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Bielefeld

„Wir stehen an eurer Seite!“: SPD solidarisiert sich mit Apotheke, in der AfD-Wähler „nicht willkommen“ sind

Eine Apotheken-Besitzerin in Bielefeld hat in mehreren Videos auf Instagram gesagt, dass AfD-Wähler in ihrer Apotheke nicht willkommen seien. Nun hat sich die SPD mit ihr solidarisiert, weil die Frau für ihre Haltung kritisiert wurde.

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Die SPD solidarisiert sich mit einer Apotheke, die AfD-Wähler ausschließt. (Symbolbild) (imago images/Reiner Zensen)

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Die SPD Bielefeld hat sich mit einer Apotheke im gleichen Ort solidarisiert, in der AfD-Wähler nicht willkommen seien. „Jeder, der mit der AfD sympathisiert, sie wählt: Bitte meide meine Apotheke, meide mein Team, meide mein Umfeld“, hatte die Besitzerin der Panda-Apotheke an der Radrennbahn in Bielefeld in einem Instagram-Video gesagt (Apollo News berichtete). Nachdem ihre Apotheke bei Google daraufhin viele negative Bewertungen erhalten hatte, legte sie in mehreren Instagram-Videos nach. Zwar würde sie auch AfD-Wähler bedienen, doch seien diese nicht willkommen.

Die SPD bekundete in einem Instagram-Beitrag vom Donnerstag ihre Solidarität mit der Apothekenbetreiberin. „Wir stehen an eurer Seite!“, hieß es. „Drohungen, Einschüchterungen und Hetze gegen Menschen, die für die Demokratie einstehen, nehmen wir nicht hin!“ Wer für Vielfalt einstehe, dürfe nicht selbst zum Ziel von Hass werden, so der Ortsverband. Doch das geschehe immer wieder, wenn Menschen sich gegen die AfD äußerten. Deshalb fordert die SPD Bielefeld Menschen dazu auf, den Apothekenmitarbeitern „ein Lächeln“ zu schenken und auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Unter dem SPD-Beitrag fielen die Kommentare größtenteils positiv aus. Immer wieder war von einer „tollen Apotheke“ die Rede, man unterstütze die Frau für ihre Worte. „Ich finde die Haltung der Dame perfekt !!! Von ihr müsste es so viele Menschen mehr geben….wer eine demokratieverachtende Partei wählt, muss sich nicht wundern, wenn er von Demokraten klare Kante gezeigt bekommt!!“, schrieb ein Nutzer.

In ihrem ersten Video hatte die Besitzerin der Panda-Apotheke in Bielefeld erklärt, mit AfD-Wählern nichts zu tun haben zu wollen. Menschen, die ihre Apotheke betreten, bräuchten nicht blond und blauäugig zu sein. Sie habe sich mit ihrem Unternehmen auch auf der Webseite „Wirtschaft widerspricht“ eingetragen. „Die, die AfD wählen, die dürfen zur Konkurrenz gehen. Gerne! Danke“, sagte sie.

Dann legte sie in einem weiteren Video nach und sagte, dass ihre Apotheke „kein politischer Ort“ sei, und wiederholte, dass AfD-Sympathisanten nicht willkommen seien. Daraufhin wurde die Panda-Apotheke in Bielefeld vielfach negativ bewertet. „Also wenn diese ganzen Vollpfosten von der AfD meinen, dass mich das schockt, wenn sie mir jetzt einen Punkt oder einen Stern geben, dann haben sie sich geirrt“, erklärte sie in einem weiteren Video grinsend.

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In einem vorerst letzten Video sagte sie ernst: „Natürlich werdet ihr bedient, natürlich bekommt ihr auch Medikamente. Ihr bekommt den gleichen hervorragenden Service, den wir allen Kunden anbieten. Aber mögen tu ich euch trotzdem nicht. Ihr seid halt einfach nicht willkommen“.

mra

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97 Kommentare

  • Die SPD kauft jetzt solidarisch ihre Hasch-Bestellungen bei der Antifa-Apotheke.

    • Hasch?
      Weiß ich nicht.

    • Eine Apotheke ist kein versiffter Alidi-Markt.

      Die Eigentümerin hat eine Versorgungspflicht.

      Ich hoffe, dass Juristen der AfD oder Juristen, denen unsere Gesetze noch etwas bedeuten, die feine Dame verklagen werden.

      • ja, die Deutschen jammern viel, krakeelen rum und dann wird geklagt

        -20
    • Ob sie wohl bei der Herstellung von Anti-Krebs-Medikamenten immer alles korrekt durchführt?

      Zu groß ist die Versuchung den Patienten gepanschte, minderwertige Medikamente, anzudrehen.
      Natürlich zum regulären Preis.
      Da geht es immer um ein paar 1000 Euro pro Anwendung.

      Vielleicht überprüft das ja ‚mal jemand?

      Und jetzt alle zusammen: Tarzan ist wieder da, Willem:

      https://www.youtube.com/watch?v=QzCD_mC3_HA

  • Die Apotheke wird so zur APO-Theke 😂

    • Erinnert an schlimme Zeiten, Ab 1938/1939 und insbesondere mit Kriegsbeginn durften viele Geschäfte, Märkte und Betriebe von jüdischen Menschen gar nicht mehr betreten werden. Oft hingen Schilder wie „Juden sind hier unerwünscht“ oder „Juden verboten“ aus.
      Aber eben Sozialisten, damals und heute.

      • Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

        • und jetzt ? große Migräne oder wie ?

          -21
      • Schon ab 1933. So etwas nennt man „ideologische Ausgrenzung und Verweigerung im Alltag“.

      • Der jüdische Weltkongress hat im März 1933 Deutschland den Krieg erklärt und zu weltweiten Boykotten deutscher Waren aufgefordert. Auch „Made in Germany“ war der Versuch der Engländer Ende des 19Jh, deutsche Waren als minderwertig zu deklarieren. Alles lange vor „Kauft nicht bei Juden“. Komisch das es kein Deutscher weiß, oder?

        • Hochinteressant!

          1
    • Respekt, der Witz war gut 👍 Sauber performant.

  • https://deutschlandkurier.de/2026/10/braune-bruehe-apothekerin-kutter-schiesst-gegen-afd-anhaenger-und-bekommt-maechtig-gegenwind/

    🙂
    Interessant wäre, ob es irgendeinen Nachweis gibt für bspw. die Anrufe mit den Beschimpfungen.

    • «Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter.»

      • schon wieder diese abgedroschene Phrase. Scheint, jeder, der keine Gedanken hat, muss diesen Satz bringen, und so richtig er auch ist: er ist abgedroschen.

        • Kümmer Dich um die Scheiße Deiner Katze! Dein Anonymous strotzt vor Begrenztheit, um es freundlich zu sagen!

          0
      • und wir wissen nix und wir wissen, dass wir nix wissen und wollen nicht wissen, dass wir nix wissen tun, täten wollen, sollen

        -10
        • Und über die deutsche Geschichte wissen wir schon mal gar nichts.

          3
    • Natürlich nicht. Und die SPD sucht immer noch nach Beweisen, wo die CDU so gemein zu Bärbel Bas.

  • Wer darauf angewiesen ist, dass ihm die SPD zur Seite springt, ist selten ein Gewinner.
    Und danach ist er es noch weniger. Ein gewisser Friedrich Merz kann ein Lied davon singen.

  • Dass Frau Kutter Israel das Existenzrecht abspricht, stört die SPD wohl nicht.

  • In einem Jahr geschlossen…Mal gucken, ob die SPD dann hilft…

    • Die springt voher von einer Brücke runter.

    • in einem Jahr geht der Umsatz durch die Decke

      -15
  • Wie erkennt man denn AfD Wähler, die in einer Apotheke einkaufen?

    Außerdem, die Story MUSS fake sein, denn Bielefeld gibt es gar nicht.

    • Hätte eine Apothekerin, die der AfD nahe steht, solch einen Hammer rausgehauen, wären die Schaufenster der Apotheke schon längst mit rot-faschistischen Parolen beschmiert worden und die KFZ der Besitzerin und ihrer Helfer in Brand gesetzt worden.
      Ganz zu schweigen vom Haus der Eigentümerin.
      Dies gilt natürlich auch für Apotheker.

    • Sie sagte klar keine blonden blauägigen.

  • Ich wünsche der APOthekerin gute Besserung.

  • Diese Apothekerin und die SPD sitzen gewissermaßen im selben Boot.

  • Es wäre wohl das Beste, wenn wir das Land wieder teilen. Es kann ja irgendwann wieder vereinigt werden.

  • 1984 ist Realität.

  • „Politiker“, die auf diesem Niveau agieren, sollten sich aus der Politik heraushalten.

  • Ob das dem Geschäft gut tut wenn die SPD der Apotheke zur Seite springt. Habe da Bedenken. SPD ist eher ein Kassengift.

    • lieber Kassengift als Duftvergiftung

      -13
  • Wer soll „eure“ sein?
    Vermutlich steht diese Apothekerin so ziemlich alleine da…

  • Die Apothekerin diskriminiert aktiv Menschen und wird dann als Opfer dargestellt, als sie die Konsequenzen in Form von Kritik tragen muß. Irre.

  • Würde ich in der Nähe der Apotheke wohnen, dann würde ich gegenüber der Besitzerin meine Sympathie für die AfD durchblicken lassen. Falls diese dann Anstalten macht mich nicht mehr zu bedienen, würde sie sich strafbar machen. Ansonsten würde ich ihr verärgertes Gesicht genießen, wenn sie mich weiterhin bedienen muss. Skandalös ist nämlich, dass diese Ausgrenzerin nichts gegen Salfisten, Linksradikale oder Gewalttäter hat, diese sind bei ihr weiterhin willkommen.

    • Dann noch zur Erinnerung: vor 90 Jahren gabs Läden, dort hing ein Schild „Kauft nicht bei Juden“.

      • Dieser Kommentar ist nicht von mir. Er ist von „simsi“, weiter oben:

        „Erinnert an schlimme Zeiten, Ab 1938/1939 und insbesondere mit Kriegsbeginn durften viele Geschäfte, Märkte und Betriebe von jüdischen Menschen gar nicht mehr betreten werden. Oft hingen Schilder wie „Juden sind hier unerwünscht“ oder „Juden verboten“ aus.
        Aber eben Sozialisten, damals und heute.“

      • Bei der Initiative, auf deren Seite die „Dame ihr Unternehmen hat registrieren lassen, um ihren „weiße-Rose-Moment“ zu feiern (Wirtschaft-widerspricht), kann man solch ein Zeichen oder Aufkleber natürlich bestellen.

        Hat sie bestimmt schon am Eingang ihrer Apotheke kleben.

        https://wirtschaft-widerspricht.de/achten

    • oh Mann, ein echter Genußmensch

    • Nun ja. Sie würde Sie wohl bedienen (falls sie nicht komplett verblödet ist, siehe Strafbarkeit), aber die Wartezeit dürfte signifikant sein. Mir wäre da meine Lebenszeit zu schade dafür.

      • Wenn erst einmal bekannt wird, dass gewisse Leute Verbindungen in die Pähhdo-Tsehne haben, werden die handzahm.

  • Irgendwo hieß es, diese Heldin der Meinungsfreiheit beklage jetzt einen Umsatzeinbruch von 40 Prozent. Wenn das stimmt, entspricht dieser Verlust ungefähr der Zustimmung, welche die AfD in ganz Deutschland erfährt. Manche lernen eben auf die Ochsentour.

    • Na ja, „irgendwo hieß es“… Ich denke, das dürfte Wunschdenken sein – auch wenn es schön wäre, wenn’s denn so wäre.

    • klar, und die ganzen Jammerlappen müssen nun 30 KM weiter zur nächsten Apotheke fahren

      -10
  • Inszenierung, so langsam wird es mehr als deutlich. Wer soll den ganzen Mist noch glauben?

  • Danke für das Statement SPD, diese Apothekerin sagte man wolle keine blonden, blauäugigen AfD Wähler. Äußerliche Merkmale die bei zb Augenfarbe unveränderlich sind, auf deutschem Boden gegen die indigene Bevölkerung. Will man eigentlich, dass die Suizid begehen oder was? Ist dann das in deren Augen Problem schneller beseitigt?

    • In spätestens sechs Monaten werfen sich Madame sich vor einen Zuhch oder nimmen ’ne Überdosis von irgendwas.

  • Die SPD stand auch Adolf immer zur Seite.
    Die SPD Mitglieder liefen scharenweise in die die NSDAP über.

  • SPD kannst vergessen.
    Zeugt ihre Gesinnung in Berlin und MV, nun auch in der Provinz….Bielefeld.

  • „Ihr seid nicht willkommen“ sollte der Heizungsinstallateur zum SPD Mann sagen. „Schau zu, dass Du einen anderen findest im kalten Winter, wenn Deine Heizung kaputt ist.“

  • Ist doch klar….die sind ja auch willkommen…
    Denke mal das sich die Altpapierparteien zusammenschließen,
    um sich den 40% Minus Umsatz als Koalition mit Haltung entgegenwerfen.

  • Die Ausgrenzer (mwd) sollten mal auf ein Metallica Konzert gehen, einfach mal abschalten und genießen.

    KI generiert
    Metallica-Frontmann James Hetfield hat bei einem Konzert in der Sphere in Las Vegas am 10. Oktober 2026 klar gestellt, dass politische Botschaften auf der Bühne nichts verloren haben. Er erklärte, die Band wolle ihre Fans nicht mit „Bullshit“ beeinflussen, sondern ihnen eine Auszeit vom Alltag bieten. Die Agenda von Metallica sei ausschließlich Liebe, Energie und Heavy Metal.

  • Beim Wort Solidarität krieg ich schon Brechreiz.

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