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Der Westen gab ihnen alles. Das ist der Dank

Frankreich erlebt Plünderungen und Zerstörung: Es ist Hass auf die westliche Gesellschaft. Die postkoloniale Erzählung fruchtet. Deutsche Medien romantisieren die Täter als chancenlose Jugendliche. Das verkennt die Wirklichkeit geradezu vorsätzlich.

Einfach nur Jugendliche, die bessere Bildung wollen? Von wegen: Der Aufstand ist grundsätzlicher Natur. (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Ja, nicht jeder in Frankreich kann „leben wie Gott in Frankreich“. Aber dass das Leben in Frankreich zweifellos besser ist als ein Durchschnittsleben im Senegal, in Marokko oder Algerien, dürfte unstrittig sein. Weswegen man doch darüber ins Grübeln kommen muss, warum so viele „junge Franzosen“ unter fremder Flagge – der Flagge Marokkos, Algeriens, Palästinas – gerade französische Innenstädte in Schutt und Asche legen.

Die „Schülerproteste“ in Frankreich sind gewaltvoll, exzessiv – und längst gekapert. Es kommt zu Plünderungen in Markengeschäften. In Marseille werden jüdische Geschäfte gezielt angegriffen. Eine Synagoge wurde gestürmt, Pressevertreter bedroht, massenhaft Polizisten verletzt. Und die deutsche Presse? Sie steht in weiten Teilen, in ihrem linken Teil jedenfalls, fast schon klatschend daneben.

Wenn Sie wissen wollen, was gerade in Frankreich los ist, müssen Sie manch ein Medium konsumieren und dann vom Gegenteil ausgehen. Insbesondere gilt das natürlich für die Öffentlich-Rechtlichen. Dort, aber beileibe nicht nur dort, liest man rührselige Balladen über das Leid der französischen Schülerschaft, die sozusagen gezwungen sei, sich mit Säureangriffen, Treter- und Schlägerbanden und wahllosen Plünderungen gegen irgendeine vollkommen diffus bleibende Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen.

Längst haben sich auch 30- oder 40-jährige Männer und klassische „Krawalltouristen“ unter die Demos gemischt und sie zu Aufständen gemacht; auch Teenager und Personen in ihren Zwanzigern, die mit der Schule gar nichts zu tun haben, sind dabei.

Und auf den Bildern, die man von den Protesten in Frankreich sieht – ob vor Ort, im Fernsehen oder im Internet –, wird trotz der Vermummungen oft klar, dass es nicht Jean-Pierre und Jacques mit ihrer lustigen Baskenmütze und dem Baguette unterm Arm sind, die hier Krawall machen. Womit nicht gesagt sein soll, dass der autochthone Franzose so etwas nicht tun würde.

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Ja, irgendwo zwischen der Französischen Revolution und den Gelbwesten-Protesten hat der Rest Europas längst gelernt, dass auch Jean-Pierre und Jacques in puncto Aufstand keine halben Sachen machen. Und auch wenn es in Städten wie Marseille oder Paris einfach viele Menschen mit Migrationshintergrund gibt, die sich jetzt einfach auch so „französisch“ verhalten – abseits davon ist eine spezifisch migrantische Dimension dieser Ausschreitungen nicht zu leugnen.

Was nicht heißt, dass es manche nicht versuchen würden: Im Spiegel findet sich am Montag ein moralinsaurer Kommentar des Frankreich-Korrespondenten, der alle rundheraus als „Rassisten“ beschimpft, die Bilder sehen und daraus Schlüsse ziehen können.

Alibimäßig wirkende Absagen an die in Frankreich eskalierende Gewalt werden konterkariert, indem dort lang und breit die angeblich prekären, unerträglichen und natürlich diskriminierenden Lebensumstände der armen Migra-Jungs in den Banlieues beklagt werden, in den Vorstädten der französischen Metropolen. „Diese diskriminierenden Lebensumstände sind eine Form sozialer Gewalt“, heißt es dort allen Ernstes.

Das kann man natürlich schreiben – aber das muss man auch schreiben wollen. Es ist ein klassisch linkes, bewusstes Verwischen der Umstände. Alles ist Gewalt, dann ist Gewalt nichts mehr. Außer auch ein ganz kleines bisschen gerechtfertigt. Und mit Migration hat das alles gar nichts zu tun.

Es sei hier einmal gesagt: Es gibt zuhauf französische Schüler – ob sie nun Jean-Pierre oder Yassir heißen –, die aus ihrer subjektiven Sicht bestimmt berechtigte, sachbezogene Gründe haben, etwas an ihrem Schulsystem zu bemängeln. So, wie es noch jeder Schüler in jedem Land der Welt tun konnte. Aber jeder Journalist, der jetzt, frei nach Goethe, ein Theaterstück über „die Leiden des jungen Franzosen“ aufschreibt, macht es sich zu einfach – oder will es seinen Lesern zu einfach machen. Jedenfalls zieht er ein warmes Narrativ den Fakten vor.

Die kalten Fakten zeigen: Frankreich gibt mehr für Bildung aus als vergleichbare Länder, liegt mit seinen Ausgaben über dem Durchschnitt der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in der die großen, demokratischen Industriestaaten der Welt organisiert sind. Pro Gymnasiast gab der französische Staat im vergangenen Jahr sogar 34 Prozent mehr Geld aus als der Durchschnitt dieser Industriestaaten – und insgesamt liegen die Bildungsausgaben relativ zum Bruttoinlandsprodukt in Frankreich höher als im EU-Durchschnitt, auch höher als in Deutschland.

Das mag sich in unterschiedlichen Schulen unterschiedlich niederschlagen – gleichzeitig sind massive Unterschiede zwischen innenstädtischen Schulen und Schulen in Randgebieten auch eine Realität. Aber das schwarz-weiße Märchen von den generell unterfinanzierten Schulen und vernachlässigten Schülern gewinnt dann doch noch mal ein paar Grautöne.

Vor diesem Hintergrund blickt man auf die „wütenden Schüler“, die Supermärkte und Markengeschäfte plündern, dabei oft noch ausländische Fahnen schwenken, und stellt fest: Bei all dem scheint es nicht so wirklich um zu volle Klassenräume, dreckige Schulklos oder kaputte Heizungen zu gehen. Beim Redaktionsnetzwerk Deutschland heißt es dennoch: „Die Wut der Jugendlichen ist nachvollziehbar“.

Dort schreibt die Autorin Birgit Holzer, seit Jahren werde am Bildungssystem „extrem gespart, sodass der französische Staat im europäischen Vergleich relativ wenig pro Schulkind investiert.“ Das ist jedenfalls noch irgendwie in Daten und Fakten verwurzelt. Anders als das, was Sabine Bohland vom ARD-Studio Paris erklärt: Sie meint, dass das „neu eingeführte Handyverbot“ in der Schülerschaft „das Fass zum Überlaufen gebracht“ habe.

Manch einer schreibt wirklich über alles, bevor er eine ideologisch unangenehme Dimension eines Vorgangs adressieren muss. Und wenn es geneigten Autoren insgesamt wichtiger ist, den Mythos einer gerechten Schülerrevolte zu bedienen, als ein Thema wirklich zu beleuchten, kommen eben solche Vereinfachungen dabei heraus.

Man erkennt Spuren davon in vielen deutschen Medien. Was die Plünderung eines Dior-Geschäfts oder eines Gucci-Ladens mit Wut über die Bildungspolitik zu tun haben soll, konnte dabei noch keiner der Journalisten begründen, die so verzückt die Proteste der „jungen Franzosen“ begleiten.

Zur Wahrheit gehört auch: Die französische Polizei geht hart gegen Demonstranten vor und eskaliert Situationen oft – ein grundsätzliches Phänomen im französischen Polizeiapparat. In Sachen Eskalationswille stehen die Demonstranten den Beamten aber ganz offensichtlich in nichts nach. Und nicht erst bei Säureangriffen auf Polizisten, wie es sie mehrfach gegeben hat, geht es nicht mehr um eine „Eskalationsspirale“ oder eine Reaktion auf irgendetwas – sondern nur um rohe Gewalt und kleine Zivilisationsbrüche.

Die blinde Zerstörungswut der Randalierer trifft dabei teilweise auf ebenso blinde Journalisten, die irgendetwas darin zu erkennen meinen, was sie gut und richtig finden. Manch einer frohlockt sicherlich: So eine schöne Jugendrevolte gegen Staat und Gesellschaft ist doch etwas Feines.

Jedenfalls für sowohl auf als auch im Kopf ergraute Alt- und Post-68er: Der junge Migrant als revolutionäres Subjekt bringt zu Ende, was man selbst unter Rudi Dutschke angestoßen hat. Wie schon 1968 zeigt sich aber auch hier: Bei diesen Protesten geht es um blinde Zerstörungswut und Hass auf die Gesellschaft. Macht kaputt, was euch kaputt macht – auch wenn euch vielleicht gar nichts kaputt macht. Wichtig ist erst mal Kaputtmachen.

Um das zu untermauern, lohnt sich ein Blick auf Zahlen aus dem Jahr 2023, als Frankreich zuletzt brannte: Nach dem Tod des marokkanisch-algerischen Jugendlichen Nahel Merzouk durch den Schuss eines Polizisten kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen im ganzen Land, Frankreich erlebte sozusagen einen kleinen George-Floyd-Moment. Und es wurde, wie aktuell, landesweit geplündert, gebrandschatzt und randaliert. Was bewegte die Randalierer damals – war es Wut über Polizeigewalt? Die Lügen des Schützen, das Polizeisystem?

Ach was – Erhebungen der französischen Justizbehörden unter rechtskräftig verurteilten Erwachsenen zeigten schnell, dass es nicht das Schicksal des jungen Nahels war, das die meisten animiert hatte: Weniger als acht Prozent der Befragten gaben als Grund für ihr Handeln an, ernsthaft sauer oder schockiert wegen der Erschießung gewesen zu sein. Stattdessen bekannten 41 Prozent sich dazu, einfach aus opportunistischen Beweggründen gehandelt zu haben – man nutzte einfach die Gunst der Stunde etwa für Plünderungen.

29 Prozent erklärten derweil, sie hätten sich von einer Gruppendynamik anstecken lassen. 23 Prozent bekannten sich dazu, einfach einen Adrenalinkick gesucht zu haben. Wenn jetzt ein ähnliches Klientel auf den Straßen ist – und davon ist auszugehen, sowohl nach sozialer und oft damit einhergehender ethnischer Milieuzugehörigkeit als auch nach Altersklasse –, dürfte das all jene Lügen strafen, die mit ihrer Begeisterung für die angeblich gerechte Zerstörungswut kaum hinterm Berg halten können.

Es geht nicht um neuere Schulgebäude, besseres WLAN, ein weniger stressiges Abitur oder mehr Lehrkräfte. Diese Gewalt hat keinen Anlass und keine Begründung – sie sucht nur eine Gelegenheit, mal wieder auszubrechen. Es geht um blinde Zerstörungswut. Wenn nicht wegen Schülerprotesten, dann halt nach dem nächsten Endspiel von Paris Saint-Germain. Oder wenn die marokkanische Nationalmannschaft gewonnen oder die algerische verloren hat.

Eine Wut, die sich gegen den Westen richtet. Hier kommen insbesondere junge Männer aus Migrantenmilieus, aus den teils prekären Lagen der Vorstädte, zum Zug. Manche von ihnen sind die gleichen Vollidioten, die sich noch in jedem Volk haben finden können.

Manchen von ihnen wurde aber auch teils über ein Jahrzehnt im Sinne postkolonialer Quatschideologien eingetrichtert: Der Westen hat dein Heimatland ausgebeutet, der Westen beutet dich auch heute in Frankreich aus, denn der rassistische weiße Europäer hasst dich damals wie heute. Deine prekäre Lage ist weder deine Schuld, noch kannst du aus eigener Kraft aus ihr herauskommen – es sind strukturelle Rassismen der weißen Mehrheitsgesellschaft, die dich unten halten.

Das stimmt natürlich so auch nicht: Daten des französischen Statistikamtes aus dem Jahr 2020 liefern auch hier einen differenzierteren Blick. Zunächst wird ersichtlich, dass es für die Kinder von Migranten der ersten Generation nach wie vor gute Aufstiegschancen gibt – bessere als für französischstämmige Franzosen. Über 36 Prozent der migrantischstämmigen Männer in Frankreich üben einen „höhergestellten“ Job aus als ihre Väter – bei autochthonen Franzosen sind es lediglich 27 Prozent.

Die vergleichsweise höhere soziale Mobilität bei Migrantenkindern ist jedoch noch teilweise mit den oft niedrigeren beruflichen Ausgangspositionen solcher Migranten zu erklären. Vergleicht man jedoch „französische Franzosen“ mit „migrantischen Franzosen“ bei gleichen Ausgangsbedingungen, verschwinden die Unterschiede fast vollständig: Bei vergleichbaren demografischen und sozialen Merkmalen gibt es kaum Unterschiede zwischen den zwei Gruppen. Das Narrativ von den armen Migrantenkindern ohne Aufstiegschancen stimmt also so auch nicht.

Wer das Narrativ der Unterdrückung und der Entmachtung durch angeblichen strukturellen Rassismus aber glaubt, der findet schließlich in Krawall und Gewalt den subjektiv letztmöglichen Akt der Selbstermächtigung. Oder anders: Mit dem richtigen Opfernarrativ macht man Menschen schnell zu Tätern. Es ist die giftige Mischung aus einem solchen migrantischen Opfernarrativ, das Hand in Hand mit dem Hass auf alles Westliche geht – und natürlich mit dem Antisemitismus, denn der moderne Judenhass ist weder von gewissen migrantischen Milieus noch vom antiwestlichen Narrativ zu trennen.

Ein Narrativ, eine Mischung, die den Klassenkampf global übersetzt, die den „globalen Süden“ gegen den „globalen Norden“ in Stellung bringen will und die Gesellschaften des Westens verachtet, sie gar zerstören möchte. Gerade die jungen Migranten, die jetzt so in Frankreich randalieren, haben gar keinen Anlass dazu: Sie leben jedenfalls in einem der unbestreitbar besten Länder der Welt, leben oft um Welten besser als in ihren Heimatländern oder denen ihrer Eltern. Frankreich gab ihnen alles: Als Dank plündern sie Paris, verwüsten Marseille und brandschatzen in Lyon.

Weswegen? Keine echte oder auch nur empfundene Ungerechtigkeit rechtfertigt so etwas. Frankreich sollte Anliegen von Schülern adressieren und ernst nehmen – wenn es denn ernst zu nehmende Anliegen sind. Wer eine Palästinaflagge oder überhaupt eine Landesflagge außer vielleicht der französischen zum „Schulprotest“ mitbringt, verwirkt in diesem Kontext aber schon seine Legitimität – weil es um keine Sache mehr geht, sondern um eine destruktive Alles-Veranstaltung, die am Ende in intersektionalem Irrsinn nur noch kaputtmachen will.

Von Plünderern, Randalierern und Straftätern ganz abzusehen. Für die kann nur gelten: Haft und Heimkehr. Da helfen nicht „mehr Geld für Bildung“, keine „Sozialarbeiter“ und schon gar nicht Verständnis und Empathie. Diese Menschen hassen oft einfach nur die Länder, in denen sie leben dürfen. Sie verachten die Völker und die Kulturen, unter denen sie leben.

Sie missachten die Werte, die diese Gesellschaften stark gemacht haben, und die Werte, die unser Zusammenleben diktieren – da geht es gar nicht um einen hochtrabenden wertewestlichen Kanon von irgendwas, sondern um ein grundlegendes Verständnis von Gewalt. All das ist den Franzosen, den Europäern und allen rechtschaffenen Menschen in Frankreich und Europa auf Dauer nicht zuzumuten.

Schüler können Anliegen haben – und gleichzeitig kann sich eine gefährliche Mischung entzünden, wenn toxische Ideologie mit konstruierten Ungerechtigkeits- und Rassismusnarrativen auf eine gesellschaftsbezogene Ablehnungshaltung und Gewaltbereitschaft trifft. Alles hat viele Facetten – wer aber über alle Facetten außer einer sprechen will, klärt nicht auf, sondern vernebelt nur.

Und wer einen Kern dessen, was in Frankreich passiert, nicht begreifen kann oder will – wer den migrantisch-linken Aufstand gegen die westliche Gesellschaftsordnung als solchen nicht erkennt –, wird natürlich auch überrascht sein, wenn sich Ähnliches in Deutschland Bahn bricht. Linksradikale Gruppierungen haben längst – bisher erfolglos – versucht, einen Funken auch hier zu entzünden.

Und so, wie in Frankreich die LFI-Partei unter Mélenchon die Proteste anstachelt und politisch vereinnahmt, ist in Deutschland Die Linke die Partei all jener Migranten geworden, die Deutschland und alles darin eigentlich ablehnen. Mit den gleichen Fassaden von angeblichen Gründen, die von linken Akademikern vorgeschoben werden – aber am Ende geht es um Zerstörungswut gegen die Gesellschaften des Westens. Das Ticket für den Aufstand ist auch hierzulande längst gelöst. Das toxische Gemisch, das in Frankreich explodiert ist, wird von interessierten Kräften auch hier angerührt.

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72 Kommentare

  • Lange wurde vor dem Islam gewarnt aber die meisten europäischen Regierungen fanden es besser, die eigenen Bürger zu verfolgen!

    • Richtig. Dankbarkeit gegenüber Ungläubigen ist dort nicht vorgesehen.

      • „Ihr seid alle Individuen!“ -„Ja, wir sind alle Individuen!“ (Original: „You’re all individuals!“ -„Yes, we’re all individuals!“)

    • Dobrindt macht jetzt Linksextreme und Migranten für die Gewalt verantwortlich.
      Der 15. Dezember 2026 wird der wichtigste Tag aller Zeiten sein. Das anti-turbokapitalistische BSW könnte Siegmund zum Sieg verhelfen. Bei der Wahl im April 2027 wird Le Pen siegen, wenn sie mit Sozialkonservativen zusammenarbeitet.
      https://cna343.wordpress.com

      • Der Artikel in Emma
        „ In Frankreich gehen verhetzte junge Migranten mit Linksradikalen auf die Straße. Man soll das immer noch nicht sagen dürfen, sonst ist man „rechts“. Aber es ist höchste Zeit für Klartext! findet Alice Schwarzer.“
        https://www.emma.de/artikel/alice-schwarzer-ueber-unruhen-frankreich-unheilvolle-allianz-Linke-Islamisten-342879

      • Le Pen wird ein Trümmerfeld übernehmen.

      • Ja und dann? Werden diese Menschen Europa verlassen? Lösen die sich in Luft auf?
        Kann es nicht sein, dass es längst zu spät ist? Sie sind hier und vermehren sich.

        • Auch unter Moslems geht die Geburtenrate zurück.

          2
  • Danke für diesen recherchierten und mit Fakten untermauerten Artikel. Echt klasse!

    • Yep.
      „Es geht nicht um neuere Schulgebäude, besseres WLAN, ein weniger stressiges Abitur oder mehr Lehrkräfte. Diese Gewalt hat keinen Anlass und keine Begründung – sie sucht nur eine Gelegenheit, mal wieder auszubrechen. Es geht um blinde Zerstörungswut. Wenn nicht wegen Schülerprotesten, dann halt nach dem nächsten Endspiel von Paris Saint-Germain. Oder wenn die marokkanische Nationalmannschaft gewonnen oder die algerische verloren hat.“

      Sehr prägnant auf den Punkt gebracht.
      Frankreich hat zwar immer schon eine etwas andere „Protestkultur“ gehabt als andere Länder.
      Diejenigen aber, die jetzt agieren, knüpfen weniger an eine Protestkultur an.
      Sie zeigen vielmehr, dass der zivilsatorisch eigentlich notwendige Konsens, der mit so „kleinen“ Dingen anfängt wie „Du sollst nicht stehlen“ bei gar nicht so wenigen jungen Menschen in Frankreich schlicht nicht gegeben zu sein scheint.

  • Wir sollten genau hinschauen, denn was in Frankreich passiert, ist wie das Schauen in die Glaskugel, welche einen Ausblick in die eigene Zukunft öffnet.

  • Die unsichtbaren und ungenannten Elefanten heissen: Muslime und Islam !

    • Pssst, das wollen Linke aber nicht hören. Bademantel schon bereit gelegt? 😉

  • Schon während Corona hatte ich die Erfahrung gemacht, die sich jetzt bestätigt: ÖRR und diverse „Leitmedien“ kommen mit ihren Fantasieerzählungen so lange und so gut durch, weil sehr viele unserer Mitbürger gar nicht durch Realität und Wahrheit beunruhigt werden wollen. „Denn man müsste ja dann …“

    Aktuell stelle ich fest, dass viele Bekannte nicht verstehen wollen, was gerade in Berlin und Frankreich abläuft. Motto: „Die wollen nur spielen …“

    • Das Motto ist eher „man kann ja doch nichts machen…“ Das höre ich immer wieder. Von Leuten die die Geschehnisse in 1989 live und in Farbe erlebt haben.
      Es ist zum verzweifeln.

      • Die Wahrheit ist: man kann ja auch nichts machen. Man kann wählen und dann verließen sie ihn. Geordnete Strassenproteste ohne Gewalt, werden von der Politik nur noch belächelt, und Petitionen sind eine Beschäftigungsstrategie.
        Die Jugend ist wacher, die hat das schnell bemerkt, dass nur noch Gewalt für Aufmerksamkeit sorgt. Und viele unserer Jugendlichen finden in der ungezügelten Migrantengewalt eine gern genommene Anleitung. Nicht zuletzt deswegen, weil auch sie sich dagegen zur Wehr setzen muss.
        Die Massenmigration hat in allen Lebensbereichen unser gesellschaftliches Gleichgewicht vollkommen kippen lassen.
        „Sonst ist das nicht mehr mein Land“

    • Diese seltsame Verharmlosung der linken Umtriebe in Berlin und Paris beobachte ich auch bei an sich vernünftigen und aufgeklärten Bekannten. Irgendwie wird das als Folklore abgetan. Und ja, die Narrative des ÖRR werden unkritisch nachgeplappert. Migration und Islam kommen als Faktoren niemals vor. So perfekt funktioniert Gehirnwäsche.

    • Ich ging nach der Plandemie auch davon aus, dass nun endlich mal der überwiegende Teil wach wäre, aber leider ist dies nach wie vor nicht der Fall! Es wird immer noch zu viel Propaganda Müll konsumiert und zwischen 20 und 20:15 Uhr wird die heilige Tagessau konsumiert und immer genickt, wenn in einfacher (ich nenne es eher hirntote) Sprache die Welt erklärt wird.
      Ich werde auch nicht müde, es immer und immer wieder zu sagen, aber AH hatte es damals sehr leicht. Ein so verblödetes und vor allem Führungsgeiles Volk wie die Deutschen gibt es sonst nirgendwo! Die alten Germanen würden durchdrehen bei diesen Zuständen.

  • Hurra, hurra, die Schule brennt.

    Der beste Unterricht findet in ausgebrannten Schulen statt
    und wird von gemobten und verprügelten Lehrern abgehalten.

    1984 habe ich Abitur gemacht in durch und durch stabilen
    Verhältnissen der Mittelschicht.

    Geburtenstarke Jahrgänge. 4 Grundschulklassen.
    Daraus wurden dann 2 Klassen in einem kleinen Gymnasium.
    Etwa 60 von 85 Leuten, die Abitur gemacht hatten,
    kannte ich schon seit der ersten Klasse.

    MIt 2 oder 3 Mädchen war ich auch schon im evangelischen Kindergarten bevor ich eingeschult wurde.

    Heute hingegen gibt es diese Stabilität nicht mehr.
    In Deutschland nicht und in Frankreich erst recht nicht.

  • „Zur Kreuzigung? Gut. Durch die Tür hinaus, zur linken Reihe, jeder nur ein Kreuz.“ (Original: „Crucifixion? Good. Out of the door. Line on the left. One cross each.“)

  • Wer konnte das auch ahnen ?

  • Frankreich: Viel Sozialstaat, wenig Ursachenforschung

    Frankreich leistet sich einen der teuersten Sozialstaaten Europas. Trotzdem bleiben Arbeitslosigkeit, Bildungsdefizite und Integrationsprobleme. Vielleicht fehlt es nicht an Geld, sondern an den richtigen Anreizen und einer ehrlichen Ursachenanalyse.

    Besonders bezeichnend: Bereits 2007 stoppte der französische Verfassungsrat eine gesetzliche Erleichterung ethnischer Statistiken zur Integrationsforschung. Formal wegen eines Verfahrensfehlers, zugleich mit grundsätzlichen Grenzen für ethnische Kategorien.

    Dabei müsste man gerade Sprachkenntnisse, Qualifikation, kognitive Fähigkeiten und familiäre Bildungsorientierung systematisch untersuchen. Stattdessen wird häufig reflexhaft mehr Geld gefordert.

    Wer Integration verbessern will, muss ihre Ursachen und Hindernisse messen können. Und wer Gewalt mit sozialen Missständen erklärt, verwechselt Erklärung mit Entschuldigung. Plünderungen bleiben Verbrechen.

  • Wenn ich immer von den „Umständen“ höre, die es einem Menschen scheinbar verunmöglichen, sich auf der sozial nützlichen Seite des Lebens zu betätigen, denke ich an das Zitat des österreichischen Philosophen Ferdinand Ebner: „Geist ist Mut zum Leben, wo man ihn nicht für möglich halten sollte.“

    Ihre Artikel, Herr Roland, lese ich immer sehr gern!

  • Hinter diesen Aktionen steckt längst was anderes, jedenfalls keine Schülerproteste.

    • Stimmt, extreme Linke Organisationen haben den Protest „gekapert“… so wie in Deutschland während Corona die extreme Rechte hier den Protest gegen die Maßnahmen gekapert hat…. Das Ergebnis ist das gleiche, Gewalt, wenn auch auf unterschiedlichen Niveau.

      -18
      • Welche Gewalt hat „die extreme Rechte“ während Corona verübt???
        Bin sehr gespannt.

        • Warst du dabei?
          Ich schon und kann dir erzählen wie das ablief.
          Linke Grüppchen haben sich unter die Demonstranten gemischt und dann provoziert. Die Polizei mußte einschreiten und die Medien konnten DIR dann Bilder zeigen von den „gewaltbereiten Demonstranten“!
          Ganz perfide.

          2
        • Diese „linken Grüppchen“ entspringen deiner Fantasie 😀 nicht einfach das nachplappern was die blaubrauen Führerschaft so vorbetet.

          0
        • Die Gewalt auf den Protesten… ist alles z.B. auf YT dokumentiert.

          -3
      • @ Humpty – Dum. – Der Anfang Ihres Kommentars sollte wohl von der eigentlichen Aussage ablenken:
        Der falschen und frei erfundenen Behauptung was die Corona-Proteste angeht !

        • Nö, da ist nichts frei erfunden, ist alles bestens dokumentiert.

          -5
  • Nach dem Paris Saint Germain Fußballclubsieg gab es ja auch Krawalle. Das lässt tief blicken. Es geht vorsichtig ausgedrückt um das Zeigen von Macht.

  • Punkt 5 der Vorhersagen von Irlmaier: „die Stadt mit dem eisernen Turm wird von den eigenen Leuten angezündet werden..“ die ersten vier sind schon eingetroffen, die letzten zwei werden auch noch kommen!

  • Chancenlose Jugendliche? Absurder geht s wohl nicht. Im armen Königreich Bhutan liegt die Kriminalität fünf mal niedriger als in Deutschland. Staatsziel ist dort das Glück der Bevölkerung. Da geht es aber nicht um Geld, sondern um Kultur, Tradition und nettes Dorfleben. Wenn es aber um Geld geht ist Kriminalität immer mit dabei!

    • Spannend, möchtest Du denn so leben wie die Menschen dort?

  • Und auch Deutschland schläft den Schlaf der Gerechten. Pure Realitätsverweigerung.

  • Nein, nein, nein, das sind Bildungsproteste, nichts anderes! Vertraue auf ARD und ZDF, die kennen sich aus. Und damit „Hass und Hetze“ keine Chance hat, werden auch immer brav die Kommentare deaktiviert.

  • Der Bund Deutscher TeddybärwerferInnen wird nun ein AfD-Verbot fordern.

  • Ursache und Wirkung. Links geführte europäische Länder importieren Menschen aus inkompatiblen Kulturen. Anstatt sich integrieren zu müssen, treffen sie auf Gesellschaften, die sich selbst verachten. Es kommt also wie es kommen mußte…

  • Im Zusammenhang der vielbeschworenen sozialen Umstände, die schicksalhaft die eigenen Unfähigkeit bedingen sollen, sich über sie zu erheben, möchte ich auch darauf verweisen, dass das Judentum mit seiner alljährlichen Erinnerung an den Exodus aus Ägypten während des Pessachfestes seit Jahrtausenden den Glauben an die Freiheit des menschlichen Individuums hochhält.

  • Der Westen gab ihnen nicht alles. Sie wollen das gesamte Europa vereinnahmen, um den Islam zu verbreiten. So wie die Bevölkerungsstatistiken und -vorausberechnungen es zeigen, gelangt der Islam schrittweise an sein Ziel, dieses Mal ohne kriegerische Auseinandersetzungen.

  • Solche Aufstände, wie würde in den Islamischen Staaten reagiert? Kann es sein, das deren Polizisten dann richtige Waffen einsetzen die überwiegend tödlich sind?

  • Danke für eure Aufklärungsarbeit! Dass die Bildungsausgaben über OECD-Durchschnitt liegen und somit das Narrativ eines völlig verwahrlosten Systems sich als Fake News entpuppt … ebenso der Vergleich der sozialen Mobilitäten … leider werden es solche Fakten niemals in die Systemmedien schaffen und die gelenkte Volksverdummung munter weitergehen. Mal sehen was erzählt wird, wenn die vereinte Linksfront in Berlin losschlägt …

  • Eine meiner wichtigsten Erleuchtungen der vergangenen Zeit: Im Empfinden Vieler sind es nicht WIR, die ihnen all das Gute zuteil werden lassen – es ist ihr Gott, der sie in ein Paradies mit Dienern geführt hat, die für Sie abgestellt sind. Wir tun ja auch alles dafür, um dieses Bild zu verfestigen. Daher auch dieses unfassbar dreiste Anspruchsdenken und das, was nach Undank aussieht. Die Idee, uns zu Dank verpflichtet zu sein, ist für Viele völlig unverständlich.

    • „Im Empfinden Vieler sind es nicht WIR, die ihnen all das Gute zuteil werden lassen – es ist ihr Gott, der sie in ein Paradies mit Dienern geführt hat, die für Sie abgestellt sind.“

      Sehr interessant.
      Können Sie das vielleicht noch etwas ausführen, vielleicht mit einem konkreten Beispiel? Wann und in welchem Zusammenhang haben Sie das erkannt?

  • „Wenn man den Menschen keine Bildung gibt, ist es einfach, sie zu manipulieren.“ Pelé
    Man muss sich mit Geschichte und anderen Kulturen beschäftigen, dann weiß man, wie diese anderen Menschen aus anderen Kulturen ticken. Und dann muss man sorgfältig prüfen, ob diese Kultur in unsere Kultur passt – und die notwendigen Konsequenzen ziehen. Denn… es ist nicht möglich, einen anderen Menschen zu ändern, niemals.
    Das Ergebnis sehen wir jetzt – viel zu spät, und die für diese Misere Verantwortlichen haben sich längst in Sicherheit gebracht.
    Ich weiß nicht, ob Spaziergänge noch etwas bewirken. Die Einheimischen sind faul geworden… und schimpfen lieber… 🙂

    • Spannend, also wenn sich Menschen niemals ändern, wie ist es dann zu unserer Kultur gekommen?

      -10

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