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Barcelona

„In Abstimmung mit dem Bundeskanzler“: Klingbeil nahm als Vizekanzler an linker Konferenz teil

Vizekanzler Lars Klingbeil nahm am Wochenende in Barcelona an zwei linken Konferenzen teil. Die Teilnahme an einem Treffen erfolgte in offizieller Funktion. Bei einer zweiten Veranstaltung griff er antifaschistische Rhetorik auf und sprach von „Genossen“.

Lars Klingebeil unter anderem mit Pedro Sánchez (IMAGO / Anadolu Agency)

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Vizekanzler Lars Klingbeil hat am Samstag in offizieller Funktion an der linksgerichteten Delegiertenkonferenz „In Defence of Democracy“ in Barcelona teilgenommen. Das hatte Klingbeils Sprecher Maximilian Kall bereits am Freitag bei einer Pressekonferenz angekündigt. Klingbeil werde „in seiner Funktion als Vizekanzler“ anreisen. Seine Teilnahme erfolge „selbstverständlich in Abstimmung mit dem Bundeskanzler“. Die enge Verzahnung der offiziellen Veranstaltung mit einer parallel in Barcelona abgehaltenen Sozialistenkonferenz führte zu Kritik.

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Kall ordnete Klingbeils Auftritt als Beitrag zu einem außenpolitischen Delegiertentreffen ein. Auf Einladung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez kämen „hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus etwa 40 Staaten“ zusammen, um über internationale Ordnung und Zusammenarbeit zu beraten. Für Klingbeil sei es wichtig, „ein klares Zeichen für eine regelbasierte internationale Ordnung, für Multilateralismus und für Zusammenarbeit zu setzen“, sagte Kall.

An dem Treffen nahmen neben Klingbeil und Sánchez ausschließlich linksgerichtete Regierungsvertreter und andere politische Amtsinhaber teil, darunter Brasiliens Präsident Lula da Silva, Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa. Die Konferenz geht auf eine seit 2024 von Sánchez und Lula angestoßene Gipfelreihe mit dezidiert progressiver Ausrichtung zurück. Das Bundesfinanzministerium veröffentlichte über seinen offiziellen Kanal zudem Beiträge zu Klingbeils Teilnahme an der Veranstaltung.

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Parallel zu „In Defence of Democracy“ fand in Barcelona mit der „Global Progressive Mobilisation“ ein ausdrücklich sozialistisches Vernetzungstreffen statt. Beide Formate waren eng aufeinander abgestimmt. Zahlreiche Teilnehmer des Delegiertentreffens nahmen im Anschluss auch an der offen parteipolitisch geprägten Folgeveranstaltung teil, auf der zum gemeinsamen Kampf gegen rechte Kräfte aufgerufen wurde. Gerade die informelle Nähe zwischen beiden Veranstaltungen sorgte für Kritik, weil das offizielle Regierungsformat dem progressiven Treffen zusätzliche Legitimation und öffentliche Aufmerksamkeit verlieh.

Klingbeil selbst gab sich während des Delegiertentreffens zunächst vergleichsweise gemäßigt und hob vor allem internationale Kooperation und Multilateralismus hervor. Deutlich kämpferischer trat er dagegen später beim Sozialistenkongress auf, wo seine Wortwahl von antifaschistischer Rhetorik geprägt war: „Ich bin überzeugt, Genossen, das ist nicht nur ein politischer Wettbewerb. Das ist ein Kampf um die Demokratie. Und wir haben vor, ihn zu gewinnen“, sagte er.

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95 Kommentare

  • Als Chef einer sozialistischen Regierung hätte Merz selbst teilnehmen müssen.

    103
    • Die Union hat keinerlei Selbstwertgefühl und Stolz mehr. Sie hat sich aufgegeben.

      • Das schöne (schlimme) dabei, Antifa Klinge will jetzt offiziell gegen alles was Konservativ, also Rechts von allem was Linksextrem ist bekämpfen auch die Münchhausen Union! Aber der Münchhausen wird auch hierzu Schweigen, da er ja Kanzler unter Antifa Klinge und Traumfrau Bas Gnaden ist! Man kann vermuten, dass er jetzt zum „Todesstoß“ gegen den Münchhausen und seine Union ansetzt!!

    • Waren eigentlich Fidel Castro und Che Guevara auch eingeladen ?;-)

    • ha ha ha 😉 sehr schön!! Das trifft doch den Kern!

    • Er hatte keine Zeit, musste zum Rapport bei Merkel antanzen! Um ihr zu berichten, wie weit die STASI mit ihrer Massenüberwachung ist?

    • Merz wurde eingeladen – und er hat seinen Chef geschickt!

    • Warum hält diese rote tzägge nicht einfach den Mund und tritt zurück?

      • Weil ein derartiges Verhalten Anstand voraussetzt.

  • Bin nicht schockiert. Wir haben eine sozialistische Regierung. Nicht nur die SPD, auch die Union

    • Als hätte Merz Klingbeil je einen Wunsch abgeschlagen.

    • Klar doch. Die Union ist ähnlich „sozialistisch“ wie Adenauer & Kohl. Veräppelt euch doch alleine in eurer kleinen Blase…

  • Es gibt keinen Vizekanzler.

    • So ist es. Das ist ein eingebildeter Titel, den ihm die SozKomm-Presse und ÖRR gegeben hat.

      Es gibt keinen „Vizekanzler“ im Grundgesetz.

      Aber das ist diesen Verfassungsbrechern und -verächtern des linken Lagers in Politik und Medien scheißegal.

  • Schön nur, dass es die „Funktion als Vizekanzler“ offiziell in Deutschland überhaupt nicht gibt!
    In diesem Sinne wäre auch einmal mehr daran erinnert, dass es für den Fall, dass ein Kanzler plötzlich das Zeitliche segnen würde, keine Regelung gibt!
    Das wurde zwar schon ein paar Mal angesprochen, aber bisher wurde nichts dazu beschlossen!

  • In Bayern kennt man den Begriff des „Watschenmannes“

  • Also in Abstimmung mit dem „Links ist vorbei“-Kanzler?
    Keine weiteren Fragen.

  • Und wieder wird dem hart arbeitenden Steuerzahler ins Portemonnaie gegriffen …

  • Wo sind die Handschellen

  • Wenn die Sozialisten sich immer so großspurig als die „echten Demokraten“ darstellen vermisse ich immer eine „Erinnerungskultur“ an die Vergangenheit dieser Ideologie. Vor allem wenn sie anderen ohne stichhaltige Argumente absprechen „demokratisch“ zu sein. Das „erinnert“ mich an die Deutsche Demokratische Republik die die BRD als Nazis betrachtete oder sie zumindest in die Nähe zu rücken versuchte. Der Kapitalismus scheint insgesamt vor allem als Feind betrachtet zu werden und nicht als praktikableres System im Vergleich zur Planwirtschaft.

    • 👍🏼

  • In Absprache mit Merz ruft Klingbeil auch den Sozialismus aus.

  • Wie ist er denn angereist? Und auf wessen Kosten?

    • auf einem islamistischen Teppich und Windradunterstützung trotz des Gewichts 🤡

  • Perfekter Zeitpunkt, nach der Teilnahme bei den Bilderbergern. Da muss er seine Infos nun schnell teilen.

    • Bilderberger 2026: Aus DEU kein Politiker, 9x Wirtschaft. Wenn man von&zu als „Spitzberg LLC“-MA annimmt (weder Merz noch Sensibelchen waren da).

  • Für Deutschland war er wohl kaum da. Deutschland ist rechts, wie die neuen Umfragen ergeben: AFD ist ganz oben.

  • Seine Arbeit als Finanzminister scheint ihn wohl nicht auszufüllen. Oder war es eine Flucht vor der Aufgabe als Minister?

  • Der Genosse Klingbeil sieht so wuschelig aus….

    • Und ziemlich aufgedunsen.

      • Er sieht schon aus wie Kohl, aber eben nur äußerlich und nicht mit dessen Qualitäten und Kompetenzen beschlagen. Dick werden allein ist noch keine Leistung.

    • ….und immer dasselbe Geschwafel

    • Er wird aber immer Dicker!

      • Er sollte mal öfter zu Fuß durch Berlin gehen….wäre vielleicht gut…nicht nur für die Figur

        • Genau ….und um seine „Innere Mitte“ wiederzufinden

          4
        • Kontakt mit dem Stadtbild? Görlie befrieden?
          Stromaktivisten bei der Arbeit aufsuchen?

          6
  • EILMELDUNG: Trump schreit nach Abschuss des US-Kampfjets stundenlang seine Berater an. Berater schließen Trump von Krisensitzung aus.

    https://www.focus.de/politik/ausland/berater-hielten-trump-von-krisensitzung-fern_5ee66e5b-8c70-4ec2-8b3d-1314d8926946.html

  • Besser und richtigerweise hätte es doch heissen müssen: „In Abstimmung mit dem Genossen Bundeskanzler“…

    • Richtigerweise hätte es heißen müssen: Ich habe Friedrich kurz informiert….“

    • Dem Genossen Staatstratsvorsitzenden

  • In Abstimmung mit was???

    • Ich stimme mich bei wichtigen Entscheidungen nur mit mir geistig überlegenen
      ab, meistens mit meiner Katze oder der Haarbürste.

  • Dein Zimmer im Cafe Viereck steht auch schon bereit.

  • Wenn Klingbeil in offizieller Mission Deutschland bei einer internationalen kommunistischen Konferenz vertritt, dann darf er auch als „Vizekanzler“ Statements und Verpflichtungen im Namen unseres schönen Landes abgeben, die sicherlich der Mehrheit der Bürger nicht gefallen werden. Ich fürchte er hat uns krumme Eier ins Nest gelegt, um seiner ultralinken Entourage zu gefallen.

  • Warum hat er den Merz nicht gleich mitgenommen. Die teilen doch die gleichen Ansichten

  • Lula ist jetzt vom Sozen-Treff schon nach Deutschland weitergereist und kuschelt mit Merz auf dem roten Teppich.
    Dass er ausgezeichnete Beziehungen zu Putin hat, stört dabei nicht.
    Er heißt ja schließlich nicht Orban.

    • Putin ist egal. Wichtig ist, daß er ein Gegner Trumps ist. Damit öffnen sich für ihn in Berlin alle Türen.

  • Ich vermisse die ganzen Unionspartei-Spitzenfunktionäre bei diesem linksextremen Treffen. Die gehören doch unbedingt dazu!

    • Nachdem sich die Nationalisten in Ungarn trafen, dachte man, können sich die Sozialisten auch in Spanien treffen.
      Der Unterschied ist nur: Weidel ist nicht Vizekanzler von Deutschland.
      Die Koalition mit der SPD ist untragbar. Unser Land steht politisch auf der Kippe und unser angeblich rechtskonservativer Kanzler goutiert Sozialistentreffen.
      So kann es nicht weitergehen!!

  • Wer sich mit Sánchez oder Lula auf einem Bild zeigt, wäre vor 90 Jahren auch nicht davor zurückgeschreckt, neben … zu lächeln.

  • Man kann es ganz einfach zusammenfassen: Demokratieförderung wie in der DDR https://www.youtube.com/watch?v=i-4F8XSY–U Klingbeil ist der Tankwart, der uns mit demokratischer Energie in die Zwangsjacke steckt

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