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„Medienmacher*innen“

Nach AfD-Wahlsieg: Steuerfinanzierte NGO ruft Medien zu kritischer Haltung gegen rechts auf

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt ruft die NGO „Neue deutsche Medienmacher*innen“ Journalisten zu einer kritischeren Berichterstattung über „Rechtsextremisten“ auf. „Menschenfeindlichen Positionen“ soll künftig „keine Bühne ohne Einordnung“ geboten werden.

Geschäftsführerin der NGO Neue deutsche Medienmacher (NdM): Elena Kountidou (IMAGO/Metodi Popow)

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Nach dem Wahlsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die NGO „Neue deutsche Medienmacher*innen“ (NdM) Journalisten und Redaktionen zu einem kritischeren Umgang mit „Rechtsextremen“ aufgefordert. In einem am Montag bei Instagram publizierten Beitrag hat die NGO sieben „Denkanstöße für Journalist*innen und Redaktionen formuliert, die über Rechtsextreme berichten“, wie es in einem kurzen Begleittext heißt.

„Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt reden viele über die Ergebnisse. Wir wollen über etwas anderes reden: unsere eigene Verantwortung“, heißt es in dem Beitrag. NdM bezeichnet ihre Veröffentlichung als „Weckruf für alle und besonders für die, die Wahlberichterstattung machen“. Anschließend stellt sie die Frage: „Werden sie ihrer demokratischen Verantwortung gerecht oder dienen sie als Verstärker antidemokratischer Ideologien?“

Der erste Denkanstoß betrifft unmittelbar die Darstellung vermeintlicher oder tatsächlicher Rechtsextremisten. Diese sollen „als das ein[geordnet werden], was sie sind“, fordert die Organisation. „Gebt menschenfeindlichen Positionen keine Bühne ohne Einordnung. Verteidigt Fakten und Grundrechte. Das ist journalistisches Handwerk“, heißt es im befehlsähnlichen Ton weiter.

Daneben sollen Journalisten nach Ansicht der NdM stärker auf ihre Wortwahl achten. Als Beispiele führt die Organisation die Begriffe „Migrationskrise“ und „kulturfremd“ an. Diese seien angeblich „nicht neutral“, sondern transportierten rechte Narrative. Medien sollten deshalb „differenziert“ formulieren und einordnen, anstatt „Kampfbegriffe zu übernehmen“.

Auch die Aufmachung von Berichten nimmt die NGO ins Visier. Redaktionen sollten auf reißerische Darstellungen verzichten. Zwar würden plakative Überschriften und drastische Bilder „Reichweite und Umsatz“ bringen, sie könnten jedoch zugleich Rechtsextremen dabei helfen, ihre Ideologie zu verbreiten. „Reichweite ist kein Selbstzweck“, heißt es.

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Der vierte Denkanstoß richtet sich gegen eine aus Sicht der Organisation unzureichende nachträgliche Einordnung politischer Aussagen. „Ein Live-Interview mit nachgereichtem Faktencheck reicht nicht, wenn ein Wahlkampf über Emotionen läuft“, erklären die NdM. Redaktionen sollten bereits vorher prüfen, „welches Format der Situation gerecht wird, nicht nur der Quote“.

Mehr Raum sollen dagegen Menschen erhalten, die von rechter, antisemitischer und rassistischer Gewalt betroffen sind. Unter der Überschrift „Gebt Betroffenen den Vorrang, nicht Populist*innen“ fordert die Organisation dazu auf, nicht vor allem populistische Forderungen zu wiederholen. Stattdessen sollten Medien diejenigen sichtbar machen, „die rechte, antisemitische und rassistische Gewalt erleben und die dagegen kämpfen“. Auch das „große zivilgesellschaftliche Engagement“ gehöre in den Mittelpunkt.

Journalisten und Redaktionen fordert die Organisation außerdem zu mehr Selbstkritik auf. Die Reflexion eigener Fehler stärke das Vertrauen in den Journalismus. „Glaubwürdigkeit ist unser Alleinstellungsmerkmal. Ohne ehrlichen Blick auf uns selbst verspielen wir sie“, heißt es. Der siebte Denkanstoß betrifft schließlich die Sicherheit von Journalisten. Wer über Rechtsextreme berichte, werde häufiger bedroht und angegriffen. Die NdM verweisen in diesem Zusammenhang auf einen eigenen Kodex zum Schutz von Journalisten.

Die sieben Denkanstöße nach der Sachsen-Anhalt-Wahl knüpfen an Forderungen an, welche die Organisation bereits vor der Wahl erhoben hatte. In einer Stellungnahme vom 25. August zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erklärte sie, Journalisten stünden vor der Herausforderung, über „rechtsextreme und demokratiefeindliche Positionen“ zu berichten, ohne diesen zusätzliche Reichweite zu verschaffen. Besonders soziale Netzwerke erzeugten ein Spannungsfeld zwischen journalistischem Anspruch und dem Druck, Reichweite zu erzielen.

Die Organisation wird zugleich in erheblichem Umfang aus öffentlichen Mitteln finanziert. Allein im Geschäftsjahr 2025 erhielt die NGO für einzelne Projekte Zuwendungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand im sechs- beziehungsweise siebenstelligen Bereich. Der größte Einzelposten stammt aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union. Für das Projekt „Handbook Germany: Together – zentrale digitale Anlaufstelle“ werden für 2025 zwischen 990.001 und einer Million Euro ausgewiesen. Für dasselbe Projekt kamen weitere 290.001 bis 300.000 Euro von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, die zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus ist.

Daneben erhielt die NGO im vergangenen Jahr eine Projektförderung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Höhe von 420.001 bis 430.000 Euro. Als gefördertes Projekt wird „BetterDoc“ genannt. Damit haben die Neuen deutschen Medienmacher allein 2025 öffentliche Zuwendungen in Höhe von mindestens rund 1,70 Millionen Euro erhalten.

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107 Kommentare

  • Steuerfinanzierte NGOs rufen zum Kampf gegen „rechts“ und nicht gegen Antifa-Terrorismus oder Islam-Terrorismus auf. Daher müssen diesen NGOs endlich die Steuerprivilegien ganz gestrichen werden.

    104
    • Und weg mit diesen links/grün versifften Quotenemanzen.

      56
      • Ist doch eine gutaussehende Frau. Genau richtig um aufs Feld zu stellen um die Krähen zu verscheuchen🤣🤣🤣

        5
    • Faschisten werden kaum zum Protest gegen sich selbst aufrufen!

      9
    • Muss schwer sein für solche NGOs.

      Nicht nur müssen sie sich von Leuten erhalten lassen, die nicht einmal selber denken können und eine „Einordnung“ benötigen, um im Leben zurecht zu kommen – nein, Journalisten kommen ihrem „Erziehungsauftrag“ auch noch so ungenügend nach, dass diese NGOs ihre finanzielle Grundlage auf Kosten der Allgemeinheit zu verlieren drohen, wenn als Folge dieser Nachlässigkeit die AfD eine Regierung stellen würde.

      Tragisch.

      3
  • Keine Steuergelder mehr für #551.
    Weg mit der Zwangsfinanzierung durch hart erarbeitete Steuergelder.
    Die „Zivilgesellschaft“ soll sich gefälligst selber finanzieren.
    Wem es das wert ist, möge selber direkt spenden.

    71
    • Glauben Sie mir – es sind deutlich mehr als 551 Empfänger – diese 551 waren nur die Anzahl an Fragen dazu und selbst damit hat man gerade mal ein wenig an der Oberfläche gekratzt – aber für nichts anderes ist mehr Geld da.

      18
      • Allein der Machterhalt kostet uns jährlich rund 50 Milliarden Euro, seriös gerechnet.

        8
      • Es sind sogar mehr als 660 Empfänger

        3
      • Ja, dass #551 die Anzahl der Anfragen (mittlerweile bezeichnenderweise Verschlusssache) ist, ist mit bekannt und wurde hier von mir stellvertretend genannt.
        Und ja, wäre wirklich mal interessant zu erfahren, wieviele NGOs mit wieviel Geld finanziert werden!
        Geld, mit dem man in Deutschland wesentlich Produktiveres für die Gesellschaft anfangen könnte.

        3
      • Wollte sich NIUS über Steinhöfel nicht der Sache annehmen? Was ist daraus geworden?

        4
      • Jedes Jahr quillt eine weitere Menge an nutzlosen Sozio- Polito- und sonstigen Logen aus den Unis. Wo sollen die hin, wenn nicht in das GONGO-Biotop „gegen Rächts“?

        7
        • In die Gastronomie, in Pflegeberufe, in den Straßenbau, wäre mein Vorschlag.

          0
  • Ich sehe hier: Einsparpotenzial bei Propaganda und Indoktrination, die Nichts in einer Demokratie zu suchen hat!

    37
    • Nicht nur dort, man kann gewiss um die 300-500 Milliarden Steuergeld problemlos einsparen, wenn man denn wollte. Dazu müsste man sich nicht nur von den Vorfeldorganisationen trennen, sondern auch aufhören, die ganze Welt durchzufüttern. Es sind schließlich die Gelder des deutschen Steuerzahlers, die sind dazu da, um in Deutschland eingesetzt zu werden und sonst nirgends!

      4
  • Witzig. Das ist wie Wasser auffordern, noch nasser zu sein.

    23
    • das hat sehr viel Ähnlichkeit mit Wasser…wenn es kocht, ist es heiße „Luft“ 🙂 🙂 🙂

      7
  • Warum gendern die „Rechtsextremisten“ nicht? 🙂
    Sind böse, müssen also männlich sein?

    17
  • Solange es bei „Denkanstößen“ bleibt…
    Aber das tun andere Medienmacher auch – und zwar auf dem freien Markt der Meinungen.

    -5
    • Lügen verbreiten ist für mich keine Meinung, die mit unserem Steuergeld finanziert werden sollte!

      10
    • Der „freie“ Markt der Meinungen, sollte aber nicht von der Regierung durch Steuergeld dominiert werden.

      0
  • Öffentlich Gelder = JA – neutrale Aktivitäten = NEIN –> Geldhahn sofort zudrehen = JA

    22
  • Das wird nur zur Folge haben, das sich noch mehr Menschen den alternativen Medien zuwenden.

    4
  • Kein Steuergeld mehr für NGO !!!

    20
  • „Neue antideutsche U-Boote“

    2
  • Wann gibt es endlich ein Verbot der Finanzierung sog. NGO´s aus Steuermitteln?

    Ob Abmahnvereine, Natur- und Klimaschutzorganisationen, „Forschungseinrichtungen“..etc. – sie alle werden mit zig. Millionen jedes Jahr zugeschüttet um politische Vorgaben durchzusetzen, die die Regierung so selbst überhaupt nicht dürfte.

    All diese steuerfinanzierten NGO´s kommen zu der Staatsquote noch einmal hinzu – kein Wunder, dass ohne jährliche Milliardenneuverschuldung kein Haushalt mehr möglich ist!

    9
  • Was soll sie sonst tun. Bei einer AfD Regierung muss sie wieder arbeiten gehen

    7
  • DDR_4.0

    6
    • Nee, in der DDR hatten wir keine Grünen Spinner, Linke- und Ökoterroristen!

      4
  • Was sagt diese Tante dazu?

    Wie wäre es mit einem Gedenktag für die Opfer der Migration (unvollständige Liste):
    „Maria († 16.10.2016 Freiburg), Lukasz, Anna und Georgiy, Sebastian, Nada, Fabrizia, Dalia, Christoph, Klaus, Angelika, Dorit und Peter († 19.12.2016 Berlin), Matthias († 28.07.2017 Hamburg-Barmbeck), Marcus († 29.09.2017 Wittenberg), Mia († 27.12.2017 Kandel), Mireille († 12.03.2018 Flensburg), Susanna († 23.05.2018 Mainz), Juliana († 11.06.2018 Viersen), Joachim (16.08.2018 Offenburg), Daniel († 26.08.2018 Chemnitz), Markus († 08.09.2018 Köthen), Johanna, Christiane und Stefanie († 25.06.2021 Würzburg), Tabitha († 12.07.2022 Asperg), Jonas und Sascha († 18.10.2022 Ludwigshafen-Oggersheim), Ece († 05.12.2022 Illerkirchen), Ann-Marie und Danny († 25.01.2023 Brokstedt), Christian († 07.03.2023 Bochum), Lisa († 08.09.2023 Wiesloch), Martin († 03.05.2024 Paderborn), Rouven († 31.05.2024 Mannheim), Philippos († 25.06.2024 Bad Oeynhausen)…“

    45
    • Schicken Sie Frau Kountidou die Liste und fragen nach, warum diese Menschen keine Erwähnung ihrerseits würdig sind!

      24
      • Die habe ich Knobloch mal geschickt.
        Keine Antwort!

        18
        • Merkel nicht vergessen.

          8
        • Erwartbar bei dem charakterlichen Niveau dieser Matrone. Aber keine Antwort ist auch eine Antwort.

          8
        • Danke für Engagement und natürlich entlarvend für Frau Knobloch!

          0
    • „Bedauerliche Einzelfälle“

      0
  • Sicher doch, wir brauchen von NGOs angeleitete „Einordnung“ und Sprachvorgaben, damit die Kontrolle über das „Narrativ“ nicht verloren geht. Wo kämen wir sonst hin. So wie viele linke Medien einfach Antisemitismus in Anti-Zionismus umdeklarieren, um dann hemmungslos gegen das jüdische Volk zu hetzen. Ist das nicht die Definition von Propaganda?

    0
  • Auch die dritte Umschreibung kommt nicht durch.

    11
    • Passiert mir auch immer wieder. Erbärmlich. Deshalb möglichst wenig und möglichst kurz kommentieren.
      Spenden sind natürlich immer sehr willkommen …

      4
    • Es wird halt zensiert, was das Zeug hält

      2
  • Jeder Journalist, der noch etwas Selbstwert besitzt und eigenes Denken bevorzugt, wendet sich von linken totalitär wirkenden Vorgaben mit Schaudern ab– möchte ich doch hoffen.
    Gruselig, was von deutschem Steuergeld finanziert wird.

    7
  • „Mehr Raum sollen dagegen Menschen erhalten, die von rechter, antisemitischer und rassistischer Gewalt betroffen sind.“

    Wieder mal erstaunlich, dass die Opfer der Invasoren, so gar nicht erwähnt werden.
    Beschämend!

    21
  • Haben 99% der Medien jemals etwas anderes gemacht?

    4
  • Ich benötige keinerlei „Einordnung“ von irgendwelchen Ideologen wie Frau Kountidou!
    Warum glaubt eine bestimmte Klientel eigentlich immer der Bürger wäre zu dämlich?
    Ich bin absolut in der Lage Dinge oder Gesagtes selbst „einzuordnen“ (ich hasse dieses Wort). Wenn Personen wir Frau Kountidou etwas für mich einordnen möchten, heißt dies nichts anderes als mir ihre Meinung aufzwingen zu wollen.

    Ohne diesen ganzen unnützen „Einordner“ würde viel Geld gespart.
    Nur selber denken macht schlau! (A. Kissler)

    30
    • Glauben Sie tatsächlich, die glauben den Unsinn selbst, den sie erzählen? Es geht um Macht und Schmarotzen, nicht um Wahrheit, Logik oder Sinn.

      4
    • Graf…den Namen Kantidopulosen habe ich noch nie gehört.Dachte, es wäre die Mutter Beimer?

      0
  • Was, noch kritischer?

    11
  • Schon Konfuzius (oder war es Yoda?) spach: „Es Wunschdenken sein, dass hässliches Äußeres nichts über Charakter sagen.“

    7
    • „Wenn das Leben dich zeichnet, solltest du stillsitzen“
      (Hugo Montenegro, der Jüngere)

      0
  • Journalisten rufen zu einer kritischeren Berichterstattung über „Rechtsextremisten“auf.
    Machen sie doch schon seit Jahren, wobei für diese Medienmacher schon Rechtsextremist ist, wer Merkel kritisiert hat.

    23
    • „Rechtsextrem“ steht für extrem aufrechtem Charakter und klarem Verstand, für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, im extremen Gegensatz zu links.

      5
    • oder Corona Kritiker….Pandemie der Un….ihr kennt das ja 🙂 🙂 🙂

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    • AfD-Triumph und Kanzler-Klatsche: Bekommen wir ein anderes Deutschland?
      „Münchner Runde“
      Katrin Ebner-Steiner, AfD-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag
      Martin Huber, CSU-Generalsekretär Ronja Endres,
      Vorsitzende der Bayern SPD
      Prof. Ursula Münch, Direktorin der Politischen Akademie Tutzing
      Marc Rath, Chefredakteur der „Volksstimme/Mitteldeutschland“ Magdeburg
      https://www.youtube.com/watch?v=2ZGSk7tspN8&list=PLvAQXonIfGbOXzT1FHM69FkXeyd8QqxtP&index=4
      60 Min.

      0
  • Noch kritischer als bisher? wie soll das gehen?

    5
  • „Menschenfeindlich“ ….. Wenn ich diese leere Worthülse (unter der sich jeder vorstellen kann, was er mag) schon höre. Das ist genauso hohl wie „Sie sind ein Depp“ als Hass und Hetze zu interpretieren. Außerdem, welche „etablierten“ Medien „agitieren“ denn NICHT gegen rechts?

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