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Carmen Wegge

Nach Kritik an Schwesig: SPD-Frauen wittern „Sexismus mit System“

Nachdem Manuela Schwesig die CDU für ihren Umgang mit Ex-Arbeitsministerin Bärbel Bas angegriffen hatte, musste sie sich von der Union Kritik gefallen lassen. Die Arbeitsgemeinschaft SPD-Frauen sieht in der Kritik an Schwesig „Sexismus mit System“.

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SPD-Frauenchefin Carmen Wegge wirft der Union wegen der Kritik an Manuela Schwesig systematischen Sexismus vor. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Die SPD-Frauen werfen der Union wegen ihrer Kritik an Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig „Sexismus mit System“ vor. „Die Union hat Angst vor starken SPD-Frauen wie Manuela Schwesig“, sagte die Bundesvorsitzende Carmen Wegge dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

„Wenn Frauen Macht haben, werden sie nicht politisch gestellt, sondern persönlich angegriffen“, behauptete Wegge. Schwesig werde die Kompetenz abgesprochen, ihr Ton kritisiert und ihre Glaubwürdigkeit untergraben. Bei Männern heiße das Führungsstärke, bei Frauen sei es plötzlich ein Problem. „Das ist kein Ausrutscher, das ist Sexismus mit System.“

Hintergrund ist ein Streit um den Rücktritt der bisherigen Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas. Die SPD-Politikerin hatte am Montag nach dem Tod ihrer Stieftochter ihre Ämter als Ministerin und Parteivorsitzende niedergelegt. Zugleich beklagte sie persönliche Angriffe aus den Reihen des Koalitionspartners.

Schwesig warf der Union daraufhin einen „unmenschlichen und rücksichtslosen“ Umgang mit Bas vor. Auch Merz griff sie persönlich an und bezeichnete sein Verhalten als „unanständig“. Die Union wies die Anschuldigungen zurück. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß sprach von einem „üblen Foul“ und forderte eine Entschuldigung von Schwesig.

Am Samstag widersprach auch Merz auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn. „Meinungsverschiedenheiten in der Sache, ja. Diskussionen, ja, wenn es unbedingt sein muss. Aber diese Herabsetzung akzeptieren wir nicht“, erklärte der Kanzler. Er werde dem Koalitionspartner entgegentreten, wenn dieser „ohne jeden erkennbaren Grund unsere Politik und unser Miteinander als unmenschlich bezeichnet“.

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JU-Chef Johannes Winkel warf Schwesig mit Blick auf ihre frühere Unterstützung für Nord Stream 2 vor, sich „von Russland kaufen lassen“ zu haben. „Wir lassen uns ganz bestimmt nicht von Manuela Schwesig belehren, wenn es um Anstand und Haltung in der deutschen Politik geht“, sagte Winkel.

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99 Kommentare

  • Es geht bei den Linken nur noch mit Diffamierung des Gegners, Argumente haben die seit längerem nicht mehr.

    • Argumente gehörten nie zum Repertoire dieser Linksfaschisten. Diskussionen moralisch vor zu strukturieren, die Grenzen des Sagbaren zu verengen, Positionen als alternativlos hinstellen. Das sind die Mittel ihrer Wahl. Das hier eine Frau auf diese Weise verteidigt wird, die der Korruption über führt wurde ist bezechnend für die Scheinmoral der maoistischen Bagage.

      • Die Realität sagt: Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die jetzt keifenden SPD Weiber genau wissen, was da ablief:

        Bas hat endlich begriffen – begreifen müssen – dass sie heillos überfordert ist.

        Sie nahm den Trauerfall zu Anlass, erst gleich 14 Tage einfach nicht zum Dienst zu erscheinen (andere AN, vor allem Beamten stehen dafür 2 Tage zu), und in der Zeit ihre maue Kündigungserklärung zu fertigen, gleich mit einem Rundumschlag auf die, die sie angeblich fertig gemacht haben.

        Genau so wenig, wie Bas selbst das ihr Scheitern eingestehen konnte, weigert sich auch die SPD.
        Wobei sie – neben anderem – auch noch gründlich schief liegt: Eine wirklich starke, fähige Frau wird überall – wie die Vergangenheit unschwer zeigte – auch anerkennt.
        Dass sie selbst weit entfernt davon sind, zeigen die SPD-Frauen (teils auch ihre männlichen Kollegen) durch ihr Verhalten sehr deutlich.

        • Immer sind die anderen schuld!

          0
        • „Eine wirklich starke, fähige Frau wird überall – wie die Vergangenheit unschwer zeigte – auch anerkennt.“

          Als ein schönes Beispiel hierfür sei Lisa Su genannt. Die hat echt was drauf.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Lisa_Su

          0
  • Übliche Ablenkungsmanöver, um das Land in Ruhe an die Wand fahren zu können ohne das der Wähler über die Zukunft nachdenkt.

  • Wann ist das Essen fertig??? 👀😂

    • Erst wenn sie mit dem Staubsaugen fertig ist und ein Bier gebracht hat.

      • die McDonaldstüte darf anbehalten bleiben

        • Unbedingt, dass was nicht anspricht muss verdeckt bleiben.

          5
  • ich kann diese Phrasendrescherei nicht mehr hören! Man soll sich endlich mit den realen Problemen auseinandersetzen, statt eine Worthülse nach der anderen zu dreschen.

  • „Nach Kritik an Schwesig: SPD-Frauen wittern „Sexismus mit System““

    Ich leitet davon ab, das die SPD-Frauen meinen das Schwesig eine Frau ist, ist das richtig?

  • Wenn die politischen Argumente fehlen.

  • Was ist mit dem massiven Sexismus gegen Frauen in islamischen Kreisen?

    • Pssst…das ist sicherlich Gott gewollt….pssst…

    • Es ist nicht Alles schlecht am Islam.😉

      • Deshalb müssen wir mehr hier reinholen – Full Ack!

      • Ist lahm.

  • und ich habe das Gefühl dass solche Frauen sich mental immer noch nicht emanzipiert haben und tief drinnen Minderwertigkeitskomplexe haben.
    Eine wirklich starke Frau würde doch nicht für alles die Männer und angeblichen Sexismus verantwortlich machen.

    • Das ist Schrödingers Gynozentrismus: Auf der einen Seite sind Frauen stark und mutig und klug…. Es sei denn es kommt Kritik auf, dann sind Frauen arme Opfer.

    • Die benutzen das um Macht zu bekommen oder zu behalten. Das ist nicht Schwäche!

  • Kann eine Heino-Frisur sexy sein und damit Objekt von Sexismus werden? Ich glaube eher, ich glaube nein oder besser ich weiß, das ist beim besten Willen eine Unmöglichkeit.

  • Als gelernter Misanthrop und Chauvinist fühle ich mich nicht angesprochen.

  • Nun: Frau Schwesig hat angegriffen und die Quittung kassiert. Wenn sie es geschafft hat, soooo mächtig zu werden, dann spricht das gegen Sexismus. Nur weil Frau Frau ist, hat nicht jede Kritik, nicht jeder Streit mit Sexismus zu tun. So ein Nonsens!

  • Sexismus mit System? „Sexismus“ IST ein Schlagwort des Systems und zwar auf der Ebene des argumentum ad hominem. Es gehört zu den affektiv-ideologischen Frame-Begriffen, die die systemische Befindlichkeit und Bubble präventiv vor Kritik abschirmen und schützen sollen. Mit integrierter Übergriffigkeit von Deutungshoheit und Gewichtung zur bequemen Stigmatisierung.

  • Für mich ist das Gouvernanten-Sexismus gegen Männern, wenn ihnen immer wieder das Gleiche unterstellt wird.
    „Was ich denk und was ich tu, trau ich auch dem Anderen zu.“

    • Es vergeht doch kein Tag an dem die Weiber nicht irgendeine dämliche Anspielung oder einen „total witzigen Witz“ über Männer abliefern.
      Wenn sich die Männer da jedesmal über Sexismus beschweren würden …

  • Schwesig hat das ganze doch auf die persönliche Ebene gehoben mit: Die CDU war gemein zu der Bärbel. PS.: Sexismus heißt mittlerweile, das man einer Frau nicht zustimmt.

    • Warum stimmst du mir nicht zu?

    • Steuern sind Diebstahl: Als Heide Simonis rd 12 Jahre lang Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein war, und auch bei ihrem letzten Scheitern, gab es seltsamerweise noch keinen Sexismus.
      Und die war zweifellos eine „starke“, kämpferische Frau. Der wäre auch nicht eingefallen, Kritik an ihr als Sexismus zu bezeichnen.

      Richtig „Schwung“ bekam diese praktische Ausrede Sexismus mit der MeToo-Bewegung.
      Seitdem muss diese Anschuldigung bei bestimmten Frauen für alles und jedes herhalten.

  • „Sexismus“ ist auch so ein Wort, das keinerlei Bedeutung mehr hat und zu einem reinen Affektwort verkommen ist…

    • Im Alter vergisst man alles…

  • Es wird Zeit, dass jeder unisono und unmittelbar bei Sexismusvorwürfen loslacht.

  • Ich bin mir sicher, dass viele Wähler die SPD gerade wegen ihrer Frauen nicht mehr wählen.

    Wenn dann noch der sensible Lars, der Kritik auch unanständig findet –an der Parteispitze steht–dann kommt eins und eins zusammen.

    Vielleicht ist deshalb der Hymnensänger der SPD der beliebteste Politiker.
    Obwohl Kriegstüchtigkeit mit Milliarden nicht zur Befriedung der Welt –und zur inneren Sicherheit führen wird–ist er doch ein Kerl–den sicher auch Frauen mögen–ohne dass sich Sexismus dahinter verbirgt.

  • Systematisch betriebener Sexismus durch das wittern von „Sexismus mit System“

  • Ich bin eine Frau und sage, dass ich dieses Getue unerträglich finde. Wenn Frauen hervorgehobene Positionen haben, müssen sie auch mit kritischer Einschätzung rechnen. Ich denke, dieses ewige Sexismusgerede ist eher ein Ausdruck für mangelndes Selbstbewusstsein und überforderte Frauen.

    • Angelke: Ich bin auch eine Frau….
      Wir möchten Mann selbstverständlich gleich gestellt sein, haben das auch längst erreicht.
      Wir sind überzeugt, dass wir längst bewiesen haben, dass wir in allen Belangen sogar besser sind.

      Wir können genau so gut austeilen, wie Mann, tun das auch, oft und gerne.

      Möchten aber selbst weiterhin als zarte, sensible Frauen, in jeder Hinsicht rücksichtsvoll behandelt werden….

      Vorsorglich: Achtung, Ironie…

  • Frauenchefin, was soll denn das sein??? Das klingt irgendwie diskriminierend. Für was die Sozen alles Chefs haben.

  • Warum habe ich ständig den Eindruck, dass Frauen immer dann die Sexismus-Karte ziehen, wenn sie maximal unterqualifiziert für einen Job sind. 🤔

    • Alfred Tetzlaff: Weil es 100 %-ig zutrifft.
      Muss ich – als Frau – leider sagen.

      Auf Focus hat übrigens Markwort einige passende Worte Bas hinterher geschickt; über ihre „Arbeitsweise“, ihre Nichtleistung, ihr Verhalten allgemein.
      o.k., Auch Marktwort ist leider wieder ein Mann …….

  • Ich wittere vor allem Inkompetenz mit System.

  • Das Kernmerkmal des Feminismus wie aller anderer Strömungen, die nie etwas anderes sehen als die eigene Benachteiligung, ist schlicht und einfach radikal auf die Spitze getriebene Selbstgerechtigkeit. Ein Weltbild, das immer nur abbildet, was sie selbst sehen möchten.

    • Ja. Erinnert auch stark an den aktuellen Fall der Apothekerin aus Bielefeld, die grosskotzig ankündigt, keine AFD-Sympathisanten mehr bedienen zu wollen und heute um Hilfe schreit, weil 40% ihres Umsatzes eingebrochen ist und alles eine rechte Verschwörungskampagne sei.

  • Wunderbar! Sie sollen einfach ihre eigenen Parteien haben, die Link:innen, die Grün:innen, die SPDinnen mit den Priens aus der CDUin. Dann machen wir Männer unsere, und dann werden wir mal sehen…

  • Schwesig taugt nichts. Es kann doch nicht darum gehen: „Hauptsache Frau“, egal ob die was taugt oder nicht!

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