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Köln

Göring-Eckardt spricht im Dom vom „Banden bilden“ – die Formulierung kennt auch die Antifa-Szene

In einer Dialogpredigt sprach die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt davon, dass Menschen Banden bilden würden. Der Begriff „Banden bilden“ ist auch Teil einer Antifa-Parole: „Nazis gibt’s in jeder Stadt. Bildet Banden. Macht sie platt!“

Katrin Göring-Eckardt verglich in ihrer Predigt Politik auch mit einem Pizza-Dienst. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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„Wir suchen dennoch weiter. Bilden Banden womöglich sogar.“ Das sagte die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt in einer Dialogpredigt bei einem ökumenischen Gottesdienst in Köln. Der Begriff „bildet Banden“ kommt auch in der linksradikalen Szene vor. So gibt es beispielsweise den Satz „Nazis gibt’s in jeder Stadt. Bildet Banden. Macht sie platt!“, der in den Verfassungsschutzberichten von Thüringen (2023), Sachsen (2025) und Schleswig-Holstein (2025) als Beispiel für linke Parolen verwendet wird. Auch in Schreiben auf Indymedia taucht der Satz oder Abwandlungen davon auf.

Thema der Predigt war „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“. Die Worte geben in verkürzter Form ein Zitat aus dem Buch Jeremia des Alten Testaments wieder. Göring-Eckardt sprach davon, dass Menschen Schmerz empfinden würden, weil sich Dinge verändern: weil Arten aussterben würden, weil das Zeitalter von günstigem Öl und Gas vorbei sei oder weil das Aufstiegsversprechen nicht mehr gelte. Die Wähler würden erwarten, dass unverzüglich etwas geändert werde, während die Gewählten auf die „Einhaltung von Regeln und Prozessen“ verweisen.

Christen würden wissen, dass man nicht alles selbst in der Hand habe. Es gebe Größeres als den nächsten Schritt auf der Karriereleiter. „Wir suchen dennoch weiter, nach Verbündeten. Bilden Banden womöglich sogar. Unverzagt schaffen wir es dennoch, nicht zynisch zu werden; nicht zu behaupten als gebe es keine Alternative.“

In der Predigt sprach sie davon, dass Politik „kein Pizzadienst“ sei, „nach dem Motto: Zweimal Artischocken bitte und veganer Käse und mein Nachbar will italienischen Schinken und keinen Knoblauch.“ Damit wollte sie ausdrücken, dass die Menschen von Politikern verlangen, ihre individuellen, teils widersprüchlichen Wünsche zu erfüllen. Das Problem für Politiker sei, dem nicht gerecht werden zu können, und die Menschen seien dann enttäuscht. „Wir haben weder italienischen Schinken noch Artischocken. Stand auch nie auf der Karte“, sagte sie.

Die Politiker täten viel, um die Situation im Land zu verbessern: Schulen bauen, mehr Busse auf dem Land. Doch die Menschen seien nur auf „italienischen Schinken“, also auf ihr eines Thema, fixiert. Sie warnte vor „Finsternisbewirtschaftern dieses Landes“, die Unzufriedenheit säen würden. „Gemeinwohl heißt nicht, dass es keine Konflikte gibt. Es geht um Handeln und Aushandeln. Es geht nicht nur um wie-du-mir-so-ich-dir, sondern um wie-ich-dir-so-wir-uns.“ Andere Meinungen müssten ausgehalten werden.

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Die Dialogpredigt, die sie gemeinsam mit Dörte Diemert, der Stadtdirektorin und Stadtkämmerin von Köln, hielt, war von zahlreichen inhaltlichen Sprüngen gekennzeichnet. Es ging um die Suche nach dem Guten, den Ausbau der Infrastruktur, das Gemeinwohl und Filterblasen in sozialen Medien.

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48 Kommentare

  • Bürgerrechtlerin während der Wende in der DDR.
    Und was aus ihr geworden ist, nämlich so etwas, was sie damals mit gestürzt hat.

    Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

    • Falsch,Sie gehörte zu der Gruppe die das sozialistische System reformieren wollte, was zum Glück kaum einer wollte.

    • Nee, sie war zwar in der evangelischen Kirche aktiv, war aber nie Bürgerrechtlerin. An Merkels Vater sieht man ja, dass man zwar Kirchenfunktionär sein kann, aber nichts mit dem Christentum zu tun haben muss.

  • Diesen Quatsch muss man nur insofern Ernst nehmen, als diese Dame tatsächlich zu den Macht habenden in unserem Land zählt, über unser Schicksal, unser Leben mit entscheidet und das finde ich vollkommen inakzeptabel,

  • Ach wie süß. Als Kinder haben wir auch immer Bande gespielt. Putzig 😀 😀

  • Jetzt radikalisiert sich die Kirchentagsrhetorik aber hammermässig.

  • Wie die Banden in Gaza, Wedding und Neukölln.

    • Die Görings waren und sind sehr schlechte Politiker.

      • Ich bin gut!

        • Sorry, wollte dich nicht beleidigen.

          8
        • Du bist nicht mal als Troll gut.
          Egal ob du dich underground, Lenz Gerdolfo oder wie auch immer nennst.
          Du bist ein ADHSkranker Spinner

          0
  • „BANDEN BILDEN“ und diese Aussage stammt aus einem Dom in Deutschland

  • Tja, was kommt jetzt als nächstes? Kollekte wird für die Rote Hilfe eingesammelt?

  • „Es geht nicht nur um wie-du-mir-so-ich-dir, sondern um wie-ich-dir-so-wir-uns.“

    Zum Glück ist sie nicht Pfarrerin geworden.

    • Bist du Pfarrerin???

      • Das geht dich einen Dreck an.
        Schreib was zum Artikel oder kümmere dich um deinen eigenen Mist.
        Troll

        • Warum schon wieder so aggressiv – Hass von den ultra Rechten wie Amicus hier? AfD Verbot JETZT!

          2
  • Der Skandal ist nicht Frau Katrin Göring-Eckardt – sie bewegt sich im rahmen ihrer Möglichkeiten. Der Skandal ist die die Kirche, die linksextremen Themen eine Plattform gibt

  • Quod erat demonstrandum: Wenn die Klugen immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen!

    • Das tun sie schon

  • Diese Frau ist schlicht und einfach nur unerträglich.

  • Grüne stammen aus den Kommunistengruppen der 68 er Studentengeneration, haben Wurzeln in der Pädophilenszene, sind mittlerweile die größten Befürworter von Kriegswaffenexporten in Krisengebiete, sind Kriegstreiber. Sie sind gnadenlos gegen Opfer migrantischer Gewalt. In der Coronazeit waren sie die größten Hetzer gegen Ungeimpfte. Das ungeborene Leben hat für sie keinen Wert. Im Gegenteil. Was haben diese satanischen Zeitgenossen in einer Kirche verloren – noch dazu dem Kölner Dom?

    • Sind denn die beiden Kirchen etwas anderes als Filialen der grünen Partei?

  • Schlage „Räuber und Gendarm“ vor.
    Oder meint die etwa ihre Lieblinge, die Clans?

  • Ich schäme mich, solche Menschen in einer Kirche reden zu hören. Es ist nichts anderes als purer Hass, den diese Leute verbreiten. Wieweit weg sind die vom Gebot der Nächstenliebe. Pure Heuchelei.

  • Wenn solche wie KGE von „Dialog“, „Brückenbauen“, „Gemeinwohl“ oder ähnlichen Floskeln schwätzen, bewegen sie sich immer ausschließlich in den sicheren Grenzen ihrer eigenen Blasen. Nicht im Traum denken sie daran, eine Brücke zu denen zu bauen, mit denen sie eben keine Meinungen teilen, oder die sie nicht verstehen können. Sonst müsste sie ja ständig den Dialog mit der AfD oder wenigstens mit deren Wählern suchen. Daran ist sie gar nicht interessiert. Sie ist einfach nur eine Labererin, es ist alles nur Floskelgeschwätz – wie in der Kirche ja meistens. Dort reicht es, wenn es schön klingt.

  • Meine Güte, erst diese Küchenpredigt“ und dann noch folgende Nachricht.
    Da kommt einem doch glatt das Abendessen wieder hoch:

    „Dunja Hayali bekommt renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis“

    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2026/dunja-hayali-bekommt-renommierten-hanns-joachim-friedrichs-preis/

    Hanns-Joachim Friedrichs war ein wahrer Journalist der alten Schule, welcher sein Handwerk noch verstand.

    „Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache…….“, etc.

    Hayali ist eine Aktivistin, deren „Arbeit“ mit Journalismus nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.
    Diejenigen, die meinen ihr diesen Preis verleihen zu müssen, haben die Grundsätze von Friedrichs verraten und sollten sich in Grund und Boden schämen.
    Widerlich, einfach nur widerlich!

    • Mir scheint, DU bist ein Aktivist?

    • Gibt’s für so viel „vorbildliche Berichterstattung“ eigentlich schon die „Ri Chun-Hee“-Medaille?

  • Die Göring-Eckardt im Kölner Dom? Dann muss der hinterher vom Kardinal noch mal neu geweiht werden

  • Es gibt KEINEN gravierenden Unterschied zwischen SED und GRÜNEN. Jeder Wahl-O-Mat bestätigt die inhaltliche Übereinstimmung. Von der SPD kann man mindestens die Jusos auch noch dazupacken.

    Wir haben hier ein Konglomerat, das im Endziel weiterhin die Oktoberrevolution nach D holen will. „System Change statt Climate Change“ macht sehr deutlich, daß – wie auch bei vdL – der Klimawahn nur vorgeschoben ist.

    Eine wehrhafte Demokratie, mit einem funktionierenden VS (statt eines linken Moslems an der Spitze) würde beide Parteien beobachten. Eine ehrliche CDU würde statt der Brandmauer die echte Gefahr erkennen und abwehren. Nichts davon bleibt noch. Auswandern, solange es geht.

  • Badet die Küchenhilfe wieder mal im Fasching!?!🤔

  • von Bande zu Bandera ist es bei den Grünfaschisten ja auch nur ein Handgranatenwurf weit.

  • ich kann der nix übel nehmen. Die ist halt nicht so super helle

  • Also mich erinnert die Formulierung ja eher an die Mörderbande RAF. Allerdings ist es von der nicht weit zu den Grünen, den Sozis, der SED und all den Antifanten.

  • Nun, die die gute Katrin war in ihrer Jugend sogar für das „Kleine Häreticum“ (aka. Vordiplom in evangelischer Theologie) zu dumm.

    Das sieht man ihr heute noch an …

  • Ist die Spüle schon erledigt? Sonnst Maul halten.

    • Sonnst du dich auch im Schatten?

  • Die dreht völlig frei, die gelernte Spülhilfe.

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