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Stockender Schiffsverkehr

„Spritknappheit steht unmittelbar bevor“: Verband warnt vor niedrigen Pegelständen im Rhein

Mehrere Verbände warnen vor steigenden Spritpreisen und einer unmittelbar bevorstehenden Spritknappheit. Ein Grund ist der derzeit kaum zu befahrende Rhein: Um ein Schiff zu ersetzen, werden fast 200 Laster benötigt.

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Mehrere Verbände warnen vor hohen Spritpreisen durch die niedrigen Pegelstände im Rhein. (Symbolbild) (IMAGO/Rene Traut)

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Mehrere Verbände warnen wegen des stockenden Schiffsverkehrs vor einem bevorstehenden Mangel an Benzin und Diesel. Grund für die akute Situation sind die aktuell niedrigen Pegelstände des Rhein: Frachtschiffe den Fluss nicht befahren oder nicht vollständig beladen werden. Ein großer Teil des Öls und der Ölprodukte wird in Deutschland über Seewege transportiert.

Bei der derzeitigen Situation handele es sich um „eine Kulmination von weltweiten Katastrophen“, erklärt der Sprecher des Tankstellenverbands (TIV), Herbert Rabl, gegenüber der Rheinischen Post. „Wenn der Wasserstand so bleibt, steht die Spritknappheit unmittelbar bevor“, warnt Rabl gegenüber der Zeitung. Der Sprecher des TIV kritisiert, dass die aktuelle Debatte die Dringlichkeit der aktuellen Situation nicht beachte.

Auch der Chef des Verbands Fuels und Energie en2x, Christian Küchen, warnt gegenüber der Bild vor den niedrigen Pegelständen im Rhein. Zwar weiche man beim Transport von Diesel, Benzin, Kerosin und Heizöl auf Züge und Tanklaster aus, doch es seien „auch deren Kapazitäten begrenzt“.

Der Verband rechnet damit, dass allein zum Ersatz eines Frachtschiffs 188 Laster benötigt werden. Zudem werde durch die abnehmenden Pegelstände die „Wahrscheinlichkeit von vorübergehenden und regional beschränkten Versorgungsengpässen erhöht“, mahnt Küchen. Auch der ADAC warnt vor steigenden Spritpreisen durch den niedrigen Pegel im Rhein. Dieser würde die Logistikkosten erhöhen. Allerdings handele es sich dabei laut dem Verband nur um einen von mehreren Einflussfaktoren, der die Spritpreise antreibt.

Nachdem Ende Juni der Tankrabatt, also die temporäre Senkung der Mineralölsteuer, endete, sind die Benzin- und Dieselpreise deutlich gestiegen. Durch die Wiedererhöhung stieg der Preis pro Liter um rund 17 Cent. Denn in Deutschland setzten sich die Benzin- und Dieselpreise zum Großteil aus Steuern und Abgaben zusammen. Das sind einerseits die Energiesteuer (früher Mineralölsteuer), die CO2-Abgabe und der Beitrag an den Erdölbevorratungsverband.

sf

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55 Kommentare

  • Wen es nicht der Pegelstand des Rhein’s ist finden sie tausend andere Gründe und Möglichkeiten den Sprit-Preis zu erhöhen.

    • Tausend Gründe?
      Es gibt nur 2 Hauptgründe hierfür:
      1. Steigerung der Staatseinnahmen (Anteil 55 % am Spritpreis).
      2. Erzielung höherer Gewinne der Mineralölindustrie.

      • @Padenom ein Hauptgrund ist auch die Klimarettung!!!

        • Das Klima kann man nicht „retten“. Es kommt wie es kommt.
          Ausser der „Retter“ heißt Schneider, dann geht’s weider.

          0
      • Die Rente ist sicher!

    • Locker.

      Und das Beste: Es gibt auch schließlich Milliarden anderer Gründe, sich über irgendetwas aufzuregen.

      -25
      • ja, über dich, ist nur sinnlos.

  • „Wenn der Wasserstand so bleibt, steht die Spritknappheit unmittelbar bevor“, warnt Rabl gegenüber der Zeitung.
    Ist woanders aber ganz anders:
    Es gibt keine akute Dieselknappheit in Polen.
    Die Treibstoffversorgung ist gesichert, und die strategischen Reserven des Landes reichen für bis zu 90 Tage.
    Der durchschnittliche Dieselpreis in Polen liegt aktuell bei etwa 1,70 € bis 1,86 € pro Liter.

    • Die Polen hatten keine grünen in der Regierung.

  • Glücklich sind die, die an Mosel, Lahn, Main und Neckar wohnen.

  • War vor kurzem in Tirol und dort kostete der Liter Diesel so an die 2€. (am 11.08.)

  • Bei Klingbeils Umgang mit Steuergeldern, muss dringend mehr Geld in die Kasse. Ironie off

    • Die Rente ist sicher!

  • Während alle anderen Verbände, Behörden, Bürgermeister, Politiker nichts anderes tun als warnen und vor allem als verbieten, gibt es in der wärmsten Region Deutschlands im Ortenaukreis eine Gemeinde, die stattdessen die Fähigkeit den Willen besitzt Probleme anzupacken und zu lösen. Ist wohl die absolute Ausnahme in Deutschland. Siehe hier:

    DOPPELTER NORMALVERBRAUCH: TROCKENHEIT TREIBT WASSERVERBRAUCH AUF REKORDHOCH

    14.08.2026 · 05:57 UHR
     Quelle: HITRADIO OHR NACHRICHTENREDAKTION FUNKHAUS ORTENAU
    In Durbach wurde kürzlich ein neuer Rekord beim Trinkwasserverbrauch aufgestellt: 1,44 Millionen Liter an einem einzigen Tag – mehr als doppelt so viel wie normal.
    Der Grund ist die Trockenheit – Landwirte müssen ihre Reben, Gemüse- und Obstanlagen im Minutentakt bewässern.
    Bürgermeister Andreas König ist aber optimistisch: Ein neuer Hochbehälter in Lautenbach soll die Gemeinde für solche Spitzenverbräuche wappnen.

  • In der Schweiz kommt das mitm Zug aus Schwedt. Also ab und zu wenigstens, weil für die knapp 1k km kann der schon mal 36h brauchen durch Buntistan. Hab das selber schon dispositioniert und in 9/10 Fällen war der Entladeslot nicht einzuhalten. Aber ja, schiebts mal schön aufs Klima… weiss man ja auch erst seit gestern das der Kanal Niedrigwasser haben wird…

  • Kein Strom, kein Gas, kein Sprit.
    Was kann die Regierung eigentlich?
    Setzt die Tanklast Anhänger einfach auf Lastenfahrräder, heuert grüne an zum strampeln. So war doch der Plan, oder nicht?
    Und vergesst den Solar Zwischenschritt, tragt das Sonnenlicht in Einmachgläsern ins Rathaus, dann hält es länger.
    Welche wichtige Ressource wird als nächstes knapp?

  • Quatsch! Putin ist schuld! Oder Trump!
    Ketzerische Frage: Warum gibt es eigentlich keine Pipelines für den Sprittransport? Wäre umweltfreundlicher und billiger! Dafür sind wir Deutschen aber wohl zu blöd!

    • Nach der Landung der Alliierten in der Normandie erfolgte deren Kraftstoffversorgung der Frontlinie folgend über Pipelines.

  • Unser Dank gilt der sozialistischen EinheitsRegierung seit Merkel.

  • „Bei der derzeitigen Situation handele es sich um „eine Kulmination von weltweiten Katastrophen““

    Hier klingt wenigstens ein Teil der Wahrheit durch. Die Straße von Hormus, eine der Hauptschlagadern des weltweiten Öls, ist praktisch dicht. Aber da Sommer ist, kann man es natürlich auch auf das Wetter schieben.

  • Dann kann sich ja unser Finanzministerdarsteller über weitere Steuereinnahmen freuen.
    Hand in Hand in den Untergang !

  • Unglaublich, was alles an Zeug erzählt wird, um in Kürze einen Spritpreis von 3€ oder 4€ zu rechtfertigen…

    Aktuell ist es ja ebenfalls nichts anderes als maximale Abzocke wenn man sieht, wie weit der Ölpreis von den Höchstständen vom Jahresbeginn entfernt ist, aber dass wir an der Tanke trotzdem wieder 2,50€ für den Diesel bezahlen sollen.

  • Rohölpreis aktuell: ca. 80 Euro
    Rohölpreis 2007: ca. 80 Euro.
    Benzinpreis 2008 bei 1,50 Euro

    Frage: Was sind zusätzliche Kostentreiber des Benzinpreises?

    Anteil Energiesteuer 2008: 66 Euro Cent
    Anteil Energiesteuer 2026: 66 Euro Cent plus 19 Euro Cent CO2-Abgabe

    • „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
      – Napoleon Bonaparte

      • Die EU Kommission ist der neue Napoleon.

    • Ja + Märchensteuer auf alles.
      Und ob man mit 19 cent hinkommt?

  • Es werden immer wieder Gründe für die zerstörerische Politik gesucht und gefunden werden …

  • Würde man endlich mal genügend Talsperren und Stastufen bauen, hätten wir Wasser im absoluten Überfluss. Sogar Ägypten hat das hinbekommen und die sind in der Wüste. Aber der Michel gibt sich lieber dem Klimawahn hin. Irre.

    • Exakt so ist es. Brilliante Analyse.

    • Das kann schon mal 30 Jahre dauern. Pro Talsperre – und immer schön nacheinander, nicht, dass die da durcheinander kommen.

  • Wir werden von vorne bis hinten verarscht mit den Spritpreisen.Man brauche sich nur im Ausland umgucken was da der Sprit kostet!!!!
    Aber ein Großteil der Bevölkerung ist so dumm und naiv und merkt die Verarsche gar nicht!!!
    Ich unterhalte mich jeden Tag mit Nachbarn,Arbeitskollegen.Und ich muss es wirklich sagen,bekomme es mit der Angst zu tun.Wie dumm und manipulierbar diese Menschen alle sind…Es fehlt an allem, Allgemeinwissen und Hintergrundwissen.Frei nach dem Motto:“Was die ARD und ZDF berichten muss schon stimmen“
    Ich konnte aber schon einige „aufwecken“ in dem ich ihnen anderen Nachrichtenportale gezeigt habe.Die haben dann sofort gefragt,warum berichten ARD und ZDF nicht darüber?Weil sie die Wahrheit nicht vertragen und lieber Propaganda betreiben für die Regierung.
    Mittlerweile fruchtet „Meine Arbeit“,weil diese Menschen das weitererzählen an ihre Freunde und Bekannte!
    Der eine Nachbar kommt sofort an wenn er mich sieht:“Hast du das auch schon gesehen auf Apollo,NIUS usw?“

  • Da dieser „Erdölbevorratungsverband“ die Aufgabe hat, Reserven für 90 Tage vorzuhalten, dürfte es trotzdem noch nicht zu einer Verknappung kommen.

    • Wenn die auch für die Befüllung der Gasspeicher zuständig sind, dann wirds dunkel am Ende des Tunnels.

  • Und genau deshalb weil das Benzin knapp wird, sollten wir eine Spritleitung aus Russland hier her nach Deutschland verlegen. Dann NS2 wieder reparieren und neue Atomkraftwerke bauen und schon ist unser Energie Problem gelöst und das auch noch zu günstigen Konditionen. Achja die Grüne Partei endlich verbieten wegen ihrem Klimamärchen und den ganzen Umweltschädlichen Windmühlen die die Umwelt verschandeln und die Vögel und Insekten töten.

    • Und die Umwelt mit Ewigkeitschemikalien pfas (Abnutzung der Flügel)vergiften ….

  • Sprit Knappheit, obwohl Deutschland der Musterknabe der nachhaltigen Energieerzeugung ist. Ergo: Deutschland rettet allein gar nichts. Es wird auch in zehn Jahren so sein, nur, dass wir dann in Jesussandalen frieren werden.

    • Der durchschnittliche Dieselpreis in Polen liegt aktuell bei etwa 1,70 € bis 1,86 € pro Liter.
      Es gibt keine akute Dieselknappheit in Polen.
      Die Treibstoffversorgung ist gesichert, und die strategischen Reserven des Landes reichen für bis zu 90 Tage.

  • Wie wäre es, wenn die „tolle Regierung“ die Steuern und Abgaben reduziert? Etwa 65 % sind das pro Liter. Ach ne, hatte ich vergessen. Die brauchen das ja für Waffen in die Ukraine, Invasoren, Geld für die EU, riesiger Beamtenapparat, Entwicklungshilfe u.s.w.. Da muß der Pöbel halt tiefer in die Tasche greifen. Ich spucke denen vor die Füße. Pfui Teufel

  • Keine Angst, denen fallen noch tausend Dinge ein, selbst wenn der Rhein wieder genug Wasser hat, um die Sprit Preise über die 3,00/Ltr. zu treiben. Aber in diesem Land kann ja jeder machen, was er will und wie er will, der brave Bürger wird schon bezahlen. Man muss ja zur Arbeit, die sich auch schon lange nicht mehr lohnt.

  • Unsere „Gäste“ brauchen Wasser wie wild. Die leeren unsere Flüsse und Seen im Turbomodus. Ohne „Gäste“ wären die Pegel völlig normal.

  • Bei dem, was der Staat gerade an Mineralölsteuer einnimmt, müssten die deutschen Autobahnen schon in Kürze mit einer durchgängigen Goldblattauflage versehen sein.

  • EILMELDUNG: Neue Grenzwerte. Fahrverbotswelle für Dieselfahrer steht bevor.

    • EILMELDUNG: Lage der deutschen Autoindustrie verschärft sich. Niedrigster Beschäftigungsstand seit über 20 Jahren.

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