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Flughafen Leipzig

„Schützt Menschen, nicht Grenzen“: Linke und Afghanen protestieren gemeinsam gegen Abschiebeflug

Am Flughafen Leipzig/Halle haben am Montagabend rund 260 Menschen gegen einen erneuten Abschiebeflug nach Afghanistan demonstriert. Das Protestbündnis und linke Politiker verurteilten die Rückführungen grundsätzlich – unabhängig davon, ob die Betroffenen Straftäter sind.

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Ein antirassistisches Bündnis hat in der Nacht zu Dienstag im Flughafen Leipzig gegen einen Abschiebeflug nach Afghanistan protestiert (IMAGO/EHL Media)

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Am Flughafen Leipzig/Halle haben am Montagabend rund 260 Menschen gegen einen Abschiebeflug nach Afghanistan demonstriert. Zu dem Protest hatte ein linkes antirassistisches Bündnis aufgerufen; auch mehrere Afghanen beteiligten sich daran. Wenige Stunden später startete vom Flughafen aus ein Charterflug mit 31 Personen in Richtung Kabul. Der Bund hatte den Kreis der von Abschiebungen nach Afghanistan Betroffenen zuletzt ausgeweitet – dieses mal ist auch erstmals ein Afghane ohne Vorstrafe dabei.

Nach Informationen des Luftfahrtportals ehl media hob ein Airbus A320-214 der Fluggesellschaft Freebird Airlines in der Nacht zum Dienstag um 1.43 Uhr zunächst in Richtung Trabzon in der Türkei ab und setzte seinen Flug anschließend nach Kabul fort. Das Portal berichtete zudem, mehrere Personen seien mit Handschellen in das Flugzeug gebracht worden. Offizielle Angaben zur Zahl der Abgeschobenen oder zu möglichen Straftaten der Betroffenen machten die zuständigen Behörden zunächst nicht.

Nach Angaben der Veranstalter und der Polizei versammelten sich am späten Montagabend rund 260 Menschen am Flughafen, um gegen den Abschiebeflug zu protestieren. „Diese Abschiebungen können nur aufgrund der Hinterzimmerdeals der Bundesregierung mit den Taliban stattfinden“, erklärte Bündnissprecherin Luca Müller.

„Während von allen Seiten islamistische Gewalt in Bezug auf den CSD verurteilt wird, unterstützt die Bundesregierung mit ihren Deals die islamistischen Taliban“, sagte eine andere Sprecherin dem MDR. Das Bündnis forderte die Bundesregierung daher auf, jegliche Zusammenarbeit mit den „menschenverachtenden und frauenfeindlichen Taliban“ ebenso wie Rückführungen nach Afghanistan zu beenden.

Nach Auffassung der Demonstranten seien Abschiebungen dorthin grundsätzlich nicht zu rechtfertigen – selbst wenn es sich um verurteilte Straftäter handelt. Auf gemalten und gebastelten Schildern und Transparenten waren Slogans wie „Protect people, not borders – remember you’re rich, your passport is a privilege“, „Stop Deportations – Solidarität“, „Freedom of Movement“ und „Refugees Welcome“ zu lesen. Laut Polizei und Flughafen verlief die Demonstration ohne Zwischenfälle.

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Zu den Unterstützern des Protests gehörte auch die sächsische Landtagsabgeordnete Juliane Nagel (Linke). Sie erklärte, es sei „schändlich, Menschen gewaltsam in ein Land zurückzubringen, das vom islamistischen Regime der Taliban regiert wird“. Dabei spiele es aus ihrer Sicht keine Rolle, „ob die Betroffenen straffällig geworden sind oder nicht“. Die Menschenrechtslage in Afghanistan sei „desaströs“, die ökonomische und soziale Lage „katastrophal“. Abschiebungen in ein solches Land seien deshalb nicht zu rechtfertigen.

Die Bundesregierung mit Innenminister Alexander Dobrindt hatte den Kreis der für Abschiebungen nach Afghanistan infrage kommenden Personen zuletzt erweitert. Während zunächst vor allem schwere Straftäter und sogenannte Gefährder im Fokus standen, können inzwischen unter bestimmten Voraussetzungen auch weitere ausreisepflichtige Afghanen von Rückführungen betroffen sein. Die Abschiebeflüge erfolgen weiterhin über Drittstaaten, da Deutschland keine diplomatischen Beziehungen zum Taliban-Regime unterhält.

mmx

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130 Kommentare

  • „Schützt Menschen, also schützt Grenzen!“ So rum ist es richtig.

    116
    • Genau! REMIGRATION RETTET LEBEN!
      REMIGRATION SCHÜTZT MENSCHEN!

    • Wenn die AfD erst regiert geht es mit Habibi Airlines nach Hause zu Ali Baba und den 40 Räubern

      • Ali Baba und die vierzig Dealer.

    • Uii, ein Querdenker.. jetzt wird’s hier langsam recht extrem.

      So weit haben die Schüler da am Bild alle nicht gedacht. Nach dem Umkehren war schluss. 👻

      -34
    • Schickt die Leute doch mit auf Reisen, dann sind sie wenigstens da, wo sie hingehören, unter ihresgleichen, aber raus, wenn wir unsere Grenzen nicht schützuen, hört das Töten auf unseren Straßen nie auf.

  • Wer schützt die deutsche Bevölkerung von Messermördern, die längst hätten abgeschoben werden sollen?

    • Wie wäre es wenn die Afghanen sich um ihre Freiheit mal in ihrem Land bemühen würden ? Sie hatten die Chance und wollten liebe den Islam . Lebt damit . Aber in eurem Land !!
      Wir haben schon mehr als genug Opfer in unserem Land für diese Menschen zu beklagen !
      Die können unsere Linken und ihre Parolen gleich mit nach Kabul nehmen !
      Da könnten unsere Linken mal zeigen wie ernstcsie es wohl meinen mit den vermeintlichen Menschenrechten .
      Dort besteht echter Bedarf an Freiheit Woknes und LGBT Lebensart !🤣🤣

    • Denen sind die Deutschen scheiß egal.

  • Und wenn es wieder ein Attentat oder Mord gibt, schiebt man es den Rechten in die Schuhe und bastelt einen Zusammenhang zur AfD.

    • @Nico-1 das ist einfach irre die Teddybär Werfer und die Flüchtlings-NGO’s sagen „Afghanistan sei nicht sicher“ und betteln das die Gefährder, ich wiederhole die GEFÄHRDER DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT in Deutschland bleiben dürfen.

      Absurdistan wie es leibt und lebt das kann man mit rationellem Denken nie erklären!

    • Genau so sieht es aus. Ich denke mal, die 31 Afgahnen sind in spätestens 5-6 Wochen mit anderer oder gar keiner Identität wieder in Dummland.

      • Genau. OHNE Pass, aber mit Smartphone inklusive ALLER relevanten Daten von A-nwälten bis Z-ufluchtsversteck.

        Und ausreichend Taschengeld für Messer und Macheten.

      • Ich hoffe, die Behörden haben vorher ihre Fingerabdrücke genommen. Sonst sind die in wenigen Tagen wieder beim deutschen Amt vorstellig unter 20 neuen Identitäten.

        • Fingerabdrücke? Kontrolle dieser?!

          Ich fall‘ vom Sessel… doch bitte nicht in Absurdistan- Buntland-Hirntot.

          0
    • ja so ist es,die halten uns wohl für total dämlich.

  • Es müsste täglich 10 Flieger gehen. Voll besetzt.

    116
    • Und in 5 davon sollten Linke sitzen. Die können dann in Afghanistan den Taliban ihre tollen Ideen unterbreiten.

    • Am besten mit Airbus A380ern.

    • Täglich sollte mehrere Orientexpresse
      abfahren.

      • Der Orient-Express ist kein Mülltransporter.

    • MINDESTENS 10 täglich von jedem Flughafen Deutschlands! Selbst dann dauert es, bis der Status Quo vor 2015 wieder hergestellt wird!

      • Wie sollte man denn die Berufsidioten zum Protestieren so schnell von einem zum anderen Flughafen bugsieren?

    • Eine weitere Luftbrücke Kabul – dieses Mal in die richtige Richtung.

    • Viel mehr !!

  • Deutschland sollte sich dringend ein Vorbild an Singapur nehmen. Dort gilt für Ausländer das unmissverständliche Prinzip: Ihr seid zum Arbeiten willkommen – aber wer das Gesetz bricht, fliegt. Nach dem dortigen Einwanderungsgesetz reicht schon Kriminalität weit unterhalb von schweren Gewalttaten, um die Aufenthaltsberechtigung fristlos zu entziehen. Aufenthalt ist dort ein Privileg, kein einklagbares Recht.

    Refugees Welcome – wenn sie unsere Gesetze respektieren

    • Wer nach Deutschland „einwandert“ sollte seinen Lebensunterhalt schon selber bestreiten können….

      • Nun, werter Rick, das ist auch die – eigentlich – geltende Rechtslage, die von den Gebrauchtparteien nur systematisch mißachtet wird …

        Und, weil sich bereits der strafbar macht, der die deutsche Grenze ohne Rechtsgrund und (!) ohne gültige Ausweisdokumente überschreitet, schließt dies a jure eine Asylgewährung – eigentlich – aus.

    • Das war in der DDR auch so.

  • Mit einem Charterflug hat Deutschland 31 Afghanen zurück in ihr Heimatland gebracht. Sie sollen unter anderem wegen Totschlags, versuchtem Mord, Vergewaltigung oder sexuellem Missbrauch von Kindern verurteilt worden sein.
    .
    Einer von ihnen hatte keine Vorstrafe. Der Mann sei nach Abschluss seines Asylverfahrens ausreisepflichtig gewesen, sagte Dobrindt. Er habe versucht, in einem anderen europäischen Land unterzukommen, und habe sich dort illegal aufgehalten. Daraufhin sei er nach Deutschland zurücküberstellt und abgeschoben worden.

  • Im August diesen Jahres ist der Krieg in Afghanistan seit 5 Jahren beendet.
    Zumindest die umliegenden Länder wie Pakistan meinen, dass es für die Kriegsflüchtlinge Zeit wird, heimzukehren. Wie lange nach Kriegsende ist man „Kriegsflüchtling“?

  • Schützt endlich die Menschen der hiesigen Bevölkerung und schließt die Grenzen. Sicher eine Million mindestens müssen wieder nach Hause. Alle Kriminellen, alle Gefährder, alle Ausreisepflichtigen, alle bei denen der Fluchtgrund entfallen ist, alle die sich nicht einfügen können oder wollen => sehr viele sind das!

    • PLUS alle, die nur von Steuergeld leben, statt ihren Lebensunterhalt mit wertschöpfender Arbeit zu verdienen.

      Dazu zähle ich auch alle Schmarotzer, die in „Migrations-, Flüchtlings- ubd anderen unnützen steuergeldverschwendenden Sowjets herumlungern und hetzen und sogar Rundfunkrat spielen dürfen.

    • Die Taliban haben nach der Vertreibung der Regenbogen-Armee sofort die Grenzen geschlossen.

  • Abschiebungen aus Spanien

    Pedro, Teilnehmer unserer Tennisgruppe, berichte von seinen Erfahrungen als Flugbegleiter bei Abschiebungen aus Spanien.

    Der in Madrid gestartete Flieger landete in Sevilla an einem Hangar, in dem die Abzuschiebenden mit dem Feuerwehrschlauch abgespritzt wurden, da sie sich selbst und das Innere der Maschine mit ihren Exkrementen beschmutzt hatten. Ein Besenkommando ging an Bord.

    Die nächste Zwischenlandung war auf den Kanaren; abspritzen & Reinigung wie vorher. Da die Spanier im Maghreb und den westafrikanischen Ländern ein Agentennetz unterhalten, war die Übergabe der Abzuschiebenden nie ein Problem.

    Als Pedro nach Jahren der ‚vuelos de mierda‘, der Scheißeflüge, überdrüssig war, heuerte er als Schließer in einem Hochsicherheitsgefängnis auf den Kanaren an, wo bis zu 200 baskische Sezessionisten einsaßen. Von Familienangehörigen bei Besuchen bedroht, hat Pedro beim Tennis immer die durchgeladene Glock in Reichweite, entspiegelt vor Abfahrt sein Auto.

    • Wieso packen sie diese Kreaturen, die sich aus Protest vollscheissen, nicht in einen großen Militärtransporter? Wenn sie über dem Ziel Land sind, bekommt jeder einen Fallschirm in die Hand, dann hintere Ladeklappe auf und raus mit denen. Meine Geduld ist am Ende.

  • Hier die offiziellen Zahlen des statistischen Bundesamt für 2025
    27.700 Personen wurden abgeschoben
    168.500 Personen haben neu Asyl beantragt
    101.000 Personen sind durch Familiennachzug nach Deutschland gekommen

    • Die offiziellen Zahlen…und die tatsächlichen Zahlen?

      • 👍👍👍

    • Das ist netto also ein mal Freiburg mit Merkel’schen Neubürgern. Mir wird schlecht… 😠

      • Im Jahr 2025 haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vorläufigen Ergebnissen zufolge 332.500 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Und nochmal das links versiffte Freiburg…

  • Ich bin auch gegen Abschiebeflüge – nehmt Schiffe.
    Da passen mehr rein.

    • Warum beschlagnahmt nicht die ganzen Schiffe der „Seenot-Schlepper“ und nimmt sie für den Rücktransport? ☝️🧐

  • Gehören auch Queers zu der Gruppe?

  • Das Demonstrationsrecht ist ein sehr wichtiges Gut. Fast so wichtig wie das Instrument der Abschiebeflüge.

  • Man hatte sie alle auf einem Fleck.. 😉

    Just saying 🙋‍♂️

  • Warum wurden die gleich mitabgeschoben?

  • Sie gehen nicht gegen Anschläge auf die Straße
    sie protestieren nicht gegen Islamismus
    sie protestieren nicht gegen Terror
    Aber sie protestieren gegen Abschiebeflüge, gegen Israel, gegen die AfD
    Was haben Linke eigentlich für Prioritäten?

  • der Wählerschaft wollte es so.Wie gewählt so geliefert.

  • Junge, Junge, Junge. Die Taliban sind Afghanen. Das ist rassistisch, alle Afghanen als Taliban abzustempeln.
    Das wäre wie nach einer Wahl und einer AfD-Bundesregierung alle Deutschen als „AfDler“ zu bezeichnen.

    -22
    • Egal, was die sind! Die haben kein Recht, sich in Deutschland aufzuhalten! Flüchtling ist man im Nachbarland! Seit wann grenzt Deutschland an Syrien, Afghanistan,Iran, Irak, Türkei, Pakistan oder an Afrika? Keiner ist Flüchtling! Es handelt sich um Illegale! Ihr Aufenthalt ist rechtswidrig. Streng genommen handelt es sich um Straftäter!

      • Frag mal die NATO die in den Herkunftsländern der Flüchtlinge stationiert ist.

        • Was tut denn die Nato diesen Ländern an? Brunnen bauen und Schulbesuch für Mödchen?

          0
    • Sie können die Taliban bei den Afghanen mit den Mitgliedern der Stasi-SED in der „DDR“ gleichsetzen: Wer Karriere machen will, ist Mitglied.

    • Was wäre denn das Problem, wenn alle Deutschen als „Afdler“ bezeichnet würden? „Die Afghanen“ sind größtenteils strenggläubig, leben in Clanstrukturen, und befinden sich geistig im Mittelalter. Und Sie ziehen diesen Vergleich? Ziehen Sie weiter, Sie „Tourist“.

  • Schützt deutsche und Deutschland statt Illegale im Land für die Sicherheit und Vaterland

  • Die können doch alle ein oder zwei mit nachhause nehmen. Auf eigene Kosten selbstverständlich. Oder gleich mitfliegen.

    • Mitfliegen ist gut. 260 Demonstranten passen da locker noch mit rein. Wieso überhaupt nur 260? Wo ist denn der große, dumme Rest? Kommt wohl nur aus den Löchern gekrochen, wenn es Kohle dafür gibt. Armseliges Häufchen!

  • Der aus Kanada stammende Konfliktforscher David Betz, Professor am King’s College London, sorgte mit der thesenartigen Prognose für Aufsehen, dass weite Teile der westlichen Welt – einschließlich europäischer Staaten wie Deutschland🤢 – auf schwere innere Konflikte und Bürgerkriege zusteuern.Kernpunkte der ThesenErfüllte Vorbedingungen: Betz argumentiert in Fachbeiträgen (wie im Military Strategy Magazine), dass viele westliche Gesellschaften mittlerweile strukturelle Bedingungen aufweisen, die historisch dem Ausbruch von Aufständen oder Bürgerkriegen vorausgehen.Schwindendes Vertrauen: Als Hauptursachen nennt er eine tiefe gesellschaftliche Polarisierung, sinkendes Vertrauen in staatliche Institutionen und den Verlust der politischen Legitimität in den Augen großer
    Bevölkerungsteile.🤢

  • Hätte man nicht die 260 Sympathisanten als Zeichen der Solidarität gleich mit abschieben sollen? Die Taliban hätten etwas Unterstützung bei der woken Weiterentwicklung ihrer Gesellschaft bestimmt begrüßt.

  • Menschen wollen sie schützen, aber Deutsche sind Freiwild

  • Es ist nur noch krank, geisteskrank, was hier in Deutschland in Bezug auf Migration, Meinungsfreiheit, Steuerlasten, Bildung, Renten usw. abgeht. Und wenn man näher hinschaut, wer die Leute sind, die Deutschland zerstören, dann sind es Politiker der Altparteien und die von ihnen finanzierten zahllosen NGO-Akteure. Kein Wunder, dass alle, die es sich irgendwie noch leisten können, das Land fluchtartig verlassen.

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