Kulturstaatsminister
Wolfram Weimer beklagt „Mediazid“ der etablierten Medien
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat den Machtverlust etablierter Medienformate als „Mediazid“ bezeichnet. Da diese Entwicklung aus seiner Sicht „unser gesamtes Freiheitssystem zu ersticken droht“, seien politische Eingriffe notwendig.
Bei seiner Rede auf den Medientagen Mitteldeutschland hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer am Mittwoch den Bedeutungsverlust klassischer Medienformate wie Zeitungen und Fernsehen beklagt. Verantwortlich dafür seien vor allem die großen amerikanischen Tech-Konzerne. Da Weimer in dieser Entwicklung auch eine Bedrohung für die liberale Demokratie erkennt, schloss er vor dem Publikum in der Media City Leipzig politische Eingriffe nicht aus.
Für den Bedeutungsverlust klassischer Medien verwendete Weimer dabei den Begriff „Mediazid“, den er bei einem Treffen mit Verlegern aufgeschnappt habe. Traditionelle Medien gerieten aufgrund des wirtschaftlichen Erfolgs amerikanischer Tech-Firmen unter Druck und seien in ihrer Existenz bedroht. Es drohe daher, so Weimer, „das Sterben der Medien durch diesen Achsbruch des digitalen Strukturwandels“.
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Laut Weimer ist diese Entwicklung aus zwei Gründen problematisch. Erstens würden die amerikanischen Konzerne mit ihrem Erfolg den deutschen Markt „auscashen“, also Gewinne abschöpfen und Kapital aus Deutschland abziehen. Zweitens trügen sie zur Entstehung einer „Echokammer-Demokratie“ bei. Dadurch werde mediale Macht in den Händen weniger Gatekeeper gebündelt, und die öffentliche Meinungsbildung werde zunehmend von Milliardären beeinflusst.
Warum das traditionelle Mediensystem, in dem Verleger und Senderbesitzer starke Gatekeeper-Funktionen ausüben, aus Weimers Sicht weniger problematisch sein soll als moderne Social-Media-Formate, auf denen grundsätzlich jeder mit geringen Einstiegskosten Inhalte produzieren und verbreiten kann, erklärte Weimer allerdings nicht.
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Weimer hält die Entwicklung für derart gravierend, dass er politischen Handlungsbedarf sieht. Google und anderen Tech-Konzernen seien dabei keine moralischen Vorwürfe zu machen. Sie handelten lediglich im eigenen Interesse und auf Grundlage ihrer „grandiosen technischen Kompetenz“. Das eigentliche Problem liege vielmehr in ihrem Erfolg: „Das Problem ist nur, sie sind so erfolgreich, dass es unser gesamtes Freiheitssystem zu ersticken droht“, sagte Weimer. Um „unser breites, vielfältiges, offenes System“ zu erhalten, müsse man deshalb gegensteuern – idealerweise, so Weimer, „auch mit Google“.
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„mit geringen Einstiegskosten Inhalte produzieren und verbreiten kann“ – Na er hat ja mit The European gezeigt wie das geht.
Warum darf der Mann sich öffentlich äussern, warum bezahlen wir ihm üppige Bezüge?
Weil CDU-Wähler es ermöglicht haben.
Hr. Weimer ist nunmal der beste Kumpel von Pinocchio 🙂 🙂 🙂
Der Bedeutungsverlust klassischer Medien ist mit der nur noch ausnahmslos unkritischen Berichterstattung zu einer Chaos-Regierungspolitik oder Themen wie Asylindustrie ,Klimahysterie oder NGO-Komplex ist längst nicht mehr zu verschweigen. Und wenn dazu noch die Fördergelder der Regierung und die Zwangsbeiträge des ÖRR abschafft werden, ist endlich Ende mit dieser von der Politik gewünschten Hofberichterstattung. Auch die Zeit von korrupten Tegernsee-Gipfeln ist dann am Ende
Ich fasse es mal differenzierter zusammen:
Vertrauen schwindet einerseits durch eine tatsächlich zunehmend nachlassende Qualität der Arbeit, andererseits wird es durch affektgeladene und teilweise bewusst verfälschte Inhalte in sozialen Netzwerken zusätzlich untergraben. Dadurch sinkt es in rasantem Tempo.
Die entstehende Lücke wird dann von einer Aufmerksamkeitsökonomie gefüllt, die nicht primär darauf ausgerichtet ist, Menschen zu informieren und aufzuklären, sondern vielmehr darauf, Empörung zu erzeugen und daraus wirtschaftlichen Gewinn zu ziehen.
Das ist meine Sicht der Dinge.
„nachlessende Qualität“ beschreibt es nicht ausreichend. Journalismus hat ursprünglich mal bedeutet, dass Arbeit der Regierung kritisch beleuchtet wird. Das passiert in den klassischen Medien nur noch in homöopathischen Dosen. Viele Konsumenten merken das und konsumieren dann eben andere Medien.
Manipulation vorauseilender Gehorsam und Haltungs Journalismus treffen es besser und wesentlich genauer als der Quatsch von „nachlassende Qualität“ Das ist kein Mangel an Qualifikation oder Konzentration ! Es ist Beabsichtigt Gewollt und Geplant !
Mir ist nicht in erster Linie wichtig, ob Medien die Arbeit einer Regierung kritisch beleuchten oder nicht, sondern ob Medien wahrheitsgetreu berichten. Und die Medien, die Weimer schützen will, sind allesamt verlogen bis ins Mark.
Mündigen Bürgern muss man per definitionem nicht vorschreiben, was sie zu konsumieren haben. Diese werden sich immer die besten Medien heraussuchen und sich ein eigenes Bild verschaffen. Bei eindeutig unmündigen Bürgern, die es in gewissem Umfang schon immer gegeben hat, scheint eine kritische Auseinandersetzung mit Quellen ohnehin unmöglich. Problematisch ist jedoch, dass gerade diese Gruppe durch bestimmte Social-Media-Plattformen deutlich stärker radikalisiert wird als etwa durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Und die große Mehrheit dazwischen, die weder vollständig mündig noch gänzlich unmündig ist, wird zudem von per se süchtig machenden, auf Empörung ausgerichteten Formaten deutlich stärker angezogen als von den Angeboten des ÖRR.
In der Summe führt diese Entwicklung insgesamt eher zu einer Verschlechterung der gesellschaftlichen Diskurskultur. So sehe ich das zumindest.
“ teilweise bewusst verfälschte Inhalte in sozialen Netzwerken“
Framing. Bewusst verfäschte Inhalte sehe ich vor allem im ÖRR.
Bewusst verfälschte Inhalte gibt es selbstverständlich auf beiden Seiten. Aber so, wie die beiden Systeme aufgebaut sind, ist der Anteil verfälschter Inhalte in den sozialen Netzwerken deutlich höher als beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das ist genau mein Punkt, den Sie verstehen würden, wenn Sie nicht in Ihrem pauschalen ÖRR-Hetz-Wahn, verursacht durch genau solche von mir beschriebenen Dynamiken, um sich schlagen würden.
Das die Verschlechterung der Diskurskultur an Social Media oder irgend einem Medium liegt ist nicht bewiesen. Es ist schlicht eine Behauptung.
Es gibt eine ganze Reihe neuerer Studien die zeigen, dass man durch Social Media sehr viel öfter mit anderen Meinungen konfrontiert wird als es ohne der Fall währe.
Es gibt zwar das Phänomen Echokammer aber das war schon immer nur auf einen kleinen Teil der Konsumenten beschränkt und die Algorythmen werden ständig angepaßt. Social Media ist ständig im Fluss. Wenn etwas im Mainstreambewußtsein auftaucht es eigentlich schon wieder veraltet ist.
Selbst wenn Social Media ein Problem wäre, gibt es keinen Grund warum Politiker und abgabenfinanzierte Medien sich am Problem beteiligen. Nur weil auf Social Media Höflichkeit, Umgangsformen und Diskurskultur nicht gut sind muss man dass nicht in die reale Welt überführen. Genau das wurde und wird aber gemacht.
Zu glauben das andere Medien keine finanziellen Interessen haben ist auch hochgradig naiv.
„. Social Media belohnt aber Zuspitzung, Empörung und schnelle Reaktionen.“
Auch das ist falsch.
Social Media belohnt gar nichts. Es ist nur eine Platform.
Der User/Konsument tut das. Er will Zuspitzung, Empörung und schnelle Reaktionen. Zumindest ein signifikanter Teil.
Social Media ist aufgrund seiner Natur nur besser darin die Wünsche und Bedürfnisse seiner Konsumenten zu erkennen und kann ihnen deshalb gezielt geben was diese wollen.
Das muss einem nicht gefallen aber im Endeffekt geht es um freie Entscheidung der Konsumenten.
Da die klassischen Medien als veraltetes Konzept den Konsumenten vorgeben das er konsumieren kann ist klar das die Flexibilität und Freiheit die SM bietet ein vernichtender Vorteil ist.
Genauso wie die Postkutsche durch das Telefon abgelöst wurde und wie digitale Kommunikation heute alles andere ersetzt hat sind auch die klassichen Medien dran. Die hatten ihre Zeit und sind jetzt überholt. Also können sie weg. Kein Grund für Protektionismus.
„Und es geht hier nicht um technische Ablösung,“
Doch genau darum geht es.
Das und die Tatsache das die technisch Überflüssigen ihre finanziellen Felle davon schwimmen sehen und weiter so machen wie bisher.
“ sondern um gesellschaftliche Kommunikationsräume mit unterschiedlichen Regeln“
Die klassischen Medien sind kein gesellschaftlicher Kommunikationsraum sondern einen Einbahn-Kommunikation. Mit minimaler Partizipation und Rückkopplung durch die Gesellschaft . Es ist natürlich sehr viel angenehmer wenn man einfach machen kann was man will und die Kunden müssen es nehmen. Als wenn wenn sich ernsthaft am Markt behaupten muss.
„Machtstrukturen“
Das ist hier das Zauberwort. Die wurden nämlich aufgebrochen. Das missfällt den Betroffenen natürlich sehr.
„Folgen für die Diskursqualität“
Es gibt keinen Beweis das die Diskursqualität aufgrund von SM schlechter wird. Es gibt, wenn überhaupt, nur eine zeitliche Korrelation. Das der Diskurs schärfer wird war auch schon vor 2008 zu beobachten.
Plattformen sind nicht neutral wie eine Postkutsche, sondern durch Ranking-, Empfehlungs- und Werbesysteme gestaltet. Diese Algorithmen priorisieren Inhalte nach Interaktionswahrscheinlichkeit und die steigt empirisch oft bei Emotionalisierung, Konflikt und Zuspitzung. Das ist kein „Wunsch des Nutzers“, sondern ein verstärkender Rückkopplungsmechanismus.
Natürlich haben Nutzer Präferenzen, aber diese werden aktiv geformt: durch Sichtbarkeit, Wiederholung und soziale Bestätigung. Dass klassische Medien „vorgeben“, was konsumiert wird, ist ebenfalls verkürzt, auch dort gibt es Auswahl, aber andere Anreizstrukturen (z. B. redaktionelle Verantwortung statt reiner Engagement-Maximierung).
Und es geht hier nicht um technische Ablösung, sondern um gesellschaftliche Kommunikationsräume mit unterschiedlichen Regeln, Machtstrukturen und Folgen für die Diskursqualität.
Es gibt sehr wohl empirische Hinweise darauf, dass Social Media die Diskurskultur verändert, etwa durch Aufmerksamkeitslogiken, Emotionalisierung und die algorithmische Verstärkung besonders polarisierender Inhalte. Auch wenn Nutzer öfter mit unterschiedlichen Meinungen konfrontiert werden können, heißt das nicht, dass diese Begegnungen zu mehr Verständnis führen. Oft passiert eher das Gegenteil: stärkere Abgrenzung.
Die Aussage, Echokammern seien nur ein Randphänomen, ist ebenfalls zu stark vereinfacht. Es zeigt sich vielmehr, dass sie zwar nicht flächendeckend sind, aber in politischen und ideologischen Teilöffentlichkeiten durchaus relevant wirken.
Und selbst wenn alle Medien kommerziell bedingt verzerrt sind, heißt das nicht, dass es egal ist, wie Kommunikation abläuft. Social Media belohnt aber Zuspitzung, Empörung und schnelle Reaktionen. Das kritisiere ich.
Sie fassen nicht differenzierter zusammen, machen Propaganda.
Dann widerlegen Sie die Propaganda doch. Sollte ja nicht so schwer sein.
Da anscheinend jeder seine Lieblingsmedien konsumieren will, sollten wir keine Zwangsabgaben leisten müssen.
Spiegel war früher okay aber heute ist er Hof Berichterstatter. Den muss ich ja nicht kaufen, aber den ÖRR muss ich bezahlen obwohl er wie der Spiegel ist.
Wenn Ein Gericht das für ausgeglichen hält, dann zeigt es wie weit die Justiz schon verrottet ist.
Meine YouTuber wie Boris von Morgenstern, Kitchen News, Andi wacht auf, Amnas, Politik im Kopf, usw. berichten ganz einfach uebr die wichtigen Themen und nicht nur fuer Tage ueber einen Wal. Geht es wie Boris ueber das Wal Thema, dann ueber die Hintergruende der selbsternannten Spezialisten und nicht den Wal.
Die etablierten Medien sind schon lange auf Effekthascheri gegangen. Ich hatte die Augsburger Allgemeine abonniert, aber weil sie immer mehr ueber effekt Themne ggeschrieben hat und alles mit immer schlechterer qualitaet fing ich an am Abo zu zweifeln.
Das Abo gekuendigt habe ich allerdings als ich im Artikel A las, aber zu sehr vielen Artikeln auf einmal Kommentare der Redaktion geschrieben wurden die mir sagten warum es doch nicht A sondern B ist.
Das ist meine Sicht der Dinge. Und diese Sichtweise ist falsch! Aber wiederum ein riesiger Pluspunkt für Apollo News, das sie ihre Falschinformationen hier öffentlich verbreiten dürfen. Auch wenn es den normalen Kommentarschreiber’n gehörig auf die Nerven geht… immer wieder den Kommentarbereich durch sie vollgemüllt zu bekommen.🙂
Danke für Ihre Einschätzung.
Ihre Verehrung für den Mann in allen Ehren. Kann er wenigstens singen? Ich hätte da was für ihn.🤣
Atlas, Sie sind und bleiben ein linker Spinner.
Das ist keine sinkende Qualität, das ist korrupte Hofberichterstattung der schlechtesten Art und teilweise militante Antifa.
Wer das nicht wahrhaben will, ist selbst auch korrumpiert. Davon, dass diese Leute Thesen vertreten, denen man auch anheimgefallen ist
Kommentare von Trollen wie Atlas (m/w/d) einfach überlesen. Spart wertvolle Lebenszeit, schont Magen, Darm und Puls.
Diskutiere niemals mit Idioten! (Mark Twain)
„Die entstehende Lücke wird dann von einer Aufmerksamkeitsökonomie gefüllt, die nicht primär darauf ausgerichtet ist, Menschen zu informieren und aufzuklären, sondern vielmehr darauf, Empörung zu erzeugen und daraus wirtschaftlichen Gewinn zu ziehen.“
Mit einfachen Worten, es wird polemisiert und mit Propaganda tatkräftig versucht, den Konsument dieser Formate in die gewünschte Rtg. zu leiten.
Und nebenbei werden ein paar Aufreger eingestreut, so dass die 1zeller sich dauerhaft empören können.
Auf welches Format könnte das nur zutreffen ?
Tagesschau?
Beim Thema Medien scheint es vorbei mit der ansonsten so hoch gepriesenen Vielfalt!
Was sind denn bitte „klassische Medien“? So gut wie jedes Printformat als auch der ÖRR haben ebenfalls Präsenz auf den „sozialen Medien“ – dort eben nur weit mehr Konkurrenz.
Im Bereich Energie will man auf „Fortschritt“ durch die „Erneuerbaren“ im Meinungskorridor jedoch zurück ins letzte Jahrhundert?
Bullerbü gibt es also nicht nur bei den Grünen.
bei den klassischen Printmedien ist die Vielfalt mittlerweile auch nur noch vorgetäuscht…sind doch fast ausnahmslos zwischen den großen Gruppen, wie Funke Medien Gruppe, Bertelsmann, Burda, Springer aufgeteilt.
Im Gegenteil. Der Zielkonsument von Spiegel, SZ, Stern, Focus muss nicht mehr aktiv zum Zeitungskiosk oder zum Arzt oder Friseur um diese Publikationen zu lesen. Heute erscheinen die Artikel ūber Google, Facebook etc. oftmals unerwünscht. auf jeden Bildschirm. Sollen sie doch froh sein, das diese Medien eine erweiterte Reichweite haben mit ihrer Weltsicht. Zugleich kann ich natürlich den Independent, die Indian Times, Aljazeera, BBC und FoxNews über meinen Screen lesen und ansehen.
Ein derart freiheits- und grundgesetzfeindlicher (nach bis 2015 bzw. 2020 gültigen Maßstäben) Minister kann einfach nur seines Amtes enthoben werden.
Nicht nur Herr Weimer beklagt etwas, dass macht der Souverän auch. Und es passiert nichts!
Ich beklage den Politozid!
und ich den Ratiozid!
Der „Mediazid“ wird von der SPD, Bündnis 90/Grüne, DIE LINKE und CDU selbst voran getrieben! Inzwischen ist es leichter, eine NGO ohne wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb finanziert zu bekommen, als eine Lokalzeitung zu erhalten!
In der Folge ist die News-Dichte explodiert, es wird mehr produziert & gestritten, als Lesezeit im Publikum vorhanden.
News-Aversion steigt, Politikverdrossenheit, interkulturelle Diversifizierung wächst, Orientierungslosigkeit treibt Radikalisierung, Wut und Populismus an!
Google macht es richtig, schafft Ordnung!
Dazu verteilt der Staat selbst immer mehr „zeitungsähnliche Informationen“ und beachtet dabei nicht das Grundgesetz (Art. 104a GG), das sogenannte Konnexitätsprinzip, das in Medienökonomien auch wirtschaftlich zusammen halten muss. Der Staat erzwingt dabei das Lokalzeitungssterben, weil die Städte zu klein sind, um 2-4 Journalisten je 100.000 Einwohner zu finanzieren!
Zwei bis vier (2-4) dauerbeobachtende Lokaljournalisten je 100.000 Einwohner kosten mindestens 3,89 €/Einwohner/Jahr. Fehlt unabhängige Pressefreiheit, müssen mehr staatlich finanzierte Agenturen aushelfen, was nicht verfassunsgskonform und oft unwirtschaftlich ist.
Tatsächlich setzt der Staat auf Agenturen, Vereine und NGO´s, WEIL man keine Objektivität und unabhängigen kritischen Journalismus haben will!
Und wer sitzt da in USA und überweist Geld aus unserem Land an die Digitalkonzerne? — Genau! Irgendwer überweist denen massive Geld! Müssen nicht einfach die Geldüberweisungen gestoppte werden, denn Google ist doch bei allen Anwendungen kostenlos! Oder?
Die „Mediazid“-These lässt sich philosophisch als Symptom einer tieferen Verschiebung lesen: Freiheit verlangt Zeit, Aufmerksamkeit und Reibung mit Komplexität.
Genau diese Ressourcen werden in einer Aufmerksamkeitsökonomie systematisch verknappt. Erst gestern habe ich argumentiert, dass Bequemlichkeit der Tod der Freiheit ist. In diesem Fall: Was mühelos konsumierbar ist, verdrängt das, was gedankliche Anstrengung fordert.
Doch es ist nicht nur individuelle Trägheit. Digitale Medien verstärken eine Struktur, in der kurze, affektgeladene Reize ökonomisch überlegen sind. Wer so konditioniert wird, verliert nicht einfach Interesse, sondern die Fähigkeit zur längeren Orientierung. Damit verschiebt sich argumentative Auseinandersetzung zu permanenter Erregung.
Und Freiheit stirbt dann nicht abrupt, sondern durch Gewöhnung an das Leichte.
Trotzdem: Sie bleibt weiterhin auch eine Entscheidung gegen die Bequemlichkeit. Eine zunehmend unpopuläre, aber weiterhin mögliche Praxis.
Pseudointellektuelles Gewichse. Chat-GPT?
Atlas hat wohl tatsächlich ein tiefes Verständnis von Aufmerksamkeitsökonomie! Es ist ein wertvoller Hinweis!
Nein, kein Gewichse! Reibung mit Komplexität! Nicht mit Ihrem Dödel!
Ein wenig Enthaltsamkeit und Bildschirmabstinenz würden Ihren Verstand sicherlich schärfen. Dann würden Sie den Text auch besser verstehen und andere Menschen mit Ihren vulgären und unterkomplexen Anfeindungen verschonen.
Keine Sorge, Wichtigtuer, ich verstehe Dein Gesschwurbel besser als Du glaubst.
Wieder das pseudo-philosophische sozialistische Geschwafel.
Hauptsache, Sie haben wieder pseudo-intellektuell dahergeschwafelt und Ihre Lieblings-Beleidigung der SED-AgitProp „unterkomplex“ verwenden können.
Mehrwert=0
Sie haben sich nicht unter Kontrolle.
Das gleicht inhaltlich natürlich dem Geschwurbel von Soziologen, ist aber schön komponiert.
Kommentare, die länger sind als 15 Zeilen, lese ich i.d.R. nicht. Dafür ist meine Lebenszeit zu kostbar.
Bei eigenen Kommentaren halte ich mich an die alte rhetorische Regel: Fasse dich kurz!
So geht es mir mit Video’s besonders die eigentlich nach 7 Minuten fertig sein könnten , die aber künstlich auf 30 Länge gebracht werden, so viel Zeit habe ich nicht. Schrecklich… YouTube ist voll davon. Deshalb hat TikTok ja so viel Erfolg.
Gehirnfurz „first!“ nennt sich das!
Welche Punkte können Sie widerlegen?
Freiheit verlangt, dass man sich aus beliebigen Quellen über SACHverhalte informieren und sich ein eigenes Bild machen kann. Auch beliebig viel Zeit führt nicht zu Freiheit, wenn man sich nur mit einseitig ausgewählten, einseitig „eingeordneten“ Kommentaren informieren kann.
Welche Punkte können sie wiederlegen? Einfach alle.
Sie schwallen hier alles in epischer Länge voll, ohne ein einziges Wort zu sagen.
Top Kommentar!
Kann mich da nur anschliessen. Allerdings wunder ich mich das Atlas hier überhaupt noch schreibt. Das ist in diesem Kommentarbereich verschwendete Lebenszeit.
Ich wundere mich selbst.
Danke.
@atlas, hälst du dich für eloquent? Leere Phrasen in Worthülsen sind wohl eher nicht eloquent. Das klingt als ob du dich gerne selbst reden hörst. Die Daumen zeigen den Applaus.
……die dämlichen Däumchen hoch oder runter bedeuten gar nichts, außer in eurem „verquasten Universum“.
Und nur nebenbei : ……..man ‚halst‘ nicht .
Tippfehlerblockwart.
Besser kann man es nicht sagen.
Ich verbringe im Vergleich zu frueher sehr viel mehr Zeit um mir sicher ueber irgendetwas zu sein. Ich schaue deutsche und englische Quellen nach.
Auch wenn der ÖRR schon seit Jahrzehnten parteiisch war, waren doch die Informationen nicht komplett fa;sch. Heute ist es Relotious pur.
Mein kleinen YouTuber versuchen als Einzelkaempfer so nah wie moeglich an die Wahrheit zu kommen, sind aber alleine und damit oertlich fest und koennen natuerlich nicht vor Ort recherchieren. Aber jeder einzelne von denen leisten trotzdem immer noch bessere Arbeit als alle etablierten Journalisten zusammen.
„Brainrot“ (Gehirnfäule) ist inzwischen zum Massenphänomen gewachsen!
Ich habe dagegen einen Plan! Es fängt in der Kita an! Zuerst muss es ein Smartphone-Verbot für ELTERN IN DER KITA geben! — Damit die Übergabe der Kinder in die Obhut der Erzieherin rechtssicher klappt und nicht nur eine ABLIEFERUNG á la Lieferando ist!
Wieder das pseudo-philosophische sozialistische Geschwafel.
Man kann es auch kürzer fassen: Der Regierungsbeauftragte Wolfram Weimer fordert die Gleichschaltung der „etablierten“ und die Abschaltung aller Medien, die ihn und seine Regierung kritisieren.
Dieser Typ ist wohl geistig etwas zurückgeblieben.
Wüßte nicht, daß APOLLO, Reistschuster usw zu amerikanischen Techkonzernen gehören.
Nein, die etablierten traditionellen Medien brechen weg, weil sie ihrer Aufgabe als vierte Macht nicht einmal im Ansatz entsprechen.
Deutschland ist am Ende, jeder vernünftige Mensch hat das2015 kommen sehen.
Und die traditionellen Medien? Jede Kritik wurde sofort als ultrarechts gebrandmauert.
Der angestellte Steuerzahler sieht jeden Tag in seinem Geldbeutel, wie sehr das System versagt hat. Dem braucht man die Unfähigkeit von Politik und Presse nicht schönreden, er leidet darunter jeden Tag.
Da nützt es auch nichts, wenn dieser Typ Politiker kauft und verkauft für irgendwelche Termine.
Faustregel: Solange Linke irgendwas „beklagen“, ist noch nicht alles verloren.
Es ist ja nicht nur die politische Berichterstattung im ÖRR, die zu einseitig, zu links und das Weltbild der offenbar regierungshörigen Redaktionen widerspiegelt. Es sind auch die Belehrungsschauspieler und Belehrungsdrehbücher, mittels derer dem Konsumenten die „korrekte“ Haltung vermittelt werden soll. Und diesen Manipulationsversuchen kann man überwiegend nur über Angebote der großen Tech-Konzerne ausweichen. Dort herrscht zumindest weitgehend noch freie Rede und freie Informationsverbreitung und -beschaffung. Was Weiner will ist die Zwangsjacke für den Geist. Das hat – zumindest bis heute – noch nie auf Dauer funktioniert.
Zwang führt meistens zu Trotzreaktionen. Ist Linken natürlich nicht klar.
Klassische Medien verschweigen, manipulieren Tatsachen.
Die denkende Bevölkerung erkennt diese Manipulation und ignoriert klassische Medien.
Schuld sind Zech-Giganten und der Osterhase versteckt die Eier.
Hier fabuliert jemand aus dem Elfenbeinturm der Realitätsverweigerung.
Wenn man sich ehrlich macht trifft ihr erster Satz natürlich nicht nur auf einen grossen Teil der klassischen Medien zu.
„Femizid“, „digitale Vergewaltigung“, „Mediazid“ – alles aus „berufenem Munde“, nicht aus dem von „Influencern“ oder vom Stammtisch. So langsam wird mir das „how to do things with words“ dann doch zu viel.
Erfolg bedroht unser „Freiheitssystem“. Schon am Morgen wieder etwas dazugelernt.
Welche Medien meint er? ÖRR? Solche Hetzblätter wie taz und Spiegel? Oder seichte Medien wie „Bild der Frau“ und Focus?
Dr. Weimer meint sicher solche Qualitätsmedien wie BILD, die es zu schützen gilt:
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/bild-roepcke-wechselt-zur-drohne-das-unheilige-springer-doepfner-ruestungs-netzwerk
Mediazid der neue Kampfbegriff!!!
Einen solchen Schwachsinn kann sich nur der Sozialismus ausdenken!
Alles hat seine Zeit… „Alt und Klassisch“ ist eben out.
Wobei das nicht unbedingt am technischen Medium liegt, sondern schwerpunktmäßig an den ideologischen Inhalten.
Die etablierten Medien begehen Medisuizid, weil sie keine Glaubwürdigkeit mehr haben. Das Weimer nicht zurücktreten musste und einfach weiter macht, hat die Glaubwürdigkeit nicht verbessert. PS.: Weimer hätte auch selber zurücktreten können. Aber dafür bräuchte man Anstand und der scheint mittlerweile auch schon rechts zu sein.
„Traditionelle Medien gerieten aufgrund des wirtschaftlichen Erfolgs amerikanischer Tech-Firmen unter Druck“
Nö, die Tech-Firmen sind nur ein Symptom. Wenn traditionelle Medien die Ursache suchen, sollten sie bei sich anfangen. Ich sage nur
– ins Extreme getriebene Meinungslastigkeit,
– politisch einseitige, stets mehr oder weniger stark linksgrüne Sichtweise,
– belehrender Ton mit hohem Alleinvertretungsanspruch,
– selektives Berichten und Weglassen von Fakten,
– politisches Agitieren und Aktivismus,
Die traditionellen Medien haben sich selbst mehrere dicke Äste zwischen die Speichen gerammt, sind deshalb gerade dabei, das außer Kontrolle geratene Fahrrad in den Abwassergraben zu hauen, aber sind natürlich der Meinung, alle anderen seien mal wieder schuld, allen voran „Rechte“ und die bösen Amis.
Nö, Leute, es haben nur immer weniger Menschen Lust auf euren einseitigen aktivistischen Bullshit.
Journalismus war nie wirklich neutral, aber dass es so ins Extreme geht wie mindestens seit der Flüchtlingskrise, das hat ne neue Qualität. Außerdem war Journalismus, je nach Ausrichtung des Mediums, immer kritisch gegenüber den jeweils anderen Parteien.
Aber heute? Egal, wer regiert, die Großen der Branche sind allesamt völlig unkritisch auf Regierungslinie. Das ist ein vollständiges Versagen der sogenannten vierten Gewalt. Nur bei einem Thema, da sind sie alle sehr „heldenhaft“ und holen sich ihren Gratismut bei jeder Gelegenheit ab: Alles, was irgendwie traditionell, konservativ oder auch nur „nicht ganz so extrem linksgrünwoke“ ist, wird gebasht bis Ultimo.
@Kneipenwirt: „Die Partei, die Partei, die hat immer recht“. Dieses Regime macht nichts falsch, es sind immer die Anderen, die die „Erfolge“ zunichtemachen. In der bolschewistischen UdSSR waren es die vom Kapitalismus gesteuerten Kulaken und Verräter in der Partei, im dritten Reich die Juden, in der DDR der „imperialistische Klassenfeind“, vor allem aus der BRD. Diktaturen brauchen ständig „äußere Feinde“, die die „inneren Feinde“ steuern und bezahlen, um von ihren Verbrechen abzulenken.
Folge dem Geld! Gretchenfrage: wer überweist denn die vielen Milliarden Euro & Dollar an die großen Plattformen? :-))
Weimer ist der Fratschner der Kulturpolitik: Es ist immer das Gegenteil von dem was er sagt richtig
Was Weimer hier Freiheitssystem nennt, ist wohl nur seine eigene Einkommensquelle zur Vermittlung von Polit-Kontakten!
Weimer beklagt „Mediazid“ der etablierten Medien.
Der Mann verwechselt einfach „Mediazid “ mit „Mediasuizid “ .
Und ein Mediasuizid ist ganz Normal für ideologisch und politisch gesteuerten Haltungsjournalismus bei Staats und Propagandamedien in einer Funktionierende Demokratie mit Meinungs und Pressefreiheit !
Also wovon redet der Mann da nur bloß ? Fachkräftemangel in der Politik wieder !