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Trumps historische Migrationswende in Zahlen und Grafiken

Bald stehen für US-Präsident Trump die Zwischenwahlen als Stimmungstest bevor – zumindest bei Migration hat er seine Versprechen weitestgehend erfüllt. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Daten und Zahlen zu Trumps historischer – und im Westen einzigartigen – Migrationswende.

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Bundeskanzler Friedrich Merz hat zu seinem Amtsantritt die „Migrationswende“ als eines seiner zentralen Versprechen ausgerufen – fast anderthalb Jahre später ist davon noch kaum etwas zu spüren: Zuletzt sank die Zahl der Abschiebungen – der Familiennachzug von Migranten ist sogar auf einem noch höheren Niveau als zur Zeit der linken Ampel-Regierung. Gleichzeitig erreichten die Einbürgerungen zuletzt einen Höchststand.

Umso beeindruckender ist angesichts dessen Merz’ selbstbewusstes Auftreten in dieser Frage: Bereits mehrfach bewarb er seine „Migrationswende“ – die hauptsächlich aus Grenzkontrollen, dem mehr oder weniger konsequenten Zurückweisen illegaler Grenzübertritte und vereinzelten Abschiebungen nach Afghanistan besteht – als erfolgreich vollzogen.

Die Zahlen sprechen, wie bereits dargelegt, eine völlig andere Sprache. Umso mickriger erscheint die Leistung der Merz-Regierung angesichts der Zahlen in den USA. Dort war US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 ebenfalls mit dem Versprechen einer „Migrationswende“ das Amt angetreten – nur dass seine Maßnahmen deutlich entschiedener ausfielen als die der Bundesregierung.

An erster Stelle sind dabei Trumps Maßnahmen an der Südgrenze der Vereinigten Staaten zu Mexiko zu nennen. Innerhalb der vier Jahre der Biden-Präsidentschaft konnten insgesamt mindestens 1,7 Millionen Menschen illegal in die USA einreisen und dort bleiben. Die überwältigende Mehrheit davon kam über die Grenze zu Mexiko.

Die Trump-Regierung hat als eine ihrer ersten Maßnahmen den Grenzschutz deutlich verstärkt und die Politik, aufgefundene illegale Migranten nicht zwingend an der Grenze zurückzuschieben, beendet: So wurden noch im letzten Monat der Biden-Präsidentschaft, im Dezember 2024, fast 40.000 illegale Migranten mit Asylgesuchen von den Behörden ins Land gelassen – inzwischen liegt die Zahl seit Monaten fast bei null – ein Rückgang um 99,9 Prozent.

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Die harte Politik an der Grenze hat einen wenig überraschenden Effekt verursacht: Die Karawanen illegaler Migranten, die in den Jahren zuvor regelmäßig zu Zehntausenden durch Lateinamerika in Richtung der amerikanischen Grenze pilgerten, hörten nahezu vollständig auf. Es gibt schlichtweg kaum noch Versuche, die Grenze illegal zu überqueren. Das zeigt sich etwa daran, dass der Grenzschutz, obwohl er deutlich verstärkt wurde, deutlich weniger Migranten an der Südgrenze der USA aufgriff.

Noch im Februar 2024 kam es etwa zu über 140.000 Grenzaufgriffen – diese Zahl sank bis zum letzten Monat der Biden-Präsidentschaft auf 47.320, bevor sie sich während der Trump-Regierung bei knapp über 4.000 bis gut 10.000 pro Monat einpendelte. Zwischen Dezember 2024 und September 2026 ist die monatliche Zahl um rund 81 Prozent gesunken.

Trump hat die illegale Migration an der Südgrenze der USA faktisch nahezu vollständig beendet. Gleichzeitig warb er im Wahlkampf mit der größten Abschiebekampagne aller Zeiten. Seit seinem Amtsantritt wurde deshalb insbesondere die Einwanderungsbehörde ICE massiv verstärkt. Sie operiert nun in zahlreichen US-Städten und verhaftet illegale Migranten – bei vielen handelt es sich um in den USA straffällig gewordene Migranten.

Mit welcher Wucht das Programm anläuft, sieht man an dem kontinuierlichen Anstieg der ICE-Verhaftungen im Landesinneren seit Trumps Amtsantritt: von rund 9.000 Verhaftungen im letzten Biden-Monat, dem Dezember 2024, über einen zwischenzeitlichen Höhepunkt im Dezember 2025 mit rund 40.000 bis zu den letzten Rekordmonaten mit fast 51.000 Verhaftungen – seit Dezember 2024 ein Anstieg um fast 500 Prozent (!).

Doch auch bei der legalen Migration hat Trump an vielen Stellschrauben gedreht – anders als illegale Einwanderung lehnt seine Regierung diese Art von Migration nicht vollständig ab. Unter Trump hat sich jedoch deutlich verändert, aus welchen Ländern die legalen Einwanderer in die USA kommen. Besonders kontrovers ist etwa das sogenannte H1B-Visaprogramm.

Kürzlich trat etwa US-Vizepräsident JD Vance vor die Presse und erklärte, amerikanische Unternehmen hätten das Programm ausgenutzt: Durch das Programm können Unternehmen nämlich ausländischen Fachkräften ein Visum besorgen, um so vermeintlichen Fachkräftemangel auszugleichen. Doch laut Vance und anderen Kritikern hätten große IT-Unternehmen, insbesondere Microsoft, seit Jahren besser bezahlte amerikanische Arbeiter entlassen und dafür durch Programme wie H1B und PERM „billige Arbeitskräfte“, vor allem aus dem südasiatischen Raum, angeworben.

Bereits davor hatte Trump die Gebühren für viele H1B-Visaanträge auf 100.000 US-Dollar erhöht, bevor ihm das gerichtlich untersagt wurde. Außerdem sollen Gehaltsuntergrenzen für solche H1B-Fachkräfte deutlich erhöht sowie Kontrollen bereits bestehender Visa massiv verstärkt werden. Die Maßnahmen spiegeln sich auch in den Zahlen wider: Von einem Rekordmonat im Dezember 2024 mit insgesamt über 33.000 bewilligten H1B-Visaanträgen ist die Zahl der monatlich bewilligten Anträge im September 2026 auf nur noch rund 4.500 gefallen – ein Rückgang um rund 86 Prozent.

Bereits in seinem ersten Wahlkampf 2016 warb Trump angesichts des damals rapide voranschreitenden Islamismus mit einer deutlichen Einschränkung der Migration aus mehrheitlich muslimischen Ländern. Das setzte er bereits 2017 um – zeitweise wurde es erneut gerichtlich untersagt. Nachdem Biden den Schritt wieder rückgängig gemacht hatte, setzte Trump die massiven Visa-Einschränkungen für mehrere mehrheitlich muslimische Länder im Juni 2025 erneut um und erweiterte sie kurz darauf auch noch auf zahlreiche weitere Länder.

Seitdem ist die Ausstellung von Einwanderungsvisa an Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern eingebrochen: Wurden noch im Dezember 2024 über 17.000 Einwanderungsvisa für Personen aus insgesamt 50 mehrheitlich muslimischen Ländern ausgestellt, waren es nach dem letzten Stand vom Februar 2026 nur noch 872 – ein Rückgang um 95 Prozent. Auch bei zahlreichen anderen, nicht mehrheitlich muslimischen Ländern wurde die Ausstellung von Einwanderungsvisa deutlich eingeschränkt.

Nicht nur bei Einwanderungen und Abschiebungen fährt Trumps Regierung einen historisch scharfen Kurs – auch bei der Zahl der Einbürgerungen hat die US-Verwaltung unter Trump eine Trendwende vollbracht. Nicht nur ist die Zahl der fertig bearbeiteten Einbürgerungsanträge seit Dezember 2024 deutlich zurückgegangen – auch die Rate der abgelehnten Einbürgerungsanträge ist massiv angestiegen: von 8 Prozent vor Trumps Amtsantritt auf mittlerweile fast 22 Prozent; ein relativer Anstieg um rund 170 Prozent. So ist die Zahl der monatlich bewilligten Einbürgerungsanträge seit Trumps Amtsantritt insgesamt um rund 77 Prozent eingebrochen.

Damit ist nach fast der Hälfte von Trumps zweiter und damit letzter Amtszeit eindeutig: Der US-Präsident hat etwas Historisches vollbracht. In der modernen Geschichte sind in keinem anderen westlichen Land der Welt Migration – sowohl legale als auch illegale – sowie damit verbundene Vorgänge institutionell bedingt so massiv und nachhaltig zurückgegangen wie unter seiner Ägide. Das findet Befürworter und Gegner, zeigt jedoch die grundsätzlichen Möglichkeiten einer Hardliner-Position bei Migration auf – auch für den Möchtegern-Hardliner Friedrich Merz.

Eines hat Trump jedoch nicht geschafft: Seine gesamte Migrationspolitik beruht vor allem auf Executive Orders, also exekutiven Anweisungen. Anders als etwa bei der letzten großen reaktionären Disruption im Einwanderungsregime der USA, dem „Immigration Act of 1924“, der die Migration in die USA bis in die 60er-Jahre hinein größtenteils nach strengen nationalen Maximalquoten regelte, hat der Präsident es also nicht geschafft, seine harte Migrationspolitik auch in den Gesetzen des Landes zu verankern. Mit der drohenden Niederlage für Trumps Republikaner bei den Zwischenwahlen Anfang November könnte die Chance auf die Umsetzung eines solchen Vorhabens endgültig auf null sinken.

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24 Kommentare

  • Das gesamte Migrationsthema kann man so zusammenfassen: Es ist ein Anreizproblem! Die Frage, wer und wieviele kommen, ist ausschließlich vom Erwartungshorizont der Menschen abhängig. Das ist bei Migranten genauso wie bei Obdachlosen. Im Grunde ist es ein Thema der Ökologie, wo sich ökologische Nischen auftun oder erweitern, werden sie besetzt. Wo sich bestimmte Lebensmodelle leben lassen, werden sie gelebt. Wer steuern will, muß genau dort ansetzen. Der moderne Begriff ist „Pullfaktoren“. Merkwürdig, daß Linke solche Prinzipien beim Thema Lenkungssteuern ( CO2-Beateuerung, Zuckersteuer etc.) inbrünstig vertreten, sie in anderen Bereichen jedoch komplett von der Hand weisen!

    • Trump sollte mit den Red-Letter-Evangelikalen zusammenarbeiten. Nötig sind eine starke Begrenzung der Einwanderung und ein Abtreibungsverbot.
      https://cna343.wordpress.com

  • Trump macht das was er vor der Wahl versprochen hat. Merz macht nur noch das was ihm die SPD und die Grünen erlaubt.

  • Der Erfolg der Dänen und Australier wurde „gekonnt“ von den ÖRR ignoriert. Jetzt ist die Frage, ob sie den Erfolg Trumps auch ignorieren können.
    Es zeigt doch, dass es geht und Immigration kein unabwendbares Phänomen ist.
    Möge das Pseudo-Argument der Linken bei der nächsten Debatte nicht mehr auftauchen.

  • Denen hat noch keiner erklärt, dass man Grenzen nicht schützen kann. So einfach ist das. Am besten wäre dazu wohl eine Art Öffentlich Rechtlicher Rundfunk geeignet. Diesen könnte man dann von unter Haftandrohung eingetriebenen Zwangsgebühren finanzieren und die Moderatoren dann regelmäßig zu Regierungssprechern befördern. Wäre einen Versuch wert. Lebt Biden noch?

  • Großartige Analyse Apollo News, einen derartigen Artikel mit harten Zahlen und Fakten wünsche ich mir auch auf Deutschland bezogen liebes Team.

  • Man könnte meinen, dass Martin Sellner da Pate stand.

  • Trump hat in zwei wichtigsten Politikfeldern, Migration und Re- Industrialisierung überragende Erfolge. Eine kluge Bevölkerung sollte deswegen auf jeden Fall für Republikaner stimmen.

  • Schauen wir doch mal auf die Folgen der Geschichte… 2025 sind große Teile der Ernten auf den Feldern verfault da es nicht genügend Erntehelfer gab.

    • Ernteausfälle auf den Feldern: In wichtigen Anbauregionen wie dem kalifornischen Central Valley führten Razzien der Einwanderungsbehörde ICE im Jahr 2025 zu Arbeitsausfällen von bis zu 70 %. Da Erntehelfer aus Angst vor Festnahmen den Feldern fernblieben, verdarben Obst- und Gemüsesorten wie Erdbeeren und Paprika innerhalb weniger Tage ungerntet.
    • Gefährdung von Lieferketten: Die Ausfälle betreffen nicht nur den Obst- und Gemüseanbau, sondern weiteten sich bis Ende 2026 auf Milchviehbetriebe, Fleischverarbeitungsanlagen und den Viehtransport in Bundesstaaten wie Kansas, Texas und Pennsylvania aus.

    Und US Bürger konnten die Lücke nicht schließen da die nicht zu dieser harten Arbeit bereit sind…. Gut gemacht Trump.

    -13
    • Ich glaube mit „Remigration“ sind nicht die ganzen Afghanen und Syrer gemeint die das ganze Jahr über bei uns Spargel stechen oder Obst ernten.
      Auch die vielen Marokkaner und Tunesier die bei uns früh morgens die Kühe melken, den Stall ausmisten oder unsere Viehtransporter fahren wären davon wohl weniger betroffen

    • Das ist ein Problem der Farmer und über dies natürlich auch linke Propaganda.

    • Und? – sind die US-Amerikaner verhungert?
      Aha!
      Ausländer dürfen ihr Futter gerne in der Heimat ernten.
      Ach, da bauen sie nur Mohn und Cannabis an.
      Na dann: Guten Appetit!

  • Diese Zahlen wird man in Mainstream-Medien niemals lesen. Dort geht es darum, täglich mit Artikeln die Trump-Hassminuten zu schüren. Und das gelingt auch. Inzwischen meint jeder, Trump als orangenen Vollidioten bezeichnen zu müssen. Und die unkontrollierte Massenmigration bei uns wird nicht aufhören, denn sie ist ja gewollt.

  • Man mag zurecht in vielen Dingen nicht konform mit DT sein, aber eins hat er im Griff, die Verhinderung der Übernahme seines Landes durch den Islam.
    Volle Zustimmung!
    Man betrachte im Gegensatz dazu Europa, wo in wenigen Jahren die ersten Kalifate ausgerufen werden – zur Freude der Linken und den noch mehr total verstrahlten linken Weiber*innen.
    Das einzig Gerechte daran: Sie werden die Ersten sein, die abserviert werden.

    • Das mag schon stimmen, dafür fährt er die USA aber krachend an die Wand… ob das die Sache wert ist? Also ein ganzes Land an die Wand fahren nur um eine irgendwann mögliche Übernahme der USA durch den Islam zu verhindern? Selbstmord aus Angst vor Mord..

      -17
      • 2%Wachstum(D:0,1%),Strompreis von15 cent/kwh(D:37cent)Abgabenlast 25,5%(D:49,3%)
        Manche wären froh,wenn Deutschland so ,,an die Wand“ gefahren würde.🤷‍♂️

      • @TestDriveTroll,
        du erzählst hahnebüchenen Unsinn!!
        Und was heißt hier überhaupt „nur“?
        Wenn du den Islam so toll findest, warum bist du dann noch hier?

  • Immerhin tut Trump etwas gegen die Umvolkung.
    Sehr lobenswert. Das Buch „Kaiserfront Extra: Winterkrieg in Finnland“ wurde Donald J. Trump also zu Recht gewidmet 🙂

  • Merz ist schlichtweg ein Lügner. Solange täglich (!) deutlich mehr illegale Migranten kommen als gehen, ist es das Gegenteil einer Wende. Und wenn Nachzug möglich ist, beweist das doch nur, dass überhaupt kein Asylgrund vorliegt.
    Diese Leute wollen Familienzusammenführung, vermehren sich dann noch mehr, und der dumme Michel zahlt die Alimente für eine Klientel aus archaischer Gesellschaft.
    Verantwortungsloser geht es nicht!

    Weg mit der Union! Remigration! Dalli, dalli!

  • Unter Biden und unter Obama wurden wesentlich mehr Migranten abgeschoben, als unter Trump. Obama 2009 -2017 3,3 Mio, Biden 2021 -2025 4,4 Mio, Trump 2017 – 2021 930k und seit Jan. 2025 980k. Da die Statistiken erst im Jan. 2024 anfangen, sieht man das natürlich nicht. Auch gab es immer Spitzenwerte und dann wieder ruhiger Phasen. Man muß nur den Anfangszeitpunkt geschickt ansetzen, um günstige Werte zu erhalten. Trump ist eine großmäulige Mogelpackung, die absolut nichts Positives für die USA geleistet hat, außer das Land wieder in neue destruktive Kriege reinzuziehen, die Lebenshaltungskosten massiv zu erhöhen und seine Bündnispartner vor den Kopf zu stoßen. Seine eignen Anhänger bemerken den Betrug mittlerweile und laufen ihm in Scharen davon, nur hier kann man von seinem Idol und Hoffnungsträger offensichtlich nicht lassen und hält ihm brav bis zu seiner hoffentlich baldigen Abwahl die Stange. Was für Alternativen hätte man auch sonst?

  • Jetzt kommen sie halt legal. Das Problem ist nicht ob die illegal kommen oder legal, das Problem sind das die kommen und wir die nicht unter uns haben wollen.

  • Naja, Trump „regiert“ fast ausschließlich per Dekret und damit hat nichts was er macht Substanz… Und was im Artikel komplett unerwähnt bleibt, welche Vorteile hat Trump denn nun für die USA damit geschaffen?
    Oder anders ausgedrückt, Trump ist ein Versager und der schlechteste, korrupteste Präsident in der Geschichte der USA.

    -36
    • Quellen? TDS?

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