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DUH

Verkaufsverbot für Verbrenner: Deutsche Umwelthilfe scheitert mit Klage auch vor dem BGH

Der Bundesgerichtshof hat Klimaklagen der Deutschen Umwelthilfe gegen BMW und Mercedes-Benz abgewiesen und klargestellt, dass Klimaschutzmaßnahmen gegenüber Unternehmen nur durch politische Vorgaben durchgesetzt werden können.

Die DUH scheiterte mit ihrer Klage vorm BGH (IMAGO/Gottfried Czepluch)

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Nach mehreren Niederlagen in den unteren Instanzen ist auch die letzte juristische Hoffnung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf ein Verkaufsverbot für Verbrennerautos ab 2030 gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wies die Revisionen der Umweltorganisation gegen BMW und Mercedes-Benz endgültig zurück. Die DUH hatte erreichen wollen, dass die beiden Hersteller ab November 2030 keine Neuwagen mit klimaschädlichen Verbrennungsmotoren mehr anbieten dürfen. Bereits die Landgerichte in München und Stuttgart hatten entsprechende Klagen abgewiesen.

Im Mittelpunkt des Verfahrens stand die grundsätzliche Frage, ob Unternehmen unabhängig von staatlichen Vorgaben auf zivilrechtlichem Wege zu bestimmten Klimaschutzmaßnahmen verpflichtet werden können. Drei Geschäftsführer der DUH hatten sich hierbei auf ihr im Grundgesetz geschütztes allgemeines Persönlichkeitsrecht berufen. DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz kündigte an, man werde das Karlsruher Urteil prüfen und sodann entscheiden, ob eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht erhoben wird.

Die Kläger argumentierten, BMW und Mercedes verbrauchten mit ihren Produkten einen überproportionalen Anteil des verbleibenden CO₂-Budgets – auf globaler wie auf nationaler Ebene. Dadurch schrumpfe der Spielraum für künftige politische Entscheidungen, was wiederum zur Folge habe, dass spätere Generationen mit drastischeren Einschränkungen ihrer Freiheitsrechte leben müssten.

Gestützt wurde diese Argumentationslinie auf den bekannten Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021, in dem es hieß: „Die Vorschriften verschieben hohe Emissionsminderungslasten unumkehrbar auf Zeiträume nach 2030.“ Das Gericht hatte damals den Gesetzgeber verpflichtet, das Bundesklimaschutzgesetz nachzubessern, weil es die Freiheitsrechte junger Menschen unzureichend schützte.

Vor dem BGH ging es nun nicht um Pflichten des Staates, sondern um mögliche Verantwortlichkeiten einzelner Konzerne. Die Richter stellten klar, dass Privatpersonen die gewünschten Forderungen gegen Automobilunternehmen nicht durchsetzen können. Vorsitzender Richter Stephan Seiters erklärte, die Kläger seien „durch das Handeln der Unternehmen nicht in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt“.

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Damit bestätigte der Senat auch die Argumentation der Hersteller. Mercedes hatte bereits in der mündlichen Verhandlung betont, dass „gesetzliche Vorgaben zu Klimazielen Aufgabe des Gesetzgebers, nicht der Rechtsprechung“ seien. Ähnlich äußerte sich BMW, wo man die Diskussion über Klimastrategien „im Plenarsaal“ und nicht „im Gerichtssaal“ verortete.

Seiters hob in der Urteilsbegründung hervor, dass bislang lediglich ein nationales Restbudget für CO₂-Emissionen festgelegt sei – ohne Differenzierung nach Bundesländern, Wirtschaftszweigen oder einzelnen Unternehmen. Die Festlegung solcher Aufteilungen sei Sache der Politik. „Die Verantwortung für den Klimaschutz liege beim Gesetzgeber“, stellte der Richter klar. Wer eine aus Sicht des Klimaschutzes zu großzügige Emissionsverteilung beanstande, könne dies mit einer Verfassungsbeschwerde geltend machen.

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35 Kommentare

  • Bitte auf die Sprache achten: […] mit (angeblich/behauptet) klimaschädlichen Verbrennungsmotoren […]. Das CO2 Märchen ist vor allem eins – ein Märchen.

    • Genauso ist es. Wenn die damit durchkämen, könnte man schlußendlich jeden Prozeß, bei dem Wärme durch Energiewandel ensteht, verbieten. Das Zubereiten von Speisen zum Beispiel, aber auch das Heizen. Die spinnen die Umwelthilfetypen, (und …typ*Innen oder …typenden oder so ähnlich.) Der Oberboss der DUH ist übrigens Vielflieger. Er sagt, er könne sonst seine Termine nicht schaffen. Was ei Heuchler. Ich fahre ja auch nur Auto, weil ich es zu Fuß zur Arbeit nicht rechtzeitig schaffe.

  • Maßgebliche Förderer in 2024, laut Abschlussbericht 2025:

    – Bundesministerium für Umweltschutz, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare
    Sicherheit.
    – Bundesamt für Naturschutz
    – Deutsche Postcode Lotterie
    – European Climate Foundation

    • wir wissen eh, was die agenda 2030 in bezug auf verbrenner fordert.
      dass der staat alle mittel nutzt, um diese ziele umzusetzen, ist da nicht verwunderlich.
      wenn er es nicht auf direktem weg direkt durchsetzen kann, versucht er es halt ueber NGOs.
      wie bei vielen anderen themen auch.
      fuer den EU-WEF-gefuegigen staat zaehlt nur das ergebnis.

      doch ein verbot von verbrennern wird gar nicht noetig sein.
      zumindest in der EU beginnt das umdenken, beguenstigt durch die spritkrise.
      von der wir noch nicht wissen, wie lange und schwer sie wird.
      heute abend laeuft trumps ultimatum an den iran ab.
      dann wissen wir mehr.
      putin hat schon mit einer atombombe gedroht, falls israel dem iran eine zukommen laesst.
      eine eskalation ist also jederzeit moeglich.

      wenn dann erst das von der IEA geforderte fahrverbot fuer verbrenner kommt, und die auf den topf gesetzten verbrennerfahrer die e-mobile laessig an sich vorueberziehen sehen, was werden die meisten wohl tun?
      sicher nicht lastenrad fahren.

      • Es regnetdurch ihre Rinne glaub ich
        Schauen sie lieber mal nach

  • Die machen einfach weiter. So schnell geht der DUH unser Steuergeld nicht aus. Leider.

  • Stoppt diese DUH Sekte.

    • Steuergeld entziehen und Ruhe ist.

      • Ja, da merkt man, wo zuviel Geld vorhanden ist… wird einfach für aussichtslose Klagen verheizt.

      • unfassbar, was hier heute wieder zensiert wird. man kann bald nicht mehr in alltaeglichem deutsch schreiben.

    • Ein Idioten Verein!!!

  • Nun, vielleicht nochmals zur Verdeutlichung des Problems, das noch längst nicht ausgestanden ist:

    Vertreter der DUH haben gegen eine Firma eine Privatklage wegen persönlicher Beeinträchtigung durch deren unternehmerisches Handeln eingebracht, die – einstweilen jedenfalls – gescheitert ist.

    Doch: Obacht! Wenn sich diese Rechtsauffassung beim BVerfG durchsetzen sollte, drohen jedem Einzelnen unabsehbare Folgen:

    Sie grillen – in zulässigem Rahmen – auf Ihrem Privatgrundstück, aber dem Nachbar mißfällt das? – Bislang konnte der nur mit Geruchsbelästigung durch Ihre Immission argumentieren, was meist nicht genügte, um gelegentliches Grillen zu untersagen. Geht das aber durch, kann der Nachbar mit einer GO-NGO im Hintergrund auch mit dem Klimaschutz argumentieren, was bisher gerichtlich wesentlich erfolgreicher war.

    Gleiches gilt zB., wenn Sie
    # noch einen (ggf. alten) Verbrenner fahren,
    # einen Holzofen betreiben,
    # Tiere (evtl. sogar Wiederkäuer) halten,
    # Ihr Haus nicht gedämmt haben,
    # Ihren Wald durchforsten,
    # Feldgehölze und Sträucher zurückschneiden,
    # Ihren Garten nicht insektenfreundlich bewirtschaften,
    etc.

    Schneller als Sie ahnen haben Sie jemanden am Halse, der mit Unterstützung irgendeiner staatsfinanzierten „NGO“ Privatklage gegen Sie erhebt; sollte das BVerfG dieser Klage stattgeben, würden die Richter damit buchstäblich das Tor zu einer „prozessualen Hölle“ aufstoßen …

    • Kaufhold und Konsorten-inneninnen sind genau dafür ins BVerfG berufen worden.

      • So ist es!

  • Die deutsche Justiz scheint wenigstens partiell noch nicht von allen guten Geistern verlassen zu sein…

    • Nur eine Frage der Zeit.

  • Wenn ich keinen Verbrenner mehr kaufen kann, dann werde ich mir einfach einen schenken lassen…am besten einen Toyota.

  • Wie lange muß ich den Verein noch mit meinen Steuern unterstützen?

    • So lange bis Du selber auf die Straße gehst! Ohne Widerstand wird eben nichts!

  • Und jetzt eine Klage gegen die die DUH!

  • Dann wird irgendein EU-Beschluss aus dem rotgrünen Hut gezaubert, der den endgültigen Garaus dem Verbrenner macht.

  • Die wollen Deutschland den Rest geben. Dabei lässt zumindest Daimler Benz Motoren schon in China entwickeln.

  • Woher hat die DUH eigentlich das Geld für diesen Weg durch die Instanzen ? Unser Steuergeld ?
    Werfen wir uns hier selbst sehr gekonnt Knüppel zwischen die Beine?

  • Deutsche Umwelthilfe einfach verbieten !

  • Ich beantrage einen Dönerbudenshuttle für Deutsche

  • Wir ist der Kläger und die Anwälte zu Gericht gekommen?
    Mit dem Auto.
    Wie würden deren Kinder zur Schule gebracht?
    Mit dem Auto.
    Woher kommt das Geld für die Spenden an die Umwelthilfe?
    Aus der KFZ Steuer.

  • Ein kleiner Lichtblick im sonst im ökofaschistischen Dunst geschwängerten Polit- und Justiz-Betrieb.

  • „DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz kündigte an, man werde das Karlsruher Urteil prüfen und sodann entscheiden, ob eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht erhoben wird.“

    Na. mit Kaufhold und der anderen Tante, der Brosius-Gersdorf-Ersatz, ist die Besetzung ja schon mal pro DUH…

  • Die DUH schränkt jetzt bereits meine Freiheitsrechte massiv ein, warum sind die Rechte der Menschen jetzt weniger wert als die von potenziell nicht kommenden Generationen weil diese grün linken sowieso keine Kinder haben?!

  • Ich befürchte, die ziehen sich zuviele Pflanzen rein, bei der DrogenUmdieweltHilfe.

    Wenn ich sagen würde, ich versuche jetzt via Klage 2 der größten Autoherstellern ihr Kerngeschäft zu verbieten, würde man mich in meinem Umkreis gnadenlos auslachen.

  • Das NGO-ideologisierte CO2-Märchen toppt des Kaisers neue Kleider um Längen und wird damit als größte Menschen gemachte Dummheit in die Geschichte eingehen ohne jemals etwas am Wetter geändert zu haben, während die Planzenwelt es dankend belächeln könnte.

  • Gut so, daß diese Abmahnparasiten mal in ihre Schranken verwiesen wurden.

  • Die armen Psychos eins auf die Mütze,weiter so !

  • Und jetzt klagt diese dreckige Sekte in Grund und Boden ..
    Ich bremse nicht für die DUH!!!

  • ENDLICH hat diese grüne Idiotensekte einmal ordentlich eins in die Fresse bekommen! Gut so!!!

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