Werbung:

Werbung:

Berlin

350.000 Euro Kosten und niedrige Gästezahl: Grünen-Parteitag floppt, weil zu wenige Mitglieder erscheinen

Eigentlich wollten sich die Berliner Grünen am Samstag auf die Abgeordnetenhauswahl einstimmen. Doch den 350.000 Euro teuren Parteitag besuchten nur 1.000 Mitglieder – zu wenige, um die Listenaufstellung zu bestimmen. Daraufhin musste improvisiert werden.

Die Berliner Grünen machen sich Hoffnungen auf eine Beteiligung im Berliner Senat. (IMAGO/Eventpress)

Werbung

Eigentlich wollten sich die Berliner Grünen am Wochenende auf die bevorstehende Abgeordnetenhauswahl einstimmen – stattdessen folgte eine kalte Dusche. Ursprünglich sollte die Listenaufstellung im Format einer Landesmitgliederversammlung stattfinden, für die mindestens 2.700 der rund 18.000 Berliner Grünen-Mitglieder hätten erscheinen müssen. Am Samstagmorgen waren jedoch weniger als 1.000 stimmberechtigte Mitglieder im Saal.

Die Veranstaltung, für die nach Parteiangaben rund 350.000 Euro aufgewendet wurden, musste daraufhin auf Plan B umgestellt werden: Statt einer Landesmitgliederversammlung tagte die Landesdelegiertenkonferenz und gab ein rechtlich unverbindliches „Stimmungsbild“ für die Listenaufstellung ab.

Die formell gültige Kandidatenliste wird dann am Sonntag von einer gesonderten Wahlversammlung beschlossen. Die weiteren vorderen Listenplätze wurden nach parteiinternem Proporz- und Quotensystem vergeben, ungerade Plätze sind dabei für Frauen reserviert.

Zumindest konnte Werner Graf als Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im September nominiert werden. Der 2021 ins Berliner Landesparlament eingezogene Politiker erhielt bei der Wahl ohne Gegenkandidaten auf dem Parteitag im Estrel-Hotel 85,8 Prozent der Stimmen.

Inhaltlich hielten sich die Berliner Grünen beim Parteitag auffallend bedeckt. Statt Enteignungsrhetorik war von „harten Regeln“ für Vermieter die Rede – auch wenn die Partei das per Volksbegehren beschlossene Vorhaben „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ weiterhin umsetzen will. Graf hatte zu Beginn der Veranstaltung nur seine Vision eines grünen Berlins beschrieben: „Die Berliner*innen schwimmen in der Spree. Niemand stirbt mehr im Verkehr. Die Mieten sind gedeckelt. Statt leerer Büros bauen wir bezahlbare Wohnungen.“ Die Energie sei „unabhängig und frei“, so Graf vor der kleinen Kulisse.

Lesen Sie auch:

Knapp fünf Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist die CDU laut einer Umfrage von Ende März immer noch die stärkste politische Kraft in der Hauptstadt. In der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Tagesspiegel erreichen die Christdemokraten 23 Prozent der Stimmen und behaupten damit ihre Spitzenposition im Berliner Parteiensystem.

Gleich drei Parteien – SPD, Linke und AfD – kommen jeweils auf 16 Prozent. Nur knapp dahinter folgen die Grünen mit 15 Prozent. Die Abstände zwischen diesen vier Parteien sind minimal und bewegen sich im Bereich möglicher statistischer Schwankungen. Ein neues schwarz-rot-grünes Bündnis käme auf 54 Prozent der Stimmen und hätte damit eine solide Mehrheit im Abgeordnetenhaus. Aber auch Rot-Rot-Grün kann auf eine eigene Mehrheit hoffen.

Werbung

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

59 Kommentare

  • Freiwillig würde ich auch nicht zu so einer Veranstaltung gehen, aber schon interessant das selbst die Masse der Parteimitglieder zur eigenen Veranstaltung nicht erscheinen, da drängen sich mir gleich zahlreiche Rückfragen auf.

    • Die rund 18.000 Mitglieder zahlen Beiträge dafür in der Partei mit abstimmen zu dürfen. Dann stimmen sie nicht ab, zahlen aber weiter. Grüne haben zu viel Geld.

      • „Grüne haben zu viel Geld.“

        Steuergeld !!

      • Die Grüne Jugend Sachsen-Anhalt setzt sich für die Abschaffung von Schulnoten und des «Sitzenbleibens» ein.
        «Ein Schulsystem, das auf Noten basiert, verstärkt soziale Ungleichheit und setzt junge Menschen unter enormen Leistungsdruck», erklärte die Sprecherin des Jugendverbands, Laura Dittrich. «Wir brauchen eine Lernkultur, die fördert statt aussortiert.»
        Die „Weleda-Chefin“ Tina Müller hat Werbung für Schönheitsprodukte für Kinder verteidigt.
        Gefragt, ob man schon acht- bis zehnjährigen Mädchen einreden müsse,
        dass ihre Schönheit aus der Tube kommt, sagte sie WELT AM SONNTAG:
        „Wir müssen Kindern vor allem klarmachen, dass sie nicht das Falsche für ihre Haut verwenden sollten.“
        Genau das sei in den vergangenen Jahren passiert. „Acht- bis Zehnjährige greifen zur Anti-Aging-Retinol-Creme der Mutter und machen sich die Hautbarriere kaputt.“
        – Hüstl…

        • Wer heute noch die Grünen Khmer wählt, muss einen irreversiblen Dachschaden haben.

          29
    • Bei der AfD ist einer dümmer als der andere, bei den Grünen ist es umgekehrt.

      -111
      • Satire versteht halt nicht mehr jeder.

        • Nee. Bzgl. Grüne ist es Satire.
          Bzgl. der AfD aber komplett falsch (und damit fällt auch die Satire).
          Logik versteht halt nicht (mehr?) jeder.

          2
      • Nee, bei den grünen ist dümmer als einer der andere

      • Schauen Sie mal in den Spiegel. Wer ist dümmer, DER oder SIE?

      • Stimmt, die sind alle nicht so ganz helle, eben grün hinter den Ohren.

      • Richtig!
        Bei denen ist immer einer noch grüner als der andere grüne … Sektierer.

      • Grüne Fatamorgana der selbstgehäkelten Wahrheiten und der penetranten tumben Desinformation.

        Frau Brantner selbst hat das erwünschte Analphabetentum ausgerufen.

      • Bei den Grünen ist der andere dümmer als der eine.
        Das glaube ich gerne.

      • Ist das tatsächlich so? Hm, seit wann sind Akademiker intelligenter als Studienabbrecher? Komische Logik, die Sie da vertreten. Tja, Grüne halt! 🤮💩💩💩

        • Ist das tatsächlich so? Hm, seit wann sind Akademiker dümmer als Studienabbrecher? Komische Logik, die Sie da vertreten. Tja, Grüne halt! 💩💩💩🤮

          0
        • Gehe ich recht in der Annahme, „Stolzer Deutscher“, dass der Personalausweis das Einzige ist, was Sie bisher auf die Reihe gekriegt haben?

          0
      • Herr P. : nur ein dummer erkennt einen dummen.

      • Und du zu dumm einen Eimer Wasser umzutreten..

  • Sollte es nicht gendergerecht „Mitglieder und Ohneglieder“ heißen?

    • Nein, es heißt „Mitglieder und Mitvaginen“.

    • Mitglieder* innen, wenn schon 😉

      • Die einen hamse innen, die anderen außen….

      • MitgliederInnen – also mit errigiertem „I“. Das geht auch! Was bei den links-grün-woken-völlig hirnverbrannten Deppen so alles möglich ist. Wahnsinn! 🤣🤣🤣🤣

  • „Die weiteren vorderen Listenplätze wurden nach parteiinternem Proporz- und Quotensystem vergeben, ungerade Plätze sind dabei für Frauen reserviert.“

    Das ist verfassungswidrig !

    • @Fieser Moepp
      Theoretisch ja, praktisch nja kennt mans ja in DE.

      Übrigens nichts Neues. Wegen dem Scheiß durften die Grünen bei einer Bundestagswahl schonmal nicht mit dem GESAMTEN Saarland antreten, weil die saarländer Grünen entgegen der Bundesparteilinie auch im xten Wahlgang einen Mann auf Platz 1 gewählt haben. Der Bundeswahlleiter hat irgendwann die Reißleine bei dem Spektakel gezogen. Meines Wissens aber das einzige Mal das die Grünen wegen dieser Praktik abgestraft wurden. Um sowas zukünftig zu umgehen hat man später eine Doppelspitze eingeführt, dadruch konnte auch ein Bundeswahlleiter dann nichts mehr machen.

      • DAMALS wurde wohl noch so ein HAUCH von „Rechtsstaatlichkeit“ simuliert…damit ist es ja heutzutage bekanntlich vorbei.

    • Die Plätze bei den Verfassungsgerichten werden nach Quote vergeben.
      Das sorgt dafür, dass niemals eine solche Liste für verfassungswidrig
      erklärt wird. Die Richterinnen schneiden sich doch nicht selbst die Äste ab,
      auf denen sie sitzen.

  • Besser ein Haus im Grünen, als einen Grünen im Haus…

    • Lieber 1000 Demokraten als einen AFDler

      -46
      • Wer andere, die demokratisch gewählt wurden kategorisch ausschließt ist kein Demokrat!

      • Das war aber jetzt an den Haaren herbeigezogen. Mit ein wenig Mühe geht das besser!

        -15
  • Neubauer’s Demo war wichtiger.

  • Sind wohl schon alle in Urlaub geflogen…

  • ZWEITMEINUNG: Wir haben es hier mit ReBound-Effekten der Gelbhaar-Exekution und mit den Nebeneffekten einer nicht parteiengesetzkonformen Satzungsänderung zu tun, die bei Lichte betrachtet zu einer Nichtzulassung zur Abgeordnetenhauswahl führen muss!
    Und dann sind da noch die „Loose Cannons“ in der Jugendorganisation, die Engagement dekonstruieren!

  • Nur 1000Anwesende ? Wieviel leben davon von Steuergeldern?

    • … vermutlich alle

  • Der Rest war gestern auf den Demos „für die erneuerbaren Energien“ und „gegen Katharina Reiche“. Das müssen Grüne gewesen sein, denn wer FÜR unseren wirtschaftlichen Abschwung auch noch demonstriert, hat einen an der Waffel!

    • Müsste das KORREKT nicht „erneuerbare Blackouts“ heißen ?;-))

    • Einen an der Waffel haben, ist notwendig und Grundvoraussetzung, um bei den Grünen mit plärren zu dürfen.

  • Zu wenige Mitglieder erschienen: Die haben wohl selbst mehr als genug von ihrem SCHEISS und können das hysterische Geplärre der vielen Denkbehinderten nicht mehr hören ?;-)))

    • @Moepp
      Ja, unter 1000 Besucher in Berlin ist schon knackig frostig und das im Fruehling… 🙂

    • Die waren den Wal am Auswinken.

  • Tja.. schade für die grünskis.. vielleicht nächstes mal vorher Zusagen einholen und mit 2/3 Ausfall rechnen.

  • Die hatten keine Zeit für den Parteitag, die waren alle bei einer Demo gegen rechts.

  • Da haben die Grünenden schnell noch mal den Flieger gebucht für ein paar schöne Tage unter südlicher Sonne am Strand.
    Bevor das Kerosin aus ist…

    • Da wünscht man sich ja, dass Kerosin morgen schon alle ist.

    • 👍🏼

  • Das werden wohl viele von diesen Schwänzern noch aus ihrer Schulzeit so gewohnt sein.

  • Wetter war schön…🍿🍦🧁🍰🍸🍷🥃🥤🥂🍻

    • Und damit das so bleibt brauchen wir klare Maßnahmen gegen den Klimawandel

      -26
      • Geistiger Dünnschiß in höchster Vollendung.

      • Bullshark, einer DER winzigen Menschen, vom Berg aus betrachtet nichtmal sichtbar, der ernsthaft glaubt sowas Großes und Komplexes wie das Klima regeln zu können und gegen den Klimawandel, den es IMMER schon gab, lange vor dem Menschen, kämpfen zu können um schönes Wetter zu haben!? Ihr seid so krank!

  • „Die Berliner*innen schwimmen in der Spree. Niemand stirbt mehr im Verkehr. Die Mieten sind gedeckelt. Statt leerer Büros bauen wir bezahlbare Wohnungen.“ Die Energie sei „unabhängig und frei“, so Graf vor der kleinen Kulisse. Und alle sind reich, gesund und schön…

  • Haben die Grundsicherungs-Grünen es doch nicht aus dem Bett geschafft?

  • Die grünen Sektierer waren alle auf der klimatösen Demo von Luischen …

  • Nun, man muß doch auch mal das Positive sehen und nicht nur an allem herummäkeln:

    Seien wir doch froh, daß es Parteien für die Dummen gibt:

    Dumm, woke, klimabewegt mit Pensionshintergrund: Grüne.
    Dumm, sozialneidisch, minderheitenaffin in NGO-Stellung: Sozialisten.
    Dumm, marktwirtschaftsfeindlich mit Kaderschulung: SED.
    Dumm, opportunistisch, privatwohlorientiert mit Jurastudium: Union.

Werbung