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„Aarauer Rave“

Tote bei Techno-Party in der Schweiz: Täter schossen mit Kalaschnikow in die Menge

Nach wie vor sind die Hintergründe der Schüsse auf einem Techno-Rave in der Schweiz unklar – die Polizei hält sich mit Einschätzungen zurück. Offenbar wurde mit Kalaschnikows in die Menge geschossen.

Von

Polizei (Symbolbild) (IMAGO/Björn Trotzki)

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Bei einer Techno-Veranstaltung im schweizerischen Aarau sind in der Nacht zum Sonntag mehrere Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Italienerin wurde dabei tödlich verletzt. Fünf weitere Besucher erlitten Verletzungen, darunter auch eine deutsche Frau. Die Fahndung nach dem oder den bislang unbekannten Tätern läuft. Über das Motiv der Tat gibt es bislang keine Erkenntnisse.

Die Ermittler wollen sich weiterhin nicht darauf festlegen, ob es sich um einen Terrorakt, einen Amoklauf oder eine Tat im kriminellen Milieu handelt. Auch die Frage, ob ein oder mehrere Schützen beteiligt waren, ist offen.

Die Schüsse fielen beim sogenannten „Aarauer Rave“ auf dem Gelände der Pferderennbahn im Aarauer Stadtteil Schachen. Die Techno-Veranstaltung hatte am Samstagnachmittag begonnen und dauerte bis in die Nacht zum Sonntag. Rund 3500 Menschen waren insgesamt auf der Veranstaltung. Zum Zeitpunkt der Schüsse hielten sich noch mehr als 100 Personen auf dem Gelände auf.

Einsatzleiter Matthias Schildknecht sagte bei einer Pressekonferenz, am Tatort seien Projektile und Munitionsspuren von zwei unterschiedlichen Kalibern sichergestellt worden. Die gefundenen Patronenhülsen passten demnach zu einer Pistole beziehungsweise Maschinenpistole sowie zu einem Sturmgewehr. Ob daraus auf zwei Täter geschlossen werden könne oder ob ein einzelner Schütze beide Waffen verwendet habe, ließ die Polizei ausdrücklich offen. Das Motiv sei weiterhin unbekannt.

Mindestens ein Schütze schoss offenbar mit einer Kalaschnikow in die Menge. Patronenhülsen am Tatort weisen auf ein Sturmgewehr des Typs AK-74 hin. Dieses russische Modell, die kleinkalibrigere Variante der bekannten AK-47, ist aufgrund seiner weiten Verbreitung rund um den Globus auf dem Schwarzmarkt sehr beliebt.

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Die ersten Notrufe gingen kurz nach dem Ende der Veranstaltung ein. Ein Augenzeuge berichtete, er habe gegen 2.30 Uhr Schüsse gehört. Weil der Ernst der Situation nach Einschätzung der Polizei unmittelbar erkennbar gewesen sei, rückten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot an. Das Gelände wurde abgesperrt, die Besucher wurden schließlich in eine nahe gelegene Turnhalle gebracht.

Für die 22-jährige Italienerin kam jede Hilfe zu spät. Nach Angaben von Zeugen, über die die Schweizer Zeitung Blick berichtete, hielten einige Besucher die ersten Schüsse zunächst für Feuerwerk. Dann habe jemand „Alle runter!“ gerufen. Eine Gruppe habe sich daraufhin unter dem DJ-Pult versteckt. Eine Frau habe hinter einem Kühlschrank Schutz gesucht, sei jedoch von einer Kugel in den Rücken getroffen worden und trotz Wiederbelebungsversuchen gestorben.

Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Aargauer Kantonspolizei handelt es sich um vier Schweizer Männer und eine deutsche Frau. Die Verletzten sind zwischen 24 und 31 Jahre alt und wurden mit leichten bis schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Damit befindet sich neben der getöteten Italienerin auch eine Deutsche unter den Opfern des Angriffs.

Aarau liegt im Kanton Aargau rund 40 Kilometer westlich von Zürich. Von dort bis zur deutschen Grenze dauert die Fahrt nach Polizeiangaben etwa 40 Minuten. An den Fahndungsmaßnahmen war deshalb routinemäßig auch die deutsche Polizei beteiligt. Das Polizeipräsidium Freiburg bestätigte die Beteiligung, machte zu den konkreten Maßnahmen jedoch keine Angaben.

Die Ermittler baten zugleich Besucher und andere Zeugen darum, vorhandenes Foto- und Videomaterial über den Instagram-Kanal der Kantonspolizei Aargau zu übermitteln. Die Spurensicherung und Beweisauswertung laufen. Das Gebiet rund um die Pferderennbahn wurde großräumig abgesperrt; bei der Umfahrung des Sperrgebiets führte die Polizei Personenkontrollen durch.

mmx

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31 Kommentare

  • Das „neue Normal“ hat nun also auch die Schweiz erreicht. Aber die Schweizer haben ja gerade erst gegen Beschränkungen in der Einwanderung gestimmt…

    • @hho stimmt aber das Schweizer Volk ist das einzige Volk auf der Welt das über solche Fragen abstimmen kann.

      Der Direkten Demokratie sei Dank!!!

      • Hat ja bei der MEI schon so viel gebracht…

      • @Robert Loeffel, Bern- Leider hat der Woke-ismus auch umfassend die Schweiz erreicht und so wählen die Bürger eben ganz direkt das Desaster…Im Ergebnis macht das keinen Unterschied.

  • Die Kalaschnikow’s sind typische Fondue-Bestecke der Schweizer es kann sich bei den Tätern nur um Heidi und ihren Grossvater handeln.

    Auf keinen Fall sind da zugewanderte Neubürger zu verdächtigen.

    • Jetzt mal etwas ernsthafter. Bereits vor einigen Jahren warnte Europol davor, dass ukrainische Kriminelle seit Jahen einen weltweiten illegalen Waffenhandel betreiben. Zuerst waren es Bestände aus dem Jugoslawien Krieg und heute sind es auch Waffen, welche z.B. durch Deutschland geliefert wurden. Schon damals wurde davor gewarnt, dass diese Waffen irgendwann unsere eigene Bevölkerung treffen werden.
      Das macht es auch für die Ermittlungsbehörden so schwer solche Vorgänge einer Tätergruppe zuzuordnen, denn im Grunde genommen kann jeder bis hin zu einer Privatperson solche Waffen im Darknet kaufen.

      • Ne 74er bekomm ich in fast jedem Waffenladen.

    • Tatsächlich ist das StGw90, die Standardwaffe der Schweizer Armee, technisch von der Kalashnikow abgeleitet.

      -14
      • @Volker Birk Na Und?

        • Ich fand nur Deinen Kommentar diesbezüglich ironisch. Sieh’s mir nach.

          2
      • So ein Unsinn.

  • Vielleicht ein Hamas Ableger?
    Am 7 Oktober 23 haben sie ja ihre Abneigung gegen Techno und Rave deutlich zum Ausdruck gebracht.
    Aber vielleicht war es auch ganz anders.

    • Die Hamas verwendet derzeit US-amerikanische M4 in 5.56mm NATO. Vorher hat sie im Wesentlichen auf AKs im Kaliber 7.62×39 gesetzt. Das Kaliber 5.45mm wird von Militärs der Ex-Sowjetunion verwendet, insbesondere vom russischen Militär. Zivil ist die Patrone in der Schweiz für Sportschützen erwerbbar. Es gibt ein paar wenige, die sie in diesem Umfeld schiessen – viele sind es nicht, da die Patrone hier teuer ist.

  • Schönes neues Europa.

  • Die Kalashnikow ist frei erfunden. Vermutlich entstammt sie einem Zahlendreher, der in der Pressekonferenz gesagt wurde. Die Polizei hat die Waffen noch nicht benannt. Die Kaliber seien 9mm Para und 5.56 NATO, die verschossen wurden.

    • Es ist auch egal was es für eine Waffe war. Über den Täter sagt es nichts aus, weil sich jeder im Darknet die unterschiedlichsten Waffen besorgen kann. Dagegen geht man aber nicht vor, denn es könnte etwas zur Herkunft von Waffen herauskommen, was nicht gefällt.

    • Und wo bekommt man echte 556er? Sehr selten zu haben.

    • Falls die 5.45mm stimmen, es gibt eine Reihe von Waffen in diesem Kaliber. Die häufigste dürfte die AK-74 mit ihren Derivaten und Nachbauten sein. Das sind jedoch nicht die einzigen Waffen. In Deutschland gibt es beispielsweise die SSG 82. Man sollte der Polizei die notwendige Zeit geben, das ordentlich zu recherchieren. Auch aus ermittlungstaktischen Gründen werden die nicht gleich alle Karten auf den Tisch legen wollen.

      • Ein SSG 82 feuert nicht mit dieser Kadenz. Das isn Repetierer.

    • @Volker Birk- Natürlich erfinden und erwähnen sie Kalashnikows explizit.
      Warum wohl?!
      Es soll keine Gelegenheit ausgelassen werden, um gegen Russland zu hetzen.

  • Europa ist dem Untergang geweiht. Armageddon beginnt in Europa.

  • Christen mit Kalaschnikows …

  • Hatte man gerade vielleicht A. T. R. – Hetzjagd gespielt?
    https://www.youtube.com/watch?v=Es6uu12WVJA
    Da kann schon mal was losgehen. Bei mir wird vor dem Haus auch fast jede Nacht herumgeschrien, vermutlich aus reiner Lebensfreude.

  • Ein schlimmer, wenn nicht gar der schlimmste, Aspekt all dieser Geschehnisse ist, wie lapidar man mit den Opfern umgeht. Hinter jedem einzelnen Opfer steht eine Geschichte, eine Familie, ein Partner, oft Kinder, die alle erleben nun ihr Lebenstrauma weil der geliebte Mensch von widerwärtigen Kreaturen ermordet wurde. Aber wir alle nehmen das mittlerweile hin, wie die tägliche Wettervorhersage und viele von uns wählen weiter jene, welche das alles verursacht und zu verantworten haben.

  • Gruselig.

  • Ich vermute mal die Waffe kommt aus dem ukrainischen Umfeld.

    • Falls das Kaliber 5.45 stimmt, ist das eine der Möglichkeiten. Aber es ist zu früh, um das zu sagen. Bevor man jemand beschuldigt, sollte man der Kripo Aargau die Zeit geben, das korrekt zu ermitteln. Die Polizei in der Schweiz geniesst einen guten Ruf; vermutlich werden sie das schon rauskriegen, was wirklich der Fall war.

      • ….Sabbelheini.

  • Man stelle sich vor, der Berliner Attentäter hätte in seinem Mietwagen auch so eine Waffe griffbereit gehabt.
    Mein Beileid aber den Hinterbliebenen des Opfers aus Italien.

  • Shit , der Fehler war die Freizügigkeit !!!!! Die Europäische Union!!!!
    „Uns wurde die EU schlichtweg verordnet, das Ergebnis sind Massenarbeitslosigkeit, Ausbeutung, Demokratieverlust, totale Überwachung – und das schlimmste ist die Verarmung von Millionen Bürgern „.
    Die Idee, der „Vereinigten Staaten von Europa “ kann nicht funktionieren , weil sie nationale Identitäten versucht zu unterdrücken. Diese Tatsache, hat auch längst die Schweizer erreicht. Die Linken Globalisten hassen Menschen, sie hassen Uns , Schweizer und Deutsche. (Köppel ist Toll).

  • – und wenn der Täter ohne jeden Zweifel eruiert ist, dann werden 90% unserer versifften Schweizer Medien wieder im Titel schreiben es war „mutmasslich“, „ein Mann“ und „ein 42 jähriger“ während sich Hinweise zur Herkunft in der allerletzten Zeile im Kleingedruckten finden lassen, wenn denn überhaupt. Kennen wir doch jetzt.

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