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Jens Spahn

„Auf einer Stufe mit Sklaverei“: Ein Antrag der Frauen-Union zeigt, wie dramatisch die Debatte zur Leihmutterschaft wird

In einem Antrag der Frauen-Union im Februar wurde Leihmutterschaft in einem Zug mit Sklaverei genannt – in Italien hat Meloni die Gesetzeslage schon deutlich verschärft. Nun könnte eine Debatte um eine Verschärfung auch in Deutschland entfacht werden.

Die Frauen-Union fordert, zwingend am Verbot der Leihmutterschaft festzuhalten. (imago images/Christian Thiel)

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Die Debatte um das Kind von Ex-Unionsfraktionschef Jens Spahn, das von einer Leihmutter ausgetragen wurde, ebbt nicht ab. Besonders weil Spahn sich damit gegen die Parteiprinzipien richtete, brachte ihm das vernichtende Kritik ein. Die Deutlichkeit, mit der die Union eine Legalisierung von Leihmutterschaft ablehnt, zeigt sich in einem Antrag der Frauen-Union zum vergangenen CDU-Bundesparteitag im Februar.

Unter dem Titel „Verbot altruistischer Leihmutterschaft in Deutschland“ wird gefordert, das Verbot der Leihmutterschaft aufrechtzuerhalten – die Praxis wird in einem Atemzug mit Menschheitsverbrechen wie der Sklaverei genannt. In dem Papier heißt es konkret, Deutschland solle „Leihmutterschaft – auch in altruistischen Modellen – in Deutschland weiterhin verbieten, um Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken zu verhindern.“ Zugleich wird betont, das Verbot solle unabhängig davon gelten, ob künftig die Eizellspende erlaubt werde.

Besonders hervorgehoben wird die Sorge, dass eine zunächst auf unentgeltliche Modelle beschränkte Regelung später kommerzielle Formen nach sich ziehen könnte. Konkret wird gefordert: „Es wird ausdrücklich verhindert, dass in Deutschland kommerzielle oder neutrale Modelle entstehen, die Leihmutterschaft zu einem Geschäftsmodell machen.“

In der Begründung verweist die Frauen-Union auf eine Reihe ethischer, rechtlicher und praktischer Einwände. Auch altruistische Modelle seien mit erheblichen Risiken verbunden. Genannt werden insbesondere mögliche Ausbeutung, Umgehungen bestehender Regeln sowie Missbrauch. Das Papier warnt zudem vor Entwicklungen wie in den USA, wo sich nach Auffassung der Autoren ein Markt für reproduktionsmedizinische Dienstleistungen etabliert habe.

Dort sei Leihmutterschaft teils zu einem Geschäftsmodell geworden. Aus anderen Ländern sei bekannt, dass Frauen ihre Dienste häufig aus finanzieller Not anböten. Zudem könnten vertragliche Vereinbarungen dazu führen, dass Leihmütter weitreichenden Vorgaben der Wunscheltern unterliegen, etwa hinsichtlich pränataler Untersuchungen oder eines Schwangerschaftsabbruchs bei diagnostizierten Risiken.

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Nach Auffassung der Frauen-Union lasse sich zudem keine klare Grenze zwischen altruistischen und kommerziellen Interessen ziehen. Auch innerhalb von Familien oder engen sozialen Beziehungen könne emotionaler Druck entstehen. Ebenso bestehe die Gefahr, dass finanzielle Abhängigkeiten die Freiwilligkeit der Entscheidung beeinträchtigten.

Besonders weitreichend sei die Bewertung der Leihmutterschaft unter Verweis auf das Europäische Parlament. Im Antrag heißt es, dieses habe Leihmutterschaft als Form sexueller Ausbeutung insbesondere ärmerer Frauen sowie als Verletzung der Menschenwürde verurteilt. Wörtlich wird formuliert: „Leihmutterschaft wird auf eine Stufe mit Verbrechen wie Sklaverei, Zwangsheirat, illegale Adoption oder Ausbeutung von Kindern gesetzt.“

Der eigentliche Antragstext mit der Forderung nach Beibehaltung des Verbots der Leihmutterschaft wurde vom Bundesparteitag verabschiedet – über den Begründungstext des Antrags wurde dabei nicht abgestimmt.

In Italien unter Ministerpräsidentin Meloni geht man indes noch einen Schritt weiter. Dort wurde bereits 2024 die Nutzung von Leihmutterschaften erneut deutlich eingeschränkt. Das Parlament verabschiedete ein Gesetz, das es unter Strafe stellt, eine Leihmutterschaft im Ausland in Anspruch zu nehmen – selbst dann, wenn diese dort rechtmäßig durchgeführt wurde. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni begrüßte die Entscheidung ausdrücklich. „Der Gesetzentwurf, der die Vermietung von Gebärmuttern unter Strafe stellt, ist endlich Gesetz“, schrieb sie nach der Abstimmung via X.

Die Neuregelung erweitert ein bereits seit 2004 bestehendes Verbot. Schon bislang war Leihmutterschaft innerhalb Italiens untersagt. Künftig drohen jedoch auch Personen, die sich in Ländern wie Kanada oder Teilen der USA um eine Leihmutterschaft bemühen, strafrechtliche Konsequenzen. Vorgesehen sind Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren sowie Geldstrafen von bis zu einer Million Euro.

Die Formulierung des Antrags der Frauen-Union zum letzten Bundesparteitag und das Vorgehen Melonis in Italien zeigen, wie sich die Debatte um die Leihmutterschaft infolge der Affäre um Spahn entwickeln könnte – auch Grüne und Linke hatten das Vorgehen des Ex-Unionsfraktionschefs scharf kritisiert. Die Regeln, was den Umgang mit Leihmutterschaft angeht – insbesondere mit Fällen aus dem Ausland –, könnten damit eher verschärft werden.

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165 Kommentare

  • Ich habe mich in den letzten Tagen mal ein bisschen mit der Problematik beschäftigt, auch mit den Verträgen, die da zT geschlossen werden.
    Da tun sich ethische Abgründe auf, die man nicht für möglich gehalten hätte.

    Wer noch halbwegs seine Menschlichkeit und das erhalten hat, was man früher einen „inneren Kompass“ nannte, der kann nicht anders, als Leihmutterschaft zu verbieten.

    • Ich auch. Gerade eben in YT das aktuelle Interview auf welt.de mit Brosius Gersdorf gesehen, Wahnsinn diese Frau ist höchst gefährlich. Man kann gar nicht hoch genug einschätzen was für ein Glück es war, dass diese Person GsD noch haarscharf am Vfgh vorbeigeschrammt ist. Gar nicht auszudenken, die in roter Robe……

      • In der ARD-TS, vorhin, 20:00 Uhr wurde das Thema auch behandelt.
        Der ganze Duktus des betreffenden Beitrags ging aus meiner Sicht in die Richtung: Man müsse das Thema diskutieren – in Richtung Leihmutterschaft auch im Schland zu erlauben – unter bestimmten Bedingungen.
        Die Krönung in diesem TS-Beitrag: Auch Frau Brösel-Geierhals durfte „ihren Stuß zum Vortrage bringen“. Hat sie auch, allerdings in etwas abgemilderterer Form als in den Interviews bei den Zeitungen vorher.
        ÖRR-typisches Framing, wieder einmal…

        • Da wird der Zuschauer und damit der Wähler schonmal weich gekocht. Der Markt ist da und wo ein Markt ist lässt sich was verdienen.

          2
    • Sorry, aber das sehe ich anders. Ich kenne ein Paar, das nur mit einer Leihmutter Kinder haben kann. Warum das unethisch sein soll, verstehe ich nicht.

      Und das alles vor dem Hintergrund, dass das Töten von ungeborenen Kindern von vielen als Sinnbild für Frauenrechte gesehen wird.

      Ich vermute, dass der hysterische Widerstand gegen Leihmutterschaft mehr die tiefsitzende Angst von Frauen ist, überflüssig zu werden. Denn Samenspende ist ok, auch für Single-Frauen, aber dass eine Frau überflüssig werden könnte…

      • Nicht alles was man will ist auch möglich. Ich bin Mann, will aber eine Frau sein. Klappt eben nicht wirklich. Ich bin Syrer, will aber Deutscher sein. Nein, auch der Pass macht das nicht zur Wirklichkeit. Bin hässlich, will aber hübsch sein…..vergiss es! Bin unsportlich, will aber Olympiasieger sein. Niemals. Bin dumm, will aber intelligent sein. Wohl kaum.
        Vieles ist wie es ist und damit sollte man sich arrangieren.

      • Wenn sie es nicht verstehen, dann befassen sie sich näher mit dem Thema um es zu verstehen.

      • Lieber Erik, denken Sie nicht auch, dass ein krasser Unterschied zwischen 9 Monaten Schwangerschaft mit allen Risiken und einer Ejakulation besteht ??

        Der hysterische Widerstand gegen Leihmutterschaften kommt ebenfalls von Männern. Er kommt vor allem von Menschen, die ein christliches Menschenbild haben und die sich ein wenig mit der Komplexität der Materie beschäftigt haben: was bedeutet eigentlich Mutter-Kind-Bindung, wann entsteht sie, was passiert, wenn sie gestört wird, was sind die Auswirkungen einer Schangerschaft auf eine Frau, was passiert mit dem Kind, wenn es nicht gewollt ist, wie wird sein Leben dann verlaufen, welchen Einfluss generell haben die ersten 9 Monate auf das Leben eines Menschen, wa bekommt der Embryo eigentlich mit?

        Zu diesen Fragen gibt es wissenschaftliche Untersuchungen – und wenn man die kennt, dann verdammt noch mal würde man niemals auf die Idee einer Leihmutterschaft kommen, ohne alle daran Beteiligten lebenslänglich in den Knast zu sperren !!!!!

      • “ Warum das unethisch sein soll, verstehe ich nicht.“
        Es gibt kein Menschenrecht auf Elternschaft um jeden Preis.

  • Was muss geschehen, bis er endlich angeklagt wird?

    • er muss zuerst seine immunitaet verlieren.
      und es muss jemand da sein, der bereit und berechtigt ist, ihn anzuklagen.

      • Kommt noch.

    • @Ich frage ja nur:
      Den „Verbotsfanatiker Streck“gleich mitanklagen mit dem“Ethik-Rat!!!“ 🙁

      • 👍🫶

    • Kann man, bei aller berechtigten Kritik, auch einmal die Kirche im Dorf lassen? Es gibt kein Strafgesetz, das Spahn gebrochen hätte, jedenfalls nicht in Bezug auf das Kind. So ist doch keine vernünftige Diskussion mehr möglich. Die ist übrigens auch nicht möglich, wenn man die Leihmutterschaft in die unmittelbare Nähe von Sklaverei rückt.

      -14
      • Zuchtprogramm für Menschen? Wie Hunde? Sie haben einen an der Birne!

      • Das dürfen Sie gerne so sehen.

      • Solange es die Frau nicht freiwillig macht sondern unter staatlichem Befehl sollte es erlaubt sein analog der männlichen Wehrpflicht.

    • Warum noch anklagen? Der hat für jedermann erkennbar so viele Schwerdtverbrechen begangen das der sofort eingelocht gehört. Unbefristet.

      • @Recht muss Recht bleiben
        „Warum noch anklagen?“

        Vielleicht wegen „Recht muss Recht bleiben“?

        • Die Leihmutterschaft von Jens Spahn ist zu einem Politikum geworden. In Deutschland ist sie verboten.

          3
    • Leihmutterschaft, Abtreibungen und Adoptionen bei Homo-Beziehungen müssen verboten sein.
      https://cna343.wordpress.com

      -11
      • Dein Sektenlink muss verboten werden

  • Wie fast immer muss man die Meloni-Regierung loben und sich fragen, was hier alles verkehrt läuft

  • Das war wohl so nicht geplant. Vielmehr dürften sich Spahn und Streek erwartet haben, dass dieses Vorpreschen zu noch mehr Lockerungen führt.
    Ich bin in diesem Fall tatsächlich mal der Meinung der EU, welche von Ausbeutung der Frauen spricht, denn es ist nichts anderes. Ein vergleichbares Vorgehen würde ich mir bei der Prostitution wünschen, denn die meisten Frauen tun es nicht freiwillig. Entzieht endlich Schleppern, grooming gangs, lover boys und stinknormalen Zuhältern ihre Geschäftsgrundlage, damit das Leid der Frauen aufhört. Deutschland als größter Puff Europas hat hier auch den größten Handlungsbedarf.

    • Was mich im Artikel jetzt mal unabhängig vom Kindeswohl am meisten überzeugte, war die Problematik für emotional und finanziell abhängige Frauen, die vielleicht von ihrem Partner unter Druck gesetzt werden, mit einer Leihmutterschaft viel Geld ranzuschaffen. Solche Fälle wären tatsächlich Sklaverei und schlimmeres.
      Was die in Italien machen, nämlich für jeden ital. Staatsbürger auch eine Leihmutterschaft im Ausland unter Strafe zu stellen, finde ich vorbildlich. Und die USA sollten das unter Trump auch einstampfen. Es gibt liberale und fortschrittliche Grenzen. Der Westen kann nicht Frankensteins Hütte aufführen. Nicht alles was machbar ist, ist nur deshalb auch gut.

      • Das ist in den USA aber keine Bundesangelegenheit (federal), sondern Bundesstaatsrecht (state), das kann also jeder Bundesstaat für sich entscheiden. In den „Dem“-Staaten ist es eher erlaubt, in den „Rep“-Staaten eher verboten, wobei ich das nicht für jeden Staat weiß. In Kalifornien ist es jedenfalls erlaubt, aber das ist auch quasi ein failed state. Diejenigen Normalos, die 4 Impfungen und 10 Booster überlebt haben, sterben an AIDS, wenn ihnen nicht vorher das Fentanyl den Garaus macht oder sie sowieso Teil einer Gang sind. Die Reichen leben in ihren eigenen gated communities und erziehen zwischen zwei lines „Trans-Kinder“.
        Da ist jetzt sehr pauschal, es gibt dort noch einen Rest gesunden Menschenverstand, aber die Bilder aus SF oder LA sind gruselig.

        • Wenn Sie sich im Netz Prominente mit Leihmutterkindern nennen lassen, sind Sie ganz rasch in Hollywood…

          0
      • vielleicht werden sie unter Druck gesetzt, vielleicht aber auch nicht. Slaverei wäre es so oder so, wenn man sich ein Kind kauft. Das Kind hat eine Funktion, die gekauft wird, genauso wie man es früher mit einem entsprechenden Sklaven gemacht hat.

        Und ich finde es ebenfall kritikwürdig, Frauen immer nur als die armen ausgebeuteten von Männern unter Druck gesetzten Unschuldslämmchen zu betrachten. Das ist einfach lächerlich. Frauen sind knallhart und stolz darauf, so vermitteln es uns ja die Feministen.

        Eine Leihmutterschaft im Ausland unter Strafe zu stellen finde ich auch richtig, doch sicher nützt das nix. Wer genügend Geld dafür hat, wird gleich ins Ausland auswandern oder wo kein Kläger da kein Richter.

        • Stichworte: Unter Druck setzen.

          Das ist wieder so schwammig und nicht greifbar und das macht die Beurteilung so schwierig. Wird sie gezwungen, macht sie es freiwillig? Schwierig abzuschätzen.
          Ein Kind neun Monate austragen um es dann wegzugeben, vielleicht fällt es leichter wenn die Eizelle von einer anderen Frau kommt und man macht es deshalb. Es mutet aber eher wie ein Auslese an. Ich kann das alles nicht nachvollziehen. Unschön und mit der Würde einer Frau und die des ungeborenen kleinen Wesens schwer vereinbar. Ich sehe aber auch das Dilemma von Paaren wie diesen.

          0
      • Dass es Frauen geben könnte, die das freiwillig machen, weil sie damit gutes Geld verdienen und anderen Menschen einen Mensch schenken können, ist natürlich vollkommen undenkbar. Frauen sind halt immer emotional und finanziell abhängig….

  • Der Menschenhändler wird aus Steuergeldern finanziert.

    • Die Gebärmutter – Missbrauchs – Industrie und die Asyl – Industrie, die sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Unter dem Deckmantel der „guten Tat“ ziehen sie gnadenlos ihren Menschenhandel durch auf dem Rücken der Allerschwächsten, widerlich…

      • Falsch.
        Die Asyl-Industrie ist links, die Pro-Leihmutter-Fraktion eher konservativ.
        Warum viele Linke zwar Tötungen Ungeborener klasse finden, aber das Schaffen von Leben widerlich finden, erschließt sich mir nicht. Da muss irgenwie ein Enzym im Hirn quersitzen.

        • Wieso sollte die Leihmutter-Fraktion konservativ sein? Übrigens können auch Konservative nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Und wieso sollten Linke die Tötung Ungeborener klasse finden?

          Bloss weil die meisten Linken sich für Abtreibung einsetzen, heisst das doch nicht, dass sie die Tötung von Ungeborenen toll finden. Wo haben Sie das denn her? Von dem Paar, welches eine Frau missbraucht, um Kinder haben zu können? Von dem Paar, welches nicht iin der Lage ist, seine biologische Grenze zu akzeptieren? Sind die konservativ oder links? Oder doch eher konservative Linke?

          Wer als Paar trotz Kinderwunsch keine Kinder bekommt, ist in einer wirklich unglücklichen Situation, keine Frage. Doch das berechtigt einen nicht für den eigenen Kinderwunsch über Leichen zu gehen. Rollstuhlfahrer müssen auch akzeptieren, dass sie nicht laufen können.

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    • Erschreckend. Ist das wirklich noch weit weg zur NS-Ideologie?

      • Das ist pures Nazitum und damit linksextrem

    • Übel krass. Was sind diese ‚Eltern‘ nur für widerliche Menschen?!

      • Das sind Linke. Das erklärt alles.

    • Einfach nur gruselig das!
      Und jetze frag ich mich:
      Wie würde die Brösel-Gierhals in desem Fall wohl entschieden haben, wenn sie denn könnte?
      Vermutlich so:
      – Baby ist per Abtreibung zu ermorden
      – Verweigerung der Ermordung dieses Babies, geht zu Lasten der Leihmutter.
      – Sie, also die „Leihmutter“ muss es für immer behalten
      – Den „Auftraggebern“ ist „Schadensersatz“ zu leisten, weil das Baby ja „kaputt“ ist.
      Ist nur Spekulation meinerseits – würd ich der Brosel-Tante nach ihren bisherigen Äußerungen zum Thema aber glatt zutrauen 🙁
      Ah he, nun warte ich noch auf Freigabe.
      Sind wohl par Schlüsselworte in meinem zugegeben, etwas harschen Kommentars drinnen, wo der Zensur-Software hier nicht genehm sind.
      Was solls…
      Nachtrag: Freigabe ging dann doch, nach einer Weile…

  • Die Kinder aus solchen ethisch verwerflichen Konstruktionen werden zu Verdingkinder gemacht. Das Kind ist Objekt und ihm wird die Menschenwürde aberkannt.

    • „Das Kind ist Objekt und ihm wird die Menschenwürde aberkannt.“ Sprechen Sie von Abtreibung?

      • Sie wissen wohl nicht, was Verdingkinder sind. Wieso sollte hier von Abtreibung die Rede sein ?? In der Regel redet niemand von Aberkennung der Menschenwürde, wenn jemand umgebracht wird, schonmal dran gedacht? Was sind das bloss für unterirdische Kommentare…

  • Und da sollte auch gleich festgelegt werden dass ein Kind Vater und Mutter haben sollte !

  • Eine Adoption darf nur im Notfall genehmigt werden. Profit, oder irgendein Endgelt müssen verboten sein. Die Vermittlung ebenso. Keine Geschäfte, um die Natur zu umgehen.

  • Ach, wenn es im Ausland erlaubt ist, dann sollte man es auch nicht bestrafen, wenn jemand dort das Angebot annimmt!
    Geht doch bei Kinderehe auch ohne Probleme, wenn man die richtige Abstammung hat. Dann ist das auch in Deutschland erlaubt und wird anerkannt, weil es eben in den gewissen Regionen zum guten Brauch gehört!

    (Sollte jemand Sarkasmus gefunden haben, darf er diesen gerne behalten!)

  • Es ist schlichtweg Menschenhandel, was Spahni da betreibt.

  • Ein Explosives Thema. Was ist richtig was ist falsch? Ich als Frau kann mir nicht vorstellen, dass dies jemand freiwillig tut. Ausser die Armut zwingt dazu. Das Gerede von Altruismus halte ich für vorgeschoben, Es geht immer ums Geld. Immer.

  • Sofort verschärfen, nicht lange Fackeln!

    Für mich ich das auch Menschenhandel, denn man bezahlt einen Menschen um dann dessen Frucht zu erhalten. Ob mit einvernehmen oder nicht.

    In der Antike konnten Menschen sich auch Freiwillig in Sklaverei verkaufen oder verkaufen lassen. Das heißt doch aber noch lange nicht, dass das alles freiwillig geschah. Sondern nur, das Menschen dazu gezwungen waren oder keinen anderen Ausweg sahen, um überhaupt weiter leben zu können.

    Menschen, die finanziell keine notwendigkeit haben, werden demnach bestimmt auch nicht freiwillig ein Kind für andere austragen. Da steht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Not oder finanzielles Interess hinter einer solchen Entscheidung. Aus reinem Altruismus heraus wird das kaum jemand tun!

    • @Stefan G:
      Sehr Richtig!!!

  • Allein bei der „Auswahl“ der zukünftigen Mutter, müssten doch speziell Linke und Grüne im Dreieck springen …. Geht’s nach Katalog, Wunschzettel? Werden auch Frauen abgelehnt, oder bevorzugt? Wie ist das im Alltag in Deutschland mit Bewerbungen, Kontrollen usw. Wie oft wird geklagt wegen angeblichem Rassismusverdacht, oder vermeintlicher Benachteiligung. Oder Herkunft und Vermögensstand, arm oder reich? Das Baby kennt solche Themen nicht …. es wird damit erst später konfrontiert.

  • Das ganze Geschehen wird zur Legalisierung von Leihmüttern ausarten. Das steckt dahinter; liebe CDU! Erst Empörung vorgaukelt und dann es durchwinken; Brosius Gersdorf lässt grüßen!

  • Es ist nicht lange her,doch blieb es im Kopf als eine
    „vergewaltigte,junge Dame“vor Verzweiflung aus dem Fenster sprang,
    und seitdem schwerst Querschnittlgelähmt war!
    Sie entschied sich selbst für den Freitod!
    Ich habe das Bild immer noch im Kopf und weine jedesmal,
    wenn ich an Sie denke!!!
    Wie ich jetzt darauf komme,weiß ich auch nicht ! 🙁
    Ich glaube die „Gesamtsituation“überfordert mich emotionell!
    SRY!

    • Die Geschichte der jungen Frau ging aber noch weiter. Sie hat ihre Einwilligung zum Freitod zurückgezogen vor dem Vollzug. Die Ärzte haben ihr aber mitgeteilt, es sei zu spät für ihren widerruf: ihre Organe seien bereits an andere Patienten, „versprochen“ worden. Sie wurde daraufhin „eingeschläfert“ und „ausgeweidet“ worden. Organspende…

  • Was ist mit dem Kind? Ich lese hier immer was von Recht und Mutter usw…Hat das Kind kein Recht auf seine Mama? Ich würde die Auftraggeber einer Leihmutterschaft am liebsten verdonnern: Ihr bietet der Mutter an dass sie das Kind zurück bekommt und wenn die das will, dann sorgt ihr für den Unterhalt von Mutter und Kind bis das Kind eine Ausbildung abgeschlossen hat. Geld genug habt ihr ja.

    • In der Leihmutter-Industrie sind Leihmutter und Kind nicht verwandt, sondern genetisch einander völlig fremd.

    • Es besteht keine emotionale Beziehung zu dem Kind. Die Frau hat das Kind geboren, will aber nicht heißen, sie sei die Mutter. Sie ist nur eine Gebärmaschine; nichts mehr und nichts weniger. Das Kind ist ein materielles Produkt. Man stelle sich vor, wenn es fragt wer seine Eltern sind. Keine Mutter, kein Vater; erstanden in einem Reagenzglas. Herrliche, liebevolle Eltern. Ich könnte nur noch erbrechen.

  • Zwei alternde Herren leisten sich eine Eizellspenderin, eine Leihmutter
    und ein Baby.
    Die Mütter kassieren.
    Es ist per definitionem Menschenhandel.
    Das Kind, Objekt von Verträgen…
    Die natürlichen Rechte des Kindes auf Selbstbestimmung werden dreist
    missachtet, das Kind, arg- und wehrlos, dem Menschenhandel ausgeliefert.

    Das Kind als Wegwerfartikel:
    https://www.welt.de/vermischtes/article6a5f5390668d28f8978b172e/nach-verweigerter-abtreibung-des-wunschkindes-paar-verklagt-seine-leihmutter.html

    • „Die Mütter kassieren“. Ja die Mütter bekommen auch etwas Geld und tragen die Schäden davon. Den größten Teil des Geldes kassieren aber windige Organisationen.

  • Leihmutterschaft ist Menschenhandel. Hier werden Babies vertickt.

  • In einem demokratischen Land muss die weibliche Gebärpflicht immer gleich behandelt werden wie die männliche Wehrpflicht.
    Leihmutterschaft muss daher in eine Behörde analog der Bundeswehr überführt werden. Private und freiwillige Leihmutterschaft wie im Fall Spahn muss gleichgestellt werden mit Privatarmeen und Söldnern.

  • Also das Thema ist schon schwierig. In den USA ist das etwas normales, besonders im linke Kalifornien ist es unter den Schauspielern und Reichen üblich, ein Kind nicht selbst auszutragen. Ist kein linkes Thema, wird aber auch nicht angegriffen, weil das Gegenteil christlich wirkt und damit böse ist. Bei uns also nur Show.
    Das man aber als Politiker sein eigenes Gesetz umgeht ist typisch für die CDU. Kohl und Schäuble sind gute Beispiel, die in der Spendenaffäre sich klar gegen den Staat stellten und somit Schröder einen Wahlsieg ermöglichten. Heute reagieren die Bürger weniger konsequent.
    Das aber Homosexuelle auch Kinder wollen ist nicht verkehrt, nur ich weiß nicht, ob es gut für Kinder ist, wenn sie sexuell in der Familie so einseitig behandelt werden. Aber das ist leider ein schwieriges Thema.

    • Es gibt Beispiele wo lesbische Frauen schwierige Waisenkinder adoptiert haben und ihnen geradezu vorbildlich Chancen eröffnet haben. Es gibt sicherlich positive Beispiele von homosexuellen Männern, auch wenn ich sie nicht kenne.
      Das Thema Adoption wird sensibel betrachtet und überwacht. . Bei der Leihmutterschaft wird gar nichts geprüft. Jeder kann ein Kind kaufen und was danach passiert überwacht niemand mehr. Es gibt nicht einmal Zahlen, wie viele Kinder nur zum Zweck des Missbrauchs gezeugt werden. Ein dunkler Fleck, wo man nicht einfach mal zur Tagesordnung übergehen und sagen kann die USA nehmen das locker. Das Thema darf man nicht locker sehen, weil es dort ein Dunkelfeld an Abscheulichkeiten gibt, welche wir uns gar nicht vorstellen möchten.

    • Mag sein, wir sind aber hier in DEUTSCHLAND 🇩🇪!

      • Nein. Wir sind hier im Islamistischen Kalifat Germanistan.

        • nein, wir sind hier im Tal der Jammerlappen und Krakeeler

          -11
  • „Leihmutterschaft wird auf eine Stufe mit Verbrechen wie Sklaverei, Zwangsheirat, illegale Adoption oder Ausbeutung von Kindern gesetzt.“

    Meiner Meinung nach fehlt bei der Aufzählung noch der Ersatzenkeltrick , der bis heute weiter praktiziert wird und zu tausenden Toten geführt hat. eigentlich müsste man die verantwortlichen wegen beihilfe anklagen und aburteilen.

    • schlimmer finde ich den Ersatz-Tante-Trick

      • Ja, bei Tanten wie Esken, Bas, Merkel, Strack-Zimmermann, Brosius-Gersdorf, Roth oder Brandtner bekommen die Kinder einen irreparablen Schaden fürs Leben.

  • ‚Leihmutterschaft‘ ist ein Euphemismus für Kinderhandel. Vor allem kommerzieller Kinderhandel gehört weltweit verboten und geächtet.
    Der Mensch als Ware im Kapitalismus. Ich könnte speien!
    Bestellte, aber nicht abgeholte Babys gehören dazu. Wegen Behinderung des Babys, wegen Trennung der Besteller oder schlicht weil man seine Meinung geändert hat. Kam alles schon vor.

  • Mal eine Frage vom Freund von der Tankstelle: Wie und mit was für einem Pass bzw. Nationalität ist „Little Georg“ eigentlich zu Jens & Daniel nach Tschland eingereist…?

    • Das Kind wurde in den USA geboren und hat somit die US–Amerikanische Staatsbürgerschaft.
      Was meinen Sie weshalb schwangere Chinesinnen nach USA reisen?

    • Die Nationalität ist egal. Hauptsache, der ist kein Neger oder ähnliches Gesockse.

      -11
      • @Alter wei(s)ser Mann
        Unseren täglichen rassistischen Kommentar bei AN gib uns heute …

        @Baumwollpflücker
        Öffentlich ist darüber noch nichts bekannt. Entweder also mit US-Pass oder mit deutschem. Den US-Pass für ein Baby kann man recht problemlos bekommen.

        • Die Leihmutterschaft von Jens Spahn ist zu einem Politikum geworden. In Deutschland ist sie verboten.

          3
      • meinst Du deitsches gäriges Gesocks ?

        -11
  • Nur eine Fußnote: Frau Brosius-Gersdorf hält das Verbot der Leihmutterschaft für verfassungswidrig. Das muss man sich angesichts dieser Diskussion auf der Zunge zergehen lassen.

    • Vielleicht denkt sie selbst darüber nach, dann wäre es gut wenn das Verbot gekippt würde.

    • Dieser Mensch ist nicht gesund.

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