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Bayern

Windrad fängt Feuer – und die Einsatzkräfte können nichts dagegen tun, bis der Brand erlischt

Im bayerischen Kitzingen hat ein Windrad Feuer gefangen. Der Feuerwehr gelang es nicht, den Brand in über 100 Metern Höhe zu löschen – mangels entsprechender Gerätschaften. Die anliegende Autobahn musste gesperrt werden.

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Dieses Windrad in Kitzingen fing am Samstag Feuer. (Screenshot via Facebook/FeuerwehrKitzingen)

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Am Samstagabend ging ein Windrad im bayerischen Kitzingen in Flammen auf. Zuvor nahmen Passanten von der nahe gelegenen Autobahn A7 aus eine Rauchentwicklung an der Turbine des Windrads wahr. Als die Feuerwehr mit einem Großaufgebot eintraf, brannte die Anlage bereits lichterloh. Doch die Einsatzkräfte sahen sich der Situation hilflos ausgesetzt.

Man habe nicht die Gerätschaften dafür gehabt, ein Feuer in über 100 Metern Höhe zu löschen, erklärt die Feuerwehr der Stadt Kitzingen in einem Beitrag auf Facebook. Zudem könne man keine Einsatzkräfte in das Innere des Windrads zur Brandbekämpfung schicken. „In diesem Fall bleibt uns nichts anderes, als Abstand zu halten und die Lage zu beobachten“, so ein Sprecher der Feuerwehr, wie BR24 berichtet.

Bis zum Sonntag konnte das Feuer nicht gelöscht werden, weil die Gefahr bestand, dass einer der Rotorblätter abfällt. Die Autobahn musste wegen des Brandes gesperrt werden. Die Polizei warnte, dass für Schaulustige „aufgrund möglicher weiterer herabstürzender Teile“ eine „erhöhte Verletzungs- und Lebensgefahr“ besteht. Auch nachdem das Feuer mittlerweile von selbst erloschen ist, bleibt das Gebiet um die Anlage weiterhin abgesperrt. „Die Betreiberfirma kümmert sich jetzt um die Reparatur“, erklärt ein Polizeisprecher.

Im Jahr 2025 wurden besonders viele Windkraftanlagen gebaut. Nach Angaben des Bundesverbands WindEnergie (BWE) und des VDMA Power Systems wurden im vergangenen Jahr bundesweit rund 5,2 Gigawatt neue Leistung installiert. Es handelt sich dabei um das zweithöchste Ergebnis seit Beginn des Ausbaus – und dieser soll nach dem Willen der Regierungen in Bund und Land auch in Zukunft weiter steigen.

sf

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36 Kommentare

  • Wirklich Umweltfreundliche Windenergie. Zum Glück kein Waldbrand.

  • Noch ein sogenannter „Einzelfall“ aber warten wir mal. Gelernt hat man jedenfalls aus vorherigen derartigen Situationen nicht.

    • Das ist in diesem Jahr das fünfte Windrad was abbrennt. Jedes Mal die gleichen Berichte. Die Feuerwehr konnte nichts tun. Die Ursachen müssen untersucht werden. Ergebnisse zu diesen „Untersuchungen“ bekommt man nie zu sehen.

  • Also, ich denke nicht dass das Windrad „Feuer gefangen“ hat, sondern der Brand in der Elektronik/Elektrik selbst entstanden ist.

  • Bescheidene Frage: Wie sieht eigentlich die CO2-Bilanz bei so einem Szenario aus?

    • Als hätte die DB seit 5 Jahren Dampfloks Flächendeckend permanent im Einsatz!

  • Komisch:
    Windräder gehen in Flammen auf und sind nicht löschbar.
    Die Akkus von E-Autos gehen in Flammen auf – ebenfalls nicht löschbar.
    Solarpanels auf Dächern gehen in Flammen auf – ganze Dachstühle brennen ab.

  • Betreiber Anklagen wegen Umweltverschmutzung. Dazu müsste der ganze Dreck , auch das Betonfundament unter Aufsicht abgetragen werden!

  • immerhin schickt der Wind keine Rechnung.
    (die geschredderten Vögel auch nicht).

  • Und ist jetzt der Boden um das Windrad endlich endgültig kontaminiert?

  • Ungeachtet der völlig ungiftigen Gase, die hier freigesetzt werden -nicht mitgerechnet das tatsächlich ungiftige, aber klimatötende CO2- ist festzustellen: Trittin hatte Recht mit seinem Spruch „Windkraft kostet nicht mehr als 1 Kugel Eis.“ nur eben PRO KILOWATTSTUNDE. Und bis dahin ist bei den heutigen Eispreisen sogar noch ein wenig Luft.

    • CO2 klimatötend?

  • Leute, es ist Pfingsten! Da bricht ein Sturm los, und Feuer fällt vom Himmel! Daß der Heilige Geist nicht zuläßt, daß es gelöscht wird, ist logisch. Lest mal in der Apostelgeschichte nach!

    Veni, Sancte Spiritus,
    et emitte caelitus
    lucis tuae radium.

  • Nun, wieviel Giftstoffe gibt ein brennendes Windrad von sich?
    Sind die Teile nun Sondermüll ?
    Ein ausgebranntes E-Auto wird soweit ich weiss auch zum Sondermüll— braucht auch Sonderabtransport.

  • Ich finde, das sieht jetzt nicht gerade Zeh Oh Zwei neutral aus…

  • ….uuuund…. kann man nicht aus den ganzen Bränden was lernen und die so bauen, dass die nicht mehr abfackeln oder eine steigleitung mit sprinklern nachrüsten oder so etwas?

    • Kann man nicht aus den ganzen Bränden etwas lernen und erst gar keine Vogelschredder mehr in die Landschaft setzen?

      • Wir haben eh schon genug. Viele stehen eh still, weil gar nicht so viel Strom benötigt wird.

    • Am besten gar nicht bauen den rotierenden Sondermüll

      • heute ist wieder hohe an zensur, obwohl es nicht um sultschki geht. komisch!!!!!!

    • Man könnte Trittin in den Turm des Windrades setzen und er könnte dann mit Eiskugeln abkühlen, so dass erst gar kein Brand entsteht.

  • Sprinkler-Anlagen einbauen, wo die Feuerwehr bei Bedarf nur unten Wasser reinpumpen muss, ähnl. wie bei Wohngebäuden, wo damit die Feuerwehr nicht soviel mit den Schläuchen zutun hat in ein Leitungssystem unten Wasser reinpumpen kann und erst im Brand-Stockwerk mit Schläuche legen anfangen muss?
    BTW: Auch große Lagerhallen dürfen manchmal kontrolliert abbrennen, wenn der Schaden eh schon so groß ist bzw. die Einsatzkräfte stark damit beschäftigt sind, dass es nicht noch weitere Gebäude etc. erwischt.

  • Ich lebe am Rande des Sauerlandes,wo die Windräder im Wald nur so aus dem Boden sprießen!
    Bei eventuellen Windradbränden,die dann womöglich Waldbrände auslösen, müssen wir diese bösen Brände unbedingt auf den Klimawandel und die Erderwärmung schieben!
    (Satire aus)

  • Somit hat sich die Amortisation dieser Anlage umJahrzente verlängert, geht doch

  • Nach dem Brand-Chaos folgt die nächste Posse: Wie demontiert man eigentlich ein komplett instabiles, verkohltes Windrad-Skelett in über 100 Metern Höhe? Ein normaler Rückbau ist unmöglich, riesige Spezialkräne sind kaum zu bekommen und das Ganze droht zur monatelangen Hängepartie zu werden. Hauptsache, die Politik feiert den schnellen Ausbau, ignoriert aber völlig, wer diesen gigantischen Schrottberg am Ende sicher entsorgt. Während saubere Kernkraftwerke hastig demoliert wurden, hinterlässt der Öko-Irrsinn hier eine tickende Zeitbombe in unserer Landschaft. Wer zahlt die Zeche für dieses logistische Desaster? Wieder der Steuerzahler. Diese Energiewende ist von vorne bis hinten nicht zu Ende gedacht!

    • Das hatte ich mich auch gefragt als ich las‘: „Die Betreiberfirma kümmert sich jetzt um die Reparatur“. Im Prinzip kann man wohl nur das ganze Maschinenhaus runternehmen und hoffen das Hitze und herabstürzende Teile nicht auch den Turm – und vielleicht sogar das Fundament – unbrauchbar gemacht haben.

  • Die meisten Windräder sind schon höher, 150 bis 200 m Nabenhöhe. In der Lausitz wird gerade eine Windmühle mit 300 m Nabenhöhe, d.h. mit Rotorblättern 365 m Höhe.
    Es ist der blanke Wahnsinn und Gewissenlosigkeit, Verbrechen an Tieren, Menschen, Landschaft, Kultur.

  • Das ist für mich in diesem Jahr die dritte Havarie einer Windkraftanlage. Zwei konnte ich in der Nähe von Foggia dicht neben Wohn- und Gewerbegebieten beobachten mit ihren abgebrochenen Flügeln. Dort ist die Landschaft auch massiv durch solche dreiarmigen Gespenster verschandelt, ähnlich wie in der Pfälzer Haardt oder im Rheinhessischen Bergland. Eine unerträgliche Kultur- und Naturschande.

  • Diese unbrauchbaren Dinger sind genau wie E Autos für die Tonne, aber nicht für die Grüne, weil nicht wieder verwertbar.

  • Was für eine Feinstaubbelastung und Klimaerwärmung… Mit sauberer Kernkraft wäre das nicht passiert! Die Feuerwehr könnte sich bei dem Wetter, am Baggersee Vergnügen und im Biergarten den persönlichen Brand löschen…

  • top meldung. alle abfackeln

  • Wind und Sonne schicken keine Rechnung! Ich hoffe die Feuerwehr dem Betreiber der Windkraftanlage sehr wohl und zudem sollten sie das A4 Rechnungsformular im Querformat nutzen damit sie mehr Stellen vor das Komma bekommen, damit der Betreiber nie mehr wieder seine bengalische Feuerstelle in unserer schönen Natur aufbaut! Brennen und funkeln darf es schließlich nur beim Kapitänsdinner auf dem Traumschiff wenn die Bedienungen die Torten bringen.

  • Interessant wären die Folgeschäden, wenn das Windrad erst einmal abgefackelt ist, also z.B. gibt es Bodenkontaminationen und in welchem Umkreis.

  • 🤣🤣🤣🤣 Weg mit dem Dreck!

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