Werbung:

Spanische Exklave

Massenproteste in Ceuta: Polizei geht mit Gummigeschossen gegen Einheimische vor

In Ceuta ist die Lage nach dem Massenzustrom illegaler Migranten weiter eskaliert. Tausende Einheimische haben gegen die gestrandeten Migranten protestiert – die Polizei ging dabei mit Gummigeschossen und Warnschüssen gegen die eigenen Bürger vor.

Von

Einwohner Ceutas protestieren gegen die aussichtslose Lage (IMAGO/Europa Press)

Werbung

In Ceuta wächst angesichts der katastrophalen Lage die Frustration unter den Einwohnern. In den vergangenen zwei Nächten kam es zu massiven Protesten der einheimischen Bevölkerung. Tausende illegale Migranten sind nach dem Massenzustrom Ende Juli weiterhin in der spanischen Exklave gestrandet. Die Polizei ging gegen die Proteste auch mit Gewalt vor – dabei kamen Gummigeschosse und sogar Warnschüsse zum Einsatz.

Am Mittwoch gingen die Einwohner bereits den zweiten Tag in Folge auf die Straße. Tausende Menschen versammelten sich vor der Regierungsdelegation, schwenkten spanische Flaggen und Ceuta-Flaggen und forderten unter anderem die Abschiebung der gestrandeten Migranten. Auch Rücktrittsforderungen an Ministerpräsident Pedro Sánchez wurden laut.

Die tagsüber zunächst friedlich verlaufenden Proteste wurden am Abend zunehmend hitzig. Ein Teil der Demonstranten zog in Richtung des Strandes von El Trampolín, wo weiterhin zahlreiche Migranten campieren. Dort kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, die sich zwischen die Demonstranten und die Migranten stellte.

In den sozialen Medien verbreiteten sich Aufnahmen der Zusammenstöße rasant. Auf einem der Videos ist zu sehen, wie eine Gruppe von Demonstranten durch den Einsatz von Schreckschüssen aufgeschreckt und zum Rückzug gedrängt wird. Die Aufnahmen entstanden in der Nacht, als die Polizei mutmaßlich versuchte, ein Vordringen der Demonstranten in Richtung eines Migrantenlagers am Strand von El Trampolín zu verhindern.

Click here to display content from Twitter.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X (opens in a new tab).

Auch für Donnerstag, den 27. August, sind in Ceuta weitere Proteste angekündigt. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez reagiert auf die Forderungen der Einwohner derweil kaum. Stattdessen will er am 3. September vor dem Kongress über die Maßnahmen der Regierung berichten. Gleichzeitig wurde für Ceuta ein zentraler Krisenstab eingerichtet, der die weitere Bewältigung der Situation koordinieren soll.

Lesen Sie auch:

Auslöser der Krise war ein Massenansturm auf die spanische Exklave, bei dem am 30. Juli Zehntausende Menschen – überwiegend aus Marokko, aber auch aus Subsahara-Afrika – die Grenze nach Ceuta überquerten. Ein Großteil der Menschen kehrte anschließend nach Marokko zurück, während Tausende weitere in der Exklave verblieben.

Die Einheimischen leben seit der Invasion in einem regelrechten Ausnahmezustand. Während sich in den Außenbezirken und an den Stränden Migranten angesiedelt haben, warnen Ärzte vor möglichen Krankheitsausbrüchen. Zudem soll es bereits zu mehreren Vergewaltigungen von Mädchen gekommen sein (Apollo News berichtete).

rs

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

112 Kommentare

  • Auf die eigenen Bürger? Die Angestellten schießen also auf ihre Arbeitgeber?
    Naja, das dürfte interessant werden!

    146
    • Ich rechne mit ähnlichen Vorgehen gegen die eigenen Bürger demnächst auch in diesem Theater.

      152
      • Dann steht die Polizei aber vor dem gleichen Dilemma wie 1989. Im Zweifel würden bzw. müssten sie auch auf Angehörige und Freunde schießen.

        • Hübner zeigt ihnen dann schon wie das geht !

          65
        • Für das erste würde es sich wohl um Sachsen – Anhalt handeln bzw Ostdeutschland. Da würde man für solche Szenarien erst mal linientreue Polizisten aus anderen Bundesländern anfordern, um genau diesem Dilemma aus dem Weg zu gehen.

          42
        • Und darum ist es so dringend daß möglichst viele ‚Zuwanderer‘ in Polizei und Militär untergebracht werden? Frage für einen Freund.

          17
        • Genau dafür wurde dieser Hüber ja von den Politikern geschützt. Glaubt denn wirklich Einer, das die nicht gewußt haben, was er in der DDR getrieben hat. Sie brauchten ihn hier für die gleichen Aktionen!

          8
        • Deswegen holt man derzeit massenhaft Migranten zur polizei.
          Als deutscher bist du in diesem land nichts mehr wert.

          23
        • Ist die jetzige Truppe mit den Soldaten und Polizei von damals zu vergleichen, wohl kaum ,denn diese Truppe hat schon zu C-Zeiten gezeigt was sie vom Pöbel hielt.

          3
      • Hüber.

    • Die Arbeitgeber sind ja selbst schuld. AUGEN AUF! bei der Angestelltenwahl, kann man da nur sagen.

    • Im Geschichtsunterricht in 150 Jahren wird das Wort „Palastrevolution“ fallen.

      • Nein. Es wird das Wort „Besiedlung“ fallen.

    • Lissaboner Vertrag gepaart mit Sanchez´s Merkeldenke. Das tut weh.

    • Kennen wir in Deutschland geraume Zeit. Manche dieser Schützen werden hierzulande Betriebsrat im Innenministerium.

    • So sind sie die sozialistischen Diktaturen, die sich „Demokratien“ nennen.

      Gegen das eigene Volk den Schuss, aber bei Invasion den Schuss nicht hören wollen.

      Auch will man keine Normalität, denn in/mit Krisen kann man leichter unterdrücken.

    • Gummigeschosse und Warnschüsse gegen die einheimische Bevölkerung.
      Die ca. 80000 Invasoren ließ man gewähren, weder Gummigeschosse noch Warnschüsse kamen zum Einsatz.

      • Wenn sie ihre Schuldigkeit getan haben, werden sie nicht mehr gebraucht und die „Einwanderer“ werden sicherlich nicht dankbar ihnen gegenüber sein, geschweige ihr Gehalt oder Pension zahlen. In jeder Diktatur wurden die Helfershelfer irgendwann kaltgestellt, da sie nicht mehr benötigt wurden

    • Ist doch wie bei uns. In Spanien regiert ein ganz Linker, der lieber alles aufnimmt, statt sein Volk zu schützen.

    • Warum soll es den CEUTANERN besser gehen als uns 2015? Wer sich Sozialisten wähl, der muss auch mit den Folgen lebe, ist bei uns auch so.

  • Die Polizei schießt auf die eigenen Bürger.
    Bald auch in ihrer Stadt.

  • Spanien soll sich um ihr Land kümmern und nicht gegen die eigenen Bürger vorgehen. Ohne das Versagen des Staates wären die Bürger nicht auf die Straße gegangen. Das wäre bei uns in D-Land sicherlich auch nicht anders. Danke an die EU, danke an die Länderregierungen. Alles zum Wohle der eigenen Bürger.

  • „Polizei geht mit Gummigeschossen gegen Einheimische vor“

    Bald auch in ihrem „Kino“ zu sehen/erleben ?

    • Klar. Gab es doch schon 2020-2023 live und in Farbe.
      Und was taten die vom „Freund und Helfer“ Angegriffenen? Die Parteien, die das angeordnet haben, brav wiederwählen.

      • Wie wir damals vom Regime niedergeknüppelt und niedergeschossen wurden war echt brutal. Den vielen tausend Bürgerkriegsopfern gedenkt heute niemand. Das ist mindestens genauso brutal.

  • Der Krieg gegen die eigene Bevölkerung.

    • … gemäß Lissabonvertrag.

  • Nun … man kommt nicht drum herum zu realisieren, dass sämtliche linkssozialistisch-grüne Regierungen in der EU – und dies sind wohl mit Abstand die meisten – in Richtung totalitäres System driften. Man kann mehr als den Eindruck bekommen, dass hier ein neues „sowjetisches“ System umgesetzt wird.

  • Erst versagt der spanische Staat, dann schießt er zur Strafe auf die eigenen Bürger…

  • Das ist also die Demokratie in der EU!
    Schüsse und Gewalt gegen die eigenen Bürger……
    Es ist nicht mehr zu fassen!

  • Mitleid? Solidarität?
    Nein, die Spanier haben sich diese Situation selber herbeigewählt.

  • Nein, dazu keinen Kommentar. (Jeder kann sich seinen Teil denken!)

  • Sanchez ist schon eine Nummer für sich 😳

  • Versklavung der indigenen Gesellschaft?

  • Jetzt gehts los, jetzt gehts los……..♪ ♫♫..

  • Die EU reagiert gar nicht, obwohl sie der Auslöser ist, ist wie bei Uns.

  • Das ist eine Grenzüberschreitung der weisungsbefugten spanischen Regierung gegenüber der Polizei Ceutas und ein Menschenrechtsbruch.
    Jeder Polizist Ceutas, der friedliche Demonstranten des eigenen Volkes angreift, um Kriminelle zu schützen gehört verurteilt.

    • Das sind zunächst noch Asylsuchende. Nach der UN-Charta und EU-GEAS-Verordnung müssen diese Menschen natürlich vor dem einheimischen Mob geschützt werden.

      -27
      • Das sind Invasoren.

      • Das sind keine Menschen. Das sind brutale hyänengleiche Invasoren.

  • Und wer jetzt eine Stärkung des Grenzschutzes fordert, fördert seinen eigenen Untergang, weil die Polizei in der Lage ist Gummigeschosse abzufeuern, nur auf die eigenen Leute, wie bei Sozialisten üblich.

    • ..so ein Quatsch…

      -53
      • Schon 1989 Dresden, Leipzig, Berlin vergessen?
        .
        Warst du da etwa staatstreuer Gummiknüppelschläger?

      • Ich fordere Maschinengewehre für die Polizei Ceutas.

        -34
        • Hier wurde zur Nacht ein Mob aufgehalten und es hätte vielleicht sogar Lynchjustiz gegeben. Diese Briganten sind nicht der Gegner, sondern der „Bauer“. Haben Sie gelesen was ich für Sie verlinkt habe, dann verstehen Sie es jetzt. Es sind die „Könige“ und „Damen“ als „feine“ UnsereDemokratie-Gesellschaft in „Wandlitz“, in „Neu-Versailles“ ..aktuell Schloss Neuhardenberg…

          Horst, von TichysEinblick, hier:
          „Der Sturz in die Dreiklassengesellschaft“
          https://www.tichyseinblick.de/meinungen/sturz-in-dreiklassengesellschaft/
          „Als der „Migra-Streik“ in Magdeburg zur unfreiwilligen Wahlkampfhilfe für die AfD wurde“
          https://www.tichyseinblick.de/meinungen/migra-streik-magdeburg/

          3
        • Oh, mein Hu So-Detektor schlägt voll aus.

          -11
  • Der Faschist Franco war in Spanien auch so krass drauf. Der hat auch die Polizei auf die eigenen Leute aufgehetzt.

    • Faschisten waren und sind links. Sanchez ist auch links.

    • Das macht es natürlich alles besser. Ey Kalli, wo machste heute Platte? Bald kommt ja wieder Harz, dann könn mer mal wieder nen Hofbräu zischen. Rich dich später

      -28
  • Auf die Invasoren konnten/wollten/durften sie nicht schiessen – auf die eigenen Bürger aber schon? Und das, obwohl die Polizisten genau wissen, was dort abgeht? Eine Schandtat …

  • Exakt wie bei uns in Deutschland: Gegen unbewaffnete Bürger und Kinder bei den Corona-Maßnahmen mit maximaler Härte durchgreifen, aber wegschauen, wenn Grenzzäune gewaltsam überrannt und im Anschluss Raub und Vergewaltigungen begangen werden.
    Erst beim Einsatz gegen das eigene Volk – gegen Familien und Nachbarn – entdecken manche Polizisten wieder ihren Mut und ihre Waffen.
    Bei uns wird der Eid auf das Grundgesetz geleistet, nicht auf Regierungen. Trotz Remonstrationspflicht wird aber stur durchgegriffen – gedeckt durch das Opportunitätsprinzip. Das Gewaltmonopol in der EU misst längst mit zweierlei Maß!

  • Zum Ende hin fallen nun alle Masken und es wird sichtbar woran wir wirklich sind.

    Bezugnehmend auf:
    „Nemo enim potest personam diu ferre, ficta cito in naturam suam recidunt.“ Seneca der Jüngere, De clementia I,1,6
    „Denn lange kann Niemand eine Maske tragen und das Erheuchelte fällt bald in seine Natur zurück.“

    • Dumm nur, wenn man zu blöd zum Zitieren ist….

  • So ist es „richtig“: Die eigenen Bürger und Steuerzahler verraten und verkaufen und dann mit Gummigeschossen beschießen.
    Das Schlimme ist: Ich kann mir das in Schland auch vorstellen!

  • Historisch gesehen, stelle ich fest, dass sich das nicht einmal die DDR-Schergen und Büttel am 09.10.1989 in Leipzig getraut haben.

  • Bei den eigenen Bürgern schießen sie, bei rassistischen Invasoren halten sie sich zurück.
    Ist diese Polizei noch reformierbar?

  • Dieses Regime muss endlich verhaftet werden!

    • Aufgrund welchen Gesetzes muss die Verhaftung denn erfolgen?

  • Dieses Vorgehen der Polizei hätte bei uns auch passieren können – wenn auch vielleicht nicht gerade mit Gummigeschossen. Und dann auch noch mit „Hetzjagden auf Ausländer“ gerechtfertigt werden, sh. Merkel über die Proteste 2018 in Chemnitz. Ich verstehe immer weniger, was eigentlich in Europa – dem sog. christlichen Abendland – los ist. Es kann doch wohl nicht angehen, dass nur noch die jeweiligen Völker über gesunden Menschenverstand verfügen, und sich weitgehend in den Regierungen alle Dummköpfe und Ignoranten versammeln; nur die noch nach Oben kommen!?

Werbung