Werbung:

Vor Sondierungen

Trotz Warnungen: Berliner Grüne offen für Koalition mit der Linken

Die Berliner Grünen haben am Freitag verkündet, dass sie bereit für eine Koalition mit der Berliner Linkspartei sind. Man möchte deshalb in Sondierungsgespräche treten.

Von

Werner Graf – bei der vergangenen Abgeordnetenhauswahl Spitzenkandidat der Grünen (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Werbung

Die Berliner Grünen haben sich trotz Warnungen aus ihrer Bundespartei für die grundsätzliche Bereitschaft zu einer Koalition mit der Linken in der Bundeshauptstadt ausgesprochen. Der Berliner Landesverband verkündete das am Freitagabend – nun möchte man in Sondierungsgespräche treten, die bis Mitte Oktober abgeschlossen sein sollen.

Bei der Koalitionsfrage will man auch die Basis stärker beteiligen: Über eine mögliche Regierungsbeteiligung unter Führung der Linken will die Partei auf einem kleinen Parteitag entscheiden lassen. Konkret soll über den Start von formellen Koalitionsverhandlungen abgestimmt werden – möglicherweise könnte der Parteitag bei vorzeitigem Abschluss der Sondierungen sogar vorgezogen werden, wie die Bild berichtet.

Aktuell tagt bereits ein Parteitag der Linken zur Frage des kommenden Senats – die Parteispitze drängt auf ein rot-grün-rotes Bündnis mit SPD und Grünen. Mit den Grünen ist damit bereits der erste potenzielle Partner für ein solches Vorhaben offen – bei der SPD wurde dagegen noch keine klare Linie festgelegt.

Vor der Verkündung der Berliner Grünen am Freitag kam es im Laufe der Woche zu zahlreichen Warnungen aus der Bundespartei vor einer Koalition mit der Berliner Linken: Zu viel Nähe zu Antisemiten und Israel-Hassern; auch die Nähe einzelner Berliner Linken-Politiker zur Clankriminalität, insbesondere bei Ferat Koçak, sorgte für massive Kritik.

So meinte Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir im Politico-Podcast Berlin Playbook über die antisemitischen Eklats der Berliner Linken: „Die Äußerungen, die wir da gehört haben, das sind ja nicht einzelne Ausfälle, sondern es wurde geduldet, es wurde hingenommen.“ Özdemir ging sogar noch weiter: „Ich würde sogar sagen, damit hat man die Wahl mitgewonnen mit diesen Aussagen, zumindest in Neukölln und in Kreuzberg“ (Apollo News berichtete).

Lesen Sie auch:

Die Linke hat bei der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag einen historischen Sieg gefeiert: Mit fast 26 Prozent der Stimmen wurde sie mit Abstand stärkste Kraft – als einzige realistische Alternative zu einem Linksaußen-Bündnis von Rot-Grün-Rot ist deshalb rechnerisch nur eine Kenia-Koalition aus CDU, Grünen und SPD möglich.

bc

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

64 Kommentare

  • Das passt doch hervorragend, gleich und gleich gesellt sich gern…

    • Dreck zieht Dreck an …

      • Berlin ist jetzt eine Jauchegrube, die schlimmer nicht sein kann.

      • OK, dann sind die Grünen eine gesicherte Judenhasserpartei.
        Auch ganz nett, ist dann halt so.

    • Mai praunn fakaggtäs locchh is auch fier swänntze allä greehse ovve.

  • Booh, jetzt bin ich aber überrascht😁😁😁🪎🪎🪎

    • Radio. Globoli 24.: Wir alle …

      • 😁😁

  • Berlin has fallen.

    • Noch nicht, aber es ist zu erwarten.

  • Potz Blitz! Wer hätte das gedacht??

  • Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Deutschland ein Bürgerkrieg bevorsteht. Das hätte ich vor 2015 niemals gedacht.

    • Genau so ist es.

  • Seit 2015 überraschen mich die Grünen immer wieder.
    In der Ampel haben sie mich beängstigt.
    Nun bin ich angewidert, wenn man mal das Parteiprogramm der Linken bedenkt.
    Nie wieder grün.

  • Da wächst zusammen was verboten gehört.

  • Kann das sein, dass Grüne nicht nur Grünzeug wollen, sondern um der Macht willen auch Antisemitisches nicht verachten ?
    Tja, da bliebe wohl ihre hohe Moral auf der Strecke.
    Sorry, da wirds mir richtig übel.

    • Reiner Machtanspruch. Sieht man an Banaszak. Sagt vorher nein und erzählt nun, dass die Berliner Linken eine Chance verdient hätten.

    • Aischa war bei Heirat 6 und 9 beim 1. 6.
      Islamokommunismus hat auch da seine Übereinstimmungen.

      Im Iran sieht man aber sehr „schön“, wer sich zum Schluß durchsetzt.
      Die Linken um Sartre und Carter waren es nicht.

  • Man muss nicht Geschichte studiert haben wie Helmut Kohl, um vorherzusehen wie sich die Zukunft entwickeln wird. Zivildienst lehnt die Linke und die Grüne Jugendorganisation ab und die AFD will Sie auch verbieten. Wenn man das Wahlverhalten der Zukunft prognostizieren will lohnt ein Blick nach Schweden:

    2026 wählten in Malmös Vorort „Rosengård“ 54% Sozialdemokraten (S), 41.2% die Linkspartei (V) und 1.4% die Grünen (MP) = zusammen 96.6%

    https://valresultat.svt.se/2026/riksdagsval-12800805-rosengard-centrum.html

  • Wundert mich nicht. Sie feiern ja auch im Bundestag zusammen mit Muslimen das Fastenbrechen – und fühlen sich auch noch geehrt.

  • Zwischen Grünen und Linken gibt’s eh keinen Unterschied im politischen Denken und Handeln. Es war klar, dass sie keinen Versuch verstreichen lassen, um Berlin zu regieren. Die SPD mag sich jetzt noch distanzieren. Plötzlich steht dann RRG, um gemeinsame Sache zu machen.

  • Jeder hat seine eigene Moral, es locken halt die Posten mit einem gut gefüllten Futtertrog und einem Dienstwagen!
    Außerdem kann man Politik für seine Wähler machen, damit es noch mehr werden. Nicht zu unterschätzen, seine Leute im Staatsapparat zu platzieren.

  • Ran an die Futtertröge, egal wie!

    • Ob die Grünen mit der Linken oder der CDU koaliert, ist für den Geldbeutel egal. Den Grünen geht es um ganz etwas anderes.

  • grüne Sozialisten mit roten Sozialisten

  • Posten und Moral geht leider nur eins von beiden!

  • Bravo Bürlün!👏👏👏👏👏

  • Ich finde es gut ! Damit demaskieren sich die Grünen weiter. Klar ist auch es ging den Grünen nie um 1933 – es ging nur darum die naive CDU an Linke Politik zu Ketten.

  • Selbstverbrennung halt !

  • Da wächst an Antisemitismus und Antifa zusammen, was zusammen gehört!

    • Wenn du solche Eierlecker wie den Atlas hast auf jeden Fall.

    • Du stehst auf Völkermord, ethnische Säuberungen und Folter?

      -13
      • Du stehst auf völlige Verblödung?
        Ziel erreicht

      • Sie müssen vom Pony gefallen sein.

      • Wenn Linke sich säubern würden, wäre schon viel erreicht.

        • So viel Seife gibts nicht

          5
  • Da zeigt sich das wahre Gesicht der Grünen. Alles gegen Deutschland, anstatt dafür. Wenn die in Berlin mit den Islamisten und Clanchefs koalieren, sind sie im Bund erledigt.

  • Ich hoffe das Berlin jetzt die volle linke Breitseite bekommt, gepaart mit Islamisten und Clans in der Regierung.

  • SPD , Grüne und Linke stehen tendenziell für die gleiche ideologische Agenda. Die Linke ist dabei am radikalsten, Multikultistan und Sozialismus voranzutreiben.

    Ist also logisch, dass die Grünen mit der Linken gemeinsame Sache machen wollen. Die SPD geniert sich noch etwa, wird aber auch auf den Zug aufspringen.

  • Widerlich, aber nicht unerwartet!
    Damit erübrigen sich dann allerdings auch jegliche Anschuldigungen nach „rechts“!

  • Das war immer klar. Linke Judenhasser und „Kapitalismus“-Feinde halten zusammen und ziehen, wann immer sie zusammen eine Mehrheit haben, ihr Ding durch: Roll back zum Kommunismus. Eine Partei, die sich ihr unterwirft (Merz) oder versucht sie zu kopieren (Wegner, Günther, Wüst) brauchen die nicht.

  • Die SPD will mit den Grünen und der LINKEN den Kommunismus in Deutschland einführen.
    Das wirtschaftliche Niveau soll dem Afghanistans entsprechen. Es wird also ein Steinzeitkommunismus angestrebt. Darin ist jede Innovation Teufelswerk und jede Verbesserung der Lebensumstände konterrevolutionär.
    Berlin ist der Testfall für den Bund und unter der Hand bereits abgenickt.

Werbung