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Direktmandate

Schwesig schlägt Holm im Wahlkreis – Linke in Berlin auch in Westbezirken siegreich

In Mecklenburg-Vorpommern hat die AfD 21 Wahlkreise hinzugewonnen. Spitzenkandidat Leif-Erik Holm verlor jedoch gegen Manuela Schwesig. In Berlin konnte die Linkspartei auch in den Westbezirken Wahlkreise gewinnen. Elif Eralp erreichte eine absolute Mehrheit.

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Manuela Schwesig konnte sich in ihrem Wahlkreis gegen den AfD-Kandidaten Leif-Erik Holm durchsetzen. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Die Landeswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben auch zu interessanten Wahlkreisergebnissen geführt. In Berlin hat die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, das beste Wahlkreisergebnis der gesamten Hauptstadt verzeichnen können. Sie kam auf 50,4 Prozent der Erststimmen in Friedrichshain-Kreuzberg I und konnte sich damit deutlich gegen die Grünen-Kandidatin Kübra Beydas durchsetzen, die 17,2 Prozent der Stimmen erhielt.

27 Kandidaten der Linkspartei konnten Wahlkreise für sich gewinnen. Bei der letzten Wahl 2023 waren es lediglich vier Wahlkreise gewesen. Bei den Zweitstimmen konnte die Linkspartei sogar 37 Wahlkreise für sich gewinnen, darunter auch etliche in West-Berlin. In Spandau 3 wurde die Partei mit 21,8 Prozent stärkste Kraft. Auch in Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf I entschieden sich die meisten Wähler für die Partei.

Der Berliner CDU-Spitzenkandidat und Finanzsenator Stefan Evers verlor seinen Wahlkreis an den AfD-Politiker Alexander Bertram. Bertram kam auf 31,5 Prozent der Stimmen und Evers erhielt 24,5 Prozent. Auch der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach konnte sich in seinem Wahlkreis nicht durchsetzen. Gewinner des Wahlkreises war Daniel Eliasson.

In Mecklenburg-Vorpommern flog die CDU mit 4,9 Prozent aus dem Landtag. In einigen Orten erhielten die Christdemokraten 0,0 Prozent der Stimmen: Die Liste umfasst Bredenfelde, Grischow, Kieve, Neetzka, Groß Schwiesow, Hugoldsdorf und Papendorf. Die AfD wiederum, die stärkste Kraft wurde, erlangte in Groß Luckow 78,6 Prozent der Zweitstimmen. In Wrangelsburg entschieden sich 78 Prozent für die Partei.

Trotz dieser für die AfD beachtlichen Wahlergebnisse konnte sich der Politiker Leif-Erik Holm in seinem Wahlkreis nicht durchsetzen. Er trat gegen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig an. Sie konnte das Duell für sich entscheiden und kam auf 54,4 Prozent der Stimmen. Da Holm nicht auf der Landesliste steht, wird er wahrscheinlich nicht in den Landtag einziehen. Dennoch konnte die AfD insgesamt stark zulegen: Hatte sie 2021 lediglich einen Wahlkreis bei den Zweitstimmen gewonnen, waren es dieses Mal 22 Wahlkreise.

mra

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15 Kommentare

  • Traurig. Der Wahlsieg wird zum Trostpreis.
    Die Welt lacht über „unsere Demokratie“. Über ein Land, in welchem die Wahlverlierer regieren, und der Wahlgewinner von demokratischen Prozessen ausgeschlossen wird. In welchem Wählerver…..sche zum System gehört.

    • ein wahlgewinner ohne absolute mehrheit ist eben kein echter gewinner.

      erst recht nicht, wenn er ohne mehrheit auch keine koalitionspartner bekommt.

      das ist zwar in diesem fall nicht seine schuld, aber fakt.

      das kartell darf so koalieren, dass der *gewinner* ausgebootet wird.

      zumal das schon vor der wahl bekannt war, und jeder waehler sich danach richten konnte.

      das mag unschoen und unsportlich sein, verboten ist es nicht.

      trotz alledem hat die AFD mal wieder nicht geschafft ausreichend stimmen fuer eine absolute mehrheit zu mobilisieren.

      leider.

      daher bloss keine vorzeitigen neuwahlen.

      die wuerden ganz genauso enden.

  • Eine „Berlin-Wahl“, die schon lange keine Berlin-Wahl ist, weil dort kaum noch Bio-Berliner leben/wählen!

    • in berlin durfte anscheinend schon ab 16 gewaehlt werden,.
      war mir gar nicht bekannt.

      und die 16-18 jaehrigen fuehlen sich natuerlich ganz besonders zu links

      hingezogen, weil sie selber noch relativ ressourcenschwach sind, und links mit umverteilungstraeumen ein gutes leben fuer alle verspricht.

  • Die frühere Regierende Bürgermeisterin und amtierende Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) wird dem neu gewählten Berliner Abgeordnetenhaus nicht mehr angehören.
    Bei der Wahl am Sonntag verfehlte die 48-Jährige ihr Direktmandat im Wahlkreis Neukölln.
    Da sie nicht zusätzlich über eine Landes- oder Bezirksliste ihrer Partei abgesichert war, bedeutet die Niederlage zugleich den Verlust ihres Parlamentsmandats
    … Rüstungs-Industrie kann Jobverluste bisher nicht ausgleichen …
    Das geht aus einer Studie des Instituts f. Arbeitsmarkt- u. Berufsforschung hervor. Der Studie zufolge wechselten im vergangenen Jahr rund 1.100 Beschäftigte aus anderen Industrie-Branchen in die Rüstung.
    Deutlich mehr Menschen, nämlich 23.000, seien aus der Industrie abgewandert, etwa in die öffentliche Verwaltung.

  • Ich weiß, es ist sicher oberflächlich. Und kein ernstes politisches Argument. Aber: ich kann die Stimme der Dame nicht hören ohne echte Schmerzen. Ernsthaft. Wirklich. Noch ein Grund mehr, um die Hauptstadt immer mehr einen weiten Bogen zu machen.

  • Moin, es ist schon erstaunlich, dass türkische und arabische Medien den Wahlsieg in Berlin feiern.
    Jetzt weiß jeder was uns bevorsteht.
    Die Clans haben in der ersten Reihe mitgefeiert. Auweia Berlin.

    • Remmo für alle! Es lebe das Kalifat! Wer es jetzt noch nicht merkt, wohin die Reise geht, sollte mal zum Arzt! Dumme linke bereiten den Weg – Berlinistan steht bald an.

  • Der AFD Spitzenkandidat musste direkt gegen Schwesig antreten und steht dann auch NICHT auf der Landesliste?

    Warum?

    • Weil auch die AFD nicht in der Lage ist und bleiben wird, dieses Land noch zu retten.

      Merz und die CDU sind nicht „schuld“.

      So wie seine Vorgängerin ist er nur Spiegelbild der inneren Verlogenheit der Deutschen gegenüber sich selbst.

      Er ist also kein „mieser“ oder „gescheiterter“ oder „unfähiger“ Kanzler, sondern die passende „Führungs“-Figur zu einer breiten innerlich unbemerkt orientierungslosen und verwahrlosten Mehrheit, die sich weitgehend widerstandslos auch der nächsten willkürlich herbeiphantasierten Impfkampagne fügen würde.

  • Wer bis heute nicht bemerkt hat, wohin die Reise geht, sollte nachher nicht jammern!
    Mich geht es ja nix mehr an, denn ich habe rechtzeitig im Ausland vorgesorgt und bin ohnehin alt. Dennoch verstehe ich die Blödheit der Deutschen Bürger nicht.
    Ab 1933 ließen sie sich für einen Geistesgestörten aus Ösiland zur Schlachtbank führen und heutzutage gehen sie freiwillig wieder zur Schlachtbank. Während dieses Ganges grölen sie immer noch „NAZIS RAUS“ und merken nicht mal, was eigentlich geschieht. Für mich ist das ganz großes Kino! Das schaue ich mir mal gerne aus sicherer Entfernung an.

    • Jeden der sich das aus sicherer Entfernung ansehen kann, beneide ich zutiefst.

      Die Deutschen sind nicht wirklich „blöd“. Sie sind innerlich verlogen gegen sich selbst, zum Teil aus Bequemlichkeit und zum Teil als Folge jahrzehntelanger Gehirwäsche und zum Teil, weil sie endlich von sich glauben können wollen, „gut“ zu sein.

      Die Kanzlerschaft eines Falschmünzers auch gegen sich selbst, der seine eigenen Lügen bis zur Tränenrührung selbst glaubt, ist keine absurde Entgleisung, sondern ein zutreffendes Spiegelbild der mentalen Verfassung einer großen Mehrheit des deutschen Volkes.

      Die Hereingerufenen sehen sich das von hier aus an.
      Und werden eines Tages in der Überzeugung vollsten Rechtes übernehmen.

      Unsere Enkel werden nicht milde über uns denken können.

  • Altlasten der Wende, wie das Unterlassen der konsequenten Zerschlagung der Zonenstrukturen, entwickelten ein Eigenleben.
    Die Ergebnisse fallen uns heute schmerzhaft auf die Schuhe.

  • Es ist so irre, wie es irrer nicht geht. Die Mauerpartei Linke/PDS/SED wird in der Mauerstadt Berlin zur stärksten Partei gewählt. Was für Wähler sind das? Rhetorische Frage, natürlich ist das klar: Historisch Ungebildete, historisch gebildete Ideologen, junge Dummköpfe und – hurra- das neue revolutionäre Subjekt aller linken Revoluzzer, der Migrant! Wem es vorher noch nicht klar war, dem wird es in den nächsten Jahren dämmern, wenn sich sein Blick auf diese Stadt richtet: Wir brauchen ganz dringend Remigration und den Migrationsstop, sonst gehen wir Deutschen endgültig unter. Mit den eingeborenen linken Kretins müssen wir dann halt leben.

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