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JU-Schatzmeisterin

„Im Moment sind wir hinter der Brandmauer gefangen, und nicht die AfD“ – Nathusius legt nach

Clara von Nathusius will nicht erneut als Bundesschatzmeisterin der Jungen Union kandidieren. Nach Berichten über parteiinternen Druck bekräftigt sie nun ihre Kritik an der Brandmauer zur AfD.

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Clara von Nathusius hat ihren Rückzug als Bundesschatzmeisterin der Jungen Union angekündigt. (IMAGO/BREUEL-BILD)

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Die Bundesschatzmeisterin der Jungen Union, Clara von Nathusius, hält auch nach ihrem angekündigten Rückzug an ihrer Kritik am AfD-Kurs der CDU fest. „Im Moment sind wir hinter der Brandmauer gefangen, und nicht die AfD“, sagte die 30-Jährige am Montagabend bei einer Veranstaltung des Stern und der Körber-Stiftung in Hamburg.

„Die Brandmauer hat den völkischen Teil der AfD normalisiert“, erklärte Nathusius. Sollte die CDU an ihrer bisherigen Strategie festhalten, laufe sie in „ein Inferno“ hinein. Die AfD könnte künftig nicht nur in einzelnen Bundesländern, sondern auch im Bund eine absolute Mehrheit erreichen.

Am Montag hatte Nathusius angekündigt, beim kommenden Deutschlandtag der Jungen Union nicht erneut für ihr Amt als Bundesschatzmeisterin zu kandidieren (Apollo News berichtete). Zu dem Schritt soll sie aus den eigenen Reihen gedrängt worden sein. Das hatte Focus-Journalistin Alisha Mendgen unter Berufung auf parteiinterne Quellen berichtet. Nathusius selbst hatte ihren Rückzug auf Instagram bekannt gegeben, ohne Gründe dafür zu nennen.

An ihrer Kritik am Kurs der Union hält sie dennoch fest. Statt einer pauschalen Abgrenzung zur AfD forderte Nathusius klare inhaltliche Grenzen. „Wir müssen als Union fragen, was sind bei uns klare Grenzen, die wir nicht überschreiten“, sagte sie. Darüber müsse die CDU im Zweifel auch mit der AfD sprechen.

Bereits im September hatte Nathusius die Brandmauer im ARD-„Bericht aus Berlin“ als „ein gescheitertes Projekt“ bezeichnet. Zugleich hatte sie Bundeskanzler Friedrich Merz scharf kritisiert. Mit ihm seien keine Wahlen mehr zu gewinnen, erklärte die frühere Sprecherin von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Merz solle deshalb bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut antreten.

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49 Kommentare

  • Eine Brandmauer soll davor schützen,das Feuer sich ausbreitet.
    Nur stellt sich die Frage,auf welcher Seite es hier in Deutschland brennt…

  • Die Frau ist bei klaren Verstand.

    • Warum ist sie dann bei der CDU?

      • Sollte in die AfD eintreten.

      • Weil es auch bei der CDU konservative Leute mit klarem Verstand gibt.

    • Von der wird man noch mehr hören!

    • Genau dies ist heutzutage ein Problem!

    • *KlareM

  • Wenn das kein Ausschlussgrund ist…..bei den Alparteien ist man schnell mit Ausschluss dabei, wenn jemand auch nur annähernd die Wahrheit sagt.
    Demokratie????

    • Die Altparteien haben ihre Eigene Demokratie.

    • Wie lange und wie viele wollen die Altparteien noch ausschließen, wenn sie selbst bald draußen sind?

  • Die ist viel zu schade für die CDU.

  • Wer die “Brandmauer” in Frage stelt, wird “gefeuert” 😱

  • Ich gabe die Frau ein paar mal in Reels auf Facebook sprechen hören. (Es ist mir schon klar, dass sie die Texte vorbereiten, schreiben, überarbeiten und verfeinern konnte, aber was sie gesagt hat, ist hoch intelligent und absolut treffend in Sprache, Wortwahl, Ausdrucksweise und Argumentation. Due wäre ausnahmsweise eine wirkliche Bereicherung für eine bürgerliche CDU. Mein Tipp an sie (ich hiffe sie wird das lesen), geh zur AFD. Dort hast Du mehr Chancen, in der Politik erfolgreich zu werden und was bewegen zu können.

  • Das ganze Brandmauer trallala ist ein Witz. Es fängt bei der Wortwahl an!! Politik muss Probleme lösen und auf Menschen eingehen, die hier den Laden am laufen halten. Wir streiten lieber und die Medien tun so als ob D morgen untergeht! So kann das nicht funktionieren!

  • Frau von Nathusius ist meine letzte Hoffnung für die CDU.
    Doch der Abgrund ist nah, wenn nicht jemand wie sie das Steuer rumreißt.

  • Große Teile der CDU/CSU Funktionsträgern gefällt es hinter der Brandmauer sehr gut. Die Mainstream-Medien lassen sie die Abgeordneten in Ruhe und sie können ihre Lobby-Geschäfte abwickeln. Die CDU/CSU übernimmt viele Linke Positionen. Daher ist der CDU jetzt nicht mehr zu retten. Die großen Wahlniederlagen stehen der CDU erst noch bevor.

  • Die CDU schaufelt sich gerade ihr Grab. Sollte es 2027 zu RRG kommen, braucht niemand mehr die CDU. Sie kann sich auflösen. Wie damals das Zentrum.

  • Gute Frage, wer ist eigentlich gefangen?
    Die AfD kann sich jedes Für und Wider aussuchen.

  • „Die AfD könnte demnächst die absolute Mehrheit erreichen“. Nicht könnte, sie WIRD diese erreichen. 💙💙💙

    • Wo? Im Landkreis Osthinterflotzen?

  • Gebt dem Mädel den Parteivorsitz!

  • Sehr kluge Frau die mit ihren klaren weitsichtigen Ansichten nicht in diese linkslastige Partei passt. Es gibt aber Parteien, da könnte sie sich gut einbringen.

  • Immerhin ist sie eine der Ersten, die -viel zu spät- äußern, was sich jedem halbwegs strategisch Denkenden von Anbeginn unmittelbar aufdrängt. Wie will man einen Koalitions“partner“ dazu bringen, der eigenen Politik zuzustimmen, wenn man selbst keinerlei Alternative hat, der „Partner“ aber schon?

  • Nicht doch gute Frau. Haben Sie nicht die Vorzeige-Vorkämpferin und Antifa-Aktivistin ihrer Partei Frau Prien gehört? Ihre Partei ist zu KONSERVATIV. Das war der Witz des Monats…….

  • Wurde die schon gefeuert?
    Sowas duldet die Cdu nicht.

  • Wieder Jemand, welcher heimlich vom Baum der Erkenntnis genascht hat `Chapeau !

    • Mittagsschlaf beendet?

      • Ja, jetzt bin ich wieder bereit für tolle Kommentare von mir.

  • Mit ihm seien keine Wahlen mehr zu gewinnen, erklärte die frühere Sprecherin von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Lässt dieser Weimer jetzt über die kleine Maus die Abtritts-Empfehlung an Merzel ausrichten. Ich dachte die beiden sind miteinander befreundet.

    • Sie „dachten“ falsch. Unter Räubern, Dieben, Mördern und dergleichen Schadgesindel gibt es Beutegemeinschaften und Zweckbündnisse, aber keine Freundschaften.

  • Ja aber am besten wäre ne AfD geführte Regierung. Die Altparteien haben in 40 jahren das Land kaputt regiert, dazu noch Merkels EU. Ne Koalitation mit einer Alpartei braucht es nicht.

  • Die Dame hat zum8ndest erkannt, das die Brandmauer unweigerlich zu Rot-Rot-Grün und damit zur „Deutschen Sozialistischen Repubilik Unserer Demokratie“, also DDR 2.0 führt. Dafür wird sie warheinlich aus der CDU rausgeschmissen.

  • Werte Frau von Nathusius,
    Chapeau dafür, das als Frau die Misere der CDU ansprechen.
    Männer gibt es offensichtlich in dieser Partei nicht mehr.

  • Das Inferno bei der sog. CDU hat einen Namen: Fritze Merz.

    • Angefangen hat das Ganze allerdings mit der, die Fingerspitzen aneinander pressenden, Person.
      Merz ist der Vollender.
      Wenn man bedenkt, dass die beiden sich augenscheinlich nicht mögen, so hatten sie offensichtlich doch das selbe Ziel!

  • Ich verachte die CDU auf allen Ebenen. Und ich bin damit Jahrzehnte lang sehr gut gefahren…

  • Ich kann mit diesem „völkisch“ nichts anfangen und weiß auch nicht was daran schlimm sein soll. Ich bin mit einem ehemaligen Arbeitskollegen immer noch locker befreundet. Er ist Türke und ich bin Deutscher. Das ist uns beiden egal.
    Er trinkt Bier und redet (mit mir) schwäbisch ist Moslem aber hat seit Jahren keine Moschee mehr von innen gesehen. Er ist in Ordnung. Er weiß, daß ich AfD wähle und es ist ihm egal. Er hat die doppelte Staatsbürgerschaft und redet mit Türken türkisch. Er hat mir noch nie unterstellt ich würde ihn abschieben wollen.
    Das ist so abstrus – es kommt in unseren Gesprächen gar nicht vor.
    Er ist fleißig hat Familie und hat sich mal als Selbständiger versucht. Ist dann aber wieder Arbeitnehmer geworden. Ich glaube er hat mehr in der Birne als Deutsche die anderen Deutschen vorwerfen „völkisch“ zu sein. Für ihn ist das gar kein Problem wenn er sich als Türke und ich mich als Deutscher identifiziere. Es ist für uns beide einfach normal.

    • Natürlich wird diese soziale Realität geleugnet, was einfach nur dumm ist.

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