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Berlin

Nach friedlichem Protesttag: Linke will Anzahl der Polizisten am 1. Mai reduzieren

Die Berliner Linke fordert, die Anzahl der Polizisten am 1. Mai in Berlin zu reduzieren, nachdem der Protesttag in diesem Jahr größtenteils friedlich verlaufen ist. Die CDU sieht den Erfolg hingegen in der starken Polizeipräsenz begründet.

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Am 1. Mai waren in Berlin rund 3.500 Polizisten aus ganz Deutschland im Einsatz. (IMAGO/SOPA Images)

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Während des 1. Mai in Berlin wurden insgesamt 15 Polizisten verletzt. Die Anzahl der Festnahmen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 70 auf 87. Die Anzahl der Ermittlungsverfahren verdoppelte sich nahezu; insgesamt gab es 121 Verfahren. Dennoch wurde eine positive Bilanz gezogen – der Tag soll weitestgehend friedlich verlaufen sein, wie die Polizei mitteilte. Angesichts dessen fordert die Linke, in den kommenden Jahren weniger Polizisten einzusetzen.

Am 1. Mai hatten etwa 70.000 Menschen demonstriert, und es gab über 90 Veranstaltungen. Rund 3.500 Polizisten aus ganz Deutschland sowie die Bundespolizei waren den ganzen Tag im Einsatz. „Unsere über Jahrzehnte immer weiter fortentwickelte und ausdifferenzierte Strategie der Deeskalation hat sich erneut bewährt: Zurückhaltung, wenn es uns nicht braucht, enge Begleitung, wenn Straftaten drohen, konsequentes Eingreifen, wenn Straftaten begangen werden“, sagte die Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel laut einer Pressemitteilung.

Unter den Politikern gibt es geteilte Meinungen darüber, wie die Polizei künftig eingesetzt werden soll. „Ich finde, nach mehreren Jahren friedlicher Demonstrationen müssen wir darüber diskutieren, den Personaleinsatz bei der Polizei zu reduzieren und damit auch die Polizeikräfte zu entlasen“, sagte der innenpolitische Sprecher der Berliner Linken, Niklas Schrader, gegenüber der Berliner Morgenpost.

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hält dagegen. „Wir haben den 1. Mai befriedet mit klarer Haltung, starker Polizeipräsenz und vollem Rückhalt für unsere Einsatzkräfte. Berlin war friedlich, weil die Polizei ihr Einsatzkonzept umgesetzt hat“, schreibt er auf X. Die Polizei sei stark, weil die Regierung ihr den Rücken stärke, anstatt ideologische Vorschriften zu machen. Auch die Innensenatorin Iris Spranger lobte das Einsatzkonzept der Polizei.

Ärgerlich für die Stadtverwaltung ist hingegen die Menge an Müll. Die Berliner Stadtreinigung teilte mit, dass doppelt so viel Müll entfernt werden musste wie im letzten Jahr, nämlich 350 Kubikmeter. 170 Mitarbeiter seien mit 70 Fahrzeugen im Einsatz gewesen.

mra

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12 Kommentare

  • Extremisten fordern, dass weniger Polizisten Extremisten begleiten

  • Es wäre schön wen sich die Polizei komplett zurückzieht.Dann sehen die normalen Bürger was Links wirklich ist.

  • Die SED fordert? Danke, aber nein danke!

  • Warum nicht die Polizei mal GANZ abziehen, z.B. für die 3 Wochen vor der nächsten „Landtags“wahl …

  • Definition LINKE:

    Sammelbezeichnung für alle Personen, Parteien und Gruppen, die sich an sozialistischen oder kommunistischen Ideen und Konzepten orientieren.

  • Ich will die Anzahl der 1. Mais reduzieren.

  • Paßt schon, am besten ganz abschaffen. Dann nervt wenigstens niemand mehr unqualifiziert dazwischen, wenn wir uns unser Recht zurückholen.

    Könnte natürlich gerade für Linke ganz mies nach hinten losgehen…

  • Noch ein schwacher Artikel. dpa?

  • Das ist wieder ein linker Trick.

    Im September wollen die 3 kommunistischen Parteien Berlin komplett okkupieren.

    Mal sehen, wie der 1. Mai 2027 unter dem militanten türkischen kommunistischen Bürgermeister und den „Grauen Wölfen“ als Senats-Garde abläuft.

  • Die Rufe zu 1 Mai in Berlin
    Ganz Berlin hasst dir Polizei
    was sagt das über den gesunden Menschenverstand aus.

  • Je linker, desto dümmer die Vorschläge.
    Wenn die Berliner nicht langsam aufwachen, weil sie dort bald eine rot-rot-grüne Regierung installieren werden, kann man die Bundeshauptstadt in den 2030er Jahren dann wieder nach Bonn verlegen, denn Berlin ist dann gefallen.

    Dann baut man dort am besten eine Mauer drum herum und man überlässt diesen stinkenden Moloch sich selbst – ohne Länderfinanzausgleich.
    Dann gehen da nur noch Leute wie Snake Plissken rein, um Sonderaufgaben zu erledigen:

    https://wallup.net/wp-content/uploads/2016/03/09/50439-movies-Kurt_Russell-Escape_from_New_York-Snake_Plissken.jpg

    • Bonn ist auch nicht mehr was es mal war.

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