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Cambridge

Zurückgetretener Diversitätsforscher wurde von Akademikern empfohlen, die „Umerziehung von Weißen“ forderten

Jason Arday ist nach Plagiatsvorwürfen als Cambridge-Professor zurückgetreten. Nun zeigt sich, dass ihn ausgerechnet Akademiker für die Professur auswählten, die selbst für eine „Umerziehung von Weißen“ und die „Entkolonialisierung“ der Universitäten argumentierten.

Jason Arday galt jahrelang als Personifikation eines progressiven Lebensentwurfs (Foto: Royal Greenwich/Wikimedia Commons)

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Das Aushängeschild des woken Wissenschaftsbetriebs, Jason Arday, ist am Mittwoch von seiner Position als Professor für Bildungssoziologie an der renommierten britischen Universität Cambridge infolge schwerer Plagiatsvorwürfe überraschend zurückgetreten. Seitdem kommen immer mehr Details ans Licht. Mehrere Professoren, die Arday auf seine Professur berufen haben, prangerten eine „weiße Vorherrschaft“ im Bildungswesen an, wie der Telegraph enthüllte.

Demnach haben mindestens zwei Professoren eines neunköpfigen Gremiums, die Arday im Jahr 2022 einstimmig wählten, solche anti-weißen Ansichten vertreten. Bei beiden handelt es sich um externe Akademiker; jeweils vier werden in das Entscheidungsgremium berufen. Es handelt sich um den Professor für Erziehungstheorie an der zypriotischen Universität, Michalinos Zembylas, und um Professor Anoop Nayak von der Newcastle University.

Der Telegraph wertete unter anderem die Arbeiten dieser beiden Akademiker aus, und das Ergebnis ist folgenschwer. Beide haben in ihren Werken anti-weiße Ansichten verbreitet. Während Zembylas die „Umerziehung von Weißen“ forderte, verurteilte Nayak die sogenannte „neoliberale Weißheit“ an britischen und US-amerikanischen Schulen.

In einer 2023 veröffentlichten Arbeit argumentierten Prof. Zembylas und seine Co-Autorin Prof. Cheryl Matias, „Weißsein“ sei eine von weißen Menschen zu unterscheidende, unterdrückende Ideologie, die in der Lehrerausbildung weiterhin „schädlich“ fortbestehe. Sie forderten, diese Ideologie müsse „zur Rechenschaft gezogen und schuldig“ gesprochen werden.

Der zweite externe Wahlberechtigte, Prof. Nayak, veröffentlichte im vergangenen Jahr eine Abhandlung über die „Entkolonialisierung“ des Fachs Geografie. Darin kritisierte er unter anderem die höheren Studiengebühren für internationale Studenten als mögliche Form institutionellen Rassismus und sprach von einer „neoliberalen Dominanz weißer Amerikaner“ an Universitäten. Zugleich lobte er die Proteste von Black Lives Matter und pro-palästinensischen Studenten als Impuls für eine „Entkolonialisierung des Lehrplans“ und bezeichnete reservierte, finanzierte Promotionsplätze für Schwarze und ethnische Minderheiten als „notwendig“.

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Arday ist mittlerweile mit schweren Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, in seiner Dissertation mehr als 180 Passagen anderer Autoren übernommen zu haben, ohne diese ordnungsgemäß als Zitate zu kennzeichnen. Auch in mehreren wissenschaftlichen Arbeiten sollen sich problematische Übernahmen finden, darunter offenbar Interviewaussagen, die bereits in früheren Veröffentlichungen anderer Wissenschaftler verwendet worden waren. Zudem soll er ein Buch geschrieben haben, das es jedoch nie gab. Arday bestreitet zwar die Vorwürfe, ist mittlerweile aber als Professor zurückgetreten (mehr dazu hier).

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23 Kommentare

  • Hat mit Wissenschaft absolut gar nichts mehr zu tun. Ist reinste politische Propaganda, sonst nichts.
    Man muss nur „Erziehungswissenschaften“ lesen.

  • Und was macht man jetzt mit denen? Wegschauen und hoffen, dass sich das Problem von selbst erledigt? Wohl kaum. Wer eine „Umerziehung von Weißen“ fordert und die „Entkolonialisierung“ der Universitäten vorantreibt, muss sich auch die Frage gefallen lassen, ob er an einer Universität wirklich wissenschaftliche Offenheit oder vielmehr politische Indoktrination betreibt. Solche Entwicklungen bekämpft man nicht mit Wegsehen, sondern mit klaren Konsequenzen: wissenschaftlichen Standards, Transparenz und einer schonungslos offenen Debatte.

  • Die spinnen, die Briten!

    • Nicht nur Die!

  • „Diversitätsforscher“ Mann oh Mann, was es alles so gibt…

  • Erinnert an den von der GEZ-ARD gehypten Physiker aus Afrika, dessen TV-Gerät Energie erzeugen sollte.

    Die Pisa-Redakteurende (m/w/d/x/y) war so stolz, den Beitrag zu senden….

  • Arday ist wenigstens noch zurückgetreten. Auf die Idee kommt der Thüringer Plagiator Mett-Mario erst gar nicht

  • „Dissertation mehr als 180 Passagen anderer Autoren übernommen zu haben, ohne diese ordnungsgemäß als Zitate zu kennzeichnen.“

    Hätte er sie gekennzeichnet, wäre es aber immer noch keine Wissenschaft, sondern nur ein Pasticcio gewesen.

  • Tja erinnert mich stark an „Des Kaisers neue Kleider“ – ein eher durchschnittlich denkender Typ sogar schafft es, dieses kranke System auszuspielen 🤣🤣

  • Professor für irgendwas oder Gedöns, egal, Hauptsache schwarz.
    Erinnert mich an den Erfinder des Fernsehers, der im Betrieb mehr Strom aus Funkwellen produziert als er selbst verbraucht.

    • In Schland schlägt der erste Hauptsatz des Multikulturalismus inzwischen den ersten Hauptsatz (und nicht nur den) der Thermodynamik.

  • Es ist schwierig diesen woken Scheis… zu kommentieren.

    Zu den Akademiker: Einbildung ist keine Bildung!

    • „… schwierig, diesen …“
      „Scheiß“…
      „An den Akademiker: …“

      Du solltest das Wort „Bildung“ gar nicht in den Mund nehmen, Du falscher Schweizer.

      • Wenn man sonst keinerlei Argumentation vorzuweisen hat auf Grund einer Verständnisschwäche, so kommt die Rechtschreibung.. Armes Würstchen 🤔🤣

        • Jetzt tu doch nicht so, als hättest Du mein Argument nicht verstanden, abgesehen davon, dass der Löffel selber keines hat.

          -1
      • Ach Horst 🙄🤦‍♂️ Erstens habe ich m.M.nach kein „Du“ angeboten. Zweitens ist der Inhalt entscheidend und wenn Sie Klatschäffchen nicht in der Lage sind, diesen zu widerlegen, wäre ein Schweigen doch der bessere Weg. Und drittens stand auch nirgends, dass ich Ihr sogenanntes Argument nicht verstanden habe – ich lachen Sie nur für die plumpe Argumentation aus..

        • Nordfriese, dein „Verständnisschwäche“-Spruch ist schon ziemlich dünn. Horst hat ganz einfach darauf hingewiesen, dass vom Löffel außer „woker Scheiß“ kein einziges Argument kam. Darauf gehst du natürlich lieber gar nicht ein, sondern kommst mit Beleidigungen und Lachsmileys.

          Wenn jemand groß „Bildung“ ins Feld führt, aber selbst nichts zum Inhalt zu sagen hat und dann auch noch mit miserabler Rechtschreibung, darf man das wohl noch anmerken. Horst hat damit völlig recht, und dein Kommentar ändert daran genau gar nichts.

          3
        • „… ich lachen Sie nur … aus.“

          Wer selbst keine Bildung hat, braucht eine solche von anderen auch nicht einzufordern. Gilt für Nordfriesen genauso wie für Schweizer.
          Und wer keinen Inhalt bietet, braucht von anderen ebenfalls keinen Inhalt einzufordern.

          Du stellst Dich dumm.

          -3
  • Diese „Akademiker“ und völlig abgedrehten Spinner haben es wohl immer noch nicht begriffen, dass sie übelste Rassisten sind. Man stelle sich mal vor, ihre wissenschaftlichen Ergüsse würden sich auf Schwarze beziehen.

  • Ich betrachte die faktisch führende Position der Weißen in der Welt nicht als fragwürdiges Privileg, sondern als anerkennenswerte Errungenschaft.

  • Linke Wissenschaft ist faktisch eine irre Ideologie, nicht mehr. Schlimm ist nur, daß sie so viel Unterstützung findet.

  • Das sind alles Minus Wissenschaften, die kosten nur Steuern bringen aber der Menschheit rein gar nichts, aber interessant finde ich es allemal. Bedeutet, Afrikaner sind nur für diese Minus Wissenschaften geeignet und nicht mal da schaffen sie es ohne Betrug.

  • „Umerziehung von Weißen“
    Allein diese Frechheit lässt mich erbrechen. Was bilden die sich eigentlich ein.
    Das ist purer Rassismus und kein Wunder, wenn man eine Wut auf die Überpigmentierten bekommt.

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