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Thüringen

Neue INSA-Umfrage: Mehrheit der Thüringer fordert Rücktritt von Ministerpräsident Voigt

Einer aktuellen INSA-Umfrage nach spricht sich eine Mehrheit der Thüringer für den Rücktritt des Ministerpräsidenten Mario Voigt aus. Dieser sorgte erst zuletzt nach dem Scheitern des Entzugs seines Doktortitels und dem folgenden Misstrauensvotum der AfD für Aufsehen.

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Eine Mehrheit der Thüringer fordert den Rücktritt des Ministerpräsidenten Mario Voigt. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Insgesamt 39 Prozent und damit die Mehrheit der befragten Thüringer fordern den Rücktritt des amtierenden Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt. Das hat eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag des BSW ergeben, die der Berliner Zeitung vorliegt. Lediglich 29 Prozent sprechen sich gegen Voigts Rücktritt aus.

Die schlechten Umfragewerte sind angesichts der aktuellen Krise der Thüringer Brombeerkoalition nicht überraschend. Nachdem bereits am Mittwoch drei Abgeordnete der Thüringer BSW-Fraktion im Streit mit der Bundesspitze die Fraktion verlassen hatten, kündigten am Freitag zehn weitere BSW-Abgeordnete ihren Austritt an. Unter den Austretenden ist auch Katja Wolf, die Landesvorsitzende und stellvertretende Ministerpräsidentin.

Ministerpräsident Mario Voigt lässt sich derweil nichts anmerken und spricht von einem „Tag der Klarheit“. Dass Abtrünnige um Wolf erklärten, die Koalition mit einer eigenen Fraktion unterstützen zu wollen, begrüßt Voigt: „Wir stehen gemeinsam verlässlich für eine Politik. Die Menschen in Thüringen müssen sich keine Sorgen machen.“

Ende August kam es zu dem von der AfD angestrebten Misstrauensvotum gegen Voigt. Anlass für das Votum war das Scheitern von Voigts Einspruch gegen den Entzug seines Doktortitels. Am Freitag vor einer Woche ging das Misstrauensvotum zugunsten Voigts aus. Von 85 gültigen Stimmen waren 49 gegen den Antrag und 33 dafür (mehr dazu hier).

Nicht nur der gescheiterte Einspruch gegen den Entzug des Doktortitels, sondern auch die Vorwürfe, Voigt würde seine Reden und Artikel mit KI schreiben, belasteten zuletzt den Ministerpräsidenten. So hat Voigt offenbar unter anderem einen sonderbar formulierten Gastbeitrag in der Welt (Apollo News berichtete) mithilfe künstlicher Intelligenz und eines Textgenerators wie ChatGPT verfassen lassen. Auch weitere Texte und Reden des Thüringer Ministerpräsidenten weisen typische Merkmale eines mit KI erzeugten Textes auf – selbst seine Rede zum Holocaust-Gedenktag 2025, wie die Plattform „Frag den Staat“ berichtet. Insgesamt soll es um ein gutes Dutzend Reden und Artikel gehen (mehr dazu hier).

sf

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36 Kommentare

  • Rücktritt sollte in dem Fall eine Selbstverständlichkeit sein.

    26
  • Er muss und wird wegen den Bezügen, Durchhalten bis Dezember. Egal was passiert.

    30
  • Nur Rücktritt? – Neuwahlen wären jetzt geboten.

    15
  • Thüringer, zeigt ihm Eure Meinung auf den Straßen!

    18
    • Ich habe im Moment Urlaub. Sonst wäre ich schon längst auf der Straße. Dieses Opfer bin ich meinem Volke schuldig.

      2
  • Dr. Voigt an die Thüringer: „Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Dafür liebe ich Sie alle“.

    0
  • Der Rücktritt ist mehr als überfällig. Wir Thüringer sehnen uns nach Björn Höcke als Ministerpräsident. Nur er kann uns vor dem Untergang retten. Seine Klugheit und seine starke Hand werden uns ins Glück führen.

    4
  • Was genau würde sich ändern, sollte Voigt zurücktreten? Zwar würde seine reguläre Amtszeit sofort enden; nach Artikel 75 Absatz 3 der Thüringer Verfassung ist er jedoch rechtlich verpflichtet, die Geschäfte bis zum Amtsantritt eines Nachfolgers fortzuführen. Das Gleiche gilt auf sein Ersuchen für die Ministerinnen und Minister seiner Regierung, die nämlich im gleichem Atemzug – sollte Voigt zurücktreten – ihren Job verlieren.

    Eine geschäftsführende Amtszeit endet erst dann, wenn ein Nachfolger offiziell die Amtsgeschäfte übernimmt. Dies kann auf zwei Wegen geschehen

    – der aktuelle Landtag einigt sich auf eine neue Person an der Regierungsspitze und sobald diese gewählt ist und das Amt antritt, endet Voigts geschäftsführende Phase

    – wie 2020 … wenn keine Mehrheit für eine Neuwahl des Ministerpräsidenten zustande kommt, bleibt Voigt so lange geschäftsführend im Amt, bis der neu gewählte Landtag zusammenkommt und einen neuen MP wählt (also regulär dann 2029?)

    0
  • Rücktritt? Der gehört schlicht und einfach gefeuert!

    7
  • Wer ist Es?
    Dr. No oder Mettmario??

    7
    • Sieht auf dem Bild oben ganz danach aus, als hätte er das Mettbrötchen queer reingeschoben.

      2
  • Ein jammerliches Bild über Machtgeilheit und Demokratiemissbrauch.
    Ja, nicht alle Möglichkeiten,welche die Demokratie zulässt, sind charakterlich und moralisch akzeptiert.

    0
  • Der thüringische Wähler hat gesprochen, und die Brombeere schimmelt endgültig vor sich hin. Laut der aktuellen INSA-Umfrage fordern stolze 39 Prozent der Thüringer den sofortigen Rücktritt von Ministerpräsident Mario Voigt. Nur magere 29 Prozent wollen ihn noch im Amt halten.Kein Wunder: Seine geschätzte Brombeerkoalition bricht im Minutentakt auseinander, nachdem fast die gesamte BSW-Riege inklusive Katja Wolf das sinkende Schiff verlassen hat. Aber der Herr Ministerpräsident schwadroniert ungeniert von einem „Tag der Klarheit“ und meint, die Bürger müssten sich keine Sorgen machen. Wenn man bedenkt, dass er nicht einmal mehr seinen Doktortitel verteidigen konnte und seine Reden scheinbar von ChatGPT schreiben lässt, passt das Bild perfekt. Das Misstrauensvotum der AfD hat er zwar durch Postenschacherei knapp überlebt, aber das Vertrauen der Bürger ist komplett weg. Zeit für Neuwahlen.

    4
    • „Nur magere 29 Prozent wollen ihn noch im Amt halten.“

      Also ich empfinde 29 Prozent jetzt nicht unbedingt als „mager“!
      29 Prozent Verirrte, ist schon mehr als bedenklich.

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      • Die Umfrage wurde unter AfD Wählern durchgeführt. Dafür ist das doch ganz beachtlich?

        6
    • Arbeitstet du eigentlich was richtiges? Du kippst hier 24/7 Deinen rechts esoterischen Müll ab. Ist die Stütze so üppig?

      2
  • Merkel hat es doch vorgemacht, man bleibt auf dem Stuhl des Pöstchens kleben, bis die Pfründe gesichert sind. Rücktritt war gestern, heute haben wir „unsereDemokratie“.

    0
  • Rücktritt wegen Unfähigkeit ist heute kein Thema mehr.
    Sonst würde es ja auch ziemlich licht in der politischen Umwelt.
    Und welcher Politiker braucht einen Doktortitel?
    Ich hörte sogar, dass man weder lesen noch schreiben können müsse 😉

    10
  • Der macht auf dem Foto dicke Backen. Verspeist er gerade ein Mettbrötchen?

    8
  • Das interessiert den Pinocchio nicht und der Mignon erst recht nicht!

    3
  • Früher haben die mich immer gehänselt und gesagt, ich hätte ein Gesicht das nur meine Mutter lieben kann.
    Nun aber – ihr könnt es euch denken – habe ich Gewissheit, dass ich doch nicht am Ende der Liste stehe.

    7
    • 😁😂🤣

      1
  • Die Thüringer haben keine Bock mehr auf fette Mettbrötchen. Recht haben sie!

    5
    • Der Toni mit deinen Geschichten mal wieder …

      2
  • Froschkönig sollte abdanken und wieder im Tümpel verschwinden

    9
    • Er gehört in die „Schäm-Dich-Ecke“ von Ex-Politikern. Aber da ist es wohl zu voll.

      7
  • Der sich selbst sogenannten demokratischen Mitte
    mit ihrem Demokratie Verständnis ist doch der Wille der Mehrheit sowas von egal.
    Und Herr Voigt klebt Ja geradezu an seinen Amtssessel
    wo er schon seinen schönen Doktor Titel verloren hat.

    2
  • Niemand wird ihn vermissen, ohne ihn geht es dem Land besser. Wir brauchen keine Lügner und Betrüger.

    0
  • …ja was denn sonst ? Es ist ein überführter Betrüger und Hochstapler.

    0
  • Der Thüringer Landtag ist sowieso ungültig. Merkel hat die Landtagswahl ja annuliert und seitdem gab es keine Wahl mehr. DAS IST DIKTATUR !!!!!!!!!!!!!!!

    -2
  • Für die Mett-Mario Plagiator Regierung in Thüringen gehört Betrug und Täuschung zur Tagesordnung. Schon ein Linksextremer Ramelow hielt sich nur noch durch Merkels Gnaden im Amt. Neuwahlen wurden versprochen, fanden aber nie statt. Wahlen stören jetzt nur noch bei dieser Postenschieberei und Vetternwirtschaft unter Linken. Alles undemokratische ist, „Unsere Demokratie“. Wie schon G. Orwell in seinen Büchern beschrieb.

    -2
    • Gerdolfo hält alle anders denkenden für Linksextreme

      3
      • Jetzt fehlt noch „linker Troll“ und Stasi

        0
      • Die Platte mit dem Gerdolfo-Müll nervt langsam, Du Vollidiot. Du bist eine Schande für unsere Bewegung. Oder bist Du ein Stasi-Agent?

        0
    • Vorsicht Nicknamenklau

      0
    • Fake-Nick!
      Der echte Juerge würde so einen Müll nie schreiben!!

      -1

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