. Keine Frau hatte ihn angezeigt? 2. Betrunken stalkte der die Frauen, so hab ich es zufällig mitgekriegt. 3. Alle 4 stellten sich vor den armen Afghanen und als ich ihn aus dem Wohnheim entfernen ließ, war das Rassismus. Das das Stalking aufhörte, sprach nicht für mich. Eine hatte den armen Jungen zu sich auf ein Weinchen ins Zimmer eingeladen. „Hast du überhaupt keine Ahnung vom Islam?“ „Ich habe keine Vorurteile.“

  • Vielleicht haben die Unruhen, die Frankreich jetzt erfasst haben letztendlich etwas Gutes.

    Wenn es jetzt so kracht, dann könnte sich das französische Volk zu diesem Zeitpunkt noch wehren.

    Wenn man die jetzige Politik der offenen Grenzen weiterlaufen lässt, dann könnte es demographisch bald zu spät sein.

    Die Franzosen dürfen, wenn sie schon klar sehen, dass ein Bevölkerungsaustausch stattfindet, das nicht mehr länger hinnehmen.

    Alle Politiker die dies zu verantworten haben oder immer noch in diese Richtung argumentieren sollten von den Galliern vom Hof getrieben werden,.

  • Schaut man sich den französischen Präsidenten mit seiner vitalen Frau an weiß man alles über Frankreich.

  • Wählt alle Marine Le Pen und der Spuk wird Schritt für Schritt beendet.

    Das Wunderwort heißt Remigration ohne Wenn und Aber.

    Natürlich ist das im ganz großen Stil möglich, wenn der politische Wille vorhanden.

    Auch sollte alle Politiker, die beim Thema Migration mitgemacht und initiert haben auf die Anklagebank.

    Wer das Land der Franzosen liebt, sollte Marine Le Pen wählen. Nur so besteht eine reale Chance, den Irrsinn zu beenden.

  • Die Franzosen sind so träge und satt wie die Deutschen.
    Europa stand vor 80 Jahren in Flammen, dann kommen die Amerikaner uns allen zu Hilfe. Wir haben nie gelernt unsere Problem selber in den Griff zu bekommen.

    • Die Amerikaner kamen den Kreditgebern der Franzosen und Engländer zur Hilfe.

  • Sie wissen und schauen aber trotzdem nur zu und tun nichts. Wie die Doitschen auch. Wir werden sogar schon von Ausländern regiert.

  • Lange habe ich das Gerede von der „Umvolkung“ wirklich für extremrechten Quatsch gehalten. Aber es stimmt! Schaut man sich mal die Fakten an – man sieht ausländische Familien mit 3-4 Kindern. Deutsche Paare sind oft DINK: Double Income, No Kids. Das mal hochgerechnet auf die nächsten 20 Jahre – da wird einem Angst und Bange. Nicht weil ich gegen Ausländer wäre, ich bin nur gegen jene, die sich hier nicht integrieren wollen. Und viele dieser Families sprechen nur ihre Landessprache. Integration? Wo? Neulich eine junge Familie, asiatisch mit 2 Kindern, gesehen: Papa sprach mit den Kindern und seiner Frau Deutsch! Also, es geht doch! Und Links grün propagiert die Umvolkung: Beispiel Berlin: die Linksgrünen Roten schaffen sich ihr eigenes genehmes Volk, dass sie geschwind einbürgern. Oder entgegen der Verfassung mit abstimmen lassen wollen. Fazit: Umvolkung ist kein Kampfbegriff mehr, es ist REAL.

  • Hmmmm, das sagen wir sog. Schwurbler, seit wie vielen Jahren?! Ich komme gerade nicht drauf, aber hey, der Kampf gegen Rääächts und der Verbot der pöhsen, pöhsen AfD muss weiter gehen!
    Meine Fresse, Verblödung im Endstadium!

  • Das Gesindel muss raus aus Europa.

    Das ist jetzt die wichtigste Aufgabe der Politik.
    Darum braucht es einen politischen Wechsel.

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