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Verteidigungsminister

„SPD-Versorgungswerk“: Ministeriums-Mitarbeiter werfen Pistorius interne Klientelpolitik vor

Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums werfen ihrer Führung vor, Kollegen mit SPD-Parteibuch stark zu bevorzugen. Laut Medienberichten ist intern von einem „SPD-Versorgungswerk“ die Rede.

Von

Verteidigungsminister Pistorius bei einer Kabinettssitzung (IMAGO/)

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius soll bei einem internen Personaltreffen seines Ministeriums mit heftiger Kritik konfrontiert worden sein. Nach Informationen der Bild habe dort eine Mitarbeiterin vor zivilen Beamten und Angestellten das Wort ergriffen und der Ministeriumsführung vorgeworfen, Beschäftigte mit SPD-Parteibuch zu bevorzugen. Die übrigen Mitarbeiter sollen der Wortmeldung daraufhin mit Applaus und Zustimmung begegnet sein.

Die anderen Mitarbeiter hätten daraufhin applaudiert und ihre Zustimmung signalisiert. Laut Bild ist intern bereits von einem „SPD-Versorgungswerk“ die Rede. Die Zeitung zitiert einen Mitarbeiter mit den Worten: „Die Professionalität, mit der die SPD ihre Klientel versorgt, ist bemerkenswert.“ Demnach wird der Vorwurf erhoben, dass eine SPD-Mitgliedschaft im Ministerium als Karrierebeschleuniger wirken könne – etwa bei Beförderungen oder der Besetzung attraktiver Posten. Die ebenfalls bei dem Termin anwesenden Staatssekretäre Jan Stöß und Nils Hilmer – beide SPD – hätten laut Teilnehmern emotional reagiert.

Hintergrund der Vorwürfe soll demnach die Vorverlegung eines Beurteilungsstichtags gewesen sein. In Behörden dienen solche Stichtage dazu, die Leistungen von Mitarbeitern zu bewerten – häufig als Grundlage für mögliche Beförderungen. Laut Ministerium sei der Termin wegen einer bevorstehenden Umstrukturierung vorgezogen worden.

Damit habe sichergestellt werden sollen, dass die Beschäftigten noch von ihren bisherigen Vorgesetzten beurteilt werden, bevor neue Zuständigkeiten greifen. Kritiker stellten jedoch den Verdacht in den Raum, dass die Beurteilungen noch in den alten Strukturen stattfinden sollten, um SPD-nahen Mitarbeitern eine günstigere Bewertung zu ermöglichen.

Dass es zu einer entsprechenden Wortmeldung bei einem Personaltreffen gekommen sei, bestätigte das Ministerium gegenüber der Bild auf Nachfrage. Allerdings wies das Ministerium die darin gemachten Vorwürfe scharf zurück: „Bei der angesprochenen Personalversammlung wurde die unwahre Behauptung aufgestellt, dass SPD-Mitglieder im Rahmen des Beurteilungsdurchgangs bevorzugt wurden. Der Minister hat dies sachlich und entschieden zurückgewiesen.“

ahz

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64 Kommentare

  • Alle Ministerien sind Versorgungsanstalten der Parteien. Alle Bundesbehörden sowieso. Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht. Hatten wir alles schon mal. Mit Parteibuch läufts runder.

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    • Deswegen sind ja Parteien keine sogenannten „Volksvertretungen“, sondern reine Beute-Gemeinschaften. So bezeichnen sich intern die Parteien auch selber, wenn keine Kameras und Mikrofone dabei sind…….Bestes sichtbares Beispiel – die Tegernsee-Polit-Mafia. Da steht alles ganz offiziell im Werbe-Prospekt. Samt Preislisten. Ganz offiziell. Gegen wohlfeile 80 Tausender Schutzgeld kann man die Paten bei Kerzenschein und Schampus treffen, wo man dann allfällig gemeinsame Beutezüge plant und die Locations für die Übergabe der richtig großen Schutzgeld-Koffer ausschnapst. Wenn wir das alles wüssten was da so läuft in diesem Polit-Betrieb………….

      • Ganz genau so ist es in Wahrheit!
        Dazu kommt, dass diese Beutegemeinschaften mittlerweile weit über die Länderparteien hinaus gehen und es keine Millionen, sondern Milliarden geworden sind. Internationele Beutegesellschaften sozusagen. 120 Milliarden für das Ukraine Regime, Milliarden für die Klima Industrie, Milliarden für Migranten usw usw…

    • Dann muss der Sumpf trocken gelegt und der Filz raus getragen werden.
      Abartig.

      • Genau,davor haben sie ja alle Angst,deswegen der Kampf gegen Rechts. Bin gespannt was noch kommt bis zu den Wahlen…!?

  • Wird Zeit, das unser „beliebtester Politiker ever“ mal mehr ins Licht gerückt wird.
    Zuerst würde mal interessieren wo die 111 Milliarden abgeblieben sind?!

    • Pistorius ist nur deshalb so beliebt, weil er nicht pressewirksam sagt, was er denkt. Das reicht bei der aktuellen Politik bereits, um ganz nach vorne zu kommen.
      Deshalb wollte er vermutlich auch nicht Kanzlerkandidat werden, denn dann hätte er Stellung in vielen Fragen beziehen müssen und wäre genauso wie alle anderen in der SPD durchgefallen.

      • Während der Plandemie hat er sehr offensiv gehetzt, gedroht und diffamiert! Eine Aufarbeitung, DIE KOMMEN MUSS, wird für ihn nicht gut ausgehen.

      • Zufällig gesehen am Frühmorgen
        Mich hat es angewidert, als er vor Monaten in Kiew war und bei einer Sirene aus voller Inbrunst von sich gab „So schaut es beim Krieg aus“ Kriegsgeil?
        – das Kurz-Interview war dann nirgends zu finden…

    • Neue Villen in Kiew?

      • Goldene Infrastruktur

        • Am 2. Mai jährt sich zum zwölften Mal die schreckliche Tragödie von Odessa, als im örtlichen Gewerkschaftshaus, das von ukrainischen Nationalisten in Brand gesteckt worden war, nach offiziellen Angaben mindestens 42 Menschen bei dem Versuch, aus dem brennenden Gebäude zu entkommen
          6 weitere Menschen starben auf den Straßen der Stadt.
          https://www.unser-mitteleuropa.com/196826

          0
    • Ganz einfach! EinTeil wird gleich in die Ukraine weiter verschoben, damit sie damit deutsche Rüstungsgüter einkaufen können. Der Anteil welcher in die Bundeswehr fließt ist dazu da, das die neuangeschafften wichtigen Modernisierungen auch gleich an die Ukraine weitergegeben werden. Und die Bundeswehr schaut weiterhin in die Röhre. Dazu bindet man sich an die Ukraine mit gemeinsamen Rüstungsprojekte. Damit kommt sich die Ukraine unheimlich wichtig vor. Irgendwelche Friedensgespräche mit Russland rücken damit in weite Ferne, solange es noch Ukrainer gibt, welche das alles bedienen können. Aber mit Drohnen ist das ja alles einfacher geworden. Vom Modellflugzeugbauer zum Drohnenspezalist.Da brechen sie bei Rheinmetall in Tränen aus, das alles plötzlich so einfach ist und sie auf gepanzerten Fahrzeugen hocken bleiben.

      • So einfach ist das nicht. Da gibt es geheime Hände, die stets versorgt werden wollen. Schon Schäuble hat einmal 555 Millionen nicht abrechnen können. Warum wurde da niemals tiefer nachgebohrt? Damals gab es noch kein Ukraineproblem.

  • Die SPD ist in diesem Punkt so professionell, weil sie das bereits seit Jahrzehnten so praktiziert. Es fällt nur jetzt mehr auf, weil die Partei permanent schrumpft und immer mehr Leute unterbringen muss.

  • Es ist auffällig, wie diskrepanzarm die Amtszeit von Minister Pistorius in der öffentlichen Wahrnehmung verläuft, während er gleichzeitig einen tiefgreifenden Umbau der Bundeswehr proklamiert. Normalerweise lösen echte Strukturreformen in solch historisch gewachsenen und „verkrusteten“ Apparaten erheblichen Widerstand und Unruhe aus. Dass es im Ministerium vergleichsweise leise bleibt, lässt zwei Schlüsse zu: Entweder verfügt der Minister über ein absolut außergewöhnliches Change Management – oder der Umbau findet schlicht nicht in der Tiefe statt, die nötig wäre.

    Die Erfahrung aus der freien Wirtschaft zeigt oft: Dort, wo es wirklich um den Verzicht auf Macht und Einfluss geht, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden, ist der Widerstand am größten. Wenn der interne Aufschrei ausbleibt, drängt sich der Verdacht auf, dass hier lediglich ein oberflächliches „Refacing“ stattfindet, während die entscheidenden Strukturen unangetastet bleiben. Die guten Umfragewerte könnten somit eher Ausdruck

  • Die Spd hat ja auch zunehmend Probleme im Filz ihre vielen freigesetzten Leute aus den Parlamenten zu versorgen.

  • Äh…emotional reagiert? Wie Frau Esken damals nach der Wahl, als sie erst keinen Posten bekommen sollte? Oder wie muss man sich das vorstellen?

    • Die Gleichheit von Sozialisten und ihre Zurücknahme zugunsten „der großen Sache“ endet nun mal an der eigenen Person.

  • Zum SPD-Versorgungswerk gehört längst mehr als der halbe Öffentliche Dienst, 90 Prozent der Bahn, und selbst die wenigen SPD-Unternehmen werden vom ÖRR und RND gepusht und deren Konkurrenten mit „Aufklärungskampagnen“ überzogen …

  • Wie kommt Herrn Pistorius nur an die hohen Zustimmungswerte ? Positives habe ich noch nicht gehört.

  • Wäre schön wenn weniger Leute überrascht wären und die Medien da endlich wieder drüber berichten würden. Das ist Aufgabe des öffentlichen rechtlichen sowas aufzudecken

  • Ach ja, Pistolius mit seinen SPD Zöglingen.
    Eine Art Vetternwirtschaft?

  • Dem Sieger gebührt die Beute.
    Nicht ärgern. Notitzen machen.

  • Deshalb ist Pistorius auch der beliebteste Politiker in den Umfragen. Er besorgt allen Genossen ein Pöstchen mit den Sonderschulden.

    • Er taucht selten irgendwo auf, und sagt noch weniger. In Deutschland reicht das bereits um beliebtester Politiker zu werden…. andererseits, wenn man das ständige Geschwätz von Linksgrün hört, ist das irgendwie sogar nachvollziehbar.

      • Ich nehme an, dass die Umfragen in der SPD Parteizentrale durchgeführt werden.

  • Es gibt halt halt total verwerfliche Vetternwirtschaft bei der AfD und moralisch einwandfreie Klientelpolitik bei der SPD. Der Name macht eben den Unterschied. Jetzt weis ich aber auch warum der Mann der beliebteste Politiker Deutschlands ist er denkt an seine Kumpane.

  • Er wäre kein typischer SPD-Mann, wenn er nicht Klientelpolitik betreiben würde. Die Sozis sind so.

  • Ja ja der beliebteste Politiker Deutschlands. Den Typen habe ich noch nie getraut

  • Die brauchen ein „SPD-Versorgungswerk“. In der freien Wirtschaft werden die nicht nachgefragt.

  • Nun, an den wärmsten Plätzen sitzen stets die ganz Unverfrorenen …

  • Vor einigen Jahrzehnten wollte ich bei der Bundesknappschaft eine Ausbildung zum Sozialversicherungskaufmann machen. Es wurde offen nach einer bestehenden SPD-Mitgliedschaft gefragt. Obwohl meine Eltern (und kurz danach auch ich) damals noch so bescheuert waren, diese Partei zu wählen, konnten meine Eltern und ich damit nicht dienen. Die Folge: Ich bekam eine Absage.

  • Schön, wenn es nur Pistorius wäre.
    Die Wahrheit ist das unser gesamtes Parteiensystem ein einziger Filz ist. Jeder schiebt da seinen Freunden, Familien und Gönnern das Geld links und rechts in die Taschen. Da wird mit Ämtern und Jobs geschoben und gelogen , das sich die Balken biegen.
    Und jeder lässt den anderen gewähren, da jeder mit drin steckt.

  • Genossenfilz ist nix Neues.

  • Wer nichts kann braucht eben Freunde die wissen wie man ans Geld von anderen Leuten kommt, würden manche sagen.

    Man hat doch (bald) mehr führende (Ex)SPD Funktionäre außerhalb von Parlamenten in staatlichen Institutionen, Gewerkschaften, ngos, Wirtschaftsvorstände etc. untergebracht, wo sie maßgeblich mehr politische Macht und vor allem Druck ausüben.

  • Pistorius hat zwei Gesichter. Braucht keiner.

  • Sie versorgen sich nur selbst und ihre Familien mit NGO Funktionen!

  • So sind sie eben, die Sozis (egal, ob rot, grün oder die Mischfarbe) – Gleichschaltung sichert die Macht.

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