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Wahl in Schweden

Linkes Kalkül geht auf: Wie Nicht-Europäer die Wahl in Schweden entschieden haben

Die Wahl in Schweden ist denkbar eng. Eine Wählergruppe kann nun entscheidend sein: Nicht-Europäer. Weil das linke Lager in dieser Gruppe dominiert, könnte auch das Gesamtergebnis in ihre Richtung kippen.

Ein Wahllokal in einem Vorort Stockholms. (IMAGO/Anadolu Agency)

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Das schwedische Wahlergebnis vom Sonntag könnte wohl kaum enger ausfallen. Beim Auszählungsstand von 94 Prozent trennen die beiden Lager gerade einmal 28.800 Stimmen. Jede einzelne Stimme kann daher gerade den Ausschlag geben und darüber mitentscheiden, in welche Richtung das skandinavische Land geführt wird. Daher rückt das Wahlverhalten von Migranten in den Blick der Öffentlichkeit – dieses unterscheidet sich beträchtlich von dem der angestammten Bevölkerung.

Rund 13 Prozent der Wahlberechtigten bei den diesjährigen Parlamentswahlen haben laut Berechnungen der schwedischen Zeitung Bulletin einen „Hintergrund außerhalb Europas“. Diese Menschen gewinnen politisches Gewicht. Im Jahr 2002 machte diese Gruppe gerade einmal drei Prozent der Wahlberechtigten aus. Damit sich ihr Anteil etwa vervierfacht.

Daher haben die linken Parteien ganz gezielt um diese Wählergruppe geworben (mehr dazu hier).

70 Prozent der Wähler mit nichteuropäischem Hintergrund stimmten laut einer Umfrage des schwedischen Senders SVT bei den Wahlen am Sonntag für Parteien aus dem linksgerichteten Bündnis. Ohne sie wäre das konservative Bündnis wohl vorn. In den Jahren der offenen Migrationspolitik, wie sie auch Schweden lange betrieb, haben die linken Parteien sich anscheinend eine eigene gewinnbringende Wählergruppe geschaffen.

Besonders zeigt sich diese Entwicklung auch in lokalen Ergebnissen. Schaut man sich etwa das Ergebnis aus dem Wahlkreis Rinkeby (Stockholm) an, so fällt auf, dass die Linkspartei, die landesweit nur acht Prozent der Stimmen erreichte, dort eine absolute Mehrheit der Stimmen erzielt hat. Die Schwedendemokraten erreichen dort nur 2,1 Prozent, im Gesamtergebnis haben sie 17,6 Prozent. Die Moderaten von Ministerpräsident Ulf Kristersson haben nur 2,7 Prozent im Vergleich zu 19,9 Prozent in Gesamtschweden. Zählt man die Sozialdemokraten und die Grünen hinzu, wählen dort also über 90 Prozent linksgerichtete Parteien.

Lesen Sie auch:

Ergebnis aus Rinkeby C, Quelle: SVT.

Woran liegt das? Rinkeby ist in Stockholm als stark von Migration geprägter Stadtteil bekannt. Dort leben vergleichsweise viele Nicht-Europäer. Statistiken zufolge stellen Nicht-Europäer dort bereits die Mehrheit der Bevölkerung. Rinkeby ist in den letzten Jahren immer wieder wegen Gewaltkriminalität in die Schlagzeilen Schwedens geraten. Inzwischen wird der Stadtteil oft als „No-Go-Area“ bezeichnet. Gerade dort, wo sich eine Art migrantische Parallelgesellschaft gebildet hat, die den Rechtsstaat und europäische Werte verachtet, sind die Linken also rekordverdächtig stark. Auch das ist ein Ergebnis der Migrationspolitik.

Das migrantische Stimmengewicht ist dabei längst Teil linken Kalküls. Nach einer Recherche der schwedischen Zeitung Expressen warben große arabischsprachige Diskussionsgruppen regelrecht dafür, dass Araber und Muslime ihre Stimmen nicht auf verschiedene Parteien aufteilen, sondern geschlossen die Linkspartei wählen.

Dabei wird vor allem auf die migrationspolitische Linie der Partei verwiesen: Sie lehnt Abschiebungen ab, verteidigt das Asylrecht und setzt sich für eine offenere Einwanderungspolitik ein. Dabei sollen muslimische Wähler ausdrücklich über die Pro-LGBT-Politik der Vänsterpartiet hinwegsehen. In arabischsprachigen Beiträgen wird dazu aufgerufen, „über Homosexualität hinwegzusehen“ und stattdessen darauf zu schauen, was die Partei für Muslime, Einwanderer und Palästina tue (Apollo News berichtete).

Auch die Parteien selbst werben gezielt um Wähler mit Migrationshintergrund. In den sozialen Medien kursieren Aufnahmen von Wahlkampfveranstaltungen der Vänsterpartiet und der Sozialdemokraten, bei denen Politiker ihre Botschaften etwa auf Arabisch oder Somali vermitteln. Die Sozialdemokraten betreiben zudem eigene arabischsprachige Wahlkampfseiten.

In Schweden könnte diese Stimmenjagd bei dieser Wahl erstmals entscheidend gewesen sein. Inhaltlich steht Schweden nämlich vor einer bedeutenden Richtungsentscheidung. Die konservative Regierung von Ministerpräsident Ulf Kristersson hat in den vergangenen vier Jahren vor allem bei der Migration und der Bekämpfung der Bandenkriminalität einen deutlich härteren Kurs eingeschlagen.

Sollte das rechte Lager erneut gewinnen, könnten die Schwedendemokraten erstmals direkt an einer Regierung beteiligt werden. Sie wollen eine strikte Migrationspolitik und sehen sogar Verbote für Niqabs und Burkas vor. Ein Sieg der Linken würde dagegen die Sozialdemokraten unter Magdalena Andersson zurück an die Macht bringen.

Das Mitte-links-Lager mit den schwedischen Sozialdemokraten kommt nach der letzten Hochrechnung auf 176 Mandate, Ulf Kristerssons bürgerlich-rechte Allianz aus den moderaten Konservativen und den rechten Schwedendemokraten folgt mit 173 Sitzen gerade einmal drei Mandate dahinter. Die ganze Analyse zur Parlamentswahl in Schweden können Sie hier nachlesen.

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50 Kommentare

  • Die Unterwanderung in Schweden ist somit bewiesen.

    79
  • Der Bevölkerungsaustausch in Schweden ist abgeschlossen.

    50
    • nein, da geht noch mehr.
      es sind noch ethnische schweden da.

      10
      • Das ist richtig, aber:

        Es findet eine gezielte, langfristig geplante Ersetzung der einheimischen (meist als „weiße“ oder „europäische“) Bevölkerung in westlichen Ländern statt. Diese werde durch massenhafte Zuwanderung aus Afrika, dem Nahen Osten und Teilen Asiens sowie durch die höheren Geburtenraten der Zugewanderten bei gleichzeitig sinkenden Geburtenraten der Einheimischen herbeigeführt.

        12
    • ja, das ist inzwischen schon fast ein alter hut.

      migranten als dankbares stimmvieh fuer eher linke parteien.

      hatte dazu schon vor der wahl einiges verlinkt.

      deswegen hat man es ja auch so eilig mit der staatsbuergerschaftsernennung.

      aber so richtig heftig treiben es die englaender mal wieder:

      bei piddington, einem dorf mit 350 einwohnern, sollen 1250 migranten untergebracht werden.

      die frauen schlagen alarm.

      so wuerde das ausschauen:

      https://www.document.no/2026/09/12/kvinnene-i-landsbyen-piddington-slar-alarm-vi-vil-bli-overmannet-ti-mot-en

      https://www.bbc.com/news/articles/clyr0g2jl4wo

      1
  • „…wird dazu aufgerufen, „über Homosexualität hinwegzusehen“
    Und was sagen die Homosexuellen selbst dazu, die ja auch oft Teil der Linken sind! „Wir freuen uns über euch, auch wenn ihr uns hasst?“

    33
    • Das ist doch klar : Mit dem Auto werden die eben mal übersehen…. 🤔

      13
    • Naja, ist ja im Endeffekt hier in DE auch so. „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ ist halt ein extrem dummer Take.

      5
  • Unterwerfung
    Roman von Michel Houellebecq
    2015

    So wird es laufen – in ganz Europa

    20
  • Da ist wohl bald großes Aufräumen angesagt.

    6
  • Anteilsmäßig sind jedoch jene angestammten Schweden ausschlaggebend, die links wählen. Sie wählen eine Politik, die sich gegen sie selbst richtet. Und das ist nicht nur in Schweden so. Im ganzen Westen dominiert linke Propaganda, die stark und willentlich vereinfacht Toleranz mit grenzenloser Einwanderung gleichsetzt und die negative Seite sowie vernünftige Mittelwege ausblendet. Das wird den Westen, wie wir ihn kennen, zerstören. Außer die Angestammten wachen endlich auf und machen die Dämonisierung liberaler und konservativer Parteien nicht mehr mit.

    Und ja: Natürlich geht linkes Kalkül auf: Weil Konservative und Liberale es zulassen.

    8
  • Bald in Deutschland, sehr bald.

    5
    • wieso bald? läuft doch schon seit zig Jahren in diese Richtung.

      „Dank“ der Millionenfachen Einbürgerungen aus dem Orient von Schröder/Fischer, der Merkelzeit und der erst wenige jahre alten „liberaleren“ Passvergabe seit Nancy Faeser wird und wurde diese Wählergruppe größer und größer.

      und natürlich der Faktor „hohe Fertilität“ eben dieser Gruppe spielt eine große Rolle.

      3
  • Was mich aber überrascht: Diese sog. „linke“ Koalition ist eigentlich keine, weil die C Partei auf KEINEN FALL mit der V Partei zusammenarbeiten will. Die V Partei ist extrem linksmarxistisch und hasst Israel. Es sieht eher nach einem Verlust der Linken insgesamt aus. Die C Partei ist eigentlich die reine „Mitte“ in Schweden.

    5
  • „Civilizations die from suicide, not by murder“ ( Arnold J. Toynbee)

    4
  • Eine gefährliche Entwicklung. In letzter Konsequenz haben wir einen linken und einen rechten Block. Wenn der linke Block einmal die Mehrheit hat, kann sie den rechten Block schön bluten lassen, was alimentation etc angeht. Denn im linken Block sind ja meist die Transfers Empfänger zu finden. Das kann demokratisch nicht mehr gelöst werden.. sowas könnte auch in d drohen..

    5
  • „Wie Nicht-Europäer die Wahl in Schweden entschieden haben“
    Das ist doch auch der feuchte Traum der Altparteien hier bei uns, besonders der Grünen und Linken.

    19
    • und das funktioniert.

      deshalb hat der rote buergermeister ludwig die hoechsten sozialsaetze fuer migranten ausgegeben.

      das zieht sie aus allen ecken oesterreichs an.

      in wien sind fast 52 % der einwohner migranten (natuerlich nicht nur muslimische)

      sie waehlen natuerlich die ersten jahre links -rot, deshalb sitzt ludwig seit jahren fest im sattel.

      -1
  • Schade. Schweden hätte eventuell noch eine Chance gehabt, wäre es auf Kristerssons Pfad geblieben.

    Jetzt wird die Kriminalität wieder rapide ansteigen und eine zweite Chance wird es wohl so schnell nicht geben. Biologischer Fun-Fact: Heuschrecken vermehren sich wie Karnickel.

    2
  • Links war schon immer das Vehikel zur Untergrabung einer erfolgreichen Gesellschaft durch deren Neider.

    13
    • ja, das funktioniert auf der ganzen welt so.

      deshalb sollte eine anstaendige regierung eigentlich darauf achten, dass es allen menschen gut geht, nicht allen gleich schlecht.

      dann gibt es weniger grund zum aufstacheln wegen neides.

      allerdings widerspricht das dem ziel der meisten regierungen, die an der macht bleiben wollen.

      sie brauchen eben genau diese neidpartien des volkes als wahlvieh.

      0
  • Heute sollen die Auszählungen der S-A Briefwahl bekanntgegeben werden.

    Schweden ist, wie D, am Ende.

    Warum muss so ein Kommentar auf Freigabe warten?

    7
  • ein Vorgeschmack auf das, was in Wien Favoriten bevorsteht….viele bunte Smarties…

    1
  • Nun weißt auch du, wozu Überfremdung taugt.
    Demokratiefeinde hebeln eben mit Freuden die Demokratie aus.

    0
  • „Nichteuropäer“, elegant umschrieben 😂. So weit sind wir schon.

    0
  • Irgendwann werden auch die Linken erkennen dass sie nur nützliche Idioten waren.
    Nur dann ist es zu spät .Siehe das Schicksal des Libanon.

    1
  • Hier ist die Behauptung des Autors, dass die ,,Nicht Europäer“ die Wahl in Schweden entschieden haben FALSCH, oder zumindest irreführend. In Schweden dürfen nicht Europäer nur bei Kommunal-und Regionalwahlen teilnehmen, bei Parlamentswahlen bleibt das Wahlrecht AUSSCHLIESSLICH schwedischen Staatsbürgern vorbehalten. Weil auch jetzt am 13.Sept.2026 nicht Europäer nicht wählen durften, haben diese auch am Ergebnis der Wahl keinen Einfluss gehabt. Sollte im Artikel zumindest klargestellt werden.

    0
  • Die Marxistenparteien in Deutschland arbeiten an dem gleichen Modell!
    Und die Union schaut zu und phantasiert über Natzis. (schreibe ich bewusst so)

    24
    • @ Kakistokratie
      ‼️Deswegen ist es ja so wichtig, j e d e n Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen !
      Politiker wie Cansin Köktürk SED, Sanae Abdi SPD , Lamya Kaddor Bündnis 90/Die Grünen, Misbah KhanBündnis 90/Die Grünen, Amira Mohammed Ali BSW, Omid Nouripour Bündnis 90/Die Grünen, Aydan Özoğuz SPD, Derya Türk-Nachbaur SPD und noch 58 weitere (! ) haben in einem deutschen Parlament nichts zu suchen. Sie schaden unserem Volk ! ‼️

      4
  • Exakt dasselbe planen diese Landesverräter bei uns. Übrigens einfach mal die Geschichte der Türkei studieren, dann weiss man wie es laufen wird. Interessant auch die Flutung. deutscher Parlamente mit fremdländischen Namen. Ich vermute mal diese Leute vertreten nicht meine Interessen.

    16
  • Genau das kommt auch so in Deutschland. Was glaubt die CDU denn, warum die Linken die Muslim-Migranten so schnell einbürgert? Neue Wählerschicht, ihr Hohlbratzen.

    21
    • Und die Linken fördern das Wahlrecht für die schon vor der Einbürgerung, kaum daß die im Lande sind…

      6
  • Bis der Westen wirklich aufwacht, in den USA und bisschen in Deutschland, Italien, Österreich und stärker in Polen und Ungarn passiert es, werden auch ein, zwei Länder an den Islamosozialismus fallen wie ich ihn nenne und ich denke GB und Schweden werden als Erstes verloren sein, Frankreich und Spanien vielleicht auch wo dann die eigenen Leute schon in ein, zwei Generationen die Minderheit sind. Bis jetzt tolerieren Migranten das Zweckbündnis noch mit den Linken weil sie noch mehr ihrer Familien ranholen können und Sozialleistungen ziehen aber bald werden die Linken, wie im Iran, abgesägt in den verlorenen Staaten

    7
    • Das Problem, wie bei den Regionalwahlen Wahlen in GB.
      Die Wahlbeteiligung knapp über 30% umd dann muslimische Bürgermeister und
      Lokalpolitiker, weil die Neuwähler fast alle wählen gehen !

      3
  • In einen wirklichen Rechtsstaat haben Islamistische Migranten gar kein Wahlrecht und wären auch nicht im Land! Nur Bio-Schweden haben ein Wahlrecht!

    7
  • Diese Diskussion gibt es auch in den USA. Dort werben Demokraten in Staaten wie California und New York mit Wahlrechten.
    In Kalifornien gibt es das “ballot harvesting” , hierbei werden legal, sehr viele Wahlzettel von einer Person vor Ort abgeholt und dann in die Wahlurne gesteckt.
    Wahlsicherheit ist in den USA ein Dauerthema.
    Wer, wie Los Angeles County, $24 Milliarden versickern lässt, dem ist auch Bandenmässige Wahlfälschung zuzumuten.

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