Werbung:

Werbung:

Stefan Hartung

Freie Sachsen gewinnen ersten Wahlgang bei Bürgermeisterwahl in Aue-Bad Schlema

In Aue-Bad Schlema konnten die rechts der AfD stehenden Freien Sachsen bei der Bürgermeisterwahl mit 29 Prozent der Stimmen den ersten Platz holen. Zweitplatzierter wurde der Kandidat der CDU, gefolgt vom Kandidaten der Freien Wähler, der AfD und der Linken.

Von

Stefan Hartung im Jahr 2023 (IMAGO/HärtelPRESS)

Werbung

Im sächsischen Aue-Bad Schlema konnten die rechtsextremen Freien Sachsen bei der Bürgermeisterwahl mit ihrem Kandidaten Stefan Hartung mit 29 Prozent die meisten Stimmen im ersten Wahlgang holen. Auf Platz zwei kommt der CDU-Kandidat Marcus Hoffmann mit 23,6 Prozent, und auf Platz drei liegt Danny Weber, der für die Freien Wähler kandidierte und 22,5 Prozent holte.

Die AfD, die bei der Bundestagswahl noch 45,7 Prozent der Stimmen holte, litt unter den starken Freien Sachsen, die rechts der AfD stehen, und holte nur 18,5 Prozent. Der Kandidat der Linken, Tony Neuss, kam abgeschlagen auf den letzten Platz und erhielt 6,4 Prozent der Stimmen.

Für Stefan Hartung, der vor seinem Engagement für die Freien Sachsen bei der rechtsextremen NPD aktiv war, die vom Bundesverfassungsgericht als verfassungsfeindlich eingestuft wurde, aber aufgrund ihrer politischen Bedeutungslosigkeit nicht verboten wurde, ist es der zweite Anlauf für das Bürgermeisteramt. 2019 holte er als Einzelkandidat 19,1 Prozent im ersten Wahlgang und 18,2 Prozent im zweiten Wahlgang.

In Sachsen gibt es keine Stichwahl im klassischen Sinne. Stattdessen dürfen alle Kandidaten, die im ersten Wahlgang teilnahmen, auch im zweiten teilnehmen, sofern sie ihre Kandidatur nicht zurückziehen. Im zweiten Wahlgang ist es daher auch möglich, mit weniger als 50 Prozent der Stimmen zu gewinnen. Die Stichwahl findet am 7. Juni statt.

ww

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

30 Kommentare

  • Als die AfD in der BT-Wahl 2013 auf 4,7% kam wurde über ein Verbotsverfahren noch nicht einmal geredet. Das ging erst los als sie Siege eingefahren hat.

    • Weil die AfD als „Professoren-Partei“ zwar sehr arrogant gestartet ist. Was geblieben ist, ist die neo-liberale Klientelpolitik für Reiche. Abgesehen davon kein Niveau, keine Antworten auf die Probleme von heute, nur Populismus, Vetternwirtschaft und ein eklig brauner Flügel, der Nazis und Extremisten hofiert. Damit gehört die AfD, genau so wie ihre Schwester, die NPD, auf die Müllhalde der Geschichte.

      -11
      • Das wird wohl nix werden, mein „smarter“ kommunistischer Freund😎🤷‍♂️

        • Na ich hoffe doch, das dass mit der AfD nichts wird. Ach wissen Sie was? Ich bin überzeugt davon, denn die Mehrheit hat keine Lust auf die AfD und der Widerstand rührt sich überall ✊💚

          0
      • … haltlose Behauptungen, nichts als leeres Geschwätz und unreflektiertes Nachgeplapper von irgendwelchen linksgrünextremen Faschisten…

        • Ihr Kommentar ist nur ein weiteres Beispiel der Niveaulosigkeit. Wenn sie können, gehen sie doch mal inhaltlich auf meinen Kommentar ein … ich warte und bin gespannt was kommt 😘💚

          0
  • Die Freien Sachsen sind mir noch lieber, weil konsequenter.

    • Konsequent rechtsradikal, oder was meinen Sie genau?

  • Wozu überhaupt eine „Stichwahl“, bei der massiv betrogen wird !
    Wer die meisten Stimmen bekommt ist gewählt und damit basta!

    • Du bist ein Lümmel und damit Basta! xD

      • Echt?

  • BRAVO

  • Laut unseren Qualitätsmedien sind die Freien Sachsen und natürlich die AfD so schlimm rechtsextrem das sie beinahe links wieder rauskommen müssten.

    • Genau, denn jeder weiß schließlich, das politische Spektrum ist in Wirklichkeit ein Kreis 😂 … ist schon länger her, dass sie sich politisch weitergebildet haben, oder?

  • Es besteht natürlich kein Zweifel daran, dass die Freien Sachsen „rechtsextrem“ sind. Schon allein deshalb, weil es das linksextreme, faschistische Regime sagt.

    • Bitte mal „Faschismus“ und „Freie Sachsen Recherche“ googeln und lesen. Gibt viel Material, Quellen, geleakte Dokumente, Zeugen etc.

      Aber da Sie sich selbst als „Freier Sachse“ bezeichnen, ist das vermutlich vergebene Liebesmühe, da sie im schlimmsten Fall schon so tief im braunen Sumpf stecken, dass jede Hoffnung zu spät kommt.

  • „Frei“ ist schon mal eine gute Idee und das Gegenteil von links. Freut mich wenn die sich ärgern.
    Aber von den „Freien Sachsen“ weiß ich sonst nix. Ist zu weit weg und zu regional als das es mich betreffen würde. Von der NPD halte ich gar nichts-die schauen mir zu sehnsüchtig in die Vergangenheit. Das einzige was mir an denen gefällt ist das sie ebenfalls gegen Massenmigration sind. Ob die beiden miteinander zu tun haben weiß ich aber nicht. Im Artikel wird sowas ja angedeutet.
    AfD wäre mir lieber gewesen. Sie sind halt bundesweit vertreten und zumindest in meinen Augen eine Partei die in der Demokratie Fuß fassen will und auch eine Chance dazu hat. Aber Bürgermeister ist halt was regionales für diejenigen die da leben und den Mann auch kennen.

  • Das Pendel, das Grüninnen und Stasi-SED mit großer Mühe und gewaltsam nach links gezerrt haben, schlägt jetzt mit großer Wucht und unaufhaltsam nach rechts.

  • Kann eine Regionalpartei überhaupt rechtsextrem sein? Die wollen doch ein autarkes Sachsen, oder?

  • Apollo übernimmt inzwischen ganz selbstverständlich die Vorverurteilungen der Mainstream-Presse! Rechtsextrem. Woher wollen Sie das wissen? Sie haben sich noch nie mit den Freien Sachsen hier beschäftigt! Bitte belegen Sie Ihren erfundenen Rechtsextremismus! Es wird Ihnen nicht gelingen, weil die maximal konservativ sind! Mehr lässt sich da nicht finden. Und der Herr Hartung ist viel zu freundlich.

    • AN weiß, dass die Freien Sachsen „rechtsextrem“ sind, weil es in diesem Regime üblich ist, dass jede Aussage seiner Führer eine absolute, quasi göttliche Wahrheit darstellt, die niemals hinterfragt werden darf. Und wer doch hinterfragt, ist eben auch „rechtsextrem“. Das Leben kann so einfach sein.

      • Der Verfassungsschutz Sachsen hat zB eine klare Einschätzung zu den „freien Sachsen“ und kann diese gut belegen 😉

  • Zuviel Strahlung im Schacht?
    Freie Sachsen sind teilweise skurril, sorry.
    Der Mann wird aber wohl nen guten Job machen, sonst würde er nicht gewählt werden.

    • Die FS fordern allen Ernstes, „Wessis“ auszubürgern …

  • In Sachsen können zu der Stichwahl auch weitere Kandidaten zugelassen werden.

    Wenn das die Freien Sachsen tatsächlich schaffen – dann Chapeau!

  • Das hätts früher nicht gegeben…

    • Warum nicht?

  • „… gefolgt vom Kandidaten der Freien Wähler, der AfD und der Linken.“
    Hoppla Brandmauer! Ist aber nur ein redakt. Fehler, müßte „von DEN Kandidaten …“
    (Ruhrgebiet: von DIE Kandidaten!1!, is sich Mehrzahl) heißen.

  • Bei der Bundestagswahl haben zuletzt die Freien Sachsen Wahlbetrug begangen, indem deren Mitglieder Stimmzettel gefälscht haben. Das haben sie auch offen zugegeben.

    Würde mich nicht wundern, wenn das hier alles von denen getürkt ist. Ganz klar: keine Alternative.

    • Wirklich?

Werbung