Werbung:

Werbung:

Berlin

Dauerkranke will SPD-Bezirksbürgermeisterin werden: Mutmaßlicher Rückzug auf Druck der Partei

Die SPD-Politikerin Uta Francisco dos Santos kandidiert für das Amt der Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte. Seit 2024 ist sie jedoch bei ihrer Arbeit im öffentlichen Dienst krankgeschrieben. Nun steht ihr Rückzug in Aussicht – und ihre Genesung.

Von

Die SPD-Politikerin sagt, der Wahlkampf habe ihr bei der Genesung geholfen. (IMAGO/IPON)

Werbung

Seit Sommer 2024 ist Uta Francisco dos Santos wegen psychischer Probleme überwiegend krankgeschrieben. Dennoch kandidiert sie für das Amt der Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte (Apollo News berichtete).

Am Freitag soll sie allerdings ihren Rücktritt von der Kandidatur verkünden, wie der Stern-Autor Julius Betschka auf X schreibt. Der Rückzug solle auf Druck der Landesebene erfolgen. Der Tagesspiegel-Newsletter Checkpoint berichtet, auch der SPD-Kreisvorstand habe sie zum Rücktritt aufgefordert.

Francisco dos Santos arbeitet in der Berliner Finanzverwaltung. Sie wird laut der B.Z. nach der höchsten Lohngruppe E15 bezahlt, was monatlich je nach Berufserfahrung zwischen 5.017 Euro und 7.144 Euro brutto sind. Als Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte müsste Francisco dos Santos rund 3.000 Mitarbeiter beaufsichtigen.

Jetzt soll es zu einer Blitzgenesung gekommen sein: In einem Anwaltsschreiben, das dem Stern und dem Tagesspiegel vorliegt, teilt die Frau mit, dass ihre Krankschreibung am 13. April ende und dann ihre Elternzeit beginne. Der SPD-Wahlkampf und verschiedene Ehrenämter hätten ihr bei ihrer Genesung geholfen, heißt es.

Gegenüber der B.Z. sagte sie, dass sie sich in einer juristischen Auseinandersetzung mit ihrem Arbeitgeber befinde. „Das betrifft zwar nicht den Arbeitgeber direkt – das wird von einigen Personen, die da jetzt in Verantwortung sind, betrieben. Ich bin da in letzter Zeit vielen Dingen ausgesetzt gewesen.“

Lesen Sie auch:

Ihr Anwalt teilte in einem Schreiben mit, dass die SPD-Politikerin 2024 nach einem schweren Sportunfall länger krankgeschrieben gewesen sei. Die Finanzverwaltung habe ihr dann mitgeteilt, dass ihre Rückkehr auf ihre bisherige Stelle im politischen Leitungsstab des Finanzsenators nicht erwünscht sei.

Weiter ließ sie mitteilen: „Der Umgang mit mir in der darauffolgenden, konfliktbelasteten Zeit hat – auch in Verbindung mit mehreren privaten Belastungssituationen – zu einer psychischen Erkrankung geführt.“ Ein Betriebsarzt der Charité kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass das Verhalten des Arbeitgebers zu der psychischen Erkrankung beigetragen habe.

Der Arbeitgeber hält sich bedeckt. Ein Sprecher des Finanzsenators teilte gegenüber der B.Z. mit: „Zu personenbezogenen Angelegenheiten – insbesondere zu möglichen rechtlichen und gesundheitlichen Fragestellungen – äußern wir uns grundsätzlich nicht.“

mra

Werbung

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

31 Kommentare

  • So schnell kann man dann gesund werden? Wie schön…

    • Hat Lourdes/Fatima oder Heroldsbach geholfen gesund zu werden?
      Heilung und Gebetserhörung: Trotz fehlender offizieller Anerkennung berichten Pilger immer wieder von Gebetserhörungen und Heilungen in Heroldsbach. Die Gebetsstätte wird als Ort der Stille und des tiefen Glaubens wahrgenommen, an dem besonders der Rosenkranz und die eucharistische Anbetung gepflegt werden.

  • Wird gegen die Dame eigentlich strafrechtlich ermittelt? Wegen Betruges oder anderen Dingen?

  • Die wird dann im Hintergrund weiter bezahlt. Die SPD braucht solche korrupten Gestalten in ihren Reihen.

  • Eine Wunderheilung aufgrund des erwünschten Jobs als Bezirksbürgermeisters?
    Kann sie auch schon über Wasser gehen? 🙂

    • Zur Zeit noch nicht, aber im Märchen erfinden sind spanische Senoritas schon Spitze.

  • „Dauerkrank“ – das passt doch optimal zur SPD! „Nun steht ihr Rückzug in Aussicht – und ihre Genesung.“ Ach so, nee, das mit der Genesung doch nicht. Und sich freiwillig zurückziehen wird die SPD schon überhaupt nicht.

    • Muss man von der Frau und ihrem Einsatz trotz schwerster Erkrankung für Berlin und die Freiheitliche Demokratie jetzt beeindruckt sein oder einfach nur Angewidert von der Dreistigkeit und Verhöhnung der wirklich Arbeitenden und Steuerzahlenden Bürger durch ein Mitglied der ehemaligen Arbeiter und Angestellten Volkspartei dieses Landes ? Auch unter dem Namen SPD bekannt !

  • Ganz schön gewagt, die „Spitzenkandidatin“ aus dem Rennen zu nehmen. Mal schauen, wen die SPD noch so im Krankenstand hat.

  • Sportunfall???

  • Dadurch, dass in Gutachten eines Medizinischen Dienstes inzwischen einfach die ärztliche Diagnose ausgeblendet wird, ist es ein Leichtes, die Beweiskraft nicht zuletzt einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erschüttern. Zumindest auf dem Papier ist dann noch das schwerste Leiden wenn nicht geheilt, so doch gleichsam mit einem Federstrich flugs aus der Welt geschafft. Eine sogenannte „Blitzgenesung“ kann insofern auch daher rühren. Es wäre dabei nicht das erste Mal, dass sogar an sich hochgradig Pflegebedürftige wie von Zauberhand rundweg für gesund erklärt worden sind.

    -13
  • Noch mehr kranke Typen in der Politik…

    • Wie hoch war noch mal der Anteil mit gesundem Menschenverstand / Hausverstand unter führenden Politikern? Fragt mein Freund.

  • Ich wünsche allen in SPD eine Blitzgenesung von ihrer linken Ideologie.
    Sagt ein Freund von mir.

  • Auch eine 13% Partei hat ihre eigene Vetternwirtschaft,da war doch was mit dem geworfenen Stein…schämen sollen sie sich!

  • Passt doch bestens zur SPD. Die Schwachen stärken, aus Solidarität!

    Aber bitte nicht die Faulen und auch nicht diejenigen, die gar nicht hier sein dürften, würde der Staat bloß das Recht an seinen Grenzen auch durchsetzen.

  • Nach so’ner schweren Blitzheilung zum 13.04. muß frau sich zuerst mal erholen.
    Der Geschlechtstrieb hat aber während der 2-jährigen Krankeit offensichlich funktioniert.

  • Wer im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, arbeitet für die Bürger. Nun ist sie bedauerlicher Weise wohl psychisch erkrankt und dienstunfähig. Skurril ist, dass sie denkt sie könnte als Bürgermeisterin für die Bürger da sein. Offenkundig psychisch kranke Menschen, sollten keine Machtpositionen inne haben.

    • Die ist so psychisch krank wie ich gelähmt . (Ich jogge töglich). Wenn ihr Job sie überfordert, dann soll sie kündigen. Aber die Genesung scheint wichtig zu sein für die jetzt folgende Erziehungszeit. Die wird sich weiter von Auszeit zu Auszeit hangeln und sich von uns allimentieren lassen. Kein Einzelfall.

    • „Skurril ist, dass sie denkt sie könnte als Bürgermeisterin für die Bürger da sein.“ Mit dieser Denke wäre sie aber in guter Gesellschaft

    • „Offenkundig psychisch kranke Menschen, sollten keine Machtpositionen inne haben.“

      Dann müsste man über neunzig Prozent der hochgradigen Narzissten, aus denen die Politikerriege inzwischen besteht, entlassen…

  • Sie könnte auch ins Vollkasko Bürgergeld wechseln und seit dem letzten Gerichtsurteil inkl. Genesungsurlaub in ein Ferienparadis ihrer Wahl.
    Der Michel zahlt das gerne und voller Begeisterung.

    • Ich würde hier gerne nicht so pauschalisieren und ihre Aussage auf den „naiven Michel“ einschränken.

  • Allein dieses Anspruchsdenken zeigt mir, wie weit sich diese Altparteien (und da kann man alles von CDU/CSU, FDP, SPD, Grüne und Linke in einen Sack stecken) von einer bürgernahen und vor allem pragmatischen Bürgerpolitik entfernt haben. Insofern können dies Altparteien „alternativlos“ ins Klo gekippt werden.
    .
    … ich spüle auch gerne 3-mal nach … damit dann alles richtig sauber ist.

    • Bitte nehmen Sie noch ne Pulle Rohrfrei hinterher. Sicher ist sicher.

  • Sowohl Wähler als auch Parteipersonal sind bei der SPD doch alle psychisch krank.
    Von daher wird man in klassischem, sozialistischem Diktat die Berichte als rääächts diffamieren und die Kandidatin stärken…wie immer.

  • Sind in der SPD jetzt die psychisch Kranken, Bürgergeld Empfänger und sonstigen Transferempfänger in der Überzahl?

    • „Sind in der SPD jetzt die psychisch Kranken, Bürgergeld Empfänger und sonstigen Transferempfänger in der Überzahl?“ Es hat zumindest den Anschein.

  • Wer in der SPD oder anderen linken Systemparteien wie CDU, FDP, Grüne etc. ist oder diese linken Systemparteien gut findet, ist doch sowieso dauerkrank im Hirn.

Werbung