Nuclear Energy Summit
Kehrtwende in der Energiepolitik: Griechenland möchte in die Kernenergie einsteigen
Griechenland möchte in die Kernenergie einsteigen, wie der konservative Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis nun verkündet hat – eine Kommission soll die Details für den Einstieg untersuchen. Noch vor fünf Jahren hatte Mitsotakis einen Einstieg in die Kernkraft kategorisch ausgeschlossen.
Von
Griechenland prüft den Einstieg in die Kernenergie. Der konservative Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis kündigte beim Nuclear Energy Summit in Paris die Einrichtung einer Ministerialkommission an, die untersuchen soll, ob Kernkraft und insbesondere kleine modulare Reaktoren künftig Teil des griechischen Energiesystems werden können. Trotz des Ausbaus von Wind- und Solarenergie müsse Griechenland auch über Technologien nachdenken, die unabhängig von Wetterbedingungen Strom erzeugen können. Noch 2021 hatte Mitsotakis gegenüber dem Handelsblatt verkündet: „Griechenland hat keine Kernkraftwerke, und wir werden auch niemals welche haben.“
Die Kommission soll nun bewerten, welche technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Voraussetzungen für einen möglichen Einsatz geschaffen werden müssten. Nach Angaben der US-Handelsbehörde wird eine erste Machbarkeitsstudie für 2026 oder 2027 erwartet. Geprüft wird ein möglicher Einsatz nach 2030.
Werbung
Griechenland verfügt bislang über keine kommerziellen Atomkraftwerke. Die Stromversorgung des Landes basiert vor allem auf erneuerbaren Energien und Erdgas. Gleichzeitig verfolgt die Regierung das Ziel, die Braunkohleverstromung bis 2028 zu beenden. Vor diesem Hintergrund sucht Athen nach Möglichkeiten, die Stromversorgung langfristig abzusichern.
Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen sogenannte Small Modular Reactors (SMR). Dabei handelt es sich um kleinere Kernreaktoren, die industriell vorgefertigt und modular errichtet werden sollen. Befürworter verweisen auf potenziell kürzere Bauzeiten und geringere Investitionsrisiken. Allerdings befindet sich ein Großteil der weltweit entwickelten SMR-Konzepte noch in der Planungs- oder Genehmigungsphase. Kommerziell etablierte Projekte gibt es bislang nur vereinzelt.
Für Griechenland wäre ein Atomprogramm mit erheblichen Vorarbeiten verbunden. Das Land müsste einen regulatorischen Rahmen für die kommerzielle Nutzung von Kernenergie schaffen, Fachkräfte ausbilden, Standorte auswählen und Fragen der Brennstoffversorgung sowie der Entsorgung radioaktiver Abfälle klären. Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde kann der Aufbau eines Kernenergieprogramms in Staaten ohne eigene Atomkraftwerke zehn bis fünfzehn Jahre in Anspruch nehmen.
Lesen Sie auch:
Ukraine
Russische Schahed-Drohne schlägt in Tschernobyl ein – Brennelementlager getroffen
Eine russische Schahed-Drohne ist in ein Lager für Brennelemente auf dem Gebiet des ehemaligen Atomkraftwerks Tschernobyl eingeschlagen. Laut dem Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde sei der Vorfall „äußerst besorgniserregend“.US-Medienbericht
Iran und USA sollen sich über längere Waffenruhe geeinigt haben – finale Zustimmung steht noch aus
Unterhändler der USA und des Irans sollen sich laut einem Medienbericht auf eine Verlängerung der Waffenruhe geeinigt haben. Über das iranische Atomprogramm soll verhandelt werden. Der Iran dementiert die Einigung. Der US-Vizepräsident betont, dass Trump einer Einigung noch zustimmen muss.Hinzu kommt die Standortfrage. Griechenland gehört zu den erdbebenaktivsten Regionen Europas. Ein möglicher Einstieg in die Kernenergie würde daher hohe Anforderungen an Sicherheitsstandards, Genehmigungsverfahren und Notfallkonzepte stellen.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Jemand mit Verstand. Den würden wir uns für Deutschland auch wünschen.
„kann der Aufbau eines Kernenergieprogramms in Staaten ohne eigene Atomkraftwerke zehn bis fünfzehn Jahre in Anspruch nehmen.“
10 Jahre sind in dem Bereich ja ein Zeitraum, der überschaubar ist.
Wenn man das nun auf Deutschland überträgt, wo Kernkraft schon einmal zu Hause war, käme man nicht im Ansatz auf solche Zahlen!
Bei uns müsste man von einer Inbetriebnahme, wenn überhaupt, frühestens im Jahr 2045 rechnen!
Bei manchen kommt die Einsicht spät, bei uns erst mit der AFD.
Wenn das so kommt, dann kann man den Griechen nur gratulieren.
Wissen die Griechen nicht wie gefährlich Atomenergie ist? Man sollte sofort, unverzüglich die Luisa hinschicken!
Alle werden irgendwie normal in Europa, außer Deutschland.
Überlegt sich die der Leyer mit ihrem New Green Deal Sanktionen gegenüber Griechenland zu ergreifen?
Seltsam, daß in der ganzen EU leistungsfähige und sichere Groß-AKWs aus „Sicherheitsgründen“ demontiert wurden und jetzt plötzlich der unausgereifte und unökonomische SMR-Schrott überall hingebaut werden soll. Sieht ganz so aus, als wäre es nur darum gegangen, die heimischen Energiemärkte für Bill Gates und andere US-Investoren zu bereinigen.
‚Trotz des Ausbaus von Wind- und Solarenergie müsse Griechenland auch über Technologien nachdenken, die unabhängig von Wetterbedingungen Strom erzeugen können.‘
Die Griechen kapieren es, die (deutschen) Grünen nie!
Ahnen Sie überhaupt, wie viel Geld da auf dem Spiel steht für die Grünen? 100 Milliarden bekommen die schon aus dem „Sondervermögen“; Anwendung nach Belieben.
Kommt hier auch noch.
Muss aber noch dauern, bis erst noch mehr Firmen das Handtuch geworfen haben und der Schaden noch größer geworden ist.
es muss und wird ueberall kommen, denn anders lassen sich die gigantischen rechenzentren nicht mehr betreiben.
und die werden gebraucht, um uns zu ueberwachen.
billionen daten aus autos, smartmetern, rauchmeldern, verkehrskameras , gesundheit, banken, …..
es gibt kein halten mehr.
mit solar und wind ist das auf dauer nicht leistbar.
selbst, wenn wir menschen komplett auf strom verzichten wuerden.
china hat gerde ein riesendatencenter im meer versenkt, um strom und wasser zu sparen.
das meer uebernimmt die kuehlung, und wird, wenn das schule macht, nach und nach waermer.
wo bleibt der aufschrei der verkochungshysteriker?
So ein KKW ist nicht billig, und Griechenland permanent pleite, wer das dann wohl finanziert. Gerne die EU,also auch Dummland, das die eigenen in bestem Zustand verschrottet. Wenn nicht, China könnte eins bauen , und vermieten, die haben schon einen Hafen gekauft, und die Griechen dürfen den gegen Bares benutzen.
Wer noch einigermaßen bei Verstand ist , wird zu den modernen Atomkraftwerken dezentral zurück kehren !! Die CDUCSU ist inzwischen völlig von der Rolle und sprengte Ihre eigenen Alternativen in die Luft !! So wurden Billionen verballert von geisteskranken Ideologen … im Übrigen hätten diese Kraftwerke tatsächlich das „ Klima gerettet „ aber nein , das durfte nicht sein und man entschied sich für die Kohle ! Wenn das nicht Geisteskrank ist , was dann ??? !
Die verschenken sogar nagelneue Gaskraftwerke an die Ukraine.
Scheiß was auf die Griechen und Griechenland ich will das im eigenen Land!
Auch als Nachbarn?
Ja bitte in unserem Dorf! Das verspricht Wohlstand und Aufschwung!
Und ihr Dorf wäre einverstanden? Das will ich sehen.
‚Trotz des Ausbaus von Wind- und Solarenergie müsse Griechenland auch über Technologien nachdenken, die unabhängig von Wetterbedingungen Strom erzeugen können.‘
Der Vorteil von 24 Stunden Energie rund um die Uhr ist etwas, was unsere Links-Grünen auch nicht kapieren wollen. Ganz im Gegenteil, diese Bornierten wollen allen anderen einreden das es doch viel, viel besser ist, dann Strom zu verbrauchen, wenn grade mal welcher verfügbar ist! Kuba und Venezuela lassen herzlich grüßen.
Hmm, bei Griechenland und Kernenergie bin ich nicht sofort begeistert.
Griechenland ist aufgrund der Kollision der afrikanischen und eurasischen Kontinentalplatte das erdbebenreichste Land Europas.
Hoffentlich finden die ein gutes Plätzchen.
Wir sind dumm und stolz darauf..
Wir nicht, aber die Verantwortlichen Politiker in Deutschland.