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Sardinien-Aufenthalt

„Normales Arbeiten kaum möglich“: Spahn verzichtet auf Sitz im Haushaltsausschuss

Der frühere Fraktionsvorsitzende der Union, Jens Spahn, sollte nach seinem Rücktritt von der Fraktionsspitze mit einem Sitz im Haushaltsausschuss entschädigt werden. Auf diese Position verzichtet er nun doch. Vorausgegangen war Kritik an einer falschen Krankmeldung.

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Jens Spahn und Hendrik Streeck haben jeweils gemeinsam mit ihren männlichen Lebensgefährten ein Kind von einer Leihmüttern austragen lassen. (IMAGO/APress)

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Der frühere Fraktionsvorsitzende der Union, Jens Spahn, sollte nach seinem Rücktritt von der Fraktionsspitze mit einem Sitz im Haushaltsausschuss entschädigt werden. Auf diese Position verzichtet er nun jedoch laut Spiegel. Stattdessen wolle er sich nun auf seinen Wahlkreis und seine Familie konzentrieren.

In einem WhatsApp-Chat mit CDU-Haushältern habe Spahn seinen Verzicht erklärt, berichtet der Spiegel. „Alles rund um meine Person ist aktuell so politisiert, dass ein normales Arbeiten kaum möglich sein wird“, schrieb der frühere Bundesgesundheitsminister demnach. Sein Rücktritt im Juli sei „noch viel zu frisch“. Das merke er auch „an und in“ sich selbst.

Vorausgegangen war Kritik an eine möglicherweise falschen Krankmeldung des CDU-Politikers. Während Spahn im Bundestag angeblich bedingt durch die Krankheit seines Adoptivkindes fehlte, weilte er mit ebendiesem im Urlaub auf Sardinien. Von dem Aufenthalt am dortigen Flughafen veröffentlichte die Bild-Zeitung ein Foto. Dieses löste Empörung unter den anderen Mitgliedern des Haushaltsausschusses aus. Aktuell laufen die Beratungen für das Budget 2027.

Jens Spahn und Hendrik Streeck haben jeweils gemeinsam mit ihren männlichen Lebensgefährten ein Kind von einer Leihmüttern austragen lassen. Anders als Streeck bekannte sich Spahn offen zu dem Vorgehen und war in der Folge mit einer Welle der Kritik vor allem aus seiner eigenen Partei konfrontiert. Im Juli trat er deswegen vom Fraktionsvorsitz zurück.

mb

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74 Kommentare

  • Spahn …

    Mit stolz geschwellter Brust das C propagieren und Leihmutterschaft bekämpfen – aber sich dann den eigenen Kinderwunsch per Leihmutterschaft erfüllen.
    Strengere Regeln bei der Krankschreibung vertreten, wegen der vielen Blaumacher – dann blaumachen.

    Nun kann man ja der Meinung sein, dass Regeln nicht für einen Gelten. Aber man kann nicht gleichzeitig derjenige sein, der allen Anderen diese Regeln aufgedrückt hat!

    • Auf den Punkt.

      • Herbstversammlung der Bischöfe beginnt in Fulda:
        Bis Donnerstag beraten die katholischen Bischöfe Deutschlands unter anderem über ethische Fragen zu Leihmutterschaft,
        Organspende und Suizid-Beihilfe. Es geht auch um die Gefahren und Chancen Künstlicher Intelligenz – sowie nach den zurückliegenden Landtagswahlen um die Demokratie in Deutschland.
        – hüstl

        • Nichts zu „Kinderliebhabern“?

          7
        • Die Bischöfe und ihren Meinungen können mir mal den Puckel runter rutschen!!!!

          21
  • Am Ende kann nur Gefängnis stehen.

    • Ihr immer mit eurem Gefängnis …
      Dann würden die Oberen sich doch im Vorfeld schon den 4-Sterne-Knast oder einfach Hausarrest einrichten.

      Verlust aller Privilegien:
      Altersvorsorge und sämtliche sonstigen „Zuwendungen“.

  • Der Verzicht von Jens Spahn auf den Haushaltsausschuss ist kein Akt der Einsicht, sondern reines Taktieren. Dieser Posten hat ihm ohnehin nicht zugesagt – er diente nur als Trostpreis nach dem Rückzug von der Fraktionsspitze. Dass er nach der Kritik an seiner Krankmeldung einen Rückzieher macht, ist kalkulierter Schadensbegrenzung geschuldet, nicht politischem Anstand.

    Das Bundestagsmandat und die damit verbundenen üppigen Bezüge gibt man schließlich nicht freiwillig ab. Man darf sich keine Illusion machen. Sobald ein anderer attraktiver Posten frei wird, steht Spahn wieder ganz vorne in der Reihe und schreit als Erster H I E R ! ! !

    • In naher Zukunft werden keine Pöstchen an die Geldgeilen aus der CDU mehr verteilt, meine Meinung. Analog zu Democrazia Cristiana. Eines Tages wachen die auf, und die Partei ist verschwunden.

      • Die können Pöstchen nur noch an ganz ganz wenige Mitglieder verteilen, da sie im nächsten Bundestag mindestens 50% weniger Abgeordnete haben werden.

  • Ich finde das (und auch vieles Andere) sollte nachhaltiger bestraft werden.

    • Das stimmt.
      Gefängnisstrafen sind angebracht.

      • Verlust der Altersversorgung wäre besser, zumindest für den Steuerzahler.

      • Ist Gefängnis hier Strafe oder eher Love Island?

    • CDU u. LINKE können sich die Hand geben.
      Am besten gleich den alten Bonbon auf´s Revers.
      Was für ein chaotischer Haufen.
      AfD, bitte übernehmen Sie die Regierungsgeschäfte.
      „Dem Deutschen Volke“

  • Wasser predigen, Wein trinken: Jens Spahn und Hendrik Streeck stehen für eine CDU, die das C im Namen trägt, christliche Werte beschwört und Leihmutterschaft ablehnt – während beide selbst diesen Weg zur Elternschaft gewählt haben.

    Bei Spahn wiegt der Widerspruch besonders schwer: Er hatte sich selbst dagegen positioniert.

    Wer höchste moralische Maßstäbe verkündet, muss sie auch selbst leben. Glaubwürdigkeit und Wählervertrauen sind verspielt. Konsequenz kann nicht nur der Verzicht auf Posten sein: Spahn und Streeck sollten ihre Bundestagsmandate niederlegen.

    • Gilt nur für andere.

  • Schönes Foto zweier Männer, die das Recht auf die „Ehe für Alle“ gleichsetzen mit „Kinder für Alle“! Während der eine dafür zu Recht angeprangert wird, genießt der andere intressanterweise überhaupt keine Aufmerksamkeit!
    Es geht also überhaupt nicht um das Vergehen der Leihmutterschaft sondern nur um die Personalie Spahn.?

    • Gut möglich, aber er kann sich ja bis Jahresende(?) eine neue Einnahmequelle erschließen.
      Genug Phantasie hat er in dem Bereich ja …

      • Wieso suchen, er ist doch nach wie vor Bundestagsabgeordneter und kostet den Steuerzahler mit allen Zulagen rund 17.000,- im Monat, plus Büro, plus, plus ….
        😵‍💫😵‍💫😵‍💫😵‍💫

  • „….dass ein normales Arbeiten kaum möglich sein wird“!
    Dass zwei Männer ein Kind kriegen ist auch nicht normal, Herr Spahn!

    • Weder biologisch noch Rechtlich.
      Politisch schon mal gar nicht für Jemanden, der gegen die gesetzliche Freigabe der Leihmutterschaft gestimmt hat!

  • Spahn kann ja mal überlegen, ob er nicht wieder bei der Sparkasse Westmünsterland arbeiten möchte. Die machen nämlich immer so schöne Ausnahmen für ihn. 😉 Sicherlich kann er dort den ein oder anderen saftigen Vorteil für sich herausholen.

  • Der Corona Untersuchungsauschuss wartet.

  • Wer ist das?

    • Jens mit seinem Freund Hendrik.

  • Alle Menschen sind gleich, nur Jens Spahn ist gleicher (glaubt er)!

  • Möge er in Frieden gehen und seine politischen Ambitionen aufgeben. Ich jedenfalls glaube ihm kein einziges Wort mehr.

  • Kein normales Kinderkriegen, kein normales Arbeiten… keiner hat’s so schwer wie der Jenser.

  • Der Typ gehört ins Gefängnis.

  • Spahn hat vieles in den Sand gesetzt und dem Steuerzahler geschadet. Wie bei allen Politikern, wird er dafür nicht haften müssen. Sich komplett aus der Politik zu verabschieden, wäre vermutlich für ihn und vor allem für das Kind später, die beste Entscheidung.

    • Sie vergessen die vielen Plandemie-Toten und anderweitig gesundheitlich Geschädigten!

  • Er riecht mittlerweile bereits förmlich die Knastluft.

  • Oha! Da wird doch nicht ein besserer, höherer Posten für ihn in den Ring geworfen werden?
    Der Union traue ich sogar zu, ihn nun zum Kanzler auszuwählen

  • irgendwann kommt die Falschheit ans Licht

  • Dazu kann man nur noch entsetzt schweigen! Dass man als herausgehobener Bundestagsabgeordneter eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit hat und jede Kleinigkeit auch aus dem Privatleben zur „Politik“ gehört, so ist dieses „Schmerzensgeld“ bereits in den 20.000 € pro Monat abgegolten.

  • Politiker dürfen sich alles erlauben. Sie dürfen sogar lügen und werden dafür auch noch fürstlich entlohnt.
    Es ist eine Schande!

  • Das war von Jens Spahn jetzt aber viel zu voreilig. Torsten Frei, also Herr Merz, hat Spahn doch eine Frist bis Dezember gegeben. Nur läppische 3 Monate lang hätte Spahn zur Arbeit erscheinen müssen, so Merz. Halt anwesend sein. Dann wäre alles wieder gut gewesen. Natürlich hätte er nicht zur Arbeit kommen brauchen, während Arztbesuche von sich, seinem Kind und seinem Partner. Vormittags- und Nachmittags-Spaziergänge oder Ferien im Süden, sollte einer der dreien Husten haben. Überall sonst fliegt Spahn mit diesen Allüren, zumal er ja kein Allein-Erziehender ist, wahrscheinlich nicht einmal ein Zu-zweit-Erziehender. Geht hier jemand tatsächlich davon aus, dass die beiden ganz ohne Nanny, Putzfrau, Dogsitter (haben sie einen Hund?) etc. auskommen?

  • Befremdlich wenn er etwas von „normal und arbeiten“ in einen Satz erzählt.

  • ja, der Jensi, der Jenser, was würde die Union ohne ihn machen. Peak.
    yeah 5% – wir kommen!
    Spahni beste Mann!

  • Er könnte es ja einmal mit einer ehrlichen, wertschöpfenden Arbeit versuchen.

    • Diesbezüglich hat er leider nichts gelernt!

    • Guter Gäg 😂😂😂😂

    • HÄHÄHÄ !!!
      DER war jetzt mal echt gut 🙂 🙂 🙂

    • Au weia……
      Sie haben einen echt schrägen Humor……Jensi und ehrliche, wertschöpfende Arbeit in einem Satz🤣🤣🤣

  • Hört endlich mit diesem Bergriff „Leihmutter“ auf.
    Etwas Geliehenes gibt man irgendwann zurück.
    „Miet-Gebär-Mutter“ käme dem Ganzen näher.

    Bei dem, was Spahn sich in den letzten Jahren geleistet hat, gehört er aus dem Staatsdienst entfernt, vor eine Gericht und so verurteilt, dass ihm die Pensionsansprüche entzogen werden.

    Ging doch bei dem Richter Herrn Dettmer, der die Kinder vor der Maskenpflicht schützen wollte, schließlich auch.

    • „Lege-Henne“ trift es auch.

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