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Frankreich will Plünderern Sozialleistungen kürzen, Ex-Premier fordert Sperren sozialer Netzwerke

Frankreichs Regierung will Plünderer nach den schweren Ausschreitungen vom Wochenende finanziell bestrafen. Ihnen sollen Sozialleistungen gekürzt werden. Ex-Premierminister Gabriel Attal fordert, dass soziale Netzwerke in betroffenen Gebieten zeitweise gesperrt werden.

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Frankreichs Regierung berät über die schweren Ausschreitungen. Von links: Justizminister Gérald Darmanin, Premierminister Sébastien Lecornu, Präsident Emmanuel Macron und Innenminister Laurent Nuñez. (IMAGO/Bestimage)

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Die französische Regierung will Plünderern künftig Sozialleistungen kürzen. Justizminister Gérald Darmanin und Wohnungsbauminister Vincent Jeanbrun bereiten dazu eine gemeinsame Anweisung vor. Einnahmen aus dem Verkauf gestohlener Waren sollen auf staatliche Unterstützungsleistungen angerechnet werden. Darüber berichtete der französische Sender RMC, dem der Entwurf vorliegt.

„Randalierer, Plünderer, Diebe: Schluss mit den Sozialleistungen!“, schrieb Jeanbrun am Montag auf X. Gemeinsam mit Darmanin wolle er dafür sorgen, dass Straftätern die Einnahmen aus ihren illegalen Geschäften von den Sozialleistungen abgezogen werden.

Betroffen wären unter anderem das französische Bürgergeld RSA, Wohngeld, Arbeitslosengeld und Familienleistungen. Wer durch den Verkauf gestohlener Waren Geld verdient, soll diese Einnahmen künftig bei der Berechnung seiner Sozialleistungen angerechnet bekommen. Dadurch könnten die Leistungen gekürzt oder bei Überschreiten bestimmter Einkommensgrenzen vollständig gestrichen werden.

Sacha Straub-Kahn, Sprecher des französischen Justizministeriums, bestätigte die Pläne am Dienstag bei RTL. Ziel sei ein besserer Informationsaustausch zwischen Justiz, Finanzbehörden und Sozialleistungsträgern. Die Regelung soll nicht nur Plünderer betreffen, sondern auch Einnahmen aus Drogenhandel, Hehlerei und dem Verkauf gefälschter Waren erfassen.

Daneben will die Regierung mit dem sogenannten „Casseurs-payeurs“-Gesetz Randalierer stärker für entstandene Schäden haftbar machen. Der bereits im September eingebrachte Gesetzentwurf sieht unter bestimmten Voraussetzungen eine gemeinsame Haftung von Teilnehmern gewalttätiger Ausschreitungen bis zu 10.000 Euro vor. Auch Familienleistungen und Wohngeld sollen zur Begleichung gerichtlich festgestellter Schadensersatzforderungen herangezogen werden können. Der französische Senat soll in der kommenden Woche über das Gesetz beraten.

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Ex-Premierminister will soziale Netzwerke sperren

Der frühere Premierminister Gabriel Attal fordert unterdessen, soziale Netzwerke während schwerer Ausschreitungen zeitweise zu sperren. Der Präsidentschaftskandidat der Partei Renaissance sprach sich am Montag bei RTL für eine „zeitlich begrenzte, gezielte Sperrung“ in den betroffenen Gebieten aus.

Randalierer würden sich über soziale Netzwerke verabreden und gegenseitig zu weiteren Ausschreitungen anstacheln. Über die Plattformen würden Treffpunkte organisiert und Videos der Gewalt verbreitet. Bereits im Mai 2024 ließ Attal als Premierminister während schwerer Unruhen in Neukaledonien den Zugang zu TikTok für zwei Wochen blockieren. Der französische Staatsrat erklärte die Maßnahme im April 2025 für rechtswidrig.

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9 Kommentare

  • Plünderer in ihre alte Heimat abschieben !

    • Geht schlecht,fast alle sind in Froschreich geboren, das Übel ist uralt, noch älter als in Dummland.
      Die anderen will dort keiner haben, wer braucht schon Verbrecher.

  • Weshalb „kürzen“? S t r e i c h e n !

  • Also wenn ich plündere und die Produkte für 1000€ verkaufe soll meine Strafe sein, dass ich 1000€ weniger vom Staat bekomme?

    Ernsthaft? Gott sind wir Weicheier geworden in Europa, das ist ja unglaublich.

  • Das ist BS. Man kann keine Sozialen Netzwerke sperren, ohne das Internet wie im Iran abzuschalten. Ich bin grundsätzlich mit VPN und US IP unterwegs. Da greift Geoblocking nicht und außerdem spart man sich den Bademantel.

  • Wie süß! Wie wäre es mit Streichen sämtlicher Sozialleistungen auf Lebenszeit und in der gesamten EU. Maurerlehre oder guten Heimflug!

  • Kürzen!
    Ich werf mich weg.
    Was ist Macron doch für eine Flöte.
    Kein Wunder,dass seiner Frau die Nerven durchgehen.
    Schickt Brigitte.
    Die haut wenigstens zu.

  • Schmeißt das Dreckpack raus.

    • Wohin, wer will die haben? Berlin,die brauchen Asi-Wähler, damit das Shithole endlich ein linkes Kalifat wird. Die schaffen das.

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