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Clara von Nathusius

Kritik an Merz und AfD-Strategie: Schatzmeisterin der Jungen Union offenbar zum Rückzug gedrängt

Clara von Nathusius machte mit klaren Thesen zur Zukunft von Kanzler Merz und der Brandmauer von sich reden. Jetzt gibt sie ihr Amt in der Jungen Union auf – offenbar wurde sie dazu gedrängt.

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Strafe für klare Worte? Clara von Nathusius gibt ihr JU-Amt auf. (IMAGO/Matthias Wehnert)

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Die Bundesschatzmeisterin der Jungen Union, Clara von Nathusius, wird auf dem Deutschlandtag der Jugendorganisation nicht erneut für ihr Amt kandidieren. Der Rückzug der zuletzt profilierten Jungpolitikerin hängt offenbar mit ihrem öffentlichen Auftreten in Debatten rund um den Führungsstil von Parteichef Friedrich Merz und die Strategie im Umgang mit der AfD zusammen.

Auf Instagram machte Nathusius ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur bekannt, schwieg allerdings zu den Gründen. Focus-Korrespondentin Alisha Mendgen schreibt unter Berufung auf parteiinterne Quellen allerdings von internem Druck – Nathusius sei aus der eigenen Partei dazu gedrängt worden, nicht mehr zu kandidieren, schreibt die Journalistin.

In der Tat hatte Nathusius zuletzt in ihrer Partei angeeckt: Die Jungpolitikerin, die in der Vergangenheit etwa in der Wahlkampagne von Armin Laschet mitwirkte oder die Öffentlichkeitsarbeit für Kultur- und Medienstaatsminister Wolfram Weimer machte, hatte ein Ende von Bundeskanzler Friedrich Merz gefordert und die „Brandmauer“-Strategie der Union für gescheitert erklärt. Dies erklärte sie zunächst auf ihrem persönlichen Instagram-Account und später, als ihre Positionen viral gingen und politisch zum Thema wurden, auch in Sendungen, etwa im „Bericht aus Berlin“.

Dort diagnostizierte sie der CDU ein „massives Glaubwürdigkeitsproblem“: „Das ist nicht nur an Friedrich Merz aufgehängt, aber auch. Und deswegen glaube ich leider, sind mit diesem Bundeskanzler keine Wahlen mehr zu gewinnen.“

Klare Worte fand sie auch zur Brandmauer:  Sie halte diese für „ein gescheitertes Projekt“, so von Nathusius an gleicher Stelle. „Wir haben die letzten Jahre explizit nur damit verbracht zu definieren, gegen wen oder was wir sind und nicht zu definieren, wofür wir stehen.“.

mro

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48 Kommentare

  • So ist das. Wer die Wahrheit spricht, welche die unbequem ist, wird aus den Positionen der CDU gedrängt.
    Die CDU ist wenig demokratisch und pluralistisch. Und Meinungsfreiheit mag die CDU auch nicht.

    • Och, Prinz Philipp ist doch so voller Ecken und Kanten, dass er doch das beste Ebenbild für die CDU ist. 😀

    • Und genau deshalb hat die CDU keine Zukunft.

    • Kim Jong-un wie auch der Merz-Apparat mögen keinen Widerspruch.
      Das Gute daran ist, man sieht, welche baufälligen Charaktere sich dort etabliert haben.

    • Jeder liebt den Verrat, aber Keiner den Verräter …

    • Das kann eben ein Merzowitsch, die EIGENEN Mitglieder feuern (lassen) aber den Bückling gegenüber SPD, Grüne und Linke. würden manche hinweisen.

      Er ist eben der beste SPD Kanzler, den die CDU jemals aufbot.

  • Nur mit solchen Personen kann die CDU noch eine Zukunft haben.
    Aber die Partei stützt lieber einen längst gescheiterten Kanzler und behängt die Hauptschuldige mit Orden.

  • Warum überrascht mich das nicht?

    • Wen überrascht es denn überhaupt?

  • Solidarität mit Clara von Nathusius!!!
    Zeigt den glattgebügelten CDU Gründen die rote Karte.

    • Sie sollte die Partei wechseln …

    • Soll natürlich Gründen heißen.

      • Granden

        • 😁😁😆

          3
      • Natürlich 😉 Sehen wir auch so 😉
        A und Ü sind jetzt nicht soo benachbart auf der Tastatur – Freud?

        • … aber die blöde Auto-Korrektur hat oft ein Eigenleben.

          6
    • Sie hätte bleiben und kandidieren sollen. Und sich notfalls rauswerfen lassen sollen. Das hätte weitere CDU-Stimmen zur AfD getrieben. Und sie wäre ihrer Linie öffentlich treu geblieben.

      • Diejenigen die jetzt noch die CDU verlassen, wandern zu den Grünen.

  • Unbequeme werden ausgegrenzt. Wie lange noch?

    • Bis Keine mehr vorhanden sind!

  • Schön blöd! Warum kandidiert sie nicht und zeigt klare Kante?! Unterliegen kann man immer noch. Nicht gut für Johannes Winkel, wenn sich Merzdruck in der JU durchsetzt.

    Die früheren Tätigkeiten (Laschet / Weimer) lassen allerdings Zweifel aufkommen, wo sie tatsächlich steht.

  • Schade um das Clärchen. Sie war eine der ganz wenigen, die mal Tacheles geredet hat.

  • Es ist wieder die gute alte Zeit der Inquisition, des Widerrufens und der Scheiterhaufen der Lebensläufe.

  • Wenn alle Konservativen aus der CDU austreten, bleiben nur noch die Grünen übrig.

  • Wenn der Wind sich gedreht hat, wird diese Frau als eine der ersten, die das Herz am rechten Fleck hatte, als Respektsperson behandelt werden. Dass sie zum Rücktreten gedrängt wurde, wird später als Auszeichnung gewertet werden.

  • Das hätte sie doch wissen müssen; wer Merz kritisiert, bekommt eins über. Fragen sie die Kinderärztin, die von ihm abgekanzelt wurde.

    • „wer Merz kritisiert, bekommt eins über“
      Das war schon unter „Mutti“ so – da war es sogar schlimmer: Wer ihrer – oder der Aussage ihres Sprechers auch nur widersprach, auch ganz ohne sie persönlich zu kritisieren, der wurde geschaßt. H.G. Maaßen ist ein Beispiel – der sagte „Hetzjagen“ hat es nicht gegeben.
      Beim Drehhofer war es anders – der ist einfach zu Kreuze gekrochen. Sonst wär er wohl auch rausgeflogen…

  • Die CDU kann natürlich die Brandmauer behalten. Dann werden in 20 Jahren 20% der deutschen Bevölkerung ausgewandert sein. Aber der Treppenwitz der Geschichte wird sein, dass ein großer Teil der CDU Politiker dann auch in der Schweiz wohnen.

  • Nun, sie verfolgen die Agenda von Klaus Schwab und der UN. Da wird jeder der ausschert kaltgestellt.

  • Tja, und dabei wurde sie von der Springerpresse kürzlich noch als Hoffnungsträgerin gehypt, die das Zeug hätte, beispielsweise Ulrich Siegmund Paroli zu bieten – wieder nichts!

  • Die selbsternannte „Merkelianerin“ Clara von Nathusius, Nius‘ Julian Reichelts neuer Liebling,- er spricht ihren Namen begeistert in Rekordzeit aus, muss gehen. Schaaade.
    Siehe „Inside CDU- Staffel 1“. Die Geister, die ich rief!

  • Die Union ist halt auch nur eine Sekte, genau wie die Grünen.

    • Politik ist ein Drecksgeschäft!

  • So sieht heute Demokratie aus. Die Dame hat Recht und wird rausgeschmissen. Ich kann diese Gesichter von der Regierung nicht mehr sehen, Frau Schwesing, Herr Kretschmer, Herr Vogt und Herr Schulze eingeschlossen.

    • Da haben Sie mit Blockflöte Voigt und KGB-Genossin Schwesig schon die Härtefälle benannt. Schulze und Kretschmer werden nur noch als Angler und Kleingärtner Karriere machen.

      Ich war kurz vor der MeckPomm-Wahl in Warnemünde und musste diese ganzen verlogenen Schwesig-und-Genossen-Plakate am „Alten Strom“ ertragen. Streitwert für die Übelkeit liegt bei über 30 Millionen.🤮🤮🤮

  • So ist das halt ,
    In einer Sekte !

  • Clara von Nathusius sollte nicht traurig sein, ihre CDU säuft gerade ab wie die „Andrea Doria“.

  • Merz benimmt sich gegenüber Kritikern wie die Hexe vor ihm. Wer es wagt, den Kopf zu heben, bekommt ihn abgeschnitten.

    • Management by Champignon:

      Mitarbeiter im Dunkeln lassen,
      mit Mist eindecken,
      sobald sich Köpfe zeigen:
      abschneiden!

  • Und solchen Pfeifen und Undemokraten hat man jahrzehntelang ein ganzes Land anvertraut…

  • Richtig so: Dosis erhöhen, wenn das Mittel bisher nicht gewirkt hat. Und sich auf gar keinen Fall Kritik am bisherigen, unwirksamen Weg gefallen lassen oder gar andere Behandlungsmethoden in Betracht ziehen. Hirntot ist der Patient CDU sowieso schon – schadet also nix.

  • Clara von Nathusius hätte sicherlich eine gute politische Chance, nachdem die wirbellosen Apparatschiks die Partei niedergemetzelt haben oder sie wechselt wieder zu EY-Parthenon. Power hat sie !

  • Merz liebt Klatscher wie Amthor, Kompetenz ist ihm da egal. Kritiker kriegen das Beichtstuhl Gespräch. Der Verein ist so lächerlich.

  • Die wollen die Wahrheit nicht hören, Frau Nathusius.
    Die wollen weiterlügen bis zum letzten.
    Muss man sich erstmal dran gewähnen, als Jungpolitiker.
    Der Amthor hat das schon drauf.
    Der gibt sich noch schmieriger als Merz und Linnemann.
    Sie müssen noch viel lernen, wenn Sie im Kanzlerwahlverein
    was werden wollen.
    Ihre Ehrlichkeit und Klarheit ist zutiefst schätzenswert.
    Aber Sie kommen damit nicht durch.
    Parteien werden immer von empathielosen Widerlingen geführt
    und niemals von wahrheitsliebenden Menschen.
    Deshalb bekommen wir auch eine derart abartige
    Regierung angeboten.
    Ihre Parteikollegin in Brandenburg hat da schon die Konsequenzen gezogen.
    Die ist raus. Die Union ist so widerlich geworden, dass Austritt der einzige gangbare Weg ist.

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